modular-synth WORKSHOP für wen wie was warum

hallo,

ich bitte um gedankliche mithilfe ... weil ich mit freunden darüber nachgedacht habe ob es evtl. spass machen würde einen workshop zu erstellen im bereich analoge klangerzeugung. da ich die möglichkeit habe das mit dem modular zu unterstützen würden wir so einen workshop am liebsten auch damit durchführen, weswegen die fragen immer im bezug zu modular gedacht sind.

ich möchte euch mal so fragen was ihr von einem workshop für modulare klangerzeugung so erwarten würdet.

vor allem interessiert mich:

warum würdet ihr an so einem workshop teilnehmen (oder eben nicht) und was würde euch dazu bewegen mit anderen an so einem workshop teilnhemen zu wollen? (also es geht erstmal nur um einen tag)

denkt ihr man könnte in so einem workshop mehr oder adere dinge evtl. anders und erfahrbarer vermitteln als es das web schon macht? stellt sich die frage nach dem sinn eines solchen workshops ...

welche inhalte euch so interessiere würden?

welchen rahmen ihr euch so wünschen würdet? (räumlichkeit anzahl umfang zeit inhalt)

wie ihr euch selbstbeteiligung vorstellt? (also wie würdete ihr bei so einem workshop als teilnehmer selbt aktiv werden wollen)

welche synthspezifischen sachen würdet ihr gerne vertiefen?

welche weiterführernde technik hättet ihr in so einem workshop noch gerne mit dabei? (also ich denke da einmal an gear wie mischpult oder so - aber eben auch an VA-synths die poly sind an welchen man bestimmte sachen wie zb PWM eben in der polyphonen anwendung erfährt oder auch sampler etc. -> oder geht das zu weit vom thema - ohne das es bis jetzt überhaupt ein thema gäbe ...

welches material würdet ihr aus so einem workshop gerne mitnehmen? also handouts soundfiles etc. ...


danke uch erstmal im vorfeld für euer mitdenken _ grüße klak
 
Ich bin frischgebackener Neuling im Bereich Modular. Mein Grundwissen habe ich hauptsächlich aus dem Doepfer A-100 Manual (Gesamtbeschreibung aller Module und Grundlagen) und von Schneidersladen. Was mich immer interessiert, sind Praxisbeispiele. Man hört einen komplexen Sound oder Rhythmus und bekommt dann erklärt, wie der realisiert wurde.
 
Ja gute Idee! Ich weiß nicht ob ich bei sowas mitmachen würde, aber bekannte Sounds nachzubasteln wäre bestimmt lustig. Kann mir das aber nicht vorstellen. Steht einer vorne an seinem Schrank und der Rest schaut zu oder hat jeder ein kleines Rack dabei um die Patches nachzuverfolgen? So wie im Kunstunterricht :D
 
hey kl~ak.

Mmh, an wen wird sich denn dieser WS richten?

Ich würde auf jeden Fall mindestens einen fest verdrahteten Synth dazustellen. Vielleicht sogar einen analogen und einen VA.

Passend wäre auch einen Clavia Modular mitsamt Computer daneben zu stellen. Oder auch nur Computer mit der Demo-Version.

Ich würde wohl mitmachen und mein Modular mitbringen! :mrgreen:

Sinn des WS, hängt ja von den Teilnehmern ab. Als Neuling wird sicher das IRL an erster Stelle stehen, das schlägt halt auch 2000 Minuten youtube-Videos. Für mich als Modular-User der Austausch mit gleich Gesinnten.

Als Handouts könnte ich mir Grundlagen wie im Buch SYNTHESIZER VON GESTERN vorstellen, vielleicht noch etwas komprimierter. Ich denke diese Grundlagen müssen nicht zwingend auf modular ausgelegt sein. Ansonsten eine schöne Auflistung von guten Internetresourcen und auch Musikläden mit Modulargear in der Nähe.

Mensch, ich krieg' selber Lust sowas zu machen, muss mal hier unser Gym kontakten.

ciaOliver
 
Das Entscheidende ist nach meiner Erfahrung, dass Du v.a. jemanden brauchst, der Dir die Marketing und Organisation abnimmt; außerdem brauchst Du Räumlichkeiten und Infrastruktur. Ich denke am besten fährt man da in der Kooperation mit einem Musikgeschäft oder einer Musikschule.
 
Wenn es um einen anfängerkurs über klangsynthese geht, würde ich eher einen guten virtuellen freeware synth nutzen. Den kann sich dann nämlich jeder teilnehmer auf seinem notebook installieren und dann gleich während des workshops dran arbeiten. Der workshopleiter hätte seinen rechner dann an einen beamer angeschlossen, so dass alle verfolgen können, was er macht.
Wenn du da nur ein modularsystem hinstellst, dann wird das eher ein vortrag mit ein paar praxisbeispielen, die du dem publikum vorführst. Ein workshop sollte mehr aktives ausprobieren und lernen für die teilnehmer bieten.
 
R-U-Nuts schrieb:
Wenn es um einen anfängerkurs über klangsynthese geht, würde ich eher einen guten virtuellen freeware synth nutzen. Den kann sich dann nämlich jeder teilnehmer auf seinem notebook installieren und dann gleich während des workshops dran arbeiten. Der workshopleiter hätte seinen rechner dann an einen beamer angeschlossen, so dass alle verfolgen können, was er macht.
Wenn du da nur ein modularsystem hinstellst, dann wird das eher ein vortrag mit ein paar praxisbeispielen, die du dem publikum vorführst. Ein workshop sollte mehr aktives ausprobieren und lernen für die teilnehmer bieten.

Sehr gute Idee.
Und am besten geeignet wäre der Sonigen Modular Free Synth dafür.

Screenshot.png
 
Wäre auf jeden Fall drin, gute Idee.

Für mehrere Teilnehmer wäre ein Soft-Modular eine Alternative...Ansonsten aber besser am echten Modular.

Hauptprobleme sind meistens die Funktionen verschiedenster Module. Das könnte somit ein Hauptthmea sein welches allerdings in Kategorien behandelt werden müsste da man ja nicht alle Module durchsprechen kann und schon gar nicht zeigen.

Das Warum Modular
Aufbau eines System (Case, Strom, Module)
Minimalsystem
Very Basics (CV, Audiofluss)
Signalfluss und Einbindung in das umliegende System.
Sounddesign (echte Instrumente analysieren und modulieren)
Recording (am PC/Mac mit Cubase, FL, Ableton, Reaper, Audacity, Ardour)
Modulkunde (Kategorisch, Module und deren Funktion erkennen und nutzen, Best of Module)
Abschluss Arbeit und Urkunde (die würde ich gerne gestalten :D)
 
Ich bin überhaupt erst durch einen Workshop mit der Modular-Grippe infiziert worden. War ein Synthese-Workshop von Leafaudio vor sechs Jahren.

Hier gab es tatsächlich nur ein kleines Basis-Modularsystem und eine grundlegende Workshop-Unterlage, in der alle Module mit ihren jeweiligen Funktionen beschrieben waren. Dann ging es los mit:

"Was passiert, wenn ich ein Kabel in den VCO stecke?",
"Wie bekomme ich es hin, dass ich nicht die ganze Zeit mit der Hand das PWM-Knöpske drehen muss?"
"Was passiert, wenn ich einen VCO in einen VCO patche?"
"Wie kriege ich aus einem Dauerton einen Ton, der nur bei Tastenanschlag zu hören ist?"
usw.

Danach haben wir einfache Sounds gepatcht:

Regen > Meeresrauschen > Dampflok
Bassdrum
Plinks
Plonks

Mir hat das damals einen riesen Spaß gemacht. Wir hatten aber auch das Glück eines extrem kleinen Workshop-Kreises: Wir waren zwei Teilnehmer. Da hat es nichts gemacht, dass nur ein Synth bereit stand - im Gegenteil: Wir haben uns gegenseitig unterstütz und überlegt, wie wir jetzt dies und das umsetzen wollen.

Ganz zum Ende hin haben wir einfach ein paar Sounds am Modular erzeugt (Bass-, Snaredrum, Hats und Geblubber) und haben das am Laptop zu einem kurzen Song verwurstet.

Insgesamt ging das inkl. gemeinsamen Mittagessen über ca. 6 Stunden.

Von daher: Mit weniger Teilnehmern lässt sich bestimmt was anderes umsetzen, als mit einem riesen Auditorium.
 


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