menschengerechter Umgang mit Computern

Dieses Thema im Forum "Media 2.0" wurde erstellt von Phil999, 22. August 2012.

  1. Phil999

    Phil999 bin angekommen

    "Heutige Betriebssysteme sind für Maus und Tastatur ausgelegt"

    es liegt eigentlich nur an den Software GUIs und an der Verfügbarkeit bzw. am Preis guter Touchmonitore. Das OS wäre eigentlich fit. Aber wie schon mehrmals erwähnt, macht das gar nicht immer Sinn. Dafür bei Kleingeräten, darum haben sich Tablets und Telephone mit dieser Eingabetechnik durchgesetzt.

    Ich persönlich finde das etwas schade, denn Touchmonitore zwingen den Anwender zu einer anderen Haltung. Das Klischee vom übergewichtigen Computernerd mit einer Hand an der Maus und die andere Hand in der Chipstüte wäre passé. Ist nämlich unvorteilhaft, fettige Finger verschmieren den Bildschirm. Der typische Computernerd, wie auch der Bürolist wäre aktiver bei der Arbeit. Am Abend wären nämlich nicht nur Augen und Nerven müde, sondern auch die Arme. Man hat, zwar nur minim, sich bewegt, die Wirbelsäule gerade gehalten, besser geatmet. Man hätte nicht nur geistig, sondern auch physisch etwas geleistet. Und es ist nicht nur bei Kindern so, dass taktiles Betätigen/Erfassen die Lern- und Erinnerungsleistung steigert. Das gilt auch für Erwachsene. Ist zwar bestens bekannt in der Forschung, wird aber nicht umgesetzt. Bequemlichkeit wird höher gewertet als Gesundheit.

    Touchscreens und Weiterentwicklungen davon (z.B. Dragon MIDI-Controller mit zusätzlichen physischen Encodern) haben eigentlich nur Vorteile. Der einzige Nachteil ist, dass die Eingabe mehr Anstrengung verlangt. Aber das ist ja gerade der Clou an der Sache. Der Homo Computeriensis verkümmert physisch und auch in anderen Gebieten mit traditionellem Eingabegerät/Haltung. Dem würden Touchscreens und haptisch erfassbare Eingabemöglichkeiten entgegensteuern.

    Viele haben noch das Bild aus "Minority Report" vor sich, wo Tom Cruise mit grosser Emphase in der Luft herumfuchtelt und dabei Dateien öffnet und Dokumente liest. Das finden wir toll und möchten auch so fit und gutaussehend sein. Clever sind wir ja schon. Zuhause oder im Büro aber fläzen wir* uns im gepolsterten Sessel, und ruinieren unsere Bänder, Sehnen, Gelenke, und Körperhaltung. Der Atlaswirbel kommt in Schieflage, der Gang verändert sich, was dann wiederum nachteilige Folgen auf den Rücken und die Gelenke hat. Es ist also gar nicht so trivial, auf welche Art wir mit Computern interagieren, vor allem wenn wir dies den ganzen Tag tun. Jüngere User werden das nicht sofort einsehen können, da sie noch von ihrer Jugend zehren und sowieso gesund sind. Aber nach ein paar Jahrzehnten könnten diese Dinge schon an Bedeutung gewinnen. Dann ist es aber meist schon zu spät.

    Lesetip: Hugo Kükelhaus. Der hat sich schon in den 30er Jahren mit einer menschengemässen Umwelt befasst.

    * natürlich nur die, die mit Maus und Keyboard arbeiten. Wer mit Stifttablets, diversen Controllern und Touchscreens arbeitet hat diese Probleme nicht, oder jedenfalls weniger. Für mich waren Computer schon immer menschenfeindlich, darum habe ich schon sehr früh alternative Eingabegeräte angeschafft.
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Beispiel:
    ich will auch auf OS X mal Gesten machen und das klappt übers Magic Pad am besten, dann Magic Maus und manche Dinge wären mit direktem Touch schneller fertig, wo man Sounds kneten kann. Das ist aber selbst auf dem iPad noch nicht perfekt umgesetzt mit ALLEM, aber …

    tja, das mit dem MausOS kann sich ändern, ich denke mal das beide Großen sich da schon lange versuchen, weiterzuentwickeln, aber Touchscreens sind nicht für alles gut, schon wegen der Ergonomie, Jobs sagt - it doesn't (oder auch didn't) work, gibts sogar ein Video dazu hier: viewtopic.php?f=55&t=68587&p=713652&hilit=maus#p713364

    Leider hat er auch recht, siehe dazu auch diese neue Luftmaus. viewtopic.php?f=55&t=68587&p=713652&hilit=maus#p713274 namens leap - Das Ding hatte ja ne Menge Interesse geweckt, aber es kann sein, dass du zu müde wirst um mit dem Finger auf dem Bildschirm auch nur zu zeigen. Er müsste wirklich vor dir gewinkelt stehen.

