Merkwürdiger Sequencer bei Jean Michel Jarre

Sven Blau

Sven Blau

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Hey,

hat jemand ne Ahnugn, was das für ein blinkendes Etwas im Hintergrund ist? Sieht natürlich aus wie ein Sequencer, aber ich hab edas Teil kein 2tes Mal bei Jarre gesehn...



Am besten sieht man es bei 3:30 und bei 5:25im Hintergrund.

Eine Frage für die Experten :)

Grüße!
 
Hmm, könnte sein dass es dieses Teil ist, das auch auf der Konzert-DVD (Oxygene) bei der Vorstellung des Setups zu sehen ist? Weiß nicht, war zu sehr von der hübschen Geigenspielerin abgelenkt. :mrgreen:
 
er hatte in den 70er Jahren einen Sequencer von Michel Geiss, ein Einzelstück. In der DVD "Oxygène - Live in your living room" zeigt er einen Sequencer mit LED's, der neuerer Bauart ist. Möglicherweise auch ein Einzelstück, er nannte keine Firma.
 
Danke fürs Video (auch wenn das nicht Anliegen des threads war)!

btw. Interessant, dass JMJ mit ner Supernova spielt. (bin nicht so der JMJ-Auskenner)

mfG Bruce
 
Ben Blau Recordings schrieb:
Hey,

hat jemand ne Ahnugn, was das für ein blinkendes Etwas im Hintergrund ist? Sieht natürlich aus wie ein Sequencer, aber ich hab edas Teil kein 2tes Mal bei Jarre gesehn...



Am besten sieht man es bei 3:30 und bei 5:25im Hintergrund.

Eine Frage für die Experten :)

Grüße!


Ich mag Jarre, ich mag ihn wirklich. Aber wo ich immer grinsen muß: Er hat in all der Zeit immer noch nicht gelernt wirklich *synchron* zu seinem Playback die Tasten zu drücken... :D Nicht alles, was er (Jarre persönlich) auf der Bühne macht ist vom Sequencer, sicher, aber mir sind bisher noch bei jeder seiner Shows immer mehrere Stellen aufgefallen bei denen es klar ist, daß das was er da spielt und das, was man gleichzeitig hört nicht das gleiche ist... ^^ Aber ich denke das ist ok, wir Elektronikmusikmacher *wissen* ja, daß das nicht *unbedingt* eine 100%-Live-Musikrichtung ist, wie z.b. Garagenrock. ;-)
 
Wer sich so darstellt und so konzertant gibt, sollte dann aber seine Finger lieber auf der Steuerung des Sequencers lassen, ist ja nichts bei. Grade für die Elektrofraktion. Den Player mimen ist irgendwie vermeidbar. Diese Laserharfe - Da bin ich bis heute nicht sicher, ob das Ding wirklich was macht oder ob das nicht nur ein rein optischer Gag ist.
 
Ich wollt ejetzt nicht wieder eine Diskussion à la "Live oder nicht - gut oder schlecht" lostreten.. mir gings einzig und allein da drum ob jemand ne ahnugn hat was das für ein Sequencer ist den er da nutzt. Im übrigen denke ich, das seit 2008, seit seiner Oxygène-tour und der anschließenden welttournee, viel mehr live gespielt wird als früher... imemrhin hat er ja jetzt 3 mitmusike rauf de rbühen stehn.
 
Die 3 Lampen in weissem Gehäuse hinten? Da wär's gut mehr zu sehen. Gibt noch zu viele Optionen. Geht übrigens nicht um Jarre-Bashing. Mir zumindest nicht.
 
1.) Bin ich mir ziemlich sicher, dass ein JMJ Konzert schon immer eine Playback Show war.
2.) Eine Aussage über die Synchronarbeit von JMJ lässt sich aus einem geschnittenen Video aber nicht ableiten. Da kann auch der Videoschnitt geschlampt haben. Lustigerweise erliegt man immer wieder der Täuschung, dass so ein Video das tatsächliche Geschehen abbildet. Letztlich bewundert man aber eher die Leistung des Schnittplatzes bzw. des Cutters.
 
