godan

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Warum denn nicht? Wenn ein Synthesizer im Prinzip alles im (analogen) Klangspektrum recht überzeugend generieren kann, die Erstellung der Sounds zudem durch beispielhafte, wenn nicht sogar einzigartige Bedienung glänzt und somit die Arbeit deutlich erleichtert, wenn die gesamte Qualität weiterhin also auch langfristig gewährleistet ist - sodass dieses eine Instrument viele andere (ausfallsicher) ersetzt - relativiert sich der vermeintlich hohe Anschaffungspreis und wäre zumindest für mich eine gute Investition - egal ob dieser Synth nun aus dem Hause Moog oder Schmidt stammt.
 

electric guillaume

keine Information
Ich hatte am WE die Gelegenheit de One für ca eine Stunde anzutesten.
Als erstes habe ich meistens die Effekte ausgeschaltet. Und dann klingt der für meine Begriffe sehr wuchtig und lebendig.
Die Bedienung gehört mit zu dem Besten was ich bei komplexen Hardwaresynths bisher erlebt habe.
Allerdings ist mir sowohl beim Editieren als auch beim Presets durchsteppen aufgefallen, dass es immer wieder starke Lautstärkeschwankungen gab, so dass ich da ständig nachregeln musste. Ausserdem reissen beim Presetