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Matched Pair (MP) Studio Monitore

monophonK

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Hallo zusammen

Einige Hersteller wie z.B Yamaha bieten Matched Pair (MP) Monitore mit fortlaufenden Seriennummern an.

Ansonsten sind Matched Pair Studio Monitore ja etwas schwieriger zu bekommen.

Achtet Ihr euch beim Kauf darauf oder spielt das euch keine Rolle?

Wenn nicht aus der selben Herstellung/ Batch könnten ja (minime) Abweichungen der Bauteile bestehen.

Danke und schönes Wochenende zusammen ☀️🌨️
 
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was sollen das denn für relevante abweichungen sein ?

"matched pair" kenne ich nur von mikrophonen. bei monitoren noch nicht gesehen.
 
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M.i.a.u.: sllk
Die Frage ist wieviel es bringen soll, wenn man keine "matched ears" hat.
 
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M.i.a.u.: Miks, sllk, Golden-Moon und 2 andere
bin grspsmnt, was die Profis sagen
 
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M.i.a.u.: verstaerker
bei Aktivboxen mit DSP-Modulen wird es ja keine Kunst sein die Boxenpaare zu matchen bzw. den gesamten Output der Produktionskette, aber eigentlich macht das ja nur am endgültigen Aufstellungsort Sinn.
Die Treiber die in letzter Zeit verbaut habe von Faital, Celestion oder ScanSpeak hatten alle so geringe Toleranzen, das ich schon Sorge hatte das mir die Parameter nach der Einspielzeit auseinander laufen und dann die Abstimmung im Arsch ist...war aber nie der Fall.
Wenn Hersteller anfangen analog zu matchen, hat es halt auch den Nachteil das ja kaum solange Speaker produziert werden, bis wieder mal Einer mit den gleichen Parametern zu Verfügung steht, sondern die mit den geringsten Toleranzen zur Seite gestellt werden. Ergo ist der Rest auf jeden Fall weiter daneben.
 
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M.i.a.u.: monophonK
Nachtrag:
bei passiven Boxen (nicht mehr all zu oft als Monitore zu finden) macht es auf jeden Fall sind die Frequenzweichen-Bauteile zu selektieren und nur die mit niedriger Toleranz zu verwenden. Das Matchen von Paaren mit gleichermaßen großen Fehlern macht im Sinne der Filtertheorie keinen Sinn, wobei auch hier wieder Die Akustik des Raums den Gleichlauf der beiden FQ-Weichen im Sinne von Phase, und Q f**ken wird.
Fürs schalltote Meßlabor der Testzeitschrift war das früher natürlich relevant, aber bei heutigen Qualitätsstandard Youtube-Bewertung kann auf der linken Box auch Heino laufen
 
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M.i.a.u.: sllk und claudio
günstiger, wichtiger und möglicherweise zielführender als Matched Pairs Monitore wird eher ein Messmikro und Tools zur Einmessung des Abhörraums sein.

Am Rande:
Bei Mikros kann ich das eher verstehen, ich habe und nutze selber paarweise gematchte Mikros für X/Y oder A/B Stereo. Andererseits nehme ich bei entsprechend verfügbarer Rauminformation vor allem akustische Saiteninstrumente gerne in M/S Stereo mit meist unterschiedlichen Mikros auf, da spielen andere Faktoren eine Rolle.
 
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M.i.a.u.: sllk und olutian
wichtiger und möglicherweise zielführender als Matched Pairs Monitore wird eher ein Messmikro und Tools zur Einmessung des Abhörraums sein.

Identisches Impulsverhalten würde ich fast als grundlegend kritischer ansehen, weshalb MP schon Sinn macht.

Wenn du Pech hast, bekommst du sonst eine Fabrikfrische Box und eine, die zwei Jahre auf Lager liegt.
In der Zeit verändert sich viel. Von Verschleiss der Automaten für die Herstellung der Elektrobauteile,
andere Zulieferer, andere Kleber, andere Dichtungs- und Dämmmaterialien uswusf.

Eine Einmessung macht nur Sinn, wenn du auch vorhast baulich anzupassen.
EQ Anpassung ist tontechnisch Murks und sollte nur als letztes Mittel zur minimalen
Anpassung an Präferenzen genutzt werden, ansonst geht Raumoptimierung vor.

Doch ... MP ist wichtig. Aber: Für die meisten hier eher nicht.
 
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M.i.a.u.: kafka
  • #10
Wenn du Pech hast, bekommst du sonst eine Fabrikfrische Box und eine, die zwei Jahre auf Lager liegt.
So eine Lieferung wäre für mich der seltene Fall das ich ein Produkt zurückschicken würde, allerdings müssten entweder die Boxen Seriennummern haben, oder ich hätte es dank des Besitzes eines Messmikrofons festgestellt (notfalls + Gehör).
Allerdings ist eh sinnvoll alle Mehrkanal-Komponenten bei der ersten Inbetriebnahme auf identisches Verhalten zu testen, die Fehlerquelle später in der Kette schwer zu finden ist.
 
  • #12
Doch ... MP ist wichtig. Aber: Für die meisten hier eher nicht.

also anstatt ein paar matched pair boxen von yamaha zu kaufen würde ich eher zu hedd, genelec, oder neumann greifen.

meine hedd klingen auch viel besser als eine yamaha ;) und die sind nicht matched, soviel ich weiss.

als nächstes fragt dann jemand nach matched pair kopfhörer, oder wie.
 
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  • #13
Hier bei mir: Yamaha HS7 (matched pair) 😀

Die gabs gerade zufällig auf Kleinanzeigen, als ich welche suchte. Ob die jetzt besser sind? Keine Ahnung.

Sie sind auf alle Fälle schlechter als die Neumann KH 310, die ich vorher hatte und auf alle Fälle wieder haben werde!
 

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  • #16
welches SnakeOil läuft denn hier schon wieder ab?
das ist genau so ein Unfug wie 200std Burn In bei Lautsprechern.

Wer mal lesen möchte, stellenweise sehr unterhaltsam:

Alles relevante über MP Bauteile wurde hier gesagt, und auch vor allem im 3. Post.

Bitte auf meinen gesamten Beitrag beziehen. Dort habe ich begründet wieso das Sinn macht.

Ob ein Hersteller das nun auch so verkauft, ist ne andere Frage. Lautsprecher der gleichen Charge können als "gematcht" angesehen werden (muss aber nicht - je nacht qualitativen Anspruch/Preis)
 
  • #18
Doch ... MP ist wichtig. Aber: Für die meisten hier eher nicht.
Was soll das aussagen? Für wen ist das warum wichtig? Die meisten sind zu doof das zu hören? Oder ist es nur Glauben, der den meisten fehlt?

Eine Einmessung macht nur Sinn, wenn du auch vorhast baulich anzupassen.
EQ Anpassung ist tontechnisch Murks und sollte nur als letztes Mittel zur minimalen
Anpassung an Präferenzen genutzt werden, ansonst geht Raumoptimierung vor.
Darf ich fragen ob du da praktische Erfahrung mit hast? Denn dann wüsstest du wie unfassbar aufwändig , bis hin zu physikalisch nicht machbar in gewissen Umgebungen das ist, alles über akustische Baumaßnahmen zu machen.
Das du dann gleich die Anpassungen als persönlichen Geschmack abtust find ich äußerst unpassend.

Die Mehrzahl der Musikschaffenden hier, macht das als engagiertes Hobby im Wohnzimmer oder in einem separaten Raum in der Wohnung. Da sind akustische Maßnahmen nun mal begrenzt umsetzbar und die Kosten können schnell ausufern. Oder möchtest du deine Wände mit 1,5m Dämmung bestücken um 40 Hz schön zu absorbieren?

Mit entsprechend hochwertigen, möglichst wenig phasenverschiebenden Filtern zu arbeiten , kann sehr viel helfen. Die ausgewogene Kombination mit akustischen Maßnahmen ist die beste und praktikabelste Lösung.

Wenn du Pech hast, bekommst du sonst eine Fabrikfrische Box und eine, die zwei Jahre auf Lager liegt.
Das könnte ich mir sogar als theoretisches Problem noch vorstellen... wenn der Hersteller Produktionsprozesse verändert hat, kann das schon Einfluß haben. Aber ist das ein von dir konstruierter Fall oder so schon aufgetreten?

Was hier gemeint wurde, sind marginale Bauteiltoleranzen die bei einem Matched Pair minimiert wurden. Ich glaube nicht das das irgendeine Rolle in einem hier typischen Anwendungsfall spielt.


Meine Meinung ist also: Es spielt normalerweise keine Rolle.
 
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M.i.a.u.: claudio, monophonK und sllk
  • #20
Ich habe zumindest Erfahrung im Lautsprecherbau+Entwicklung. Neue Chassis können anders klingen, als alte Marerialbestände.

Es reicht ja ein einseitiger Sickentausch schon aus.

Technische Gründe sind vielfältig.
Ähm darum geht es nicht, es geht um bauliche akustische Maßnahmen. Zumindest verstand ich das du mit "baulich anpassen" meintest.
 
  • #21
Meine Behringer MS16 wurden in einem Karton geliefert. Kann ich avon ausgehen, dass die machted sind?
 
  • #22
Was hier gemeint wurde, sind marginale Bauteiltoleranzen die bei einem Matched Pair minimiert wurden. Ich glaube nicht das das irgendeine Rolle in einem hier typischen Anwendungsfall spielt.

Was bei teuren LS eh geringer ausfallen dürfte, aufgrund besserer Komponenten.
Die werden keine große Streuung haben, dass man MP extra betönen müsse. Gleiche Charge ist "matched" - aber nicht im Sinne möglichst gleichklingender Baugruppen - Die sind technisch halt alle gleich
 
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M.i.a.u.: sllk und verstaerker
  • #23
Bitte auf meinen gesamten Beitrag beziehen. Dort habe ich begründet wieso das Sinn macht.

Ob ein Hersteller das nun auch so verkauft, ist ne andere Frage. Lautsprecher der gleichen Charge können als "gematcht" angesehen werden (muss aber nicht - je nacht qualitativen Anspruch/Preis)
Dann habe ich das etwas falsch verstanden, natürlich sollten schon Marke und Model übereinstimmen.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #24
Ich könnte mir vorstellen das Yamaha die Serie mit so geringer Fertigungstoleranz herstellt und sie das als Verkauf Argument anführen.
 
  • #25
Bisher bei allen die ich hatte waren messdokus dabei als Beleg für gleiche akustische Eigenschaften, das waren tannoy pbm 6.5, ein noname Krk Nachbau und irgendwelche maudio 8 zöller.
Nur bei den ikm mtm precision nicht, aber da wird der DSP auf jeden Box individuell eingestellt soweit ich das verstanden hb
 
  • #26
Ich hätte eigentlich viel lieber matched Ohren, denn die Hörkurve der beiden ist ziemlich unterschiedlich.
 
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M.i.a.u.: exitLaub
  • #27
Ich hätte eigentlich viel lieber matched Ohren, denn die Hörkurve der beiden ist ziemlich unterschiedlich.

Das mit den matched ears erwähnte ich zwar mit einem Augenzwinkern, meine es aber ernst.

Ich habe definitiv keine goldenen Ohren, kann aber bei wirklich konzentriertem Hören einen minimalen Unterschied feststellen, wenn der "Arbeitsplatz" wo man zum Abhören sitzt unsymmetrisch bestückt ist. Also z.B. rechts auf der Tischplatte steht nichts und links habe ich einen dicken Desktopsynth stehen. Quasi Laufzeitunterschiede Direktschall und unterschiedliche Reflexionen auf beiden Seiten.
 
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M.i.a.u.: claudio und sllk
  • #28
Ich habe definitiv keine goldenen Ohren, kann aber bei wirklich konzentriertem Hören einen minimalen Unterschied feststellen, wenn der "Arbeitsplatz" wo man zum Abhören sitzt unsymmetrisch bestückt ist. Also z.B. rechts auf der Tischplatte steht nichts und links habe ich einen dicken Desktopsynth stehen. Quasi Laufzeitunterschiede Direktschall und unterschiedliche Reflexionen auf beiden Seiten.
genau solche Dinge haben 100 mal mehr Einfluss als ein Matched Pair oder nicht
 
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M.i.a.u.: claudio, sllk und exitLaub
  • #29
Das mit den matched ears erwähnte ich zwar mit einem Augenzwinkern, meine es aber ernst.

Ich habe definitiv keine goldenen Ohren, kann aber bei wirklich konzentriertem Hören einen minimalen Unterschied feststellen, wenn der "Arbeitsplatz" wo man zum Abhören sitzt unsymmetrisch bestückt ist. Also z.B. rechts auf der Tischplatte steht nichts und links habe ich einen dicken Desktopsynth stehen. Quasi Laufzeitunterschiede Direktschall und unterschiedliche Reflexionen auf beiden Seiten.
Upps, Deinen Kommentar hatte ich übersehen. Und ja, ich sehe das sehr ähnlich, kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass viele Boxen des gleiches Typ eine stärkere Abweichung als die unserer Ohren haben (mal von meinen Boxen abgesehen, bei welcher eine aber halt auch ein Defekt hat und zur Reperatur muss. Aber selbst das zu hören hat eine Weile benötigt, und keiner hier hat meinen lezten Song mixtechnisch kritisiert, eher im Gegenteil).
 
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M.i.a.u.: exitLaub
  • #30
Das mit den matched ears erwähnte ich zwar mit einem Augenzwinkern, meine es aber ernst.

Ich habe definitiv keine goldenen Ohren, kann aber bei wirklich konzentriertem Hören einen minimalen Unterschied feststellen, wenn der "Arbeitsplatz" wo man zum Abhören sitzt unsymmetrisch bestückt ist. Also z.B. rechts auf der Tischplatte steht nichts und links habe ich einen dicken Desktopsynth stehen. Quasi Laufzeitunterschiede Direktschall und unterschiedliche Reflexionen auf beiden Seiten.
Ist bei mir ähnlich und je nach Tagesform macht mich das fertig, gerade wenn ich auf die hochwertigen Speaker umschalte.
Links gut gefühltes Regal mit Büchern und Schallplatten, rechts Synths und Fenster mit leichten Vorhang.
 
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M.i.a.u.: verstaerker und exitLaub

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