Jedes Analog Signal im Universum hat max. 93Bit und 1,8 QHz!

Verkürzt also eine Theorie, die Gravitation und die allgemeine Relativitätstheorie vereint.

Die haben wir ... Du meintest wahrscheinlich "... die Quantenmechanik die allgemeine Relativitätstheorie vereint", oder?

Die Physik sucht schon recht lange nach der "Grossen vereinheitlichten Theorie" und sogar nach der Weltformel

Ich kenne jetzt aus demStehgreif und ohne zu googlen keine andere Möglichktien, dass die luafenden Kopplungsparamter sich an einem Punkt treffen, als Suorsymmetrie. Und da sind die einfachen Modelle schon lange tot (das Proton wollte einfach nicht zerfallen) und beim LHC hat man auch ksine SUSY-Teilchen gefunden.

Alles nicht so einfach!

Grüße
Omega Minus
 
Hast Du da einen Link zu einem Artikel/Paper? In der mir bekannten Literatur zum Thema, von Helmholtz und Raman CV über Cremer bis zu McIntyre, Schumacher & Woodhouse und Smith war davon nie die Rede. Die von Dir erwähnten Ripples werden üblicherweise auf Torsionswellen der Seite zurückgeführt.

Man bekommt eine Seite übrigens auch mit einem Reibrad zum Schwingen, oder wenn man die Kraft des Bogens auf die Seite elektro-magnetisch ausübt und die nichtlineare Reibungskennlinie elektronisch oder digital simuliert. Ganz ohne Haken und Ösen.
Es ist die "Saite", nicht die "Seite" ... (oder ist das in der Schweiz anders?)

Das Reibrad einer Drehleier zum Beispiel erzeugt ähnliche Effekte wie ein Geigenbogen. Ich bin kein Physiker: aber es ist "empirisches" Wissen, dass eine kontinuierliche Streichbewegung, die die Schwingung einer Saite anregt, sie zu einem Sägezahn-ähnlichen Verhalten anregt und dass das Ergebnis dann auch genau so klingt. Die Saite wird in einer Richtung immer mehr gedehnt, bis zu einer gewissen Grenze ausgelenkt und schnellt dann zurück. Danach beginnt der Prozess von vorn. Daher vollzieht sie eine Schwingung, die in der optischen Abtragung in einem Diagramm mit Amplitude und Zeit einer Sägezahn-Form ähnelt. Und genau so klingt ein am Steg gestrichenes Saiteninstrument dann auch: fast eine vollständige, nicht gefilterte Sägezahn-Schwingung.

Was ich mich frage: Wie kommt eigentlich der spezifische Klang der Harfe oder Akustikgitarre genau zustande? Obwohl ich letzteres Instrument nicht nur spiele, sondern es auch mein Hauptinstrument im Studium war, sind mir die physikalischen Gesetzmäßigkeiten komischerweise weniger klar als bei nahezu jedem anderen akustischen Instrument.
 
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Es ist die "Saite", nicht die "Seite" ... (oder ist das in der Schweiz anders?)
Danke für den Hinweis, ich habe den Tippfehler oben korrigiert.

Die typische Bewegung der Saite beim Streichen wird Helmholtz-Bewegung genannt. Er hat das in seinem Buch "Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik" 1863 so beschrieben. Entscheidend ist die Kraft, die die Saite auf den Steg ausübt, der dann den Resonanzkörper anregt. Diesen kann man als Formantfilter ansehen.
 
Entscheidend ist die Kraft, die die Saite auf den Steg ausübt, der dann den Resonanzkörper anregt. Diesen kann man als Formantfilter ansehen.
Ja, genau das ist es, was ich oben beschrieben hatte und was mir bei der Aufnahme eines Cellos unlängst aufgefallen war.

Hat Herr Helmholtz auch etwas zur Harfe oder Gitarre geschrieben? (Der Resonanzkörper verhält sich ähnlich, aber wie entsteht die spezifische Schwingungsform der Saite?)

Ich würde ja vermuten, dass es kurz nach dem Zupfen eine Art schmale Puls-Schwingung ist, die dann im Verklingen in eine Art Dreiecksschwingung übergeht, auf die dann wiederum das "Formanten-Verhalten" des Resonanzkörpers wirkt.
 
