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Gute, weitgehend philosophische "tiefe" SciFi Filme?

  • #571
Klar, das wäre mal erfrischend aber ohne klassische Antagonisten lässt sich schwer ein Spannungsbogen aufbauen.

Das wäre dann wohl der typische Katastrophenfilm und in Erweiterung dazu auch das Godzilla-Zeugs. Das Katastrophen-Genre finde ich persönlich komplett langweilig. Und wenn man dann noch Aliens dazu nimmt, dann drängt sich Roland Emmerich mit gleich drei* verschiedenen Filmen hier rein. Nur finde ich persönlich die Machwerke so überhaupt nicht mehr subtil, tiefgründig oder für mehrmaliges Ansehen geeignet. Viel Krach, Überlänge und intellektuelle Einöde.

*Vier! Die sind so austauschbar, dass ich den Vereisungsfilm und "2012" bereits zusammengefasst hab.
 
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M.i.a.u.: onkelguenni und ModernerPurist
  • #572
Klar, das wäre mal erfrischend aber ohne klassische Antagonisten lässt sich schwer ein Spannungsbogen aufbauen.

Zumindest kommen Passengers ohne und Interstellar fast ohne Bösewichte aus und sind trotzdem schön, unterhaltsam und tiefgründig. Der Eine sehr, der Andere etwas weniger aber dennoch alles andere als oberflächlich.

Dr. Mann als Antagonist, drägt doch fast im Alleingang die Dramaturgie der mittlere Hälfte von Interstellar, zudem nimmt der Film nicht einen einzelnen Antagonist, sondern gleich die gesamt Menschheit, in seinem extremen Zivilisationspessimismus, wo fast die gesamte Erde zerstört wird und nur Magie begabte Menschen aus der Zukunft, die Fehler der Gegenwart fixen können ^
 
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  • #573
philosophisch?
einige b/c/d-movies taugen auch mir.

wollte eben infos für euch besorgen und was sehe ich da? :D
-->

The Philosophers – Wer überlebt?
(Originaltitel: After the Dark)

wieder sehr late-teenie lastig aber ich wurde gut unterhalten :)
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #574
zu sehen wie eine wirklich fortschrittliche Gesamtidee funktioniert.
Ich vermute, dass findet man am ehesten im kommunistischen/sozialistischen Kino - so á la "Welt des Mittags" bei Strugazki (verfilmt wurde m.E. nur Die bewohnte Insel) oder Menschen wie Götter von Snegow.

Ein positiver kapitalistischer (oder anarchistischer?) Gegenentwurf (Star Trek ist ja auch eher eine Art kommunistisches Utopia) fällt mir ad hoc gar nicht ein. The Shape of Things to Come oder die Zeitmaschine von Wells? Auch nicht gerade eine Utopie.

Bei Heinlein findet sich einiges interessantes - ich warte immer noch auf eine Verfilmung von Stranger in a Strange Land.
Ansonsten höchstens Asimov mit seinen Robotern - Spacergesellschaft, die sich letztendlich auch als Dystopie (Sklaverei) erwiesen hat. Vielleicht Foundation? Letztendlich läuft der Zyklus auch auf eine Art Gruppenbewusstsein hinaus.
Von Philip K. Dick wurde z.B. recht viel verfilmt - aber auch da war das meiste eher dystopisch. Bietet wohl immer einen einfacheren Ansatz für eine interessante Handlung.

Was ich in der mir bekannten SF am ehesten als Utopie empfinden würde, wäre übrigens die Culture-Gesellschaft bei Banks (auch wenn die von außen teilweise anders wahrgenommen wird). Aber auch das wurde bisher leider nicht verfilmt. 🤷‍♂️
 
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M.i.a.u.: j3122
  • #575
Ein positiver kapitalistischer (oder anarchistischer?) Gegenentwurf (Star Trek ist ja auch eher eine Art kommunistisches Utopia) fällt mir ad hoc gar nicht ein.

Da fällt mir vielleicht noch das Ende von THX 1138 ein, bei dem der Kapitalismus so weit fortgeschritten ist, dass die Ordnungshüter-Roboter die Verfolgung von THX einfach abbrechen, weil das Budget (!) überzogen wurde. Break-Even-Punkt erreicht, okay, zurück zur Ladestation.
 
  • #577
Bitte die Titel lesbar halten - das ist schneller.
Aaaaber - ich finde jede Idee gut, ich bin ideologiefrei - im Film darf es jede Idee als Modell geben und man kann sie so weit zeichnen, – sowas inspiriert ja.

Ich denke gern über sowas nach, andere scheinen eher Utopienphobie zu haben, aber ich würde mich wirklich mal über eine Reihe von Modellen interessieren, wie man dann zB mit anderen Leuten (Aliens, Tiere, Wesen, whatever) umgeht und interessant ist, dass viele ja so abstrakt meist einen Planeten zeigen, wo alles passt, aber wir sind ja der Planet wo Kriege noch da sind - ich finde es schon spannender zu sehen, wie man die wirklich umgeht und Leute da leben wollen.

Asimov und Co kenn ich - aber der Thread ist nicht nur für mich gemeint und gedacht - natürlich darf jeder Tipp auch "doppelt" vorkommen, einige Sachen werden durch Wiederholung dann eben betont - das ist DER Film.
Ich fand selbst K-Pax ganz interessant, da siehst du nur 2 Typen, sehr billige Produktion, keine FX, man sieht nix Außerirdisches. Nur einen Außerirren™. Oder ist er normal?

Das ist zumindest ein Versuch - natürlich muss das nicht cheap sein - alles was drin ist!

Ja - siehste - es gibt eben nicht viele die sich an sowas wagen, und heute noch weniger - ich unterstelle, dass sich viele sowas nicht mal mehr vorstellen wagen oder schon so durchgeschüttelt, dass man das braucht ;)

Das nur als Zwischenwort. Ich will die anderen Flows nicht zerlegen mit so Prinzipgefasel. Aber - mein persönlicher kleiner Wunsch. Wird sowieso nicht gemacht. Wie immer. Ich sag ja - wie in echt ;) <--- TEASE
 
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M.i.a.u.: Audiohead
  • #579
Bitte die Titel lesbar halten - das ist schneller.
sorry, ist korrigiert. :-) Hatte eine Liste mit Originaltiteln offen.

aber wir sind ja der Planet wo Kriege noch da sind
Bei Die bewohnte Insel ist es halt andersherum: Auf der Erde gibt es keine Kriege mehr (kommunistisches Utopia), aber man trifft auf andere Planeten, wo dies noch der Fall ist.

Ansonsten: SF, die auf einem gesellschaftlich eher utopischen als dystopischen Szenario basiert, wäre halt entweder klassische Abenteuer-Literatur (driftet bei SF schnell in Richtung Space Opera ab) oder halt wieder der Katastrophen- oder Monsterplot. 🤷‍♂️ Vielleicht eignen sich utopische Szenarien besser für Serien mit immer neuen Themen als für einen durchgehenden Handlungsrahmen?
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #580
Ich klinge ggf. etwas undankbar, ich schreib es aber trotzdem mal hin.
Finde ansonsten 20 Seiten mit Antworten sehr lobenswert - Besten Dank, auch wenn ich das nicht immer sage - das ist gut, dass es passiert.



Außer Konkurrenz:

Es ist schwer ein Gott zu sein war noch auf der Watchlist (sehr lang) - ist ohne Raumschiffe oder sowas - auch etwas anstrengend, aber eigentlich eher wild als SciFi - aber der Freund ist ja leider letztes Jahr gestorben. Schwer zu erklären, wir waren beide keine Cineasten, er war dann einer geworden und ich habe sehr viele Filme kennengelernt - eigentlich wollten wir nur Trashfilme gucken, hat sich dann aber entwickelt. ;)
 
  • #582
ich weiß nicht warum, aber blade runner 2049 hat mich richtig beeindruckt. Einfach insgesamt. Gestern nochmal geschaut. Ich liebe ihn einfach.
 
