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KI in der Kunst - Pro und Contra

  • #31
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: ganje
  • #32
Woran machst Du das fest? Ist ein Brian Eno der mit seinem generativen Instrumenten den Zufall die Musik erstellen lässt kein Künstler?

Wie oft wollt ihr diese Diskussion eigentlich noch führen.

Ihr könnte es entweder akzeptieren, dass ein Kunstwerk eine persönliche geistige Schöpfung ist - und ein Computerprogramm keine Person - oder ihr habt eben eine andere "Meinung" dazu.

Dann aber macht eine Diskussion darum sowieso keinen Sinn mehr.

Warum also immer wieder danach fragen? :)

Eine KI ist genauso wenig ein Künstler wie auch ein Pinsel oder eine 303 kein Künstler ist. Es sind Werkzeuge.
 
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  • #33
Warum kann man KI nicht als ein Werkzeug sehen, wie alles andere auch?

Weil es nur noch schwarz und weiss gibt:

Insofern ist das hier Kunst

Kunst mit KI kann keine Kunst sein.

Die einen sagen man darf generell bestimmte Werkzeuge nicht benutzen, die anderen setzen Maschinen mit Menschen gleich und reduzieren das Werk auf die Form.

Im Regelfall haben sie beide miteinander gemeinsam, dass sie weder mit KI noch mit einem Pinsel umgehen können.


Oben hat übrigens (vermutlich ohne es zu wollen) jemand eine völlige korrekte Analogie zu der Art von "Werken" gefunden, deren Herstellungstechnik ausschließlich aus Prompten besteht, indem er das Ergebnis nämlich als "Foto" bezeichnet hat.

Das trifft es wirklkch gut - es als "Gemälde" zu bezeichnen wäre wohl auch völlig verrückt.
 
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  • #34
Warum wird fotografiert wenn man es auch malen könnte?
Weil ein Künstler Maler ist und der andere Kunstfotografie macht. Man kann auch beides machen, oder sich für eine Sache entscheiden.
Wieso werden Drumcomputer, Sampler & Sequencer genutzt obwohl es "echte" Musiker gibt?
Selbe Antwort wie darüber...
Weil es Menschen gibt, die auch KI-Werke als Kunst ansehen...das sind die selben, die diese Dose oder ne Banane an der Wand feiern.
Warum kann man KI nicht als ein Werkzeug sehen, wie alles andere auch?
Das wird es doch auch, glaube das bestreitet hier auch keiner. Es geht darum, ob der Output als Kunstwerk angesehen wird und der Schaffensprozess in einer Relation zur Arbeit "herkömmlicher" Künstler steht.

Bin immer noch dafür die Diskussion in einen eigenen Thread auszulagern. 👍
 
  • #35
Weil es Menschen gibt, die auch KI-Werke als Kunst ansehen...
da würde sich mir die Frage stellen, ob es den Punkt gibt, an dem ein Prompt eine Schöpfungshöhe erreicht, die den Kunstbegriff rechtfertigt.

Zum Thema Auslagern: Ja, die Metadiskussion würde ich auslagern, braucht aber eine Weile, das bei drei Seiten alles richtig herauszusuchen. Bitte um etwas Geduld.
 
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M.i.a.u.: Kick und einseinsnull
  • #36
Welcher Beitrag war denn on-topic? :)

Es gibt hier doch bereits ein Dutzend Threads, wo man seine Kunstwerke posten kann, das ist schon das erste, was ich beim Ausgangsposting merkwürdig finde und dürfte auch der Grund sein, warum dem Aufruf niemand gefolgt ist.
 
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  • #38
  • #40
Hast Du recht. Müsste man als Bild bezeichnen. :grin:

Das Lustige ist ja, dass niemand hergeht und sein Bild vorstellt und sagt "Habe ich mit 3 Quastpinseln, einer Palette, Dispersionsfarbe und einem Spachtel gemacht" und dann noch dazu erklärt, dass es sich bei seiner Kunst um Neo-Impressionismus handelt und wen er sich dabei zum Vorbild nahm.

