Gibt es Regeln für die Drumline?

Dieses Thema im Forum "Sound" wurde erstellt von Duke49th, 8. Dezember 2013.

  1. Duke49th

    Duke49th Tach

    Hi und Hallo erstmal.

    Ich heisse Alex und bin 33, mein Nick ist Duke und weil es deren so viele gibt, Duke49th. Einfach Alex, AJ oder Duke nennen ;-)



    Bei den vielen Regeln, hoffe ich nicht direkt welche zu brechen. Und ich hoffe auch mein Anliegen ist im richtigen Unterforum.
    Gesucht habe ich zwar (deswegen hatte ich mich angemeldet), aber entweder benutze ich die falschen Suchbegriffe oder es wurde so noch nicht gefragt..!?



    Gibt es Regeln für eine Drumline bei bestimmten Stilrichtungen? Ich kann bei einer zumindest sagen, ja. In gewisser Weise zumindest. Techno hat den typischen monotonen bumm-bumm Sound, je nach Tempo alle 1/4 Takte.

    Aber das ist nur was man erstmal nur hört.

    Meine Frage wäre, wie sehen die Regeln dafür aus? (Platzierung im Noteneditor/Schlagzeugeditor bei 4/4 Takt...oder gibt es auch Stilrichtungen elektronischer Musik die 3/4 Takt usw. haben?)

    Ich arbeite mit Cubase, Battery und diversen kostenlosen/shareware Plugins.

    Was ich so garnicht hinbekomme und immer Probleme mit habe, sind die Drumlines. Das Arragenment, Flächen, Bassline usw. sind für mich nur eine Frage der Kreativität. Aber bei Drumlines bin ich echt unfähig was vernünftiges hin zu bekommen. :selfhammer:

    Es fängt schon damit an das ich den Kick nicht richtig setzen kann. Weiter gehts mit Snare oder Claps. Und ganz schlimm wird es bei nur gelegentlich einsetzenden Open HH usw.
    Einzig die Closed HH bekomme ich passend gesetzt.

    Gitb es also Regeln an welcher Stelle ich was zu platzieren habe, damit ich eine bestimmte Stilrichtung habe? Z.B. Techno ist eigentlich nur alle 1/4 Takt ein Kick. (Vereinfacht ausgedrückt und laut Experten bestimmt sogar falsch :D).
    Bei D'n'Base ist eine gleichmässige Wiederholung aber der Tot. Hier muss der Rythmus unterbrochen sein. Zwingend sogar.

    Ich hoffe ihr könnt mir Hilfestellung geben. Ich fange immer mit Drumlines an und früher benutzte ich hierfür Royalty free Samples von z.B. Magix Pool DVD's. Aber diese habe cih nicht mehr und ich dachte es ist doch schöner wenn man wirklich alles selber macht.

    Nur komme ich nicht wirklch weiter. Es hört sich alles nach nix an. Ich kann auch keine Beispiele geben. Denn die 3 angefangenn Sachen die ich habe, passen, sind Trance-mässig und HipHop(wo ich per Zufall einen gut klingenden Groove hinbekommen habe..sollte eigentlich D'n'B beat werden^^).

    Ach ja...meine bevorzugte Richtung ist: D'n'Base (die gefühlte Königsdisziplin der Drums) und House/Chilloutmässig (mag mich da nie so richtig auf eine Definition festlegen) und wegen eines Kumpels von mir, der mal bisschen was aufnehmen will, HipHop.

    P.s.: Seht mich als blutigen Anfänger. Ich kann zwar Cubase einigermaßen bedienen und ich kann auch das ein oder andere darin machen. Aber im Grunde habe ich von Musiktheorie wenig-bis garkeine Ahnung. Ich kann nichtmal Noten usw. lesen.
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest


    :hallo:

    nun lesen

    ich suche ein wenig Google:

    http://www.groovemonkee.com/en/

    und ja das gibt es schon. ich meine sogar, da hatte sich hier schon mal einer die Mühe gemacht, das auf "Papier" zu bringen.

    Oft wird aber auch erst mit Swing und Komperssion ein groove in den Beat gebracht ;-)
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Mal als inspiration.

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Offbeat


    Wie ein takt aufgedroeselt wird ist dir bewusst?
    Also BD auf den 1/4 bei nem einfachen technobeat (nicht drumline) is js schonmal richtig.
    Dann gibts da die 1/8,1/16,1/32..
    Und natuerlich noch die punktierten..
    Beschaeftige dich mal mit dem terminus der begrifflichkeiten und hsngel dich durch den wikilink.

    Ich nehme an du setzt die events per maus in deine DAW?

    tipp:

    Kauf dir ne phatte bassdjembe und lern das trommrln... das hilft ungemein.
     
  4. Duke49th

    Duke49th Tach

    Hi. Danke. Ja, meine Frage war nicht ganz korrekt. Sicher gibt es Regeln. Denn wenn ich so darüber nachdenke, glaube ich nicht das Beethoven seine 8. hätte machen können, wenn es dafür keine Regeln gäbe. Meines Wissens nach war er dabei ja taub und mehr als laute und tiefe Klänge hat er wohl nicht wahrnehmen können.

    Den Link schaue ich mir mal an.


    Ja ist mir bewusst. @ 1/8, 1/16 usw. Nicht ganz verstanden habe ich Triolen usw. Also wann und wo diese genau eingesetzt werden. Alles was ICH dazu gefunden habe, war in Musikersprache, die ich als Laie nicht verstehe oder es war insgesamt unverständlich geschrieben. Nicht Anfänger-geeignet zumindest. Aber ich lese mir auch den Link mal durch.