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M.i.a.u.: Archivicious, Inside the Void, ModernerPurist und 2 andere
  • #583
MAD GOD hat mir gut gefallen auf Prime.Es ist ein Stop-Motion-Sci-Fi mit guter Tiefe. Kann ich nur empfehlen, wenn man auf Tiefe steht. Der Typ hat 30 Jahre daran gearbeitet. Flash 100% https://en.wikipedia.org/wiki/Mad_God

John Defore of The Hollywood Reporter praised the film's animation, bleak atmosphere and design, calling it "a tech achievement FX geeks will need to see", and "among the bleakest dystopias [of] science fiction
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann
  • #584
ich weiß nicht warum, aber blade runner 2049 hat mich richtig beeindruckt. Einfach insgesamt. Gestern nochmal geschaut. Ich liebe ihn einfach.
interessantes Phänomen: Ich bin absoluter Fan des originalen Blade Runner, aber Blade Runner 2049 habe ich jetzt drei mal versucht anzusehen, bin aber jedes Mal mittendrin eingenickt. Ich kann dem Film irgendwie so gar nichts abgewinnen: weder die Optik, noch die Story, der Hauptdarsteller oder der Soundtrack berühren mich. 🤷‍♂️
 
  • #585
Bei Heinlein findet sich einiges interessantes
Interessanter als Starship Troopers? :xengrin:

Du hast aber recht, unter den alten Sachen findet sich klasse Stoff für Verfilmungen.
Unter den hier gezeigten Vorschlägen gibt's für mich auch sehr interessante,
aktuelle Filme, weit abseits der xten Marvell/DC-Aufgüsse.
 
  • #589
interessantes Phänomen: Ich bin absoluter Fan des originalen Blade Runner, aber Blade Runner 2049 habe ich jetzt drei mal versucht anzusehen, bin aber jedes Mal mittendrin eingenickt. Ich kann dem Film irgendwie so gar nichts abgewinnen: weder die Optik, noch die Story, der Hauptdarsteller oder der Soundtrack berühren mich. 🤷‍♂️
Come on - natürlich kann man hier im Thread über Blade Runner reden ;)
Ich fand den auch nicht so schlecht wie er geredet wurde. Natürlich kann man einiges darüber sagen - es ist eh eigentlich auch meine Idee, die Vorstellungen darin zu "besprechen" - so wie wir das sehen, bin ja an diesen Dingen interessiert.

Will es nur gesagt haben - die Inhalte sind wichtiger als "das nennen von X Filmen" - weil davon hat man nur was, wenn man sie gar nicht kennt, aber Lust bekommt man durch die Gedanken die das auslöst, was nichts als eine Liste auslöst ist Pixeltinte, Schall nicht, Rauch vielleicht.
 
  • #590
Erst vor kurzem hochgeladen:
The Gate - Die Unterirdischen (1987)


Den hab ich in den 90ern dutzende Male geschaut. Dann geriet er in Vergessenheit. Vor 3 Jahren kam er dann auf Youtube und verschwand aber wieder recht bald. Nun ist er wieder da.

* Abend gerettet
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Audiohead
  • #591
Come on - natürlich kann man hier im Thread über Blade Runner reden ;)
Ich fand den auch nicht so schlecht wie er geredet wurde. Natürlich kann man einiges darüber sagen - es ist eh eigentlich auch meine Idee, die Vorstellungen darin zu "besprechen" - so wie wir das sehen, bin ja an diesen Dingen interessiert.

Will es nur gesagt haben - die Inhalte sind wichtiger als "das nennen von X Filmen" - weil davon hat man nur was, wenn man sie gar nicht kennt, aber Lust bekommt man durch die Gedanken die das auslöst, was nichts als eine Liste auslöst ist Pixeltinte, Schall nicht, Rauch vielleicht.

Wer redet denn Blade Runner 2 schlecht? War doch in den meisten Länder auf Platz 1 in den Kino Charts und hat praktisch überall exzellente Kritiken, z.B. einen rotten tomatoes score von 88% und IMDB 8/10, was für die Art von Filmen schon extrem gut ist ;) Außerdem erhielt er einen Oscar für Special Effects.

Aber leider hat der Film nicht sonderlich viel eingespielt, nur ca. 80 Millionen, zumindest an den US Kinokassen, war auch schon bei Teil 1 so, der war sogar ein richtiger Reinfall.