Künstler machen einfach Werke und stellen die dann aus.

Hier im Forum vergeht keine Stunde, in der nicht jemand sagt "Habe ich mit KI gemacht", "habe ich mit dem PPG gemacht" oder "Mein Vorbild ist Kraftwerk, meine Sachen klingen so wie die von Schulze."

Ist halt scheiße, wenn das Werk selbst nix aussagt, dann muss man eine Geschichte dazu erfinden. :P


Der Prompt für das folgende Kunstwerk lautet: "1"

1771165673640.webp

Davon generiere ich jetzt bis heute abend 100,000 Stück, poste die alle hier und melde sie bei der Clearingstelle für Multimedia als 100,000 eigenstänge persönliche geistige Schöpfungen an.

Denn Immerhin hatte ich die Idee, eine Zahl in einem Computer einzutippen um mal zu schauen, was dann passiert.
 
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M.i.a.u.: dubsetter
  • #41
Weil ein Künstler Maler ist und der andere Kunstfotografie macht. Man kann auch beides machen, oder sich für eine Sache entscheiden.

Selbe Antwort wie darüber...

Weil es Menschen gibt, die auch KI-Werke als Kunst ansehen...das sind die selben, die diese Dose oder ne Banane an der Wand feiern.

Das wird es doch auch, glaube das bestreitet hier auch keiner. Es geht darum, ob der Output als Kunstwerk angesehen wird und der Schaffensprozess in einer Relation zur Arbeit "herkömmlicher" Künstler steht.

Bin immer noch dafür die Diskussion in einen eigenen Thread auszulagern. 👍
Wie oft wollt ihr diese Diskussion eigentlich noch führen.

Ihr könnte es entweder akzeptieren, dass ein Kunstwerk eine persönliche geistige Schöpfung ist - und ein Computerprogramm keine Person - oder ihr habt eben eine andere "Meinung" dazu.

Dann aber macht eine Diskussion darum sowieso keinen Sinn mehr.

Warum also immer wieder danach fragen? :)

Eine KI ist genauso wenig ein Künstler wie auch ein Pinsel oder eine 303 kein Künstler ist. Es sind Werkzeuge.

Ich hab eher den Eindruck, dass es ein Generationen/Gewohnheits-Akzeptanz-Ding ist.
Sobald neue Technologien, andere/bisher unbekannte Ansätze kommen wird das neue als Gefahr/Untergang des Abendlandes verteufelt,
ist ja nicht erst seit KI so:

Fotografie vs Malerei (seelenloses Abbild der Realität vs Kunst)
Digitalfotografie vs analoge Fotografie (steril vs lebendig/Dunkelkammer-Handwerk)
Grafitti vs Malerei (Gekrakel vs Kunst)
Stummfilm mit Musik vs Film mit Dialog (Kunst vs Banalität)
Theater/Bücher vs TV (Kultur vs Kulturverfall)
Jazz/Rock n Roll vs Klassik (Krach vs ernste Musik)
Rock vs Techno (handgemacht vs elektronisch)
usw.

Im Nachhinein hat sich immer herausgestellt, dass es nur eine Frage der Zeit ist,
bis sich das anfangs Verteufelte etabliert hat - auch in der Kunst

Es wird mit KI nicht anders sein.
Egal welches Tool man einsetzt, es wird immer Banales und Aussergewöhnliches geben.
 
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M.i.a.u.: Kai Chonishvili und Novex
  • #42
Wie oft wollt ihr diese Diskussion eigentlich noch führen.

Ihr könnte es entweder akzeptieren, dass ein Kunstwerk eine persönliche geistige Schöpfung ist - und ein Computerprogramm keine Person - oder ihr habt eben eine andere "Meinung" dazu.

Dann aber macht eine Diskussion darum sowieso keinen Sinn mehr.