    Und ja, ich setze es meist per Maus. Habe zwar ein Masterkeyboard da. Aber hatte beim Kauf bewusst auf Drumpads verzichtet und stattdessen Endlosdrehregler genommen. (Und bereue es..die kommen nämlich kaum zum Einsatz, jetzt wo ich sie habe)
    Aber ab und an versuche ich auch mit den Tasten was einzuspielen. Das klappt mehr schlecht als Recht. (Möchte die Tasten ja nicht kaputt hauen^^ Also bin ich recht zaghaft zugange)

    @Bassdjembe. Du meinst Schlagzeug bzw. Pads für ne Maschine?
    Nun...ich hatte in der Schule Musikunterricht. Und wir hatten auch ein Schlagzeug. Und ich kam damals schon nicht mit klar. Meine linke Seite macht immer das was die Rechte macht usw. Ähnliches beim Keyboard. Ich bekomme es nicht getrennt. Allerdings habe ich es nie mehr als ein paar Tage lang am Stück probiert, bevor ich entnervt aufgab. :floet:
    (Geld ist mittlerweile auch knapp, seit ich verlobt bin :D Daher kann ich mittlerweile nicht einfach mal so was kaufen...da wäre jemand so garnicht amused :floet: )

    Aber danke schonmal. Ich werde mir alles aml durchlesen im Laufe des Tages.

    P.s.: Frage @Forum: Kann ich auch mehrfach zitieren? Ich sehe nur den einfachen Zitierbutton. Nicht schlimm wenns nicht geht. Aber hilfreich wäre es trotzdem.
     
  5. Phil999

    Phil999 Tach

    ich würde erst mal einen Workshop für Rhythmik besuchen. Nicht Online, auch kein Buch oder so. Selber Perkussionsinstrumente in die Hand nehmen und in der Gruppe trommeln. Bin selber rhythmisch eine ziemliche Nuss, daher kann ich das wärmstens empfehlen. Das bringt einem weiter. Links-rechts und so, das wird auf diese Weise entwickelt.

    Die besten programmierten Patterns kommen von Schlagzeugern. Die wissen einfach, wo die einzelnen Instrumente zu setzen sind.
     
  6. Neonlicht

    Neonlicht Tach

    Das änderst du am besten sofort :) Mit ein bisschen Theorie und Praxis (Taktarten,Tempi,Notenwerte) lösen sich deine Fragen in Luft auf und du kannst sogar von Lauflichprogrammierung
    zu Realtime übergehen.Ohne diese Basics geht nichts.Aber mit ihnen viel.
     
  7. Panko PanneKowski

    Panko PanneKowski bin angekommen

    Einfach nur noch Drumloop Sampels verwenden
    Dann hat man keinen Ärger mehr ..

    nee ich mach nur spass :)

    Was mir geholfen hat ist auf jedenfall try and error .. üben üben üben .. am besten an einer klassisch arbeitenden Realtime bzw Stepsequencer Drummashine bzw einer Software die so arbeitet .. Steps im nachhinein mal hier mal dorthin verschieben .. Noten leicht shuffeln .. Vielleicht mal so ne gebrauchte mpc 500 fürn paar euro kaufen um mal Finger Klopfen Schlagzeug zu üben ..

    Schlagzeug unterricht nehmen halte ich für übertrieben und unnötig.. Ein bisschen Finger Schlagzeug sollte man aber schon trainieren
    Auch wenn es stimmt dass gelernte Drummer und andere Instrumentalisten erst mal im Vorteil sind ..
    Es gibt aber auch super tighte funky Groove Sachen von Leuten eingesteppt die (am echten Schlagzeug)
    nicht unbedingt so gute Drummer sind.
    Ist halt so wie beim Keyboard Pads und Chords einspielen .. Da musst du jetzt auch nicht unbedingt Piano unterricht nehmen ;-)
    Ich meine das ist doch gerade das was Elektronische Musik ausmacht .. dass man eben NICHT MUSIKER ist .. Dadurch entstehen ja gerade erst die tollen Tracks abseits vom musiktheoretischem Regel werk .. vor allem deshalb weil man mangelndes Spielvermögen mit Frickel Arbeit und Cleverem Nachbearbeiten Remixen Resampeln Slicen ect kompensiert . . funky macht
    Es geht eher darum ob man allgemein ein Musikalisches Gespür und Rhythmusgefühl hat.. Das muss sich nicht unbedingt in Piano Spiel oder Schlagzeuger Talenten äussern.

