Ja, der ist schon ein Funky Teil. Hätte er ne AT Tastatur würde ich den gegen meine BS2 tauschen, deren Sound allerdings auch ziemlich gut und auch
british ist. Von daher...let it be

Aber geil isser auf jeden ,der Odyssey.
Tausch ihn nicht gegen die BS II, die kann zu viel, was der Oddy nicht kann. Aber stelle einen Oddy daneben

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So empfand das auch damals George Duke. Er hatte von Frank Zappa eines Tages einen 2600 hingestellt bekommen und fand sich damit nicht so ganz zurecht.
Nun, mit dem 2600 zurecht zu kommen, empfinde ich nicht als schwierig, der ist aus heutiger Perspektive ja im Gegenteil äußerst logisch und einfach aufgebaut - ein geradezu idealer Synth für pädagogische Zwecke.
Da er sich bewusst vom Moog-Sound abgrenzen wollte, den damals gefühlt sämtliche anderen Keyboardkollegen in Gebrauch hatten, hatte er dann den Odyssey ausprobiert und hatte den über viele Jahre lang mit seinen Duke-charakteristischen Solosounds für seine Alben und auch live benutzt.
Ich gehöre ja einer anderen Generation an. Damals war ich noch nicht dabei und ARP hatte ich überhaupt nie irgendwie auf der Rechnung. Ich kannte diese Synths praktisch gar nicht - außer durch das
Arturia 2600-Plug-In, das jetzt nicht besonders überzeugend ist. In der Zwischenzeit hatte ich einen
Moog Little Phatty und einen Voyager, die waren nicht schlecht, aber wirklich gepackt hat mich der Moog-Sound nie und noch weniger die Design-Philosophie von Moog. Dieses typisch amerikanische "größer ist besser". Riesige Knöpfe, aufgeklebte Beschriftungen und natürlich Holz-Seitenteile, die ja bestimmt den Klang ausmachen

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Sehr stark beeinflusst war ich aber auch von diesem Forum hier. Und hier gibt es mit
@Moogulator,
@Bernie,
@qwave,
@swissdoc,
@intercorni,
@serge usw. schon eine unheimlich eloquente Fanbase für Moog. Angesichts dieser geballten Kompetenz war es für mich gar nicht so leicht, überhaupt zu begreifen, dass ich Moog-Synthesizer weder klanglich noch konzeptionell besonders gut finde.
Hätte ich damals gelebt, wäre ich auf jeden Fall ein "ARP-Guy" gewesen, kein "Moog-Guy". Nicht aus dem Bedürfnis "anders zu sein", sondern einfach weil die Synths aus meiner Perspektive viel besser klingen und das weit bessere Layout zur musikalischen Bedienung bieten.
Ich war dann die Generation Korg Poly 61, den ich bis heute liebe für das Wenige, das er kann.