Warum also immer wieder danach fragen? :)

Eine KI ist genauso wenig ein Künstler wie auch ein Pinsel oder eine 303 kein Künstler ist. Es sind Werkzeuge.
Dann musst Du aber auch meinen Text vollständig lesen, denn ich habe nicht geschrieben das Kunst aus KI sondern mit KI entsteht, dass immer ein Mensch im Hintergrund die Entscheidung trifft. Daher sind die Videos vom Kollegen hier Kunst, weil er seinen Vision mit KI erzeugt hat. KI ist der Pinsel und da bin ich bei Dir, Mr. Kraken der Künstler... ok?
 
  • #43
Wie ist es wenn ich einem Maler sage was er für ein Bild malen soll.
Bin ich der Künstler?
 
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M.i.a.u.: ganje
  • #46
Wie ist es wenn ich einem Maler sage was er für ein Bild malen soll.
Bin ich der Künstler?
Welcher Künstler würde das denn tun? :grin:
Hä? Jeder Auftragskünstler macht das:
Portraitmaler, Fotografen, Filmkomponisten, Studiomusiker, Tattoostudios, Grafikdesigner usw...
Nur weil man damit Geld verdient und der Kunde eine bestimmte Vorstellung vom Ergebnis hat
heisst das nicht, dass nicht genug Personality mit dabei ist.
Man wird ja idR. wegen des individuellen Stils gebucht.

Aber das Werkzeug ist nicht der Künstler.

Wenn du eine Vision hast, wie etwas umgesetzt werden soll
bist du in gewisser Weise auch ein Künstler, auch wenn jemand anders das Handwerk ausführt
 
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M.i.a.u.: Kick
  • #48
Ich finde derartige Diskussionen drehen sich in meinen Augen um den falsche Schwerpunk. Ich glaube eine verallgemeinernde Aussage über Kunst und die möglichen Herangehensweisen mit oder ohne KI, helfen nicht weiter. Die für mich essentielle Frage ist eigentlich, was ist es was für als Menschen von Kunst wollen? Wie weit empfinden wir den gesamten künstlerischen Prozess und drang des Erschaffens und Ausdrückens, als wichtig? Denn genau dieser Part wird ja von KI stark in Frage gestellt.
Natürlich kann KI als Werkzeug genutzt werden, nur sind halt die Mehrheit der aktuellen Lösungen eben nicht als solche Gedacht. Sie sollen ja eben nicht den kreativen Prozess supporten, sondern komplett ersetzen. Es gibt ja da ein paar KI CEO, denen es halt primär um den output - den content geht (prominteste Beispiel hier). Und darin sehe ich halt persönlich die eigentliche "Gefahr" und ich finde dieses Thema wird halt in der Diskussion ganz oft vergessen. Anstelle führt man halt die selbe "was ist Kunst" Diskussion, die es seit Jarhhunderten bereits vergeblich geführt wurde :)
 
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M.i.a.u.: betadecay, einseinsnull und olutian
  • #49
Was soll an einer KI Produktion äquivalent sein
zu einer Produktion mit generativen Sequenzern. Was?

Du tust ja fast so, als gäbe es da nichts drum herum. Keine Klangerzeuger, kein Mischprozess, keine Wahl anderer Elemente.

Warum so kleingeistig? Soll das ein Argument sein? Ernsthaft?
Was ist heute hier los? Bitte lies mal meine Erläuterungen zuvor, ich habe das nicht behauptet. Ich schreibe darüber, dass KI im Grunde eine Erweiterung von generativen Möglichkeiten ist, der Mensch aber immer die Entscheidungen trifft was das Ergebnis sein soll, ebenso nutzt er KI Ergebnisse die gelungen sind, zu einem Gesamtwerk.
 
  • #50
nicht für den kreativen prozess, aber für sowas wie datenrettung (bsp. beatles - now and then), oder restauration,
wie störgeräusche entfernen, könnte ki eine große hilfe sein. denn da haben gerade itb-künstler teils große probleme.
 
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M.i.a.u.: betadecay
  • #55
Da eh jeder, der Potis dreht, Tasten drückt und ein Stück aus der DAW rendert, das Kunst und sich Künstler nennt, kann KI das auch. Sogar Kraken - die haben sowieso mehr Arme zum Potidrehen als wir.
 
