Auch ich bin dafür, dass wir uns als Menschheit, als Wesen, als Bürger oder gern auch als Deutsche, Kölner, Düsseldorfer, etc. künstlerisch ausdrücken, diese Kunst auch statt findet. Dazu braucht man Räume, Reserven, Offenheiten.
Das, was hier ein bisschen mitschwingt, scheint so etwas wie Almosen-Wunsch mit ungleichen Mitteln zu sein.
Empfehle aber dennoch, dass alles was uns über das reine Ansagen von Meinungen und das Weltliche hinaus noch bewegt unbedingt an uns heran zu lassen. Wenn wir nur ersteres währen, werden wir zu Reagierern, zu reinen Funktionspersonen. Das sind wir aber nicht.
Und es gibt viele gute Wege, diese Idee direkt oder indirekt zu unterstützen. Damit sind keine Millarden gemeint, so man das denn unbedingt in Geld messen möchte.
Ich sehe, dass immer mehr Leute so zuhause rumeiern, Irgendwelche Sachen gucken, sich ggf. noch in irgendwelchen Kommentaren von Zeitungen echauffieren - aber leben sie? Ist das das, was wir wollen? Wie wir wirklich weiter kommen?
Es braucht etwas, was uns innehalten lässt, uns etwas gibt oder uns inspiriert. Es gibt viele Wege, wovon ich sicher auch noch lange nicht alle kenne oder genannt habe.
Deshalb muss es und sollte es das geben und nicht im Kampf mit "was ist denn mit Kindergärten" oder "die Bahn kommt nicht pünktlich oder überhaupt" bis hin zu "der Merz hat…"
Mir würde auch gefallen, nicht alles so aufzurechnen, was nicht bedeutet, dass man naiv ist.
Die Kultur sollte allerdings nicht nach einer Art Aufhänger "was mit Frauen, was mit …" haben, die Dokumenta ist total verkommen zu so "Betroffenheitskunst" und unfassbar langweilig-politisch. Wir laden nur noch Frauen aus dem Südbulgarischen Kreis ein, die die Erfahrung der XXung und der YYisierung gemacht haben. Irgendwas mit Syrien und so weiter - Modekunst.
Dazu natürlich irgendein Geschrei um irgendwas mit Gaza, Israel (you name it) - Kunst sollte frei sein, auch frei von "Moden" - sie darf AUCH solche Themen haben.
Und wem das zu einseitig sein soll, dass irgendwie in jedem neuen Film 2 Leute sich zu irgendeiner Sexualität/Identitätspolitik bekennen und alle Farben haben, auch wenn es überhaupt nicht wichtig ist - dann kann man das sicher verstehen, wenn es einfach nur mal vorkommt, weil es nicht so organisiert ist und nicht vorkommt, weil die Story es nicht benötigt.
StarTrek wäre ein Beispiel - oder irgendeine Serie.
Ob das jetzt eher Handwerk oder Kunst ist lasse ich gern offen, mir ist da einiges zu wenig "Kunst", es geht um die Gunst der Seher, und das ist auch nicht nur gut, mehr Mut andere Macharten und Themen zu nehmen und offen zu sein. Nicht nur an Einspielgelder denken und so weiter.
Das wünsche ich mir von der Welt.
Ich würde auch politisch hoffen, dass die Protagonisten da offen für sind und damit fördern sie am Ende die Offenheit und Freiheit, Vielfalt und so weiter viel besser als so überzwungen, wie manches aktuell.
Vielleicht ist es durchaus schön, dass ein Land wie Irland sich das so leistet.
Ich freue mich für die.
Neid ist langweilig, wenn hier einer schreibt - nehmt doch bitte noch mehr Steuern und so, dann würde ich sagen - nee, kämpft lieber, dass alle es besser haben, ggf. bestimmte Steuern nicht nötig sind und nicht zu viel Bürokratie entwickelt wird, die auch versumpft, nicht zu viel und trotzdem mit Mitgefühl und Empathie. Das schafft der Mensch. Auch heute.
Nicht schwach sein, lieber selbstbewusst und nicht ohnemächtig
Das ist fast ein Appell und Hoffnung an die die da was bewegen können, da ich auch nicht alles darüber weiss.
Aber - ich kann sagen - ich habe schon indirekt Kunstgelder verwenden können zB der Stadt Köln, damit haben wir das LSB TV umsetzen können. Kleine Summen, wir konnten es sonst eh selbst machen und tragen, man braucht da keine Vollfinanzierung, oft reichte ein Raum und für 1-2 Tage Kameras, die wir auch nicht hatten.
Wir sind alle cool genug, was wir haben dafür zu nutzen, um die Kosten klein zu halten und machen unser Ding, so als Macher - und ich gehe davon aus, dass das immer auch eine Lust ist, etwas zu machen, zu "leisten", nicht nur zu nehmen. Aufzutreten etc.
Aber nicht nur die Kommerziellen Hits, nicht nur das große Ding, auch viel und gern ein paar andere Projekte, nicht nur Eliten, nicht nur Bauernkino, alles eben.
Und da finden wir sicher hin,
es geht da nicht um Almosen und Rauswerfen..
Und einen guten Weg finden.
So wie Banken auch mal Risiko machen sollen und ein interessantes Projekt unterstützen sollten, auch wenn es mal schief gehen könnte, aber viel brächte, der Menschheit. Uns, denen, allen.
Danke, wenn das passiert.