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Hardcore & Gabber

  • #392
ja genau , schon komsich ,dass man überhaupt nichts , außer auf dieser Seite , nichts über diese Person finden .. Aber etwas Privatsphäre muss auch sein .. Wusste den Namen nicht ..
Das ist ja genau das Ding, was ich meine mit 'werden dafür heute böse angegriffen'.
Bestes Beispeil sein mal 2Unlimited benannt - da denken jetzt alle, das sind die beiden Tänzer Anita und Ray. Pustekuchen - es sind die Produzenten Jean-Paul De Coster und Phil Wilde. Fast alle Dance-Acts trifft dieser Vorwurf. Die man zu sehen und zu hören bekam, war nicht das was es ausmachte. Und natürlich waren es auch nicht diejenigen, die den Reibach gemacht haben. Es sind die Vorwürfe der kulturellen Aneignung (Import des Chicago- und Hip-House nebst Drum-Detroit'scher Basis), dem Import von Rap und das Vorschieben jener 'Außenbilder' bei Abkassieren im Hintergrund.

Ich selbst sehe das weniger kritisch. Denn jeder war frei in der Entscheidung da mitzumachen und hätte es auch selbst machen können. Sich im Nachgang zu beschweren wirkt auch irgendwie unredlich.

Was mir aber in der vor allem niederlängischen Hardcore-Szene schon aufgefallen ist, ist der Umstand, dass es keine wahnsinnig multikulturelle Szene ist. Sie ist zwar offen und so - aber doch rel. homogen. Dunkle Hautfarben scheinen da eine Seltenheit zusein. Es ist eben ein rein europäisches Ding. Das ist ja das was die Kritiker nicht begreifen - die Weiternetwicklung und Anpassung auf die west-europäische Kultur (die ja aus heutiger Sicht fast schon wieder anrüchig wirkt). Sonst wäre doch Techno in Europa nie so groß geworden, wenn es nicht entsprechende Anpassungen gegeben hätte. Und wenn Techno in den USA wo es herkam, dort nie so groß wurde wie hier - ist das doch nicht das Problem der Europäer?!
 
  • #394
Restricted - Hardcore (give me a mfkn breakbeat) (22.Nov 2024)

Die Revival-Welle erfasst nun auch zunehmend den HardTrance. Auch so ein Hardcore-Fusions-Subgere seiner Zeit, wo viele damals falsch abgebogen sind und man sich wohl nun darin wieder versucht, in die richtige Spur zu kommen.
 
  • #395
Paul Elstak ft. Boogshe - Live @ X-Qlusive Holland 2022

PS: Sowohl Paul Elstak, als auch Boogshe hüpfen in Aussie-Klamotten rum, Boogshe sogar mit nem schicken Fullprint-Retro-Design :)
Heute müsste dann auch meine zweite Druck/Wendejacke kommen.
 
  • #398
Technohead - I Wanna Be A Hippy (Speedfreak Mix) 1995


Diese Version hat richtig Punch bei satten 200 BPM ;-) Die fetzt und kommt auf jeden Fall in meine Happy-Playlist!!! :phat: :phat::phat:

PS: wir brauchen noch ein 'Hakkûh' Symbol-Smiley :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #399
Wobei ich sagen muss, dass die Version von Ilsa Gold auch nicht zu verachten ist:
Technohead - I Wanna Be A Hippy (Dreadlock Holliday Mix by Ilsa Gold) 1995

Hier im crazy Zusammenspiel mit Desmont Dekker's 'Israelites'

EDIT: Rechtschreibfehler korrigiert
 
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  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Linear Displays
  • #400
Was mir aber in der vor allem niederlängischen Hardcore-Szene schon aufgefallen ist, ist der Umstand, dass es keine wahnsinnig multikulturelle Szene ist. Sie ist zwar offen und so - aber doch rel. homogen. Dunkle Hautfarben scheinen da eine Seltenheit zusein.

The Darkraver und Bass-D sind die ersten, die mir direkt einfallen.
 