  • #56
Das Lustige ist ja, dass niemand hergeht und sein Bild vorstellt und sagt "Habe ich mit 3 Quastpinseln, einer Palette, Dispersionsfarbe und einem Spachtel gemacht" und dann noch dazu erklärt, dass es sich bei seiner Kunst um Neo-Impressionismus handelt und wen er sich dabei zum Vorbild nahm.

Künstler machen einfach Werke und stellen die dann aus.

Hier im Forum vergeht keine Stunde, in der nicht jemand sagt "Habe ich mit KI gemacht", "habe ich mit dem PPG gemacht" oder "Mein Vorbild ist Kraftwerk, meine Sachen klingen so wie die von Schulze."

Ist halt scheiße, wenn das Werk selbst nix aussagt, dann muss man eine Geschichte dazu erfinden. :P


Der Prompt für das folgende Kunstwerk lautet: "1"

Anhang anzeigen 278337

Davon generiere ich jetzt bis heute abend 100,000 Stück, poste die alle hier und melde sie bei der Clearingstelle für Multimedia als 100,000 eigenstänge persönliche geistige Schöpfungen an.

Denn Immerhin hatte ich die Idee, eine Zahl in einem Computer einzutippen um mal zu schauen, was dann passiert.
dein ansatz erklärt, warum du mit generativer ki nie etwas wertvolles erreichen wirst;)
wenn du keine idee hast und keine vision, dann ist das ergebnis beliebig und zufäellig.
ich hoffe, dass du in deinem sonstigen schaffen mehr enenergie aufwendest:)

so ist es nachvollziehbar, dass du jemand der mit generativer ki arbeitest jeden anspruch absprichst - du hast einfach selber keinen - und überträgst deine herangehensweise auf alle anderen.
nachvollziehbar, aber nicht grade zeichen eines offenen geistes.
 
  • #57
dein ansatz erklärt, warum du mit generativer ki nie etwas wertvolles erreichen wirst;)

woher kennst du denn meinen ansatz. :)

wenn du keine idee hast und keine vision, dann ist das ergebnis beliebig und zufäellig.
ich hoffe, dass du in deinem sonstigen schaffen mehr enenergie aufwendest:)

das ist genau der unterschied zwischen dem schöpfen eines kunstwerkes und dem herumspielen mit kostenlosen web apps: als künstler hast du im regelfall zuerst eine idee, und dann wählst du deine werkzeuge danach aus.

und auch wenn das kein zwingendes merkmal ist, aber viele künstler machen sich ja tradionell sogar ihre eigene werkzeuge, weil sie schon dafür eine eigene idee haben.

einen prompt in eine kostenlose web app einzugeben, die geklautes bildmaterial von dritten neu kombiniert und dir ein bild von einem haifisch in einem polizeiauto generiert, ist keine schöpfung, weil daran ja fast nichts selbst gemacht ist.

wenn "haifisch im polizeiauto" in ein textfeld einzugeben kunst ist, dann ist es auch kunst, "1" in ein textfeld einzugeben und ein völliges zufallsergebnis damit zu generieren.

so ist es nachvollziehbar, dass du jemand der mit generativer ki arbeitest jeden anspruch absprichst

ja, das ist das, was ihr vertreter der jeweiligen radikalen positionen nicht verstehen wollt und könnt:
dass es nicht das gleiche ist festzustellen, dass prompts einzugeben keine kunst ist - oder die benutzung von KI komplett auszuschließen.
aber ich wiederhole mich hier. dann versteht es halt nicht und interpretiert weiter euer geschlossenes weltbild in alles rein, was jemand anderes sagt.

ich benutze regelmäßig irgendwelceh KI apps um irgenwelches zeugs zu machen, aber ich generiere keine kompletten "kunstwerke", indem ich ein prompt eingebe, weil das halt einfach BS ist. :)
genau wie man melodien nicht ausschließlich würfeln kann... bzw. wenn, dann nur einmal, weil die kunst daran dann ja nur aus dem konzept besteht)

- du hast einfach selber keinen - und überträgst deine herangehensweise auf alle anderen.

