Froh war ich als weg waren:
- Prophet 5 Rev3
Ich wollte so sehr dass er mir gefällt. Hab auch zwei Platten damit gemacht, aber habe immer das Gefühl gehabt ich schraub mir einen Wolf bis ein Sound wirklich interessant und catchy war.
Hab mir dann sogar noch eine Modifikation einbauen lassen um die Oszillatoren heißer ins Filter zu schicken, hat aber auch nicht wirklich was gebracht. Zu aufgeräumt, zu steril...
- Oberheim Matrix 12 + Xpander
Hatte ich mir zugelegt um sie mit dem Continuum zu spielen – weil sie die einzigen wirklich analogen Synthesizer mit funktionierendem MIDI-Multi Mode sind.
Zu groß, zu alt, zu unflexibel. Habe ich durch den
Arturia Polybrute ersetzt und finde das einen höchstwertigen wunderbaren Ersatz dafür.
- Korg Mono/Poly
Ich liebe den Klang des Polysix und war dann so enttäuscht von der Abstimmung des Mono/Poly. Tolles Konzept, beschissen abgestimmtes Filter und damit für mich unemotionaler Gesamtklang.
- multimoog
Eigentlich ein toller Synth, aber (wie alle Moogs) klanglich sehr limitiert und alles klingt immer irgendwie gleich.
Musste immer mit EQ gezähmt werden um im Mix irgendwie Platz zu haben.
- MS20
Wieder ein fantastisches Konzept: hinlangen und wohlfühlen.
Nur hat sich auch hier irgendwann alles gleich angehört. Wenn ich mal auch nur ein einfaches Rauschen mit Filterfahrt gebraucht habe, klang alles immer sofort nach MS 20. Da hatte ich mich dann irgendwann abgehört dran.
- NordLead 3
Tolles Konzept, wunderbare Bedienoberfläche, total matter, stumpfer, seelenloser Klang (im Vergleich zum 1er).
Irgendwie mit zuwenig CPU-Power gerechnet oder so.
- Wahrscheinlich kommt demnächst auch der V-Synth GT weg; genug modernere Alternativen gibts ja mittlerweile... nur das Bedienkonzept ist absolut großartig.
Behalten habe ich von den „alten“ Analogen nur:
Polysix, SunSyn und Yamaha CS30
Die lösen bei mir sofort Emotionen aus und dürfen deshalb im Studio bleiben.