    Nicht trivial, weil Mensch will Ergonomie, alles soll angenehm sein und bleiben.

    Ein RieseniPad hingegen fänd ich nicht doof, 13-15" könnte was sein oder werden. Horizontal geht was, da ist Apple zzt sehr vorn, aber ggf. geht noch mehr oder was anderes, wo man noch nicht dran gedacht hat?

    Themenscan search.php?st=0&sk=t&sd=d&sr=posts&keywords=multitouch&start=100

    Glossar und Basis auf der wir reden sollten:
    DAW via Multitouch - Thema viewtopic.php?f=72&t=36646&hilit=multitouch
    Ergonomie viewtopic.php?f=12&t=43939&hilit=multitouch
    Minority Report viewtopic.php?f=72&t=45749&hilit=minority+report
    Dragon: Auf Screen geklebte echte Knöpfe https://www.sequencer.de/blog/the-dragon ... uters/5881


    Jetzt die Frage:
    Wie kann man ein Gerät oder Controller bauen, was angenehm ist über Stunden und vernünftig mit dem OS harmoniert.
    Ggf eine Kombi? Allerdings kann man iPads nicht fühlen, Apple hat ein Patent, das dies zulässt, haben aber das nicht umgesetzt. Das haptische fehlt, grade für Musiker - man kann nicht mal so was fühlen, alles nur Glas-glatt. Das müsste man ggf. kombinieren und weiterspinnen?

    Ich würde einteilen: Gelegentliche Demos, besondere Dinge dem Computer was mitzuteilen - super, da geht das auch mit zeigen a la leap und Touchscreen am großen Rechner.

    geht immer: Ggf. auch http://www.theeyetribe.com per Auge steuern? Da muss man nix loslassen.
    Und horizonale Ergonomiedinger wie Touchpads a la Magic Pad sind da gut.
     
  3. Ich werde wohl ewiger Tastatur-Fan bleiben.

    Magic Mouse hab ich gerade gegen eine Microsoft-Bluetooth-Mouse (shame on me) ausgewechselt, da ich Entzündungen in der Hand bekomme (Schick aber nicht ergonomisch).
    Gleiches Spiel mit iPad & Co - ständig mit den Fingern auf superharte Glasflächen zu kloppen, ist auf die Dauer ungesund.

    Deshalb mach ich Mucke auch nicht am Rechner :D
     
  4. Phil999

    Phil999 bin angekommen

    Magic Pad finde ich super übrigens, aber Ergonomie ist nicht gleichzusetzen mit möglichst guter Bedienbarkeit oder möglichst wenig Aufwand oder Bewegung. Ergonomie heisst, dass der Mensch eine Arbeit an einer Maschine möglichst gut und schnell über längere Zeit ausführen kann, ohne geschädigt zu werden. Eine Maus, aber auch das geniale Magic Pad, kann nicht wirklich als ergonomisch bezeichnet werden, da der gesamte Bewegungsapparat des Menschen viel zu kurz kommt. Letzterer ist nämlich auf Greifen, Heben, Tragen, etc. ausgerichtet, auf grössere Gesten, nicht auf Mikrobewegungen mit Fingern oder Hand. Zwar ist die Bedienerfreundlichkeit und Geschwindigkeit gewährleistet, doch Studien zu Gelenk- und Haltungsschäden durch Computerarbeit zeigen auch eine Kehrseite. Ein ergonomisches Eingabegerät muss alle Bedingungen erfüllen, nicht nur die bequeme Bedienung. Diese neue Sensortechnik, die auf Mikrobewegungen reagiert ist schon toll und soll auch weiterentwickelt werden, doch es geht meiner Ansicht nach primär mal darum, dass der Mensch möglichst viele seiner Muskeln und Gelenke bei der täglichen Arbeit einsetzt, nicht möglichst wenig.

    Mir schwebt eher eine Mensch-Maschine-Schnittstelle vor, wo der Mensch sich mehr bewegen und anstrengen muss. Ein Beispiel von Hugo Kükelhaus, das jeder selbst ganz einfach nachvollziehen kann: wenn ein Mensch einer geraden Strasse entlang wandert, wird er nach relativ kurzer Zeit müde. Das eintönige Marschieren bietet weder für den Bewegungsapparat noch für die Sinne Abwechslung. Bei einer Wanderung über Stock und Stein hingegen kann der Mensch über längere Zeit aufmerksam und wach bleiben, obwohl er technisch gesehen viel mehr Energie verbraucht als bei der geraden Strasse. Der Gleichgewichtssinn wird gefordert, die Sinne sind ständig am "Scannen" der Hindernisse, die Gelenke und Muskulatur müssen sich laufend dem unebenen Grund anpassen. Die ständige Anforderung und Abwechslung ist es, was einem wach hält, und das ist bei den Standardschnittstellen noch überhaupt nicht berücksichtigt worden. Man hat sich nur auf die Bedienbarkeit und Bequemlichkeit beschränkt, und das ist eben unergonomisch, wie wir herausgefunden haben. Man muss allerdings noch anfügen, dass zu Beginn der Heim- und Arbeitscomputer noch nicht daran gedacht wurde, dass Menschen 10-15 Stunden am Tag an diesen Dingern arbeiten würden. Das wissen wir erst seit kurzem.

    Wenn wir Maschinen bauen ist es genau umgekehrt. Da müssen wir unnötigen Widerstand und Umwege minimieren. Das äussert sich in einem höheren Wirkungsgrad der Maschine. Beim Menschen ist dieser Ansatz aber falsch.

    Meine Wunschschnittstelle bestünde aus mehreren Touchscreens, vielen tastbaren Knöpfen, Reglern, und anderen beweglichen Gegenständen, und viel gestikulativer Aktivität. Wie bei "Minority Report", wenn das als Beispiel dienen kann. Der Mensch leistet Arbeit in seiner vollen Präsenz, mit all seinen Möglichkeiten. Nicht nur reduziert auf wenige Mikrobewegungen weniger Glieder, wie es heute die Regel ist bei Computerusern. Ich habe mir diesen Wunsch schon erfüllt, strebe aber nach wie vor nach Verbesserungen.

    Ein anderes Beispiel ist ein namhafter Filmcutter, der sich einen Stehplatz in seinem Schnittraum eingerichtet hat. Er sagt, er müsse den richtigen Moment eines Cuts körperlich erfahren und ausführen. Da geht es um Frames, also um 24stel Sekunden. Er steht in seinem Schnittraum und sichtet die Aufnahmen, und drückt den Knopf genau in dem richtigen Moment. Das kann man vom gepolsterten Stuhl auch, aber für ihn ist der Schnitt eine Sache, die den ganzen Körper miteinbezieht. Und hat nicht auch Goethe seine Werke am Stehpult geschrieben?

    Es ist kein Geheimnis, dass viele Menschen ihren Computer in einem leichten Gefühl der Frustration ausschalten und zu Bett gehen. Es ist eigentlich ganz normal, und man kümmert sich gar nicht drum. Viel besser wäre es, wenn der durchschnittliche User in der Gewissheit, echte Arbeit geleistet zu haben, schlafengehen würde. Mit einer auch körperlichen Erschöpfung und Befriedigung. Das sage ich natürlich als Handwerker, der dieses Gefühl aus dem rein Manuellen kennt. Als Spät-Computeruser fehlt mir das oft, und ich erkenne die zahlreichen Frustrationen und Bitterkeiten von Usern, die nie körperliche Arbeit leisteten. Da fehlt einfach etwas.

    Eine menschenwürdige Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine könnte dieses Manko zumindest teilweise ausgleichen helfen. Das ist auch das Motiv, warum viele elektronische Musiker auf Hardware schwören. Es ist nicht nur der Klang. Es gibt ja auch Sampler und VA-Synths, die nicht sonderlich oder überhaupt nicht von diskret aufgebauten analogen Schaltkreisen profitieren. Es ist das Taktile, die Haptik, die man schätzt. Unbewusst vielleicht, vielleicht auch bewusst, proftiert der Mensch von der körperlichen Beteiligung am Klangerzeugungsprozess. "Es macht Spass" wird oft gesagt. Das ist zutreffend. Es ist eben nicht trivial, ob wir uns der Maschine angleichen mit menschenunwürdigen Methoden, oder ob wir die Maschine taktil bedienen. Mit allem was wir haben, unseren Sinnen und unserem Bewegungsapparat in voller Ausprägung.

    genau. Ich persönlich arbeite viel mit dem Rechner (obwohl ich auch einiges an Hardware habe), und versuche das Computergestützte möglichst an die Bedienbarkeit der Hardware anzugleichen. Inklusive Bewegung und Einbezug des gesamten Bewegungsapparates und Sinnen.
     