welchen anspruch soll ich denn jemandem zubilligen oder einen bei ihm vermuten, der prompts eingibt um damit retortenkunstwerke zu generieren.
da kannst du doch jede wette eingehen, dass er dabei selbst keinen anspruch an die sache hat.

oder welchen anspruch, denkst du denn, hat er wohl selbst dabei an die sache?

an eine tätigkeit, die maximal 3 minuten dauert und wo man mit dem ergebnis nichts anderes macht als sie auf tiktok hochzuladen oder trollpostings daraus zu fabrizieren, mit denen man vermeintlich ewig gestrige technologieverweigerer outen will?

der TE martin schreibt dazu in einem anderen seiner diversen KI threads folgendes...

Was genau ist diese Kreativität, die auf mehr als Zufall, aber nicht auf bereits bestehendem basiert?

... und damit ist doch eigentlich alles gesagt.

er würfelt ergebnisse oder rekombiniert vorhandenes und nennt das dann kunst - weil er keine andere wege kennt etwas zu komponieren oder zu gestalten und kreativität darauf reduziert.

kreativität einzusetzen um werke zu schaffen funktioniert z.b. so:

als marc mit der hilfe von kandinsky die idee entwickelt hat eine eigene farbsprache zu verwenden, mit der er die natur nicht so abbilden wollte wie sie war sondern verfremdet, bis er schließlich damit begann blaue pferde zu malen, hat er sich vorher über zwei jahre lang mit der philosophie dahinter auseindergesetzt.
seine intrinsische motivation war zunächst, dass er die natur als unvollkommen empfand, seine methode war die o.g. farbsprache, bei der das blau für die männlichkeit as well as das geistige stand, und somit auf der meta ebene die blauen pferde genau die verfremdung der realität, die die darstellen sollten, auch gleichzeitig selbst erklärten.

das ist kunst.

anlasslos innerhalb von minuten zufallsergebnisse zu produzieren würde ich davon abgrenzen wollen.
 
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  • #58

du musst ihm schon zugestehen, dass es einen unterschied macht, ob jemand eine datei 1 mal generiert, oder ob er 150 davon generiert und die dann kuratiert und nur die 3 besten auswählt.

weil dieses auswählen nämlich u.a zwingend voraussetzt, dass man ein graphisches auge oder ein musikalisches gehör hat - um überhaupt entscheiden zu können, was ins töpfchen kommt und was in den müll.

nicht umsonst gelten verleger oder galerist ja auch als künstlerische berufe.
 
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  • #59
Dann musst Du aber auch meinen Text vollständig lesen, denn ich habe nicht geschrieben das Kunst aus KI sondern mit KI entsteht

ja mit mit ist ja richtig - ich sehe das nur hier nicht, dass noch etwas anderes daneben auch genutzt wurde.

nehmen wir noch mal das erste beispiel.



die idee dahinter war, dass man ja mal ein youtube short machen könnte, bei dem man KI einsetzt.
dieser idee mangelt es zunächst mal daran, dass hundertausend andere leute das schon seit fast 10 jahren auch machen und inzwischen mehr KI content bei youtube zu sehen ist wie gefilmter.

der inhalt reduziert sich darauf, dass ein mann aus dem zimmer geht. der titel bezieht sich galant darauf, der weitere kontext aber ist völlig unklar.

dann schauen wir uns mal die methode an, die er benutzt hat: er hat das video mit einem prompt generiert, den er seinerseits vorher mit KI generiert hat. gut, kann man irgendwie gesitreich finden, aber völlig eigenständig oder neu ist es auch nicht gerade.

noch größere fragezeichen habe ich dann bei der ästhetik und bei der motivation des schöpfers. wenn ich sowas irgendwo sehe, nehme ich das überhaupt nicht als kunstwerk wahr. dann eher einen schmetterling auf der wiese oder ein kreidebild von einem vierjährigen..

mal im vergleich dazu kunst.





wäre beides auch kunst, wenn es mit KI gemacht worden wäre.

kann man natürlich trotzdem alles blöd finden.
 
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