    Wichtig ist natürlich dass man sich mal entspannt aber gleichzeitig hoch aufmerksam (konzentriert) die Sachen von Lieblings Tracks CDs anhört um erst mal die Logik hinter dem Groove zu begreifen.. :cool:

    Mal davon ab .. So ein gefühltes Anfänger-Unvermögen nen ordentlichen Groove zu basteln kennen bestimmt viele hier.
    Ich hab mir am Anfang auch die Finger und Ohren verränkt beim Versuch cool zu grooven..
    Aber das wird schon mit konsequent üben lernen ( auch etwas Musiktheorie)
    und reichlich Geduld und auch etwas Chuzpe (Mut zum Dilettantismus).
    ;-)

    Übrigens sind es weniger die subtilen Shuffle Verschiebungen von Steps die nach natürlichen Groove klingen sondern eher dynamische Lautstärke Variationen Anschlagdynamiken der einzelnen angespielten Noten .. Gerade bei schnelleren 16tel Tom Hi hat oder Snare Patterns das bringt alleine schon hörbar mehr Dynamik ins Zeitliche Ereignis .. finde ich .. Ideal wäre natürlich die Kombi aus beidem :idea:
     
  8. Neonlicht

    Neonlicht Tach

    Also ich möchte mich mal ganz erheblich gegen diese Null-und-Nichts-Philosophie aussprechen. Musikalische Grundlagen haben nichts mit verkopfter Theorie zu tun,
    sondern bringen dich nur nach vorne.Mit Musikalität (die man nun nicht wirklich lernen kann) und der passenden Theorie wäre der Thread hier garnicht nötig.
    Ich habe es gerade auch mit Forumsleuten erleben müssen,dass gerade diese "Nichtmusiker"-Attitüde ignorant gepflegt und zur Schau getragen wurde - mit zweifelhaften Ergebnissen.
    Langfristig ist eine solide Basis nur zu deinem Nutzen :)
     
  9. Panko PanneKowski

    Panko PanneKowski bin angekommen

    Na ja .. Es heisst aber auch : Kunst kommt von machen und nicht (nur) von können :)


    das stimmt .. und so etwas wie das Gegenteil davon habe ich ja auch gar nicht behauptet ..

    ich stell das ja auch gar nicht in frage sondern habe nur versucht das "Angestrengte" in so einer Aussage etwas zu "entschärfen" ;-)
     
  10. entspann dich mal...es gibt Musiktheorie und es gibt Musik
    es gibt keine Regeln wie man welche Sounds zu platzieren hat... mach einfach erstmal was dir gefällt und hör dir genau an wie deine Lieblingsmusik so strukturiert ist

    irgendwann kommst du dann einen Punkt wo du nicht weiterkommst, dann wird's Zeit das du dich mit Musiktheorie beschäftigst und mit konkreten Problemen deiner Kompositionen auseinandersetzt

    halte dich nie an Genrekonventionen, das schränkt nur ein. Einfach machen.
     
  11. Neonlicht

    Neonlicht Tach

    Bitte,gern :) Ich will das ja niemandem aufoktroyieren,sondern gerade dazu ermutigen,sich mit der Materie näher
    zu beschäftigen.Dann ist auch einspielen von Drumtracks kein Problem mehr,sondern purer Spass, zb der meine hier (alles per Hand) :
    src: http://soundcloud.com/ikonoklast-1/gateddrums
     
  12. Panko PanneKowski

    Panko PanneKowski bin angekommen

    nicht schlecht :supi:

    klingt nach ner gut eingespielten Snare Drum.. ohne weitere Quantisierung .. Ich könnte das nicht so gut..
    interessant wäre daher so etwas step by step in eine Quntisiertes Grid hinein zu editieren .. und es dann trotzdem funky klingen zu lassen .. So würde ich es machen da ich nicht so gut drums einspielen kann .. was ich damit sagen will ist .. ich würde trotzdem versuchen einen guten track zu basteln der funzt auch trotz meines vermeindlichen Unvermögens ..Denn darum geht es doch beim Musik machen in erster Linie.. Können ist zweitrangig bzw relativ .. Auf grund von Unvermögen etwas trotzdem zu können .. darum geht es doch auch
    Herumfrickeln halt :)
     
  13. SvenSyn

    SvenSyn bin angekommen


    Wen er damit wohl meint? :lollo: :tralala:
     
  14. Duke49th

    Duke49th Tach

    Hi. Vielen Dank für eure Beiträge. Habe mir alles durchgelesen.

    Offen gesagt. Ich bin zwar nicht doof - ich habe 20 Jahre lang Falcon gespielt (sehr realistische Mil-Simulation), ich kann ein F-16 Cockpit blind bedienen und verstehe auch Aerodynamik, Avionik und den ganzen Kram drumherum. Habe tausende Seiten englischer Handbücher zur F-16 gelesen...vieles offizielle und echte, teils sogar classified Material/Literatur - von echten Piloten zugespielt bekommen...die zocken nämlich auch gerne :D.(Nur um zu verdeutlichen das ich nicht gar so doof bin^^)
    - Aber wenn ich mir den Wiki-Link in der zweiten Antwort durchlese, bekomme ich Kopfschmerzen. :D Ich verstehe zwar alles an Worten was dort steht. Aber irgendwie wird mir das nicht so ganz klar. Ich denke da werde ich mitten in die Theorie geworfen und verstehe es deswegen nicht so recht.

    Ich möchte auch keinem richtigen Musiker (der Instrumente spielen kann und gut in der Theorie ist) auf den Schlips treten. Aber es ist eigentlich nur ein Hobby von mir. Es soll mir in erster Linie Spaß machen. Und wenn ich unangenehm schwere Theorie lernen muss, macht das keinen Spaß. Schon garnicht ohne Hilfe. Vor allem kann ich nicht lernen was ich nicht verstehe. Eine Musikschule kann ich mir auch derzeit nicht leisten.

    Ich sehe das eher wie PanKowski. Und ich habe im Bekanntenkreis auch durchaus Leute die gewissen kommerziellen Erfolg mit ihren HipHop Produktionen hatten (Manges, Mädness - könnt ja mal in youtube gucken bzw. googlen), ohne daß diese sich mit Musiktheorie auskennen. Trial&Error und viel Spaß an der Sache haben bei ihnen ebenfalls zum Erfolg geführt. Und wie gesagt, ich komme eigentlich soweit klar. Nur mit den Drums nicht so wirklich.