  5. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Ich find diese Touchbedienung ziemlich ungemütlich von der Haltung her, außerdem find ichs total störend wenn ständig ne Hand vor dem Bildschirm rumfuchtelt.

    Tastatur is da schon besser, Maus auch.
     
  6. Das Problem am Computer ist doch nicht die Bedienoberfläche, sondern dass der Computer die Fähigkeit des Menschen zur Zusammenschau und zum adaptiven Denken nicht berücksichtigt.
     
  7. darsho

    darsho verkanntes Genie

  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    na vielleicht gibts ja doch bald hologramme, die man touchen und drehen kann. da ist dann für alle sinne noch was dabei :floet:

    cool war auch bei avatar die 360° drehstühle an den riesen 320° touchscheiben :phat:

    und ich hab mal gelesen, bei den amis soll, ein laptop auf nem http://de.wikipedia.org/wiki/Bauchladen
    der letzte schrei sein, weil sich damit einfach besser kreativ denken lässt.

    nur brauchen wir wirklich so viele kreative und haben dann keine arbeiter mehr??

    ich hab mir gerade eine logitech K400 geleistet, damit ich meinen fernseh LCD auch aus der ferne bedienen kann und nicht immer aufstehen muss dazu vom couching :mrgreen: ich finde die kombination echt geil!
     
  9. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ganzkörpereinsatz? Das könnte auch sehr stören, wenn man alles einsetzen MUSS, da muss man genau prüfen was sinnvoll ist. Ich möchte die Augen noch einmal auf die Augensteuerung lenken als EIN Mittel für Mauszeiger und Co, was recht natürlich erscheint. Ggf. kann das auch anstrengen, habe so etwas noch nicht im täglichen Betrieb. Links siehe oben.
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich meine: das meiste kommt hier eh aus der "paralympiks abteilung" auf uns zu. aber warum soll ein "normaler" sich in das einarbeiten, wenn er bis dahin mit den alten mitteln klar kommt, bevor die sehnenscheidenendzündung usw chronisch wird :sowhat:

    OT: erst für die guten zwecke, dann für die armie und dann fürs hobby. & .... irgendwann auf arbeit, falls dort einer sinn für ergonomie hat.

    da mangelts nicht zu selten schon an den richtigen stühlen, was eigentlich noch viel wichtiger wäre...wie war das: ein tastaturarbeitsplatz sollte armlehnen haben, weil die arme zumeist im rechten winkel vorgehalten werden.
    (das erzähl mal einem, der jahrelang mit 60Hz monitoren arbeitete vor 10 jahren und das 10 jahre lang und heute augenschäden davon hat :selfhammer: )
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    Was verleitet dich zu dieser Aussage?

    Das mit den Stühlen stimmt sicher.
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    schau einfach hin, was mit "reströmen" bei amputation gerade im gange ist oder mit "pupillenfolgern" bei voll gelähmten.
     
  13. DerNub

    DerNub Tach

    Boah nee, Touchscreens sind OK für kleine Gadgets aber doch nicht zum Arbeiten - viel zu unpräziese :doof:
    Das wär doch der Übercrap!
    Hier ein Bild meines aktuellen Arbeitsplatzes - das mit Touchscreens: Ich würde AUSRASTEN !!!
    [​IMG]
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

  15. Moogulator

    Moogulator Admin

    ja, natürlich wird Technik genutzt, um das auszugleichen. :borg:
    Für alle ist es gut, wenn wir aber auch ein gutes Interface finden, ggf. ist es ja dem Menschen nahe, das kennen wir seit vielen JahrXXXen.
    Weniger ist schlechter, oder das Teil erfasst wirklich deutlich mehr als dies, da sind "wir" noch dabei entsprechende Gerätschaften zu bauen.

    Spracheingabe ohne Fehler, ebenso Übersetzungen im Stile reinsprechen, dann kommt das ganze in Chinesisch, aber perfekt.
    Und diese smartere Umgebung kann ne Menge bewirken. Das fehlt noch, ist aber wirklich schwierig, semantisch suchen zB. ist noch @Kinderschuh.