Ich denke mal in den nächsten 20 Jahren werden sie mit den Lizenzrechten für die Streaminganbieter trotzdem noch ordentlich Kasse machen.

Ich bin glücklich dass es kein mega Erfolg wurde, keine Lust dass daraus ein Franchise wird.
 
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  • #592
Anders gefragt: gibt es eigentlich auch Filme, wo es nicht dystopisch zu geht und eine sehr spannende positive Welt und Gemeinschaftssystem zumindest angedeutet wird? Die echte Welt ist schon weit von einer positiven Sicht weg. Mir scheint, dass Leute kaum noch in der Lage sind positive Weltsichten überhaupt zu zeichnen. Müsste ein neues Genre werden.
trancendence vielleicht?
 
  • #593
Das ist nur ein Wort - mit bisschen Kontext geht bestimmt mehr - mit reinem Titel kann ich oft wenig anfangen. Um was geht's was ist spannend, gut gemacht, was regt an und wie gut beschäftigt einen das? Sowas interessiert mich.

*sorry, klingt bisschen rau - ist aber mehr so die Option - rede! Wenn du Bock hast.

Wer redet denn Blade Runner 2 schlecht? War doch in den meisten Länder auf Platz 1 in den Kino Charts und hat praktisch überall exzellente Kritiken, z.B. einen rotten tomatoes score von 88% und IMDB 8/10, was für die Art von Filmen schon extrem gut ist ;) Außerdem erhielt er einen Oscar für Special Effects.

Aber leider hat der Film nicht sonderlich viel eingespielt, nur ca. 80 Millionen, zumindest an den US Kinokassen, war auch schon bei Teil 1 so, der war sogar ein richtiger Reinfall.


Ich denke mal in den nächsten 20 Jahren werden sie mit den Lizenzrechten für die Streaminganbieter trotzdem noch ordentlich Kasse machen.

Ich bin glücklich dass es kein mega Erfolg wurde, keine Lust dass daraus ein Franchise wird.
Das war nur für den "Spoiler" von Scenturio damit jeder frei redet - ist ja alles On Topic - so war das gemeint.
 
  • #594
Das ist nur ein Wort - mit bisschen Kontext geht bestimmt mehr - mit reinem Titel kann ich oft wenig anfangen. Um was geht's was ist spannend, gut gemacht, was regt an und wie gut beschäftigt einen das? Sowas interessiert mich.

*sorry, klingt bisschen rau - ist aber mehr so die Option - rede! Wenn du Bock hast.
transcendence ist ein film über jemand der eine ki wird - idee ähnlich wie beim rasenmähermann - aber anstatt durchzudrehen bleibt sie positiv -
 
  • #595
Passt vielleicht nicht in den Thread und den Film könnte man auch in die Ecke „Klamauk“ schieben, aber: „Lightyear“ von Disney/Pixar hat philosophische Ansätze und zeichnet ein relativ positives Bild einer Gemeinschaft.
Nebenbei gibt es eine Menge Zitate und Anspielungen auf viele SciFi-Klassiker. Ich gestehe: Ich habe ihn schon mehrmals gesehen.
 
  • #596
aber anstatt durchzudrehen bleibt sie positiv
ich fand den nicht schlecht - aber aus der Erinnerung: War das nicht der, wo die KI so Leute als "ferngesteuerte Zombies" angeheuert hat? 🤔 Das fand ich schon ein wenig größenwahnsinnig, so Musk-Style.

Come on - natürlich kann man hier im Thread über Blade Runner reden ;)
ich hatte es als "halb"-OT angesehen, weil es ja hier eigentlich nicht darum gehen soll, wie gut oder schlecht man persönlich irgendwelche Filme findet. 🤷‍♂️
 
  • #597
gibt es eigentlich auch Filme, wo es nicht dystopisch zu geht und eine sehr spannende positive Welt und Gemeinschaftssystem zumindest angedeutet wird?
vielleicht in ein paar Jules Verne-verfilmungen von Karel Zeman.
Alienfair und leise optimistisch sind die in der gegenwart angesiedelten "Unheimliche Begegnung mit der dritten Art", "Contact", "Arrival", "E.T." und "Paul".
in "Automata" (Gabe Ibáñez, 2014) gibt es ein einigermassen ausgeglichenes zusammenleben von menschen und humanoiden auf der kaputten erde.
 
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  • #598
Hattet ihr den schon?
Immortal von Enki Bilal. Die Comicreihe um Alexander Nikopol hat mir damals sehr gut gefallen.
Die Technik ist angestaubt, ich kann den aber immer noch gut anschauen.


noch nie gehört davon. Aber wenn Bilal Regie führt, muss man sich das doch mal ansehen. Auch wenn das Szenario nicht viel verspricht. Aber man muss damit auch einsehen, dass die Werke von Bilal sowieso nicht viel versprechen von der Geschichte her. Die Comics sind einfach sehr gut gezeichnet. Deren Handlung konnte ich eigentlich nie wirklich folgen. Der No-Future Botschaft allerdings schon.
 
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M.i.a.u.: j3122
  • #599
Hat hier echt noch keiner DEN SCI-Fi-Kultfilm schlechthin gebracht?!
Don Johnson in: In der Gewalt der Unterirdischen (A Boy and His Dog) von 1975 (spielt in 2024)

Der Film ist mit der krasseste seiner Epoche. Allein schon das Frauenbild in dem Film ist ... ich sprech es lieber nicht aus. Der Zerfall jeglicher Kultur und Zivilisation wirkt auf mich zutiefst verstörend und aber auch faszinierend.

Er hat mich aber zum Nachdenken angeregt. Die Post-Apokalypse schien ja nie wirklich weg. Dachte ich doch immer, die Menschheit würde im vergleichbaren Fall die Errungenschaften der Zivilisation verteidigen und ein Mindestmaß an Struktur aufrechterhalten, habe ich heute einen ganz anderen Eindruck. Ich fand die Ideen in den Filmen immer unrealistisch überzogen. Aber wenn's mal wirklich hart auf hart kommt, dann wird es genauso laufen, davon bin ich überzeugt. Zivilisatorische Errungenschaften wieder abzuwerfen geht eben wesentlich schneller und leichter, als diese (wieder) zu erlangen. Ob dieser Erkenntnis wirkt, die 'Unterwelt' in dem Film wiederum fast schon als Bestätigung dieser Hypothese.

Böse ist auch das Ende - also die letzten gesprochenen 2-3 Sätze. Hab auch 20 Jahre gebraucht, um den 'Gag' zu raffen.
Hier gibt's den Film tatsächlich auf Youtube (-> Frauenbild).


Appropros Filme der Postapokalypse in denen Frauen zum reinen Vergnügungsobjekt degradiert werden ... es geht auch anders herum:
America 3000 ;-)


 
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  • #600
wer "Stalker" und "Solaris" mag, keine scheu vor englischen untertiteln hat oder bestenfalls polnisch spricht, hat hier die gelegenheit einen science fiction-film zu sehen, der gut und weitgehend philosophisch ist: "Na srebrnym globie" (deutsch: Der silberne Planet).
begann 1976 den film nach einem roman seines großonkels Jerzy Zulawski zu drehen, konnte ihn aber aus politischen gründen erst 1987 fertigstellen, nachdem bereits vorhandenes material z.t. zerstört worden war.

die erste Szene, wo der mit Fellen bekleidete "Wilde" auf dem Pferd im tiefen Schnee den Hang runter reitet, war möglicherweise die erste gedrehte Szene dieses Films. Diese Szene ist grossartig. Aus meiner Sicht ist das Pferd die Hauptdarstellerin, denn man sieht, was für eine Stärke in einem Pferd liegt. Meterhoher Schnee ist kein Hindernis für ein Pferd. Und dazu noch ein Mensch auf dem Buckel. Sowas sieht man nicht jeden Tag. Insofern ist dieser Film wertvoll.

Was dann folgt ist meiner Meinung nach nicht mehr relevant. Theatralischer Expressionismus, Übersteigerungen, künstlerische Bemühung, etwas Grossartiges zu schaffen. Was ja an sich gut ist, aber nicht immer gelingt.

Immer wieder gut, Filme kennenzulernen, die nicht so bekannt sind. Da gibt es die eine oder andere Perle, die übersehen wurde. Danke @Casetti.
 
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