Guten Abend!

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ultra8

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Ich bin Jörg aus Düren und habe das Forum über das Sysnth-Magazin kennen- und nun als Leser auch schätzen gelernt.

Ich bin seit 16 Jahren raus aus der Musik; in den 90ern war ich recht aktiv in der elektronischen Szene und habe zur Jahrtausendwende mein letztes Release auf Kurbel Records von Richard Bartz gehabt. Nach zwei heftigen Schicksalsschlägen war dann bis heute Schluss mit kreativem Musikoutput...

Damals (TM) nutzte ich einen ESI32 Sampler, eine a-Juno2, eine 606&909 mitsamt Cubase (zunächst auf dem Atari, dann auf dem PC) zum musizieren. Das Equipment hing an einem Behringer Mischpult, was einfach kacke klang. Aber mangels Geld war nicht mehr drin. Ein paar billige Alesis Multieffektgeräte mussten auch reichen. Der PC mit Cubase diente nur als Midi Sequencer, was bis zur Version 3.0 auch sehr gut funktionierte. Aufgenommen wurde damals auf dem guten DAT. Nachdem Steinberg damals die erste VST auf den Markt brachte, funktionierte Midi überhaupt nicht mehr stabil. Keine zuverlässige Midiclock, Audio steckte in den Anfängen und überhaupt musste man sich auf einmal mehr mit Technik als mit Musik beschäftigen.

Das änderte sich aber schlagartig kurz nach der Jahrtausendwende mit der Creamware Pulsar Karte. Aber dann war auch Schluss...

Vor ein paar Monaten entdeckte ich beim sinnfreien surfen durchs Web die Roland Aira Serie und das Herz schlug höher. Und zwar so hoch, das ich in Köln beim Store aufschlagen MUSSTE. Da ich die gute "alte" Hardware samt Bedienung liebte, war der nach-Hause-Weg etwas beschwerlicher: Ein MX1 Mixer samt TR8, TB3, System 1 und der Boutique Jupiter wollten einfach mitgenommen werden :)

Anschließend wurde ausgepackt, angeschlossen und der Jam klappte auf Knopfdruck. Ich habe lange nicht mehr soviel Spaß gehabt! Nun bin ich an dem Punkt angelangt wieder Musik zu produzieren. Nur für mich. Da beim MX1 Ableton bei lag, freunde ich mich seit Wochen mit diesem Sequencer an. Ich mag die minimale Optik, denn sie lenkt wenig ab. Audio ist auch recht einfach anzuwenden. Mittlerweile nutze ich den MX1 im external Mode quasi als Audio Interface, wenn die Jamsession vorbei ist und ich ein paar gute Patterns recorden möchte. Das klappt auch.

Allerdings habe ich arge Probleme mit der Ableton Midi Implementierung. Wenn Cubase im Blut ist, hat man es bei Ableton doch schwer. Zumindest ich nach fast zwei Jahrzehnten :)

Probleme habe ich im Moment noch meine Hardware in Ableton zu integrieren. Die Latenz, was ich so bisher nicht kannte, macht Kopfzerbrechen. Damals wurde alles an den Mischer angeschlossen, per Midi synchronisiert (wo ist Midi-Through geblieben?) und ab ging die Post. Latenz? Kannten wir nicht. Ich versuche derzeit die externe Hardware per "external device" in Ableton zu ingegrieren und per Latenzkompensation zu "kalibrieren". Für Tips bin ich echt dankbar. Ein 4/4 Pattern aus der Tr8 sitzt nach dem Recorden nämlich nicht auf der 1, sondern ich musste bisher das Sample was nach vorne ziehen....

Naja, ich sage mal Hallo in die Runde und kämpfe mich mal durch...
 
Naja, halb-alte Schule. Aber auf jeden Fall willkommen :phat:
 
ultra8 schrieb:
Damals (TM) nutzte ich einen ESI32 Sampler, eine a-Juno2, eine 606&909 mitsamt Cubase (zunächst auf dem Atari, dann auf dem PC) zum musizieren. Das Equipment hing an einem Behringer Mischpult, was einfach kacke klang. ...

Also ich finde nicht daß Sound durch einen Behringer Mischpult Kacke klingt. Ich nutze schon sehr lange ein Mx2004a und bin damit immer sehr gut gefahren nur um mal meine Meinung dazu loszulassen.
Vielleicht hat es aus anderen Gründen Kacke geklungen aber bestimmt nicht wegen dem Behringer Mixer das ist mal sicher.
 
Willkommen. :D

Eine Frage vorab: Warum benutzt Du Ableton, wenn Du von Cubase kommst? Ich habe auch irgendwann in den 80ern mit Cubase auf dem Atari ST angefangen und komme mit Logic, Studio One, etc... auf Anhieb klar. Ableton erschließt sich mir absolut nicht. Mittlerweile nutze ich nahezu ausschließlich Studio One.
 


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