Neu

GS Music Bree6

  • #151
Ich liebe meinen kleinen Desktop auch, seit ich ihn wieder habe. Ein ganz einfacher Synth mit DEM Sound, super einfach zu bedienen, voll handlich und voll vintage im Sound.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI und Horn
  • #152
Ich liebe meinen kleinen Desktop auch, seit ich ihn wieder habe. Ein ganz einfacher Synth mit DEM Sound, super einfach zu bedienen, voll handlich und voll vintage im Sound.
Eigentlich ist der Sound nur bedingt "vintage". Vergleichbar einfache Synths der 80er hatten in der Regel kein Velocity auf Filter und/oder Amp. Das macht schon einmal einen großen Unterschied. Sie hatten auch keine digitalen Effekte dieser Qualität. Der Bree6 verbindet da schon sehr geschickt Elemente aus eigentlich drei "Epochen". Der VCO und das Filter klingen fast nach den 70ern. Die Synthese-Struktur ist ähnlich den Junos aus den 80ern - aber der Klang ist anders (keine DCOs, sondern VCOs, 2 ENVs, andere Pegel-Verhältnisse). Und die Controller und Effekte sind digital, zeitgemäß und sehr intelligent skaliert.

Überhaupt ist dies das Wesen dieses Synths: Alles ist sehr intelligent skaliert. Es ist nahezu unmöglich, irgendetwas zu programmieren, das schlecht klingt, selbst wenn man totalen Nonsens einstellt.

Ich dachte zuerst: Das ist ein Juno in modern, aber nein, es ist ganz anders. Weicher, leichter. Bree6 klingt überhaupt nicht wie ein Juno, sondern wie "Countess of Hong Kong, she moves so lighlty like a Summer ..." Bree6

Ein außergewöhnlich ausgereiftes Musikinstrument. Kein Synthesizer, der alles können will, aber ein Synthesizer, der ausgesprochen musikalisch reagiert. Und dabei keine Kompromisse macht bzgl. der Qualität. In diesem Format (37 Tasten, analog) ist das einzigartig.
 
  • Daumen hoch
  • Gute Idee
  • Zustimmung
M.i.a.u.: feilritz, NicolasK, MartYATARI und 8 andere
  • #153
Gut beschrieben. Ich sehe das als Vorteil dass das keine Juno-Kopie zu sein versucht.
 
  • Daumen hoch
  • wunderbar
M.i.a.u.: MartYATARI, Darwinian und Horn
  • #154
Gut beschrieben. Ich sehe das als Vorteil dass das keine Juno-Kopie zu sein versucht.
Vom Klang her ist er das natürlich nicht und versucht es auch nicht, nein.
Das was ich früher in diesem Thread mit "Juno der modernen Lebensart" gemeint hatte, bezog sich auf das Simple, da Direkte, das Bandkompatible, das Intuitive.
Als Keyborder in einer Band hätte ich bestimmt lieber einen Bree6 als einen e7, als Alleintüftler bevorzuge ich den e7.
Ich könnte mir vorstellen, den Bree6, wenn ich denn einen hätte, in erster Linie als oberfetten Monosynth im Unisono-Dauerbetrieb zu nutzen.

Schöne Grüße
Bert
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI und Horn
  • #155
Ich habe mir bereits die komplette erste Bank mit 64 Sounds umorganisiert und einen eigenen Init-Sound programmiert mit meinen Standard-Einstellungen (Modwheel auf Filter-Cutoff, Aftertouch auch Vibrato vom LFO). Etliche vorhande Presets habe ich auf meine Bedürfnisse angepasst und auch schon etliche neu "programmiert". Bank 1.1 hat jetzt 8 Variationen von "Orgeln", bei 1.2 finden sich Keys (Wie klingt das Klavier? ;-) ...), bei 1.3 habe ich Strings und Brass abgelegt, 1.4 für Pads, 1.5 für Leads, 1.6 für Bässe, 1.7 enthält bisher 8 mal mein Init-Preset, da sollen dann ARPs und Sequenzen hin und 1.8 ist für Effekt-Sounds.

Da die Kategorien teilweise schon voll sind, habe ich weitere eigene Kreationen erst einmal in Bank 8.1 geparkt. Bevor ich die Bänke 2 bis 6 überschreibe, will ich sie wenigstens mal durchhören.

Verdammt viele Speicherplätze für so einen einfachen Synth. :-)

Und es macht alles eine Riesenfreude, weil einfach alles super klingt!

Aber warum nur haben sie den Noise weggelassen? Das versteht kein Mensch ...
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #156
Ich habe mir bereits die komplette erste Bank mit 64 Sounds umorganisiert und einen eigenen Init-Sound programmiert mit meinen Standard-Einstellungen (Modwheel auf Filter-Cutoff, Aftertouch auch Vibrato vom LFO). Etliche vorhande Presets habe ich auf meine Bedürfnisse angepasst und auch schon etliche neu "programmiert". Bank 1.1 hat jetzt 8 Variationen von "Orgeln", bei 1.2 finden sich Keys (Wie klingt das Klavier? ;-) ...), bei 1.3 habe ich Strings und Brass abgelegt, 1.4 für Pads, 1.5 für Leads, 1.6 für Bässe, 1.7 enthält bisher 8 mal mein Init-Preset, da sollen dann ARPs und Sequenzen hin und 1.8 ist für Effekt-Sounds.

Da die Kategorien teilweise schon voll sind, habe ich weitere eigene Kreationen erst einmal in Bank 8.1 geparkt. Bevor ich die Bänke 2 bis 6 überschreibe, will ich sie wenigstens mal durchhören.

Verdammt viele Speicherplätze für so einen einfachen Synth. :-)

Und es macht alles eine Riesenfreude, weil einfach alles super klingt!

Aber warum nur haben sie den Noise weggelassen? Das versteht kein Mensch ...
Das mit dem fehlenden Noise ist mir echt ein Rätsel. Sonst wär ich schon in Versuchung gekommen.
 
  • Zustimmung
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI und Synthesilent
  • #157
Ja finde ich auch sehr schade dass er keinen Noise hat. Aber vielleicht kann der Filter im hohen Bereich etwas Noise erzeugen. Gibt es solche Filter?
 
  • #158
Ja finde ich auch sehr schade dass er keinen Noise hat. Aber vielleicht kann der Filter im hohen Bereich etwas Noise erzeugen. Gibt es solche Filter?
Nein, kann er nicht. Der LFO kann im S/H-Modus bei hoher Frequenz eine Art Modulationsrauschen abgeben, aber das ist nicht wirklich ein Ersatz.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Jjsynth, MartYATARI und mooglich
  • #159
Welches MIDI Keyboard/Controller nutzt ihr denn für euren bree6?

Überlege mir einen Poly als Ergänzung/Erweiterung zu meinem Reface CS zuzulegen. Anhand der Spezifikationen und Video-Review gefällt mir die Simplizität und Direktheit des Bree6 - eben ähnlich zum Reface CS, aber doch mit mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Die üblichen verdächtigen KOnkurrenten (Fourm, Messenger, Take 5, Teo 5, Minilogue XD, Minifreak) überzeugen mich nicht so wegen der gefühlt komplexen Modulationsmatrizen und deutlich mehr Optionen im Vergleich zum Reface CS.

Aus Platz- und Kostengründen überlege ich mir die Desktopvariante des bree6 statt der Keyboard-Variante zu kaufen. Würde gerne meinen Reface CS als MIDI Keyboard nutzen, aber hätte dann keinen Arpeggiator und Sequencer...Deswegen überlege ich in Richtung Keystep 37 mk2.
Kann der bree6 über die USB-Schnittstelle das Keystep 37 mk2 mit Spannung versorgen, also könnte man nur über USB MIDI vom keystep an bree6 und power vom bree6 an keystep gleichzeitig sendeen?

Danke Euch!
 
  • #162
Ich gebe zu bedenken, dass die Tastatur des Bree6 Keyboards sehr hochwertig ist, das ist kein Vergleich zu den Minitasten des Keystep oder Reface.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Scenturio und Whych
  • #163
Ich spiel den Bruder E7 über meinen DX7. Den Keystep nehm ich nur wenn ich an Sounds schrauben will oder eine "Balkon/Sofa"- Session einlege. Aber kommt halt echt drauf an was du vorhast. "Richtig spielen" oder mit dem Arp/Sequenzer arbeiten.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Horn
  • #164
Danke Dir! Was nutzt du für ein MIDI Keyboard/Controller/Sequenzer für deinen bree6?
"Auf der Couch" benutze ich ihn mit einem Keystep Mk1. Wenn ich mehr davon haben will ist der Hydrasynth eine gute Wahl, da habe ich fullsize Keys und PolyAT, was der Bree ja auch versteht. Den gibt es auch in klein. Und hat einen interessanten Arp. Ich kann aber mehr oder weniger "richtig" spielen und da fühle ich mich auf einer normalen Tastatur wohler.
Bei Deiner Situationsbeschreibung würde ich zu Bedenken geben - du hast bereits ein kleines Keyboard, das fast wie ein Keystep ist. Außer Seqenzer/Arp. Der nächste logische Schritt wäre für mich ein "richtiges" Keyboard zu haben und nicht einen Controller, der fast genau so ist.
Da ist das Bree6 Tastaturmodell ein Kandidat, allerdings auch etwas teuer. Bringt aber offensichtlich auch einen außergewöhnlichen Arp mit.
Die beiden GS Synth die ich habe, sind vorbildlich professionell gebaut. So wie das in den 80gern eher üblich war. Ich gehe daher davon aus dass der Bree Keysynth ebenso gut ist. Das Keybed ist Fatar TP9S, Oberklasse in der Synthwelt.
Das Fehlen von einem Arp/Seq lässt sich auch ohne neue Tastatur mit einer Beatbox ausgleichen, je nachdem was man so benutzt. Wenn ich dawless herumfuhrwerke, nehme ich eine MPC. Die hat Arps und natürlich Sequenzerspuren drin.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Whych und Horn
  • #165
Zuletzt bearbeitet:
  • #167
Herzlichen Dank für Eure Antworten!
In der Tat erscheint mir die bree6 Keyboardversion derzeit als die reizvollste Variante. Die Platzprobleme werde ich schon lösen können, denke ich.

Haltet Ihr diesen K&M Ständer 28075 für eine sinnvolle Wahl für den bree6 keyboard? https://www.k-m.de/produkte/zubehoer-fuer-buehne-studio-und-home-recording/amp-monitor-und-mixerstaender/28075-geraetestaender-fuer-verstaerker-und-mischpulte-schwarz?c=3447

​

Also ich hab sowas von einer andern Firma für den e7 aber der hat ja keine Tastatur. Ich würde mir schon einen richtigen Keyboard-Ständer holen. Ich kann mir nicht vorstellen das sich in dem Teil die Tastatur richtig spielen lässt.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Horn
  • #168

Also ich hab sowas von einer andern Firma für den e7 aber der hat ja keine Tastatur. Ich würde mir schon einen richtigen Keyboard-Ständer holen. Ich kann mir nicht vorstellen das sich in dem Teil die Tastatur richtig spielen lässt.
Danke für die ehrlichen Einschätzungen, ein K&M Omega (https://www.thomann.at/km_18810.htm*) oder so ein Tisch (https://www.thomann.at/wavebone_hover_900_wood_keyboard_stand.htm*) ist dann wohl die bessere Lösung.
 
  • #169
Also ich hab drei Omegas in allen möglichen Ausbaustufen. Ich find den Super. Auf dem Bild sind zwei mit Seitenarmen, Notenständer usw.

1000002135.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
  • wunderbar
M.i.a.u.: Fitzgeraldo, studio-kiel und AcousticJoe
  • #170
Ich empfehle den hier:
Kann noch 2 Etagen hochstocken und lässt sich in wenigen Sekunden in Brettformat zusammenklappen. Ist aus Aluminium und vergleichsweise leicht. Kann man sich in der Breite einstellen wie man will und ist in mehreren Stufen höhenverstellbar (für letzteres braucht man Werkzeug). Höhe funktioniert zwischen sitzend und stehend spielen. Schwingt nicht und trägt trotz des geringen Gewichtes auch sehr schwere Keyboards.
Mein Go-To Keystand seit 40 Jahren.20260516_182939.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: niere und Whych
  • #171
Ja die Omegas sind in ihrer "normalen Form" nicht unbedingt für den Transport geeignet. Eher wenn man die halt da stehen lassen will wo sie sind.
 
  • #172
Das ist auch ein wichtiger Grund für mich, warum ein Omega nicht passt. Ich hatte zwar noch nie einen, ich rechne allerdings auch bei der Konstruktion damit dass er leicht schwingt wegen seiner Konstruktion mit nur je einem Bein pro Seite.
Außerdem ist er auch noch teurer als der 18880.
 
  • #173
Beim Omega Pro kann man die Beine einklappen. Unten die Standfüssen raus und dann einklappen. Ich stelle es mir aber auch nicht so super komfortabel vor. Aber schwingen tut da nix.

18820-019-55.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: binary_idol
  • #180
Da hat man ja nur eine fläche..
Ja, das ist richtig. Für mein Studiosetup ist aber die Höhenverstellbarkeit entscheidend, so dass Tisch samt Synth bei Nichtbenutzung unter dem Haupt-Studio/Schreibtisch verschwinden können. Ist sicher nicht für jeden optimal, aber so kann ich sowohl zentral zwischen meinen Monitoren den Synth sitzend spielen, als auch mich noch im Studioraum bewegen.
 
  • wunderbar
M.i.a.u.: MartYATARI
×
Dir gefällt Sequencer.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Zurück
Oben