    Und ja, für Touch müssten mindestens die Screens anders ausgerichtet sein und es stimmt: präszise ist was anderes. Hier finde ich Mäuse aber auch nicht perfekt. Das Prinzip Stift auf Screen hilf bei dem einen (Cintiq) aber was gibts es noch? Ich lasse mal alles außer Acht, was mit Fettflecken zu tun hat. Übrigens geht das leicht weg. Aber mit ausgestrecktem Arm irgendwas bedienen kann nichts für mehr als "sehr gelegentlich" sein.
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest


    ist denn die frage nicht eher: was brauche ich und was bin ich gewohnt?? => bis zu dieser erkenntnis.

    (will ich denn testen d.h. einen "eingefahrenen weg" wirklich nochmal verlassen? wie weit will ich mich optimieren? macht optimieren immer sinn? wohin führt das, für das individium mensch eigentlich?)

    menschen sind ja nicht, wie hier öfter mal pauschal angenommen, gleich...sie sind durchaus sehr individuell, vorallem in ihrer haltung.
     
  17. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ja, unterschiedlich, aber die Interfaces sind vergleichbar, die ein Mensch so hat.
    Meiner Ansicht nach gehört sowas wie eine gewisse Grundintelligenz des Gadgets dazu, um als taugliche Schnittstelle zu dienen. Zumindest wenn sie wirklich Zeit sparen soll und angenehm. Die Sinne haben wir ja schon, die Auflösungen sind "ok", also…
     
  18. DerNub

    DerNub Tach

  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    Boor eh..lieg gerade mit handY am strand u kanns nicht erkennen :)
    Schaut spacig aus..was ist das?kann man mit so nem spacigem zeug gut Geld verdienen? Kannst auch per pm antworten.

    @moogu
    Irgendwas muss ja das ipad ansich haben bzw die multitouch,sonst würde es nicht zu so ner weltweiten Resonanz kommen. Oder?
    Vielleicht ist es ja "nur" ein Display,was personalisiert werden kann(auch für wurstfinger geeignet) :)
    Schon alles was Smartphone heißt ist da ja schon toll...was so ein Display alles sein kann,ist wirklich krass u das man sich eigen spezifische appz,relativ schnell u günstig schreiben kann,trifft wohl den Zeitgeist.

    U i hab zum leidwesen meiner weiblichen Umwelt...Internet überall Hihi
     
  20. Anonymous

    Anonymous Guest

  21. Anonymous

    Anonymous Guest

    Falls das noch nicht erwähnt wurde ( hab nicht alles gelesen )
    ich finde gut, wenn man nur noch denken muss, und der Rechner macht den Rest. Also ohne Maus oder auf Glas rumstochern bis einem der Arm abfällt.
     
  22. Moogulator

    Moogulator Admin

    ich habs, weil es spaß macht und klein und sofort startbereit, ich mag die Gestensteuerung. Es ist in jedem Falle ein gutes Dingens, die Vorgänger mit Stift waren alle nur das Demo.
    iPhone auch cool, und natürlich auch irgendein dickes Sam mit Sung drin, wie schon gesagt - ich nutze das Ding live. Aber genau da hätte ich gern irgendein haptisches Feedback wenn ich eben so mit einer Hand dort hin lange und ggf. nur "einen Taster suche", Das würde helfen, ohne Stromschlag.

    Bin offen.


    _
    elektronenmikroskop: sieht ja mal auch gut aus, hätte nicht gedacht, dass sowas so stylisch ist ..
    Warpkern auch dabei?
     
  23. Anonymous

    Anonymous Guest

    also: wenn ich mein handy in die hand nehm und mich dann an altes T9 erinnere...

    da fällt mir technisch umsetzbar erstmal nur ein, kleine linien und darauf dann so einen "tensstrom"...soll ja nur gribbeln.

    als 2. würde mir einfallen, sowas wie breilschrift hervorheben zu lassen, nur dann müsste es eine folie mit:

    ich nehm ein wabenmuster an, welches elektrisch reizbar wäre, um bei stimulation einen huckel bilden zu können d.h. 5 zellen werden gereizt, werden in eine kontraktion versetzt, dies bilden den huckel und danach, wenn der strom weg ist, ist es wieder die folie :idea:
     
  24. Moogulator

    Moogulator Admin

    du willst von dem Kribbeln nicht weg, aber ich weiss nicht. Geht vielleicht noch anders als mit sowas. Ich hab als Kind mit Schirm, Charme und Melone gesehen, da gabs Schläge, wenn man nicht mit dem Rennauto auf der Spur blieb. Ich hatte eine traumatische Kindheit. Bitte human lösen.
    Braille? Dat will ich erst lernen müssen, wenn ichs wirklich brauche, aber die Idee ist vielleicht trotzdem ein Weg, Solang sie diese Noppen nicht wirklich mechanisch machen müssen, wobei. ggf. wäre das lustig.