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Eine Weltformel würde die vier bekannten physikalischen Grundkräfte vereinigen: starke Wechselwirkung, schwache Wechselwirkung, elektromagnetische Wechselwirkung und die Gravitation.

Ich weiß, was 'ne Weltformel sein soll *), aber "Gravitation und die allgemeine Relativitätstheorie vereint" ist einfach total misverständlich, denn die ART ist unsere Theorie der Gravtiation. :cool:

Grüße
Omega Minus

*)
Ich kenne den Unterschied zwischen GUT und TOE.

Schwache Wechselwirkung und elektromagnetische Wechselwirkung sind auch bereits vereint, siehe Noblelpreis fürs Higgs-Boson, das braucht man nämlich für die spontane Symmetriebrechung. Der Zyniker würde sagen "das fehlende Puzzlestück zur Bestätigung einer Theorie, die ohnehin falsch ist". :)
 
Ich lese gerade einen Artikel auf Amazona über Oversampling und Aliasing und da wurde mithilfe von Planck errechnet

auf amazona wird ja auch zu mp3 gedithert u.ä. :)

aber scherz beiseite, man kann die sache mit der auflösung so oder so sehen.

vor allem wichtig, man sollte sich nicht täuschen lassen, was "93 bits" bedeuten.

das ist nämlich nicht einfach nur um die hälfte mehr als wie 64bits, sondern das ist um den faktor zehn quadrillionen mehr.


jedenfalls alles kein grund, an der unterscheidung zwischen quantisiert/limitiert vs endlos/analog bzw. auch an der unterscheidung zwischen framerate/samplerate vs. kontinuieriche signale zu unterscheiden.
 
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Auf diesem Therom baut doch die ganze Digtale Signalverarbeitung auf, müsste da nicht längst aufgefallen sein, dass da was nicht passt?

ich denke, dass man selbst dann, wenn man all die möglichen werte von irgendwelchen physikalischen zuständen wie druck oder elektrische spannung endgültig messen könnte, dass man dann eben genau nicht mit einer linearen, vorhersagbaren reihe an werten dastehen würde, sondern jeden tag wieder neue werte rauskommen.

mal davon abgesehen, dass es vermutlich paradox wäre, physik mit physik messen zu wollen, bedeutet das in der letzten konsequenz, dass es vollkommen korrekt ist am samplingtheorem und ähnlichen theorien und formeln (also praktisch alles, was unter messen/steuern/regeln in theorei und praxis fällt) festzuhalten.

etwas anderes als kontinuierlich vs. gerastert kann ich mir beim besten willen eh nicht vorstellen. das wird dann nur wieder so eine warhheit, die niemandem nutzt...

Aber gibt es denn irgendwo Praktiker der DSP, die am Abtasttheorem zweifeln?

aktuell wird hauptsächlich über solche total wichtigen fragen gestritten wie z.b. darüber wie sinnvoll es ist 3 reclocker module hintereinanderzuschalten - um den jitter noch weiter zu reduzieren als mit nur einem reclocker - um damit dann in interfaces zu gehen, deren ausgangsverstärker nicht mal mit einer hifi anlage mithalten kann.
 
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aktuell wird hauptsächlich über solche total wichtigen fragen gestritten wie z.b. darüber wie sinnvoll es ist 3 reclocker module hintereinanderzuschalten - um den jitter noch weiter zu reduzieren als mit nur einem reclocker - um damit dann in interfaces zu gehen, deren ausgangsverstärker nicht mal mit einer hifi anlage mithalten kann.

A fool with a tool is still a fool. :)

Grüße
OmegaMinus
 
Die Praxis kann das Abtasttheorem nicht "zu Fall bringen", da das Abtasttheorem in der Signalverarbeitung bewiesen ist. Ein Beweis ist ein Beweis. Ende.

Aber: die Methoden der Signalverarbeitung lassen sich nicht 1:1 auf die analoge Welt übertragen, z.B. weil zur Rekonstruktion eines Sinustons mit annähernd 24kHz bei 48kHz Samplerate ein annähernd unendlich langes Rekonstruktionsfilter nötig ist. Das gibt es aber in der analogen Welt nicht. Für einen Sinuston mit 22kHz oder weniger würde aber schon ein Filter mit nur 1ms Länge sehr gute Ergebnisse erzielen. Und die gibt es wie Sand am Meer.

