Korg Legacy

Dieses Thema im Forum "Softsynth" wurde erstellt von Stevie Mycs, 23. September 2006.

  1. Hi,

    Ich habe mir vor kurzem einen VST Synth angeschaft. Der Korg Legacy um genau zu sein. Ich habe hier auch die Anleitung dazu, jedoch ist diese sehr mager, wenn man richtig schrauben will. Um genau zu sein habe ich ein bisschen Probleme mit dem MS-20. Ich würde gerne wissen, wie der rechte Part des Gerätes funktioniert. Also die Verkabelung. Das ist für mich sehr rätselhaft. Normal gewöhne ich mich schnell an Synths, aber mit dem verkabeln hab ich keine Erfahrungen. Wer kann mir helfen?

    Wer sich auskennt kann sich auch gerne per ICQ melden: 282 693 924

    Gruß Mirko
     
  2. AndreasKrebs

    AndreasKrebs aktiviert

    Auf der Installations-CD gibt es ein Verzeichnis "Documentation", und dort unter "MS20" liegt als PDF-Datei die Original-Bedienungsanleitung vom Original MS 20. Vielleicht hilft die ja etwas weiter? Ansonsten: es ist entweder ein Audio-Ausgang, ein Audio-Eingang, ein Steuer-Ausgang oder ein Steuer-Eingang.
    Zum Beispiel: Es gibt eine Buchse "Pink", die vom Noise Generator raus geht (ein Audio-Ausgang). Sowas kann man z.B. an "Ext Signal In" (ein Audio-Eingang) anstöpseln, das in den Voltage Controlled HP Filter geht. Eigentlich steht's schon alles drauf, auf dem Panel, man muss sich nur daran gewöhnen :eek:
    Ciao,
    Andreas
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    Der MS20 ist imgrunde nicht Modular, sprich: Du verbindest die Quellen mit de Ziel, das vereinfacht vieles sehr.. Klangänderungen werden mit den Filtern (oben oder unten was wegsäbeln) gemacht, Tonhöhen sind die Oscs, Rauschen gibts noch..

    In 2 Sätzen krieg ich das nicht rüber, aber für ICQ hätt ich keine Zeit, sorry.. Da geht nen Workshop oder so.. oder das originale Handbuch zum echten MS20, der zwar anders klingt, aber ähnlich reagiert..

    generell : <a href=http://www.sequencer.de/blog/?p=2503>Synthesizer Grundlagen</a>
     
  4. AndreasKrebs

    AndreasKrebs aktiviert

    Das ist schon so. Als Jugendlicher hatte ich mal ein Gespann MS10, MS50, SQ10 (nicht ganz das Gleiche, aber recht nah). Im Vergleich dazu finde ich den Virtuellen schon stark "angefettet" und irgendwie "anmoogisiert". Mag ich, klingt fein, aber ist halt anders.
    Ciao,
    Andreas
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    Du hast glaub' ich einen ganz anderen Synthesizer gehört als ich.. ;-)
     
  6. AndreasKrebs

    AndreasKrebs aktiviert

    Die alten Korgs waren immer irgendwie, naja, schwächlich im Klang. Das ist natürlich komplett subjektiv und wird auch daran liegen, wie ich dran geschraubt habe. Für mich war damals (1980 oder so) ein Minimoog das Absolute Nonplusultra: Fettest, bassig, schneidend, so wie ELP und YES. Meine Korgs dagegen: mei, ja, klang schon auch irgendwie schräg, konnten jaulen und knirschen, aber halt nie derart massiv. Mehr konnte ich mir nicht leisten.

    Zeitsprung.

    Ich mag den virtuellen MS20, weil's halt die Benutzeroberfläche ist, mit der ich die Grundlagen für sutraktive Synths gelernt hab. SEHR nostalgisch. Aber die Kiste verleitet mich sofort zu Unisono und anderen Spielereien, die mehr nach Moog als nach Korg klingen. Wahrscheinlich bin's einfach ich, der das Teil so benutzt, dass es endlich fett klingt (was mir mit meinen damaligen Kisten nie gelingen wollte). Oder ich hab mittlerweile gelernt, wie man eine Kiste fett klingen läßt?
    Ciao,
    Andreas
     
  7. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

    für mich klingt der filter der vsti-variante mehr nach distr., wogegen "viele" echte ms20er einen weicheren und etwas mehr analogen gang bevorzugen. Des weiteren..: wenn du ein patch eines echten ms20 "optisch" auf die vsti-version überträgst, so wirst du dich wundern, wie stark anders der sound dann ist - damit meine ich, dass die vsti-version (wie moogulator schon sagte) ganz anders auf die poti-einstellungen reagiert, als das original. Mit etwas "nacharbeit" kommt man jedoch in etwa an den vom orig. gedachten sound heran.

    nur am rande..
    die KLC ist imho eine, der beste umsetzungen, wenn's um alte geräte geht. Das meine ich nicht nur in hinsicht auf die "analoge" emulation, sondern auch, was die emulationen der digitalen kollegen, wie wavestation oder M1 angeht. Ausser der KLC, um beim vergleich emu<->orig. noch zu bleiben, trifft das noch auf arturia's minimoog-v (finde ich).
     

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