Elektro_Lurch schrieb:
1.) Bin ich mir ziemlich sicher, dass ein JMJ Konzert schon immer eine Playback Show war.
2.) Eine Aussage über die Synchronarbeit von JMJ lässt sich aus einem geschnittenen Video aber nicht ableiten. Da kann auch der Videoschnitt geschlampt haben. Lustigerweise erliegt man immer wieder der Täuschung, dass so ein Video das tatsächliche Geschehen abbildet. Letztlich bewundert man aber eher die Leistung des Schnittplatzes bzw. des Cutters.

2) Ist ein sehr wichtiger Punkt, nicht selten werden die Sachen nur auf Optik geschnitten, habe das für ein Video von "uns" auch mal gemacht, weil ich nicht so viel Material hatte. Danach sah es so aus, dass dieser Sound XY aus dem Kaoss-Pad käme. Passte wirklich gut dazu, nur war's nicht mehr synchron. Und am Ende geht es bei Jarre ja meist um eine multimediale Benetzung der Sinne. Das dürfte rel. oft klappen.
 
Elektro_Lurch schrieb:
1.) Bin ich mir ziemlich sicher, dass ein JMJ Konzert schon immer eine Playback Show war.
2.) Eine Aussage über die Synchronarbeit von JMJ lässt sich aus einem geschnittenen Video aber nicht ableiten. Da kann auch der Videoschnitt geschlampt haben. Lustigerweise erliegt man immer wieder der Täuschung, dass so ein Video das tatsächliche Geschehen abbildet. Letztlich bewundert man aber eher die Leistung des Schnittplatzes bzw. des Cutters.


wohl gesprochen :nihao:




seq - keine ahnung
 
Wahrscheinlich blinkt selbst der Sequenzer nicht synchron zur Musik - warum sollte man so ein Gerät bei einem solchen Konzert auch einsetzen? Ist es überhaupt ein Sequenzer? Oder gehört das zur Bühnenshow? Vielleicht ist das auch nur ein Lauflicht fürs Auge. Ist dieser auf Youtube zu sehende Tuning Ausfall eines Synthesizers ebenfalls Show, damit die Performance glaubhafter als Live Event durchkommt?
Da finde ich Yello viel ehrlicher. Die sagen gleich, dass ihre Musik so nicht live performed werden kann und erschaffen mit "The Virtual Concert" trotzdem ein mediales Gesamtkunstwerk.

Ich war ja in den Neunzigern mit Klaus Schulze auf der Bühne. Ich habe mich diesem Playback und "so tun als ob" Gehampel verweigert. Ich habe den Klaus damals davon überzeugt, dass man ein solches Konzert auch Live spielen kann. Dabei entstand Dosburg Online. Natürlich wurden auch da Sequencer und Drumcomputer eingesetzt. Allerdings nur als Bausteine für die Liveperformance. Ich kam damals ab dem Intro zu "Art of sequencing" auf die Bühne und habe die Prototypen der Polymorphs und die QM309s bedient, hatte auf dem Cyber6 ein paar Samples meines EMU Samplers angespielt (für Flächen Sounds) und die eine oder andere Sequenz auf dem minimoog live zum ganzen improvisiert. Ein paar Polymorph Sequenzen hatte ich natürlich vorab im Studio eingegeben - aber das Stück entstand mehr oder weniger Live auf der Bühne. Sowas geht natürlich bei Klaus Schulze - bei JMJ erwartet man aber die bekannten Stücke in möglichst genauer Reproduktion - da kann ein solcher Ansatz nicht funktionieren.

