Doch ... MP ist wichtig. Aber: Für die meisten hier eher nicht.
Was soll das aussagen? Für wen ist das warum wichtig? Die meisten sind zu doof das zu hören? Oder ist es nur Glauben, der den meisten fehlt?
Eine Einmessung macht nur Sinn, wenn du auch vorhast baulich anzupassen.
EQ Anpassung ist tontechnisch Murks und sollte nur als letztes Mittel zur minimalen
Anpassung an Präferenzen genutzt werden, ansonst geht Raumoptimierung vor.
Darf ich fragen ob du da praktische Erfahrung mit hast? Denn dann wüsstest du wie unfassbar aufwändig , bis hin zu physikalisch nicht machbar in gewissen Umgebungen das ist, alles über akustische Baumaßnahmen zu machen.
Das du dann gleich die Anpassungen als persönlichen Geschmack abtust find ich äußerst unpassend.
Die Mehrzahl der Musikschaffenden hier, macht das als engagiertes Hobby im Wohnzimmer oder in einem separaten Raum in der Wohnung. Da sind akustische Maßnahmen nun mal begrenzt umsetzbar und die Kosten können schnell ausufern. Oder möchtest du deine Wände mit 1,5m Dämmung bestücken um 40 Hz schön zu absorbieren?
Mit entsprechend hochwertigen, möglichst wenig phasenverschiebenden Filtern zu arbeiten , kann sehr viel helfen. Die ausgewogene Kombination mit akustischen Maßnahmen ist die beste und praktikabelste Lösung.
Wenn du Pech hast, bekommst du sonst eine Fabrikfrische Box und eine, die zwei Jahre auf Lager liegt.
Das könnte ich mir sogar als theoretisches Problem noch vorstellen... wenn der Hersteller Produktionsprozesse verändert hat, kann das schon Einfluß haben. Aber ist das ein von dir konstruierter Fall oder so schon aufgetreten?
Was hier gemeint wurde, sind marginale Bauteiltoleranzen die bei einem Matched Pair minimiert wurden. Ich glaube nicht das das irgendeine Rolle in einem hier typischen Anwendungsfall spielt.
Meine Meinung ist also: Es spielt normalerweise keine Rolle.