Was wir hier haben, ist die Lücke zwischen Theorie und Praxis.
Erst einmal danke für die Erklärung. Mal so für mein Verständnis gefragt: Das bedeutet, es gibt ein Problem wenn man die Digitalen Signale dann wieder in die Analoge Welt bringen möchte?
 
Ich weiß, was 'ne Weltformel sein soll *), aber "Gravitation und die allgemeine Relativitätstheorie vereint" ist einfach total misverständlich, denn die ART ist unsere Theorie der Gravtiation.
Ich sollte meine Postings von ChatGPT gegenlesen lassen, dann passiert so etwas nicht mehr. Für etwaige Halluzinationen kann ich dann aber keine Verantwortung übernehmen.
 
Literatur: Meine Weisheit habe ich aus dem DTV-Lexikon der Musik von annodunnemals. Für die dahinterliegenden Quellen müsstest Du vermutllich den Autor des jeweiligen Artikels befragen, und der dürfte inzwischen auf dem Friedhof liegen.
Dir erwähnten Ripples werden üblicherweise auf Torsionswellen der Saite zurückgeführt.
Klar, ich dachte, das wäre selbstverständlich. Wie die Drehung erzeugt wird (Pferdehaar oder elektronisch) ist dabei egal.
 
der spezifische Klang der Harfe oder Akustikgitarre genau zustande
Der dürfte zu 80% an den Resonanzfrequenzen des Korpus, zu 15% an der Position des Anregungsimpulses (Bei der Harfe mehr Saitenmittig als bei der Gitarre) und zu 5% in der Art des Anregungsimpulses (Fingerhaltung, Fingernagel oder Fingerkuppe begründet liegen.
 
Der dürfte zu 80% an den Resonanzfrequenzen des Korpus, zu 15% an der Position des Anregungsimpulses (Bei der Harfe mehr Saitenmittig als bei der Gitarre) und zu 5% in der Art des Anregungsimpulses (Fingerhaltung, Fingernagel oder Fingerkuppe begründet liegen.
Der Einfluss der Fingerhaltung sowie von Nagel, Kuppe oder Plektrum nebst Winkel, in dem Finger oder Plektrum auf die Saite trifft, ist auf jeden Fall weit größer als 5%. Man kann an ein und derselben Position ganz unterschiedliche Klangfarben allein damit erzeugen. Wenn dann die Position noch mit ins Spiel kommt, wird die Bandbreite noch größer. Vermutlich spielt auch eine Rolle, ob die Saite eher vertikal oder eher horizontal im Bezug zur Decke ausgelenkt wird. Zumindest beeinflusst das sehr deutlich die Lautstärke.

Ob der Korpus mit seinen Resonanzfrequenzen wirklich so wichtig ist, da habe ich Zweifel, denn rein theoretisch funktioniert das Ganze auch mit einem Brett, auf dem Saiten aufgespannt sind. Das muss noch nicht mal aus Holz sein. Der Ton ist dann nur zu leise.

Ich frage mich aber, wie man die resultierende Schwingungsform technisch beschreiben kann. Sie hat auf jeden Fall weniger Obertöne als bei einem Klavier erzeugt werden, das dürfte am Material der Saiten liegen und an der weit höheren Zugkraft, mit der Klaviersaiten gespannt sind, sowie daran, dass die Saite gezupft wird und nicht geschlagen. Bei einem einfachen analogen Synthesizer habe ich den Eindruck, dass eine Pulsschwinung dem Gitarrenton näher ist als ein Sägezahn. Aber woran liegt das? Auch habe ich das Gefühl, dass sich die Schwingungsform im Verklingen des Tones verändert.
 
Klavier vs Gitarre hat sicher auch was mit der Saitenstärke und Saitenspannung zu tun.

Welche Obertöne wie stark angeregt werden hängt von der Position des Anregungsimpulses ab. Beim Klavier: Je tiefer die Note ist um so näher ist der Hammer am Auflagesteg der Saite; je kürzer dieser Abstand ist, um so kürzer die Welle, die auf dieser Länge schwingen kann, und die regt wiederum Obertöne der Welle an, die der gesamten Saitenlänge entspricht. (Es gab mal in den 90ern einen interessanten Artikel zum Axxon-Gitarrensynth/Pickup-System, da war das alles gut beschrieben).
 
Erst einmal danke für die Erklärung. Mal so für mein Verständnis gefragt: Das bedeutet, es gibt ein Problem wenn man die Digitalen Signale dann wieder in die Analoge Welt bringen möchte?
Beide Richtungen sind problematisch. Man kann ja sehr schön sehen, wie sich die HiFi A/D- und D/A-Wandler seit den allerersten CDs bis heute verändert haben: zuerst R2R-Widerstandsnetzwerke, dann Oversampling, Delta-Sigma-Wandlung, 14 Bit, 16 Bit, 18 Bit, 20 Bit, 24 Bit, 32 Bit-float.

Ich würde sagen, seit ein paar Jahren sind wir da angekommen, wo es wirklich richtig gut ist, aber noch teuer. Und jetzt fängt es an, dass allerbeste Qualität auch noch günstig zu haben ist.
 
Klar, ich dachte, das wäre selbstverständlich. Wie die Drehung erzeugt wird (Pferdehaar oder elektronisch) ist dabei egal.
Die Drehung hat ja mit der Helmholtz-Bewegung nichts zu tun, sie ist dieser superponiert. Ein elektronischer Bogen, der die Lorenzkraft der stromdurchflossenen Saite im Feld eines Magneten nutzt, kann keine Torsion erzeugen. Die Theorie mit den Haken wird auch von Bogenbauern vertreten, man kann es online finden. Antrieb ist hier sicher die Vermarktung von echtem Pferdehaar. Es funktioniert aber auch ohne Pferdehaar, somit ist das mit den Haken ein kleiner Seiteneffekt. Die mir bekannte wissenschaftliche Literatur zum Thema geht darauf nicht weiter ein. Ich selber habe mal ein Haar meines Kontrabassbogens mit dem Rasterelektronenmikroskop untersucht, dort sieht man dann nur eine marginale Struktur der Haare.
 
Ob der Korpus mit seinen Resonanzfrequenzen wirklich so wichtig ist, da habe ich Zweifel, denn rein theoretisch funktioniert das Ganze auch mit einem Brett, auf dem Saiten aufgespannt sind. Das muss noch nicht mal aus Holz sein. Der Ton ist dann nur zu leise.
Ist er, der Korpus koppelt auch auf die Saite zurück. Hier ein Einblick:
https://curdt.home.hdm-stuttgart.de/PDF/Die Akustikgitarre - Aufbau und Funktionsweise.pdf

Die PTB hat in den 1980/1990er Jahren einige Forschung im Bereich Musikinstrumente getätigt und z.B. Messungen der Schwingungsmoden einer Gitarre veröffentlicht. Ich muss mal ins Archiv steigen und die Paper heraussuchen, online finde ich dazu gerade nichts. Jedenfalls gab es immer spannende Vorträge von dort auf der DAGA.
 
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Ist er, der Korpus koppelt auch auf die Saite zurück. Hier ein Einblick:
https://curdt.home.hdm-stuttgart.de/PDF/Die Akustikgitarre - Aufbau und Funktionsweise.pdf

Die PTB hat in den 1980/1990 Jahren einige Forschung im Bereich Musikinstrumente getätigt und z.B. Messungen der Schwingungsmoden einer Gitarre veröffentlicht. Ich muss mal ins Archiv steigen und die Paper heraussuchen, online finde ich dazu gerade nichts. Jedenfalls gab es immer spannende Vorträge von dort auf der DAGA.
Vielen Dank für dieses sehr interessante Dokument!

Ich wollte natürlich nicht in Zweifel ziehen, dass der Korpus eine Rolle spielt, aber @fanwander sprach von 80%. Das ist aus der Erfahrung des Spielers m.E. zu hoch gegriffen.

Einer der wichtigsten Faktoren für den Klang der Gitarre - und das sieht man auch sehr gut in dem Dokument - ist die Brücke - also die Verbindung der Saiten mit der Decke. Sogar bei E-Gitarren ist das ein sehr wichtiger Faktor, obwohl sie ja oft keine frei schwingende Decke und keinen Resonanzkörper besitzen.
 
Wäre nett wenn wir von der Physik der akustischen Instrumente wieder zum Thema kommen könnten, auch wenn das sicherlich ein sehr interessantes Gebiet ist, vielleicht sogar so spannend, dass es sich lohnt dafür einen Thread aufzumachen?
 
wieder zum Thema kommen könnten
Dort sind die Fakten gesetzt, was willst Du noch besprechen? Man könnte noch über die bösen Kanten der Treppen im Signal debattieren, aber der Zahn ist auch schnell gezogen. Interessant dann vielleicht die Betrachtung der Diskretisierung im Wertebereich, diese wird vom Samplingtheorem nämlich ignoriert. Dort geht es nur um die Diskretisierung in der Zeit.
 
Meine Bitte war jetzt unabhängig ob noch Infos dazu kommen. Ich würde gern vermeiden, dass der Thread 2 Seiten Thema hat und dann eventuell noch 5 Seiten über Physikmodelle von akustischen Saiteninstrumenten dazu kommen, auch wenn das Thema interessant ist.
 
Man könnte noch über die bösen Kanten der Treppen im Signal debattieren

Welche Kanten und Treppen!? :)

Das sind diskrete Datenpunkte, die kann man nicht sinnvoll mit Geraden oder Treppchen verbinden. Auch, wenn das zur Visualisierung gerne gemacht wird, aber das ist - technisch gesehen - falsch. Es gibt keine Werte 'dazwischen'.

Grüße
Omega Minus
 
Es gibt keine Werte 'dazwischen'.
Dohoch. Und sie werden durch Upsampling sichtbar: Je nach Upsamplingfaktor kommt eine Menge von Punkten hinzu, die gemeinsam auf derjenigen Kurve liegen, die ein fast perfektes Rekonstruktionsfilter erzeugen würde. Sie entsprechen also ziemlich genau denjenigen Punkten des tiefpassgefilterten Analogsignals, die zwischen zwei Abtastpunkten lagen.
Das sind diskrete Datenpunkte, die kann man nicht sinnvoll mit Geraden oder Treppchen verbinden.
Jo, Graden oder Treppchen sind tatsächlich völlig falsch. Denn dann ergäben sich z.B. auch keine inter-sample peaks.
 
Das sind diskrete Datenpunkte, die kann man nicht sinnvoll mit Geraden oder Treppchen verbinden. Auch, wenn das zur Visualisierung gerne gemacht wird, aber das ist - technisch gesehen - falsch. Es gibt keine Werte 'dazwischen'.
Wir sollten uns nun echt über die SINC Funktion unterhalten, dann mit Dirac Kämmen und Dirac Pulsen weitermachen.

Nope. Zur Rekonstruktion muss man den bandlimitierten Bereich kennen, der beim Sampling verwendet wurde und entsprechend rekonstruieren. Das diskrete Sample ist ohne diese Information nicht eindeutig.
 
Man kennt da lästige Aliasing ja auch vom Fernsehen, wo sich Räder rückwärts drehen. Aber das meine ich gar nicht, sondern das Flirren von z.B. kleinkarrierten Anzügen im Bild, wo das Theorem in Bezug auf die Ortsfrequenz verletzt wird. Dies sogar im analogen TV, wo doch gar nichts gesampled wird.

Frage ich die Runde. Wie wurde zu analogen Zeiten ein Bild gerastert? Das kennt man ja heute auch noch von gedruckten Bildern in der Zeitung. Wie wurde dort Aliasing verhindert?

Hier kommt nun das Versprechen mit dem Chatbot zum Zuge. Gut, ich habe den Bing Bot genommen. Hier die Antwort:

Zu analogen Zeiten wurde ein Bild gerastert, indem es mit einer Reproduktionskamera auf einen lichtempfindlichen Film aufgenommen wurde, der mit einem Kontaktraster versehen war. Das Kontaktraster bestand aus einer Folie oder einem Glasplättchen, das mit einem regelmäßigen Muster aus feinen Linien oder Punkten bedruckt war. Das Raster zerlegte die kontinuierlichen Tonwerte des Bildes in diskrete Rasterpunkte, die je nach Helligkeit der Vorlage größer oder kleiner wurden. Die Rasterpunkte bildeten dann die Druckelemente für die Druckformen, die für die verschiedenen Druckverfahren benötigt wurden1.