    Mal sehen. Schonmal gegen einen Weidezaun gepinkelt? Also, das willst du nicht in einem Massenprodukt ;-)
     
  25. Anonymous

    Anonymous Guest

    ach, herr pan tau ist traumatisiert :waaas: :mrgreen:

    ich rede von http://de.wikipedia.org/wiki/Reizstrom

    weidezaun, nur angefasst. und cool ist es, wenn sich mehrer kinder dabei anfassen und der erste fast an :mrgreen:

    das letzte meine ich eher so in die richtung silikon noppen und ob das http://de.wikipedia.org/wiki/Brailleschrift sein muss, hab ich so nicht gesagt! d.h. bei einem T9 brauch man auch erstmal nur wissen, wo die taste ist und dann einfach mitzählen d.h. mit meinem alten nokia N95 konnte ich noch beim autofahren, quasi nebenher, SMS schreiben :sowhat: :mrgreen:

    es würde ja auch ansich eine "warze" pro erfühlbare taste reichen.
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    man könnte das mit vibration lösen, ich glaub dafür gibts sogar vorschläge
    also, ultraschnelle leichte vibration, die sich in echtzeit der position anpasst
     
  27. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ich sage mal, die Sache sollte physisch erfassbar sein, wie es technisch gemacht wird ist egal. Das würde ich gut finden. Es ist das was halt noch fehlt aus "Musikersicht", wenn du drauf starrst ist es ja egal und für ein Riesen 21" iPad ginge das ja am Gerät aka Cintiq für Zeichner.
    Also je nach Anwendung.

    Vibration - Hmm, das wären dann aber Partikel und so und das gewackel kann sehr schnell nerven. Stell ich mir eher so vor wie mit dem Motorrad oder Bohrmaschine in der Hand, das nervt einfach irgendwann das nur anzufassen. Selbst wenn ohne Krach.

    Braille ist ggf. sogar noch eine bessere Lösung um wenigensten eine Matrix abzubilden, also sagen wir nur 16x16 Blöcke oder etwas mehr, daran könnte man sich ggf. relativ orientieren / rantasten. Müsst man sehen.
    Das wäre jetzt mal so meine Vermutung dazu, bin aber nicht hier alle Ideen klein zu labern, es wäre gut das zu probieren und ggf. gibt es anwendungen wo das gut passt. Ich denke meist an Grafik und Musik, ggf. noch irgendwie Bildhauer-3D Design oder so..
    Bis hin zu Texten und surfen, also Standards und ehm "Creative".
     
  28. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich glaube moggi, du denkst hier noch zu groß.

    irgendwas in richtung nanotechnologie wird schon, wohl bald kommen bzw irgendwas in richtung hologram :phat:

    so ein 3D hologramm, in der ersten stufe, noch "nur" aus licht und dann werden die partikel auch irgendwann mal anfassbar.

    aber auch schon ein holo-3D-lichtmodel, würde sich haptisch drehen lassen können bzw man läuft rundrum. anfassbar, drehbar, drückbar .... noch lässt sich das wirlklich schwer vorstellen. doch es wird bald möglich sein... d.h. noch vor 2020 :agent:
     
  29. serge

    serge ||

    Man vergisst bei den Zukunftsphantasien über im Raum schwebende dreidimensionale Benutzeroberflächen nur allzu leicht, wie überraschend schnell man es als anstrengend empfindet, einen oder gar beide Arme längere Zeit in der Luft halten zu müssen.
     
  30. Anonymous

    Anonymous Guest

    wer redet denn von armen?? soll nur, sagen wir, 20 cm hoch sein, das hologram.

    du vergisst vielleicht ein wenig das thema sehnenscheidenendzündung :mrgreen:

    was wäre wenn eine fläche von 2 x 2 meter, ein multitouch sein könne und du dir den einfach ins bad als spiegel hängst oder als esstisch hinstellst => axel springer, hat für seine kunden schön solch eine größe, als angewinkelte arbeitsplatte und das ist einfach :phat: :phat: :phat:

    ich möchte gern ein retina multitouch display 1x1m als couchtisch -> bitte bitte ... jetzt :school: :floet:
     

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