    Ich sag es mal so. Es gibt sowohl bei Musik wie auch bei allen anderen künstlerischen und allgemeinen Dingen immer wieder Talente die mit null-Ahnung grandioses schaffen. Dagegen stehen viele Theoretiker die zwar alles wissen, aber nix können. So talentiert bin ich nicht. Und da ich kein Berufsmusiker sein will, ist mir umfängliche Theorie too much.
    Ich versuche also die Mitte FÜR MICH zu finden. So daß es Spaß macht, ich aber nachvollziehen kann, was ich mache. (Denn da hat SawSampleSquare ja recht, es bringt einem im schlimmsten Fall nur weiter^^ - aber wenn mir die Lust vergeht, weil zu viel Theorie, dann bringt es mir auch nichts...und alleine Büffeln war nie so meins. Habe Hausaufgaben immer schon gehasst. Lieber in der Schule und mit praktischen Beispielen. Damit kann ich mehr anfangen - jeder lernt halt anders. Ich bin eher der audio-visuelle Lerntyp. Ich muss sehen, hören und praktische Beispiele haben. Mit reiner, gelesener, Theorie tue ich mich sehr schwer - darum lese ich den Wiki Einterag, aber entwickle kein Verständnis für. Ich kann es nicht nachempfinden was dort steht. Hoffe man versteht was ich hier versuche zu erklären :D)

    @PanKowski: Na das mit der MPC500 war wohl nicht ganz ernst gemeint...oder? :D Zumindest auf Ebay treiben die die Preise ja so dermaßen in die Höhe, daß auch eine gebrauchte MPC nicht gerade billig ist.
    Aber ich habe verstanden was Du meinst und werde mir mal was zulegen, was günstiger ist. Muss ja im Prinzip nur ein Controller...ein Eingabegerät sein. Das muss ja im Grunde nix weiter machen als die Midi-Signale an Cubase zu schicken. Battery ist umfangreich genug...muss dieses nur ansteuern. (Wozu hab ich teuere Software, nur damit ich mir teure Hardware hole die dasselbe macht^^)

    Wie gesagt...ich bin inzwischen verlobt und habe nicht mehr so viel Geld bzw. kann mein Geld nicht einfach ausgeben ;-) Daher bin ich schon froh die teure Musiksoftware zu haben und das es viele kostenlose Plugins gibt.


    Ich werde mal schauen wie ich mich ein bisschen in die Theorie reinfuchsen kann. Aber wenn alles nur so "trocken" erklärt ist wie in dem besagten Wiki-Link..na dann gute Nacht :D Vielleicht finde ich ja was auf youtube mit anschaulichen bzw. hörbaren Beispielen.

    €dith sagt: https://www.youtube.com/watch?v=7pOVlqV9TpE und https://www.youtube.com/results?search_ ... +king&sm=1
    Muss man nicht mögen...ich selber bin auch nicht (mehr) sonderlicher HipHop Fan(nur oldschool kram). Aber es gibt mehr als genug kommerziell sehr erfolgreiche "Rapper" die deutlich schlechteren Kram releasen...jedenfalls meine Meinung.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    vielleicht biste ja der perfekte NI maschine MK2 o.ä. USER :denk:
     
  16. SvenSyn

    SvenSyn bin angekommen

    OT:
    Falcon 4.0 ist imho eine der besten Jet-Simulationen.. Micropose eben ;-) Habe aber lieber European Air War von denen gezockt.. bis zum abwinken.. auch heute noch ne realistische Simulation!

    Dafür würd ich mir sogar nen alten Win-Rechner kaufen :D
     
  17. Duke49th

    Duke49th Tach

    Ohje ist das klicki-bunti^^ Nee...mag es eher schlichter. Ausserdem hab ich sowas ähnliches von denen per Software...Battery ist ja auch Native Instruments. Ich brauche nur eine Midi-Gerät das Signale schickt...wie ein Masterkeyboard. Muss keine Smaplebanken haben, keinen Speicher etc. pp. Nur zum ansteuern von Cubase. Wie gesagt...ich hab teure Software...nun dasselbe in Hardwareform zu kaufen sehe ich als Unsinn an. (Für mich selbst gesprochen)


    Edit: @RAL5021: :supi: (Ich selbst mag halt eher Fly-by-Wire&Avionik - in Echt aber auch lieber Propeller und altbewährtes^^)

    Edit 2: Wie zum Henker nennt sich denn ein quasi Mastercontroller-Drumpad? Ich finde nur die regulären Geräte... - Ok...habs dann doch gefunden...gibts ja selbst neu für recht kleines Geld :)
     
  18. Anonymous

    Anonymous Guest

    launchpad :?

    oder was anderes von novation, schon wegen Automap, an der Software :lol:
     
  19. Da musst Du Dir jetzt keine Vorwürfe machen. Lexika waren noch nie Lehrbücher. Insofern ist es Quatsch einen WIkipedia-Link als Antwort auf eine Anfänger-möcht-lernen-Anfrage zu posten.

    Was meiner Meinung nach sehr gut ist, das sind die Videos von Klaus Kauker zB das http://www.youtube.com/watch?v=1snQ5Ei2qvM wäre ein Video das Rhythmus-Basics darstellt. Allerdings sollte man eventuell schon die Teile 1 und 2 gesehen haben (das hängt jetzt von Deinen bisherigen Fähigkeiten ab).
     
