Korg N364 Sounds samplen nur wie?

Hallo Ihrs :)

Seit Wochen quält mich eine Frage bzw. ein Problemchen und zwar:
Ich habe hier einen Korg N364 stehen von dem ich einige Sounds die mir gefallen haben gerne auf dem Rechner haben möchte so, dass ich sie einfach in einem von den beiden Reason 4 Samplern laden brauch und los gehts.

Nun frage ich mich wie ich die Korg N364 Sounds samplen kann und wie das am einfachsten geht, denn als Samplepaket hab ich diese Sounds noch nirgends entdeckt leider.

Könnt ihr mir da ein paar Tips oder Ratschläge geben bzw. mir eine Methode sagen wie man das am besten und einfachsten realisieren kann?

Der Korg N364 hat nämlich auch wenn er aus den 90ern stammt schöne Sounds an Bord die ich gerne bei meinen Tracks mit verwenden möchte.

Ich hab als Software Cubase SX3, Reason 4 und Wavelab 5 hier auf dem Rechner.

Gruß,
DJRoxy
 
Korg N364 ?? hab ich noch nie was von gehört.
für diesen zweck gibt es samplerobot und samplit.
 
2-3 Töne pro Oktave aufnehmen, loopen, mappen, ins gewünschte Zielformat bringen, Preset erstellen - fertig.
 
warum benutzt du das Teil nicht einfach als Hardware Klangerzeuger?
So könntest auch mal in den Sound eingreiffen wenn du was ändern willst...
 
Tax-5 schrieb:
warum benutzt du das Teil nicht einfach als Hardware Klangerzeuger?
So könntest auch mal in den Sound eingreiffen wenn du was ändern willst...

Das habe ich mich auch gerade gefragt. Wobei es natürlich darauf ankommt, was man erreichen will. Habe selbst einen N264 und benutze den eigentlich immer im Sequencer Modus (16 Kanäle), dafür laufen allerdings alle Spuren über die gleichen beiden Effekte. Will man die satteren einzelnen Klänge mit den individuellen Effekten nutzen, geht natürlich immer nur einer zu einem Zeitpunkt. Da bietet sich ein Sampling evtl. an (allerdings ohne Anschlagsdynamik und Filtereffekte).

Bleibt dennoch die Frage, warum kein Midi nutzen?

Gruß, Stefan
 
Es ist schon ok, das zu sampeln. Da gibt es eine Reihe von Vorteilen:

- höhere Polyphonie
- der Sampleplayer bietet Filter und andere Parameter, die der Korgie nicht hat
- andere und bessere Effekte z.B. Reverb
- Combis werden als Plug & Play Stack abgesampelt und sind ohne Speicherkram auf Knopfdruck in Kontakt/HALion/usw. sofort abrufbar

und viele Möglichkeiten mehr.

Samplerobot braucht man nur dann, wenn es sagen wir mehr als 50 von solchen Sounds gibt, die gesampelt werden sollen. Darunter macht es die manuelle Variante, geht auch schnell, wenn man ein bisschen vorher nachdenkt und vorbereitet. Übrigens vergessen die meisten, dass man die Sounds auch auf's Sampeln vorbereiten muss, wenn man Samplerobot nimmt. Das kostet Zeit und lohnt eben erst ab einer bestimmten Menge an Sounds.
 
Unterschrieb ich. Wo?

Ansonsten hab ich bis heute auch einfach nur direkt gesampled. Ohne Softwarehilfe. Kost' ja alles Geld.
 
kpr schrieb:
Es ist schon ok, das zu sampeln. Da gibt es eine Reihe von Vorteilen:

- höhere Polyphonie
- der Sampleplayer bietet Filter und andere Parameter, die der Korgie nicht hat
- andere und bessere Effekte z.B. Reverb
- Combis werden als Plug & Play Stack abgesampelt und sind ohne Speicherkram auf Knopfdruck in Kontakt/HALion/usw. sofort abrufbar

und viele Möglichkeiten mehr.

Samplerobot braucht man nur dann, wenn es sagen wir mehr als 50 von solchen Sounds gibt, die gesampelt werden sollen. Darunter macht es die manuelle Variante, geht auch schnell, wenn man ein bisschen vorher nachdenkt und vorbereitet. Übrigens vergessen die meisten, dass man die Sounds auch auf's Sampeln vorbereiten muss, wenn man Samplerobot nimmt. Das kostet Zeit und lohnt eben erst ab einer bestimmten Menge an Sounds.

An diese Vorteile hab ich auch gedacht und vor allem auch an eins da man ja in Reason den Combinator drinne hat wo man die Sampler und Synth reinpacken kann sowie die Effektgeräte die Reason hat kann man da auch schnell mal nen Sound kreieren was eben mit dem Korg nicht so geht.

Warum ich den Korg nicht als Hardware Klangerzeuger nehme liegt daran weil ich einfach nicht weiß wie ich den auf den Mixer in Reason routen kann über Cubase per ReWire, denn bei der Abmischung dann sollte ja alles irgendwie zueinander passen.

Aber mal zu dem, dass man die Sounds zum Samplen vorbereiten muß, wie meinst Du das?

Gruß,
DJRoxy
 
DJRoxy schrieb:
Aber mal zu dem, dass man die Sounds zum Samplen vorbereiten muß, wie meinst Du das?

Du kannst zwar ein Preset so wie es ist absampeln, aber meistens merkt man dann, dass das Nachteile hat.

Besser ist es, ein Preset so vorzubereiten, dass es als Sample Vorteile bringt. Das sind

- Effekte ausschalten, vor allem Reverb und Delay.
- Sustain auf Haltepegel anheben, damit man es bequem loopen kann.
- Anschlagdynamik ausschalten, um jedem Sample den gleichen Pegel zu garantieren.
- Attack Time auch bei Flächensounds auf 0 stellen, und die Einschwingzeit später flexibel im Sampleplayer regeln.
- Release Time auf 0 stellen.

Das sind die wichtigsten Sachen. Diese Methode hat sich gut bewährt.
 


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