Am Anfang des Videos kann man bei recht schlechter Qualität und viel Audio-Schnitt Chaos einen Einblick erhalten:

 
das teil sieht aber so aus:[/quote]

Also das kommt mir vor wie eine Nach- oder Abbildung der EKO Computerythm Bedienoberfläche
 
RetroSound schrieb:
:lol: geil! Jörg, du musstest ja die ganze Arbeit machen und Qualmen auf der Bühne ist auch out. ;-)

Klaus qualmt doch immer und überall dachte ich. Aber klasse, wie locker flockig der Typ immer ist. Wissen wir denn eigentlich jetzt, welcher Sequenzer das ist? +++ wink mit dem Viadukt +++
 
Elektro_Lurch schrieb:
Wahrscheinlich blinkt selbst der Sequenzer nicht synchron zur Musik - warum sollte man so ein Gerät bei einem solchen Konzert auch einsetzen? Ist es überhaupt ein Sequenzer? Oder gehört das zur Bühnenshow? Vielleicht ist das auch nur ein Lauflicht fürs Auge. Ist dieser auf Youtube zu sehende Tuning Ausfall eines Synthesizers ebenfalls Show, damit die Performance glaubhafter als Live Event durchkommt?
Da finde ich Yello viel ehrlicher. Die sagen gleich, dass ihre Musik so nicht live performed werden kann und erschaffen mit "The Virtual Concert" trotzdem ein mediales Gesamtkunstwerk.

Ich war ja in den Neunzigern mit Klaus Schulze auf der Bühne. Ich habe mich diesem Playback und "so tun als ob" Gehampel verweigert. Ich habe den Klaus damals davon überzeugt, dass man ein solches Konzert auch Live spielen kann. Dabei entstand Dosburg Online. Natürlich wurden auch da Sequencer und Drumcomputer eingesetzt. Allerdings nur als Bausteine für die Liveperformance. Ich kam damals ab dem Intro zu "Art of sequencing" auf die Bühne und habe die Prototypen der Polymorphs und die QM309s bedient, hatte auf dem Cyber6 ein paar Samples meines EMU Samplers angespielt (für Flächen Sounds) und die eine oder andere Sequenz auf dem minimoog live zum ganzen improvisiert. Ein paar Polymorph Sequenzen hatte ich natürlich vorab im Studio eingegeben - aber das Stück entstand mehr oder weniger Live auf der Bühne. Sowas geht natürlich bei Klaus Schulze - bei JMJ erwartet man aber die bekannten Stücke in möglichst genauer Reproduktion - da kann ein solcher Ansatz nicht funktionieren.

Am Anfang des Videos kann man bei recht schlechter Qualität und viel Audio-Schnitt Chaos einen Einblick erhalten:

[]http://www.youtube.com/watch?v=PCixpv_WChE[/media]

Ach, du warst das? Krass, das hab ich gar nicht gewusst :) Ja, Art of Sequencing ist echt ein Schmuckstück. Schön, wieder was gelernt! :)
 
der schulze ist schon ein cooler typ, von seinem gedankengut könnte sich der eine oder andere hier eine scheibe von abschneiden...

aber manchmal schon fast zu cool :mrgreen: lassen wir den schaaf mal spielen, ich zünde mir eine zigarette an
 
Moogulator schrieb:
Die 3 Lampen in weissem Gehäuse hinten? Da wär's gut mehr zu sehen. Gibt noch zu viele Optionen. Geht übrigens nicht um Jarre-Bashing. Mir zumindest nicht.

Angesichts der hellen Front war ich im ersten Augenblick eher geneigt, "VCS-3! Mit pulsierender Triggerlampe!" zu rufen...

Keine Ahnung, was das ist. Eine Frontplatte mit Lauflicht?

Stephen
 
ppg360 schrieb:
Moogulator schrieb:
Die 3 Lampen in weissem Gehäuse hinten? Da wär's gut mehr zu sehen. Gibt noch zu viele Optionen. Geht übrigens nicht um Jarre-Bashing. Mir zumindest nicht.

Angesichts der hellen Front war ich im ersten Augenblick eher geneigt, "VCS-3! Mit pulsierender Triggerlampe!" zu rufen...

Keine Ahnung, was das ist. Eine Frontplatte mit Lauflicht?

Stephen

Das Ding erscheint sehr groß zu sein und sieht ziemlich DIY oder zumindest alt und -mit Raum nicht geizend- aus. Etwas wirklich BEKANNTES eher nicht. Der EMS hätte sich schon durch Sichtbarkeit einiger typischer Knöpfe geoutet.
 


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