  20. Synchronon

    Synchronon Tach

    Ich als Drummer hab jetzt vielleicht leicht reden, aber ich verstehe noch nicht so ganz den Punkt, warum du speziell bei den drumlines mit trial and error nicht weiterkommst, sonst aber manchmal schon (falls ich dich richtig verstanden habe). Dass Musiktheorie nicht schaden kann, mag sein (kommt auf die Person an, kann auch Intuitivität killen und zur Daueranalyse verführen), aber ich frag mich eher, ob du vielleicht bisher einfach noch kein hinreichendes Rhythmusgefühl ausgebildet hast. Meiner Erfahrung nach ist das (wie Musikalität überhaupt) entweder angeboren oder nicht (auch Theorie muss auf fruchtbaren Boden fallen können), aber inwiefern es bei jeder einzelnen Person vorhanden ist, kann man nur rausfinden, indem man sich erstmal mit dieser Fähigkeit bei einem selbst beschäftigt. Da würde ich auch vorschlagen, ne Drummaschine mit Stepsequencer (ob hard oder soft ist egal) zu nehmen und mal ne zeitlang mit rumspielen. Im Übrigen sehe ich die Sache so wie der user "Verstaerker", aber vielleicht kann man das nur so intuitiv und entspannt sehen, wenn man keine Probleme mit Rhythmus etc. hat (?)...
     
  21. Phil999

    Phil999 Tach

    Praxis macht die Theorie einfacher oder sogar obsolet. Darum emfahl ich praktische Erfahrung. Hat bei mir unglaublich viel gebracht. Ich habe sogar etwas Talent für Rhythmus entwickelt, etwas, was ich vorher (also vor den Jamsessions mit Perkussion) gar nicht wusste. Keiner konnte das Afrikanische Dum-Dum über 15 oder gar 30 Minuten so im Takt spielen wie ich, nicht mal die Musiker. Gut, einfach ein Schlag pro Takt ist öde, es ist wohl eher eine Sache der Geduld und Ausdauer, als von Talent, und für die Musiker war das einfach zu langweilig und sie waren froh, einen Laien wie mich da einzustellen.

    Aber auch sonst, z.B. im Zug sitzend mal schnell ein Pattern programmieren auf dem iPad fällt mir deutlich einfacher als früher mich mit der TR-808 abzuquälen. Viel Übung bringt einfach sehr viel, auch wenn man es erstmal gar nicht merkt. Gerade für Leute, die Abend für Abend vor dem Computer sitzen ist so eine Drumsession mit Rastas und Hippies sehr zu empfehlen, will man mit Rhythmprogramming arbeiten. Man lernt auch aus der Beobachtung. Und was diese Rastas mit ihrem Djembe machen ist manchmal einfach grossartig. Kann man später sogar in die eigenen Pattern einbauen. Und Triolen sowie Synkopen sind dann vielleicht immer noch Fremdwörter, aber man hat es schon gehört und vielleicht sogar schon gespielt, also es ist schon in das Muskelgedächtnis eingegangen. Und Trommeln macht riesig Spass. Hypnotische Erfahrungen, besser als jede Droge.

    Praxis heisst eigentlich Muskelgedächtnis. Das ist dann nicht so rational gespeichert. Enorm wertvoll. Und es bleibt.
     
  22. Neonlicht

    Neonlicht Tach

    @Phil999: :supi: und full Ack. Zusamennspiel und Musikalität ist vielleicht eine Sache, die hier unter der ganzen Elektronik oft auf der Strecke bleibt. Ich habe selbst jahrelang Unterricht gehabt,in verschiedensten Ensembles und Bands gespielt,Drum Corps gemacht für ein paar Jahre...Mit meinem Post wollte ich auch garnicht sagen,dass jetzt gigantisch viel Theorie vonnöten wäre, mich ödet das selbst an.Aber wo der Unterschied zwischen einer ganzen,halben und Viertelnote ist,kann nicht schaden. Die Videos von Klaus Kauker kann ich übrigens
    auch nur empfehlen.
     
  23. Duke49th

    Duke49th Tach

    Ja, mach dir nix draus. Geht mir in meinem Beruf genauso. Wenn ein Bekannter mich fragt ob ich beim Streichen helfen kann, denk ich mir auch öfter im ersten Moment...wo ist das Problem? Einfach Rolle in Eimer und an die Wand damit^^ Dann denke ich manchmal zurück wie ich das erste Mal im Leben versucht habe was zu streichen. Ich nahm den Eimer Rauhputz und wunderte mich schon warum die Farbe so körnig ist..rührte um und nachdem der halbe Eimer an Wand und Fussboden verteilt war, ist mir aufgefallen das es keine Farbe ist :selfhammer: (Da war ich 15 oder 16)


