Tyskiesstiefvater
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Aaaah!Was genau meinst Du mit "beides probiert"? Ich hab ja drei Schritte gepostet.
In jedem Fall kann mit den Fader-Stellungen, die auf Deinem Foto zu sehen sind, nichts anderes als ein Dauerton rauskommen.
Damit wir Dir helfen können, brauchen wir
(a) Deine Auskunft, welches MIDI-CV&Gate-Interface/Sequencer Du verwendest, und
(b) eine eindeutige Ausgangsbasis.
Nur mit der können wir herausfinden, ob Dein ARP defekt ist oder Du falsche Einstellungen vorgenommen hast.
Daher meine Bitte an Dich, dem Rat von @ossi-lator zu folgen:
- Alle Patch-Kabel abziehen.
- Grundeinstellung GENAU wie auf dem Bild unten aus der Anleitung einstellen.
- Hörst Du jetzt einen Dauerton oder nicht?
- Falls ja: Bitte prüfe, ob Du wirklich ALLE Regler und Schiebeschalter so eingestellt hast wie auf dem Diagramm angegeben.
- Falls nein: Kannst Du durch Druck auf den "MANUAL START"-Taster einen Klang auslösen?
- Falls Du mit dem "MANUAL START"-Taster einen Klang auslösen kannst, Gate-Ausgang Deines MIDI-CV&Gate-Interface/Sequencers mit der "S&H GATE"-Buchse verbinden und den Schiebeschalter darüber nach unten schieben.
- Hörst Du jetzt bereits einen Dauerton?
- Falls ja: Dann ist Dein MIDI-CV&Gate-Interface/Sequencer wahrscheinlich auf Switch-Trigger (für alte Moog/Korg-Synthesizer) eingestellt. Bitte stelle es auf Voltage-Trigger um.
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Nachfolgend noch eine generelle Anmerkung zu dem von Dir geposteten Foto Deiner Einstellungen auf Deinem KARP2600m – sorry, falls Du das schon weißt und ich Eulen nach Athen trage:
EDIT: Ergänzungen.
- Wenn Du die Tonhöhe der Oszillatoren ausschließlich mit einer externen Steuerspannung steuern willst, ist es nicht notwendig, die Schiebeschalter "AUDIO – KBD ON / LF – KBD OFF" der Oszillatoren auf "LF – KBD OFF" zu stellen, um die Tonhöhensteuerspannung des eingebauten MIDI-Interface des KARP2600m daran zu hindern, zusätzlich zu der externen Steuerspannung die VCO-Tonhöhe zu steuern.
- Der Grund: Auch die "KBD CV"-Buchse ist eine Schaltbuchse, an der nur dann die Tonhöhensteuerspannung des eingebauten MIDI-Interface des KARP2600m anliegt, solange kein Stecker in dieser Buchse steckt. Sobald ein Stecker in dieser Buchse steckt – und das kann auch ein Blindstecker ohne Kabel sein! – wird die eingebaute (oder "normalisierte") Verbindung unterbrochen.
- Die Schiebeschalter "AUDIO – KBD ON / LF – KBD OFF" sind generell mit Vorsicht zu genießen, da sie nicht nur die Verbindung zur Tonhöhensteuerspannung des eingebauten MIDI-Interface des KARP2600m unterbrechen, sondern zusätzlich noch einen Kondensator in den VCO-Schaltkreis schalten, der zwar einerseits dafür sorgt, dass der VCO nun im Subaudio-Bereich schwingt und als LFO verwendet werden kann, der aber andererseits die Schwingungsform des VCOs mit einer Senke verzerrt, was sich je nach Modulationsgeschwindigkeit und -ziel als Knackser bemerkbar machen kann. Ist dummerweise beim Original-2600 und allen auf dem Markt befindlichen Kopien auch so (siehe hier und hier). Daher: Wenn man eine saubere LFO-Modulation haben möchte, lässt man den "AUDIO – KBD ON / LF – KBD OFF"-Schalter auf "AUDIO – KBD ON", und steckt ein -10 Volt-Signal aus einem VOLTAGE PROCESSOR in die "KBD CV"-Buchse (oder einen anderen der "FM CONTROL"-Eingänge) und verschiebt so die VCO-Frequenz in den LFO-Bereich.
- Anders & kürzer gesagt: Wenn Du die Tonhöhen der VCOs von etwas anderem als der Tonhöhensteuerspannung des eingebauten MIDI-Interface des KARP2600m steuern willst, stecke dieses andere Signal einfach in die "KBD CV"-Buchse – und lass den Schiebeschalter "AUDIO – KBD ON / LF – KBD OFF" auf "AUDIO – KBD ON".
Besterr Mann! ( Danke Danke Danke für deine Zeit )
Ich danke Dir! Feier Dich!
Und das Forum natürlich!