  • #402
Ach, da gibt's ja noch ne schöne Frenchcore/Tek-Version fällt mir gerade ein :-)

Roms aka Harry Potard - Anus Horribilis (2008)

Erschienen auf dem Label 'Astroboy' - einem Sublabel von 'Astrofonik'

Glaub da gab's noch ne weitere Tek-Version ...

Der Speedfreak-Mix ist aber bisher der absolute 5-Sterne-Deluxe-Oberbanger mit i-Tüpfelchen und Bienchen.
Nicht nur als Remix des Tracks, sondern allgemein als Happy-Gabber-Track. Der zaubert so ein breites Grinsen auf mein Gesicht, wie nur wenige Stücke. Das ist musikalischer Humor vom Feinsten, wie ihn sonst fast nur Ilsa Gold in dem Bereich liefern. So ein Track, wo man sofort (gut, hier dauert es ein klein wenig) merkt, der ist auf 'Happy' gestrickt und der auch mit dem Klischee sehr spielerisch, humorvoll und augenzwinkernd umgeht. Und das bezieht sich jetzt nicht auf dem Songtext. Das sind die wahren Genreperlen, die ich so sehr suche und manchmal auch finde.
 
  • #403
Wusst ich's doch, dass es davon noch ne 'Vollversion' geben muss :cool: (geirrt - hätt mal zuende hören sollen)
Bertocucci Feranzano - XTC Love (Happy Hardcore Mix) 1995


Ach schade, dachte es gibt davon nochmal ne XL-Version:
 
  • #409
Hach - da hab ich ne echt coole ARD-Doku aus dem Urschleim der 90er gefunden.
Tatsächlich ist Marusha hier die Moderatorin/Reporterin. Zum wegschmeißen find ich ja die Szene, wo Paul seine kleine Tochter fragt, was sie von Gabber hält ... :-) Geilo!!!!


Vielleicht findet ja seine letztjährig geborene Enkelin einen besseren Zugang zum Gabber ;-)
 
  • #411
hhee Aus welchem Jahr war die Doku mitte 90er ? , wusste gar nicht ,das Paulchen überhaupt Deutsch spricht ?? auch lustig , mmmhh ,,,, nicht ,neeee nicht soo gut , mmmhuuu ,, Die Kleine müsste jetzt auch so Anfang 30 sein ... echt lustig ... wusste gar nicht ,das auch dort kleine Kinder zu den Partys gehen dürften ..
:idea:

Was Opa ist der jetzt auch schon ,,, oh mann , ich glaubs nicht . XD , auch C lownoise und Theo sprechen sehr gut deutsch .
:harhar:
:harhar:
:hupfdrone:

Also dass C. Lownoise & M. Theo Deutsch sprechen, das hab ich schon in den 90ern mitbekommen:

Hier nochmal der legendäre Auftritt der beiden bei Raab inkl. Happy-Hardcore :)

Das ist wirklich obergeilo ... ein "Komm mal her du Dreckschwein!" musste sich Raab wohl bisher noch von Keinem anhören ^^
Vielelicht war das ja auch die Retourkutsche für die Ankündigung des 'Menthol Theo'.

Ich vermute mal, dass viele niederländische Künstler seiner Zeit deutsch spra(e)chen. Glaub' heute ist das nicht mehr so. Jo, Opa ist er geworden der Paul. Und hüpft auf der Bühne rum, wie mit mitte 20 und sieht auch fast noch so aus. Der hat sogar nochmal richtig zugelegt und steht so gut im Futter, wie wohl noch nie zuvor. Im Januar feiert er sein 60. Würde mich wundern, wenn's dazu nicht ne fette Retro-Party geben würde.

In einem ausführlichem Interview beschrieb er auch nochmal wie sehr auch Peter Slaghuis in seinem musikalischem Werdegang eine Rolle spielte. Der war offenbar ein ganz bedeutender Künstler, der seiner Zeit weit voraus war und vielen zu neuer Inspiration verhalf, so auch dem Paul.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: tecbum
  • #412
Interessant finde ich ja den Umstand, dass der Paul quasi überhaupt nicht tanzen kann :cool: Das sagt er selber, dass er das nicht kann oder will. Und mit Recht! Das sieht alles voll verkrampft und sehr reserviert aus, wenn der sich etwas in Bewegung setzt. Rhythmusgefühl scheint er keinerlei im Körper zu haben. Dabei macht er doch so sehr tolle Musik zum tanzen, die so stark Rhythmus-betont ist :-) Das doch irgendwie verrückt, dieser Widerspruch.

Erinnert ein wenig an Westbam, der ja auch nur 'wippt' - nach eigener Aussage - dafür aber immerhin im Rhythmus.
C.Lownoise & M.Theo sind da ganz anders - denen scheint kein Spass zu blöd.

@Moogulator Mensch - wir brauchen endlich mal ein paar ordentliche animierte Tanz-Smileys (natürlich inkl. dem Hakkûh-Smiley) Sone bescheuerte Banane - also echt! 😉 Ja, ick wees - Synthesizer-Freaks haben jetzt nicht unbedingt einen wahnsinnigen extatischen Bewegungsdrang - aber es gibt ja auch noch Leute, die nach 1980 geboren sind ^^
 
  • #413
Haaah - DIE Version hab ich eigentlich gesucht :) einfach nur die Original-Version
DJ Waxweazle - Legs (1994)


Das war die Version aus dem Hakkûh-Video. Die burnt richtig los :) *tanztanztanz* ääähh *HakkûhHakkûhHakkûh* (mangels passender smileys, die zudem zu lahm tanzen)
 
  • HaHa
M.i.a.u.: tecbum
  • #414
Auf dem dritten Happy-Hardcore-Sampler fiel mir noch ein Sück auf [ich höre die übrigens jetzt alle systematisch durch]:
D-Jumpmaster - Dance 2 Da Bells (1995)


Für mich wäre der Track im Prinzip nach 1:55 vorbei :) Bis dahin ist es eine richtig coole Happy-Hardcore-Nummer. Speziell der Teil mit dem Bell-Sound, mit dem der Track nach 10 Sekunden eröffnet, verleiht ihm so eine schöne verspielt/verträumte Note. Leider verliert sich mit Einsetzen des schrecklichen Gesangs auch der Bell-Sound und kommt auch am Ende nicht zurück, obwohl das Wiedereinsetzen an 4:34 perfekt getimed wär :sad: Ansonsten ne durchaus hörenswerte Nummer mit UK-typischer Rave-Attitüde, die zwischen zwei gegensätzlichen melodischen Stimmungen hin- und her schwankt. N coolen Remix, der sich vor allem an dem Bell-Teil abarbeitet ist mir leider noch nicht begegnet.

Da fällt mir auch gerade der Trackname auf - 'Bells' :) Und dann ist das so reduziert :-/
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: tecbum
  • #415
Ach das ist ja mal interessant:


Was nicht im Wikipedia-Artikel steht (in keinem der Versionen): Paul Elstak seine Mutter ist Deutsche!

Er ist also ein niederländischer Deutsch-Indonesier :)
Das erklärt dann auch die guten deutschen Sprachkenntnisse.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • HaHa
M.i.a.u.: tecbum
  • #418
ID&T wurde nicht bei BOD gepresst, Thunderdome hingegen schon. Aber da hatte mir meine Mutter nur ein zwei CDs mitgebracht. Die Lownoise musste ich alle kaufen. Ja, das waren für mich die absoluten Happy-Hardcore Könige.
Bei BOD (dem seinerzeit 4.größtem Presswerk Europas) wurde ja nicht nur Musik, sondern auch viel Software gepresst.

Ja, die 90er waren sehr kreativ, bunt und vor allem mutig bis skurril-schrullig. Im jedem Falle waren die 90s eine Zeit der Freiheit und der Freiheit der Gedanken und im Osten mit nahezu unbeschränkten Möglichkeiten. Ich denke es ist vor allem dieses NachWende-Chaos, das in vielen Köpfen positiv, wie negativ in Erinnerung blieb und wo der politische Aspekt bis heute nie aufgearbeitet wurde.
Sorry, wenn das etwas in eine politische Richtung driftet, aber das ging ja nunmal auch alles Hand-in-Hand mit jener. Ohne die politische Wende, wäre auch die ganze deutsch-deutsche Technokultur eine ganz andere geworden.
 

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