    Also..ich weiss was ein 4/4 Takt ist. Natürlich auch was ein 3/4 Takt ist...nur nicht wo er bei elektronischer Musik anwendung finden könnte. Ich weiss auch was 1/4, 1/8...1/32 usw. ist. Muss man ja im Grunde schon wissen, wenn man in Cubase irgendwas setzen will. Die Timeline zeigt einem das in Grundeinstellung ja in Takten an.
    Ausserdem hatte ich wie die meisten ja auch Musikunterricht in der Schule, wo wir ja auch Noten lesen udn schreiben gelernt hatten. Aber nur oberflächig und erzwungen. Ist also nicht wirklich was hängen geblieben.
    Ich konnte als Kind sogar Flöte spielen...ich meine sogar nach Noten. Das ist aber auch schon über 25 Jahre her^^
    Später (1990) nervte ich meinen Vater und bekam dann auch ein Keyboard. Nebst Kinder-lernbuch/Kasette - Theo irgendwas...wo alles auf einen gewissen Theo bezogen war.
    Da verlor ich aber schnell die Lust, denn ich bekam es partu nicht hin, mit der linken Hand einen Akkord zu spielen und gleichzeitig mit der rechten eine einfache Melodie. Die linke und die rechte Hand wollten immer dasselbe tun.
    Dann hatte ich bis 2004 nichts mehr mit Musik machen zu tun. Garnichts.
    2004 dann bekam ich zu irgendwas...ich glaube eine Soundkarte, eine Cubase LE VSTi Version dazu. Ein Kumpel wollte eh schon dauernd Musik machen da er früher mal auf dem Amiga mit einem Sequenzer angefangen hatte.
    Schnell war Cubase LE zu limitiert in seinen Funktionen. Ich bekam dann von einem Kumpel, weil er auf Mac umstieg Cubase SX2.
    Da ich aber auch da die Probleme insbesondere mit Drums hatte und auch kein Masterkeyboard usw. hatte. Legte ich mir Sample-DVDs zu. Später bekam ich noch ein Keyboard für 10€ von einem Kumpel, was ich per Midi angeschlossen hatte.
    Als ich aber nach über einem halben Jahr einen Festplattencrash hatte und nahezu alles weg war, hatte ich wieder keine richtig Lust mehr. Ehrlich gesagt war ich in gewisser Weise am Boden zerstört. Hunderte Stunden Arbeit vernichtet. Kurz darauf verabschiedete sich noch meine Soundkarte und somit mein Midi-Anschluss und dann war es das wieder. Meine Motivation war weg.

    Seit ein paar Wochen habe ich wieder richtig lust. Eigentlich schon vorher...immer wieder Lust dazu gehabt. Aber irgendwie nie dazu gekommen. Bzw. es mangelte an entsprechender Hardware. Ich wollte nicht mehr hauptsächlich samples verwenden. Die DVD's waren auch verschwunden. Hätte ich also neu kaufen müssen. Neee...ich wollte wenn schon, dann diesmal alles selber machen, keine samples mehr.


    Ich kann natürlich einfachste Dinge im Schlagzeugeditor setzen. Den Kick. Die HiHat...also die geschlossene. Ebenso die Snare. Auch mit ein wenig variation. Das es nicht durchgängig uffz uffz macht. Wenn ihr versteht was ich meine. Ein kleiner break bevor ein Instrument einsetzt...ein Pad oder so..oder die Vocals. (Kumpel von mir)

    Aber dann war es das eigentlich schon. Wie setze ich passend einen Crash, die open HH, claps usw. usf. - DAS klingt dann immer unpassend. Zum einen tue ich mich schwer dann die richtige Variante der open HH und/oder crash timbal usw. zu finden. Aber noch viel mehr, wo ich sie einsetze das es "harmonisch" klingt. Also zu einem zusammenspiel, das sich nach was anhört und nicht nur wilder Krach.
    Und wenn ich dann doch was passend mache. Dann scheitere ich an der weiteren Variation. Soll ja nicht 5 Minuten lang dasselbe sein. Immer den kick auf dem 1/4, die HH auf 1/8 bzw. 1/16 (je nachdem was man macht&Tempo) und die Snare dazwischen. 5 Minuten lang das ganze dann zu loopen....wie öde.
    Hier fehlt mir dann das Gefühl, wie ich es passend variieren kann...und da dachte ich mir, muss es doch gewisse Regeln geben. Keine in Stein gemeiselt. Aber doch so im Grundsatz. Woran ich mich halten kann und kleine Abweichungen vornehmen kann. Bzw. wenn ich es dann höre und das Pattern auch sehe, merke ok...die offene HH setze jetzt da hin, crash an die Stelle usw.


    Nur einfach Lieblinsmusik hören und versuchen nachzubauen bringts auch irgendwie garnicht. Erstens ist eher seltenst ein Drum-solo dabei. Also anstrengend genau heraus zu hören wo was sitzt. Und dann will man ja was eigenes machen, nicht nachbauen. Wobei das Nachbauen bei z.B. D'n'B für mich fast unmöglich ist. Nicht nur fast...habs noch nicht hinbekommen..wird immer alles mögliche, aber kein D'n'b :D



    Was fanwander mir gepostet hat, könnte ggf. helfen. Nur gerade mal Video geöffnet, nicht wirklich geschaut. Mache ich später am Tag.
    Gestern hatte ich auch was gefunden über erste Übungen für Schlagzeug. Das hat mir schon in gewisser Weise geholfen.

    Ach ich weiss auch nicht.

    Ich hab hier mal 3 Demo-MP3s, die ich mal eben quick&dirty einen loop lang exportiert habe...einfach die meisten anderen spuren gemutet und raus damit. Sind im Anhang zu finden. Bei dem einen kann knacksen zu hören sein. Irgendwie spackt Cubase da mit meiner Soundkarte manchmal rum. Latenz verändert und es geht wieder. Wollte das aber nur mal schnell exportieren. Ist also direkt von Midi-Spur zu Mp3 exportiert.

    Über mehr als das komme ich nicht hinweg. Und das ist schon so garnichts raffiniertes. :D Mir fehlt es irgendwann auch an Geduld. Wenn ich nach einer halben Stunde...stetiges loopen nicht weiter komme, bin ich ziemlich genervt. Nicht nur weil es anstrengend fürs Ohr ist. Kumpel von mir ist derletzt fast wahnsinnig geworden, nachdem ich über 40 Minuten lang den loop habe laufen lassen und versucht habe was passend dazu zu packen..ich kanns absolut verstehen :D
     

    Anhänge:

  24. Rastkovic

    Rastkovic Pleasure to Kill

    Das klingt so als ob Du die falsche Rasterauflösung gewählt hast, 16tel sollte passen. Ansonsten denk in Takte, vier-viertel ergeben einen Takt (logischerweise bei 4/4). Ein Takt = ein Loop.

    Audiobeispiele passen aber, wo ist also das Problem? :lol:
     
  25. Duke49th

    Duke49th Tach

    Du meinst also ich soll garkeine 2-3 oder längere pattern machen? Weiss aus dem gedächtnis gerade nicht welches..aber zwei von den drei Demo mp3s sind über 4 Takte lang. (müsste ich jetzt öffnen und genau nachsehen)

    Ich bin mir recht sicher das ich 1/16 bei den 3 Demos genommen habe...zumindest bei den beiden etwas schnelleren (135&140 bpm) Leider kann ich gerade nicht in Cubase nachsehen. Erst später. Werd dann bei Bedarf meien Aussage korrigieren.


    Das es bis auf das eine, nur Kick, closedHH und snare sind. Und frag lieber nicht wie lange ich dafür gebraucht habe :D Bei dem, wo die openHH zu hören ist, habe ich bestimmt 1-2 Stunden gebraucht. Ist doch grausam für solch einen simplen groove so lange zu brauchen.(Natürlich inklusive Auswahl der Sounds) Und dann mehr per Zufall es passend gemacht habe, als das ich wüsste was ich da gemacht habe^^
    Ich habe immer eine genaue Vorstellung und den Beat (eigentlich mehr oder weniger das ganze Lied) im Kopf. Aber ich bekomme es nicht so umgesetzt, wie ich mir das vorstelle.

    Zudem kann ich das doch nicht mehrere Minuten lang loopen!? Das ist doch in vielen Fällen nur langweilig. Jedenfalls für das was ich mache. Was ich nicht genau definieren kann...also keinen genauen Stil angeben.

    Ich bekomme bis auf den HipHop ähnlichen groove, nichtmal ein Fill-in hin. (Nennt sich das so? schnell werdender kick, kurzer break, normaler groove)


    Also es klingt bei mir alles so. Wenn ich mich jetzt hinsetze und was mache, habe ich immer nur diese 3 Dinger am Ende gemacht. Wie gesagt, es ist irgendwann langweilig. Auch wenn das jetzt passend klingt. Aber es klingt bei mir halt immer so..und nur so ;-)

    Oder bin ich einfach nur zu anspruchsvoll mir selbst gegenüber? Mmhh...
     
  26. Rastkovic

    Rastkovic Pleasure to Kill

    Naja, Du kannst eintaktige Loops machen, und diese dann nach belieben arrangieren so das mehrtaktiges entsteht. Echte zweitaktige Sachen z.B., sind Sachen wo ein Takt für sich keinen Sinn ergibt. Das ist ehr im Drum'n'Bass anzutreffen.

    Ich hab da mal kurz was erstellt (auf ein 16tel Raster), vielleicht hilft Dir das weiter.

    drums.mp3

    pattern1.png
    pattern2.png
    pattern3.png
    pattern4.png
    pattern5.png
     
  27. Anonymous

    Anonymous Guest

    Selber quatsch^^ kompetenzpogo oder wie ??

    Natuerlich kann man sich ueber ein lexika in einen bestimmten fachTERMINUS einarbeiten...
    Sicherlich gibt es auch dahingehend besseres lehrmaterial..
    Mir hat wiki ungemein geholfen mein halbwissen in sachen beats ( oder heisst es doch drumline??) zu spezifizieren.
    Diese hilfreiche moeglichkeit zwecks aneignung fachlich richtiger terminierung wollte ich freundlicherweise hier in meinem obigen post weitergeben.





    Schoenen abend
     
  28. Das ist rundum erfreulich. Du wirst lachen: Hier treiben sich ein paar Leute rum, die auch nicht doof sind. Gleichwohl hindert das "Nicht-doof-sein" einen i.d.R. nur wenig daran, sich doof anzustellen.

    (mir gelingt das jedenfalls ziemlich gut)

    Nunja, und in Sachen Drumming wäre es möglich, dass du dich da - pardon - bislang etwas doof anstellst.

    Ich finde, du hast dir damit einen erheblichen Teil deiner Fragen schon selbst beantwortet!

    Das heißt: Wenn du dir in Sachen Drumming etwas erarbeitet hast, solltest du es sogleich in der Praxis, für eigene Musik einsetzen. Nach dem Lernschritt dann gleich den nächsten. Learning by doing.

    Grundsätzlich behaupte ich mal, dass diese Sachen (auch: Drumming) so im Groben einer "100-Stunden-Regel" folgen. Soll heißen: Man muss sich erst mal 100 Stunden lang ambitioniert (teils sogar leicht qualvoll) mit einer Sache intensiv auseinandersetzen, gezielt lernen und sich Grundlagen draufschaffen, bevor a) man weiß, worüber man eigentlich redet und b) dabei wirklich Spaß hat und zunehmend selbstständig voran kommt und c) dass ein Grundstock geschaffen wird, sodass eigenes, daran anschließende "Weiter-Lernen" nicht mehr so schwer fällt und geradezu von allein zu gehen scheint.

    Aller Anfang ist zunächst schwer...

    Allerdings gibt es jetzt eine Reihe sehr unterschiedlicher Lernstrategien fürs Drumming:

    A) Sehr genau Sachen anhören, die einem gefallen - und diese gezielt nachbauen - gezielt zum Beispiel auf das Wechselspiel von Bassdrum, Bassbegleitung und Snare zu hören, auf Fills, Schlagzeugfiguren - und wie diese dabei helfen, a) das Arrangement zu strukturieren und zu formen b) einen "Groove" erzeugen
    B) Mit jemanden gemeinsam Musik machen, der dir was in Sachen Drumming zeigen kann: Voneinander lernen
    C) Trockene Theorie in größeren Brocken lernen und einprägen (ähem: macht i.d.R. wenig Spaß)
    D) Gute Tutorials zum Thema Drumming (auch: alte Keyboards-Ausgaben) durcharbeiten
    E) Ausprobieren und vergleichen - inkl. wildes Herumexperimentieren
    F) Percussion-Workshop mal mitmachen, oder Sambagruppe u.ä. (sollte es in jeder Stadt für ca. 10,- Euro geben)
    G) Genaues Analysieren und Nachbauen von Drumming-Presets (z.B. von deiner Software), um damit heraus zu finden, warum sie funktionieren, mit welchen Sounds sie funktionieren u.s.w.
    H) Anschaffung eines preiswerten Schlagzeug-Computers mit Pads - Einarbeitung darin, Durcharbeiten/Analysieren der für dich "guten Pattern" und Erstellung eigner Pattern, Fills und Drumsongs.

    Besonders B) ist imho die Spaßvariante, bei der sich besonders schnell Fortschritte einstellen. Der entscheidende Trick ist es allerdings imho, verschiedene Lernstrategien zu kombinieren. Und - ähem - ich selbst gehöre zu den Leuten, die bei diesem Thema noch extrem viel dazulernen müssen. Mir fehlen noch reichlich Grundlagen. Dafür aber habe ich quasi von Hause aus ein recht gutes Rhythmusgefühl und kann auch ziemlich timingstabil/präzise einklopfen/einspielen.

    Aber: Ich bin leider etwas faul...

    Und wenn alles nichts hilft (auch nicht gemäß 100-Stunden-Regel):

    I) Arbeiten mit fertigen Schlagzeuggrooves und Loops

    Oh, und da du Dub liebst: Das gezielte Zerhacken von Loops ist sehr lohnenswert, um damit "eigene" Loops bzw. Schlagzeugbegleitungen zu erzeugen. Als Übung:

    1) Besorg dir das berühmte Sample vom "Amen-Break" und zerschnippel das in deinem Sequencer (bei passend eingestelltem Tempo) in a) vier Viertel b) acht Achtel c) 16 Sechzehntel Schnippsel.
    2) Baue dir mit einer Bd, einer Snare und einem Synthbass einen Simplen Vierviertel-Stampfbeat (also im 16-tel Raster liegt die Bd dann auf 1-5-9-13, die Snare auf 5-9, der Synthbass auf 3-7-11-15)
    3) Nun arrangierst du dem Amenbreak-Schnipsel nach Wohlgefallen und Experimentierlust und unterlegst das mit deinem Stampfbeat. Spiel ein wenig mit den Lautstärkeverhältnissen.
    4) Voilá! Ein kleines bis mittelgroßes Aha-Erlebnis sollte sich an dieser Stelle einstellen. Richtiggehender Spaß vielleicht sogar... :D

    Nicht so trocken, junger Padawan! Das ist nicht dein Ding.

    Besorg dir lieber Tutorials! Die gibt es im Internet doch nun wirklich in sehr großer Zahl.
     
  29. Tutorials:


    http://www.tyrbedarf.de/2009-11-26/drum ... tmal-ideen
    (danach folgt Teil V)
    http://www.kubamajerczyk.com/en/drum-pr ... ng-how-to/
    http://www.loopblog.net/tutorials/studi ... qeh_iezmz4
    (diese Methode führt zu verblüffend schnellen Erfolgserlebnissen, wenn man etwas herum experimentiert)
    http://www.musotalk.de/video/songwritin ... ogramming/
    http://thewombforums.com/showthread.php?t=80
    http://www.bandcoach.org/drumProg/basicBeats/index.html
    http://www.soundonsound.com/sos/feb98/a ... rythm.html
    (Part I bis IV - auswählbar links oben)
    http://www.soundstosample.com/blog/tag/drum-programming
    http://www.soundonsound.com/sos/oct99/a ... 20tips.htm

    Wenn man das meiste davon durchgearbeitet hat, dann hat man sich vermutlich in der Summe ca. 20 bis 40 Stunden lang lernend damit beschäftigt. Hinterher wird man sich echt besser fühlen. Verprochen!

    Und wenn das noch nicht genug war:
    http://www.mybookezzz.org/drum-programming/
     
  30. Anonymous

    Anonymous Guest


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