Um Aliasing zu verhindern, das durch die Treppenbildung an den Kanten der Rasterpunkte entsteht, wurde das Raster gedreht, so dass es nicht parallel zu den Kanten des Bildes verlief. Außerdem wurde für jede Farbe ein anderes Raster verwendet, das um einen bestimmten Winkel gegenüber den anderen gedreht war. Dieses Verfahren nennt man Rasterwinkelung2. Durch die Überlagerung der verschiedenen Raster entstand ein Moiré-Effekt, der das Aliasing kaschierte.

Learn more:
1. de.wikipedia.org
2. spektrum.de
3. de.wikipedia.org
4. de.wikipedia.org
5. digitalfernsehen.de
6. de.wikipedia.org
7. de.wikipedia.org
8. spektrum.de

Und gleich nocheinmal gefragt, kommt eine neue Antwort:

Das ist eine interessante Frage. Zu analogen Zeiten wurde ein Bild gerastert, indem es in kleine Punkte zerlegt wurde, die je nach Helligkeit und Farbe des Bildes unterschiedlich groß und farbig waren. Diese Punkte wurden dann auf eine Druckplatte übertragen, die mit Farbe eingefärbt und auf Papier gedruckt wurde. Die Rasterung erlaubte es, Bilder mit verschiedenen Farbtönen aus nur wenigen Grundfarben zu erzeugen. Um Aliasing zu verhindern, also die Treppenbildung an den Kanten der Bildobjekte, wurden verschiedene Methoden angewendet, wie z. B.:

Die Verwendung von unterschiedlichen Rasterwinkeln für die verschiedenen Farben, um Moiré-Muster zu vermeiden1.
Die Anpassung der Rastergröße und -form an die Auflösung und das Motiv des Bildes2.
Die Anwendung von Weichzeichnern oder Unschärfefiltern auf das Bild vor der Rasterung, um die Kanten zu glätten3.
Die Verwendung von Stochastischer Rasterung oder Frequenzmodulierter Rasterung, bei der die Punkte zufällig verteilt werden und nicht in regelmäßigen Mustern angeordnet sind4.
Ich hoffe, das beantwortet deine Frage. Wenn du mehr über die Geschichte und Entwicklung der Fotografie erfahren möchtest, kannst du dir diese Seite ansehen: Geschichte und Entwicklung der Fotografie. 😊

Learn more:
1. de.wikipedia.org
2. de.wikipedia.org
3. digitalfernsehen.de
4. de.wikipedia.org
5. de.wikipedia.org
6. de.wikipedia.org

Dann schläg man mir diese Folgefrage vor:
Wie funktioniert die digitale Rasterung?

Die digitale Rasterung ist ein Verfahren, das Vektorgrafiken oder kontinuierliche Bilder in Rastergrafiken umwandelt, die aus einer Anordnung von Pixeln bestehen. Die Pixel haben jeweils eine bestimmte Farbe und Helligkeit, die von der Auflösung und dem Farbmodell des Bildes abhängen. Die digitale Rasterung wird oft für die Darstellung von Bildern auf Bildschirmen oder für den Druck verwendet.

Es gibt verschiedene Algorithmen und Methoden für die digitale Rasterung, je nach dem Zweck und dem gewünschten Ergebnis. Einige Beispiele sind:

Die Rasterung von Linien, Polygonen, Kreisen und anderen geometrischen Formen, die aus mathematischen Gleichungen oder Punkten definiert sind. Dabei werden die Pixel ermittelt, die am nächsten zu den Kanten oder innerhalb der Formen liegen1.
Die Rasterung von Texten, die aus Schriftarten bestehen, die aus Vektoren oder Kurven zusammengesetzt sind. Dabei werden die Pixel ermittelt, die die Konturen oder das Innere der Buchstaben nachbilden1.
Die Rasterung von Halbtonbildern, wie Fotos oder Gemälden, die aus vielen Farbnuancen bestehen. Dabei werden die Pixel ermittelt, die die Farben und Helligkeiten der Bilder annähernd wiedergeben. Dazu werden oft spezielle Druckraster verwendet, die aus kleinen Punkten verschiedener Größen und Farben bestehen2.
Die Rasterung von PostScript- oder PDF-Dateien, die aus einer Beschreibungssprache für Grafiken und Texte bestehen. Dabei werden die Daten in druckfähige Pixeldaten umgewandelt, die mit einem Raster Image Processor (RIP) erzeugt werden2.
Die digitale Rasterung hat einige Vorteile und Nachteile gegenüber der Vektorgrafik. Ein Vorteil ist, dass Rastergrafiken einfacher zu speichern und zu verarbeiten sind, da sie nur aus einer Matrix von Pixelwerten bestehen. Ein Nachteil ist, dass Rastergrafiken an Qualität verlieren, wenn sie vergrößert oder verkleinert werden, da die Pixel sichtbar werden oder verzerrt werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass Rastergrafiken mehr Speicherplatz benötigen als Vektorgrafiken, da sie mehr Informationen enthalten.

Ich hoffe, das erklärt dir, wie die digitale Rasterung funktioniert. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du dir diese Seiten ansehen: Rasterung – Wikipedia, Druckraster – Wikipedia, Rastergrafik – Wikipedia, Halbtonraster für Einsteiger: So rastern Sie Bilder in Photoshop. 😊

Learn more:
1. de.wikipedia.org
2. de.wikipedia.org
3. de.wikipedia.org
4. de.wikipedia.org
5. de.wikipedia.org
6. docma.info

Nett, der Bott liest mir aus der Wikipedia vor. Auf meine Frage, wie es denn nun genau funktioniert, wie also die Helligkeit eines Punktes in einen Punkt variabler Grösse überführt wird, wiederholt der Bot zufällig Stellen der bisherigen Antworten. Also kneift er. Nutzloses Ding aber auch. Ach ja, er will dann auf meine Browser Historie zugreifen, dort hofft er Antworten auf meine Fragen zu finden. Schlauer Bot.

Zurück zum eigentlichen Thema: Gibt es Fälle, wo das Sampling Theorem falsch ist?

Das Sampling-Theorem ist ein mathematischer Satz, der besagt, dass ein kontinuierliches Signal, das keine Frequenzen höher als f enthält, vollständig durch seine Werte an diskreten Zeitpunkten mit einem Abstand von 1/(2f) oder kleiner rekonstruiert werden kann1 Das Sampling-Theorem gilt unter der Voraussetzung, dass das Signal bandbegrenzt ist, d.h. dass es keine Frequenzen höher als f enthält. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, kann es zu einem Phänomen namens Aliasing kommen, bei dem höhere Frequenzen als fälschlicherweise als niedrigere Frequenzen interpretiert werden1

Es gibt also Fälle, in denen das Sampling-Theorem falsch ist, wenn das Signal nicht bandbegrenzt ist oder wenn die Abtastfrequenz zu niedrig ist. Um dies zu vermeiden, muss man vor der Abtastung einen Tiefpassfilter anwenden, der alle Frequenzen oberhalb von f abschneidet1 Dies wird auch als Nyquist-Shannon-Abtasttheorem bezeichnet1

1. de.wikipedia.org
 
Nope. Zur Rekonstruktion muss man den bandlimitierten Bereich kennen, der beim Sampling verwendet wurde und entsprechend rekonstruieren. Das diskrete Sample ist ohne diese Information nicht eindeutig.

Ja, was ich meine., ist:
Das sind keine Ecken und Kanten, weil ich einfach die Datenpunkte mit Geraden oder so verbinde und es dann so aussieht, als wären da Ecken und Kanten im Graph-

Richtig ist, dass ich weitere Datenpunkt erwugen kann,aber die sind dann nicht kontinuierlich.
Und richtig ist, dass man das Soignal wieder rekonstruieren kann am D/A-Wnadler, sonst wäre das ja in Gänze auch sinnlos.

Nochmal:iIch habe es nicht korrekt ausgedrückt. Esging um das berüchtigte 'wir mach Säulen" oder so.

Grüße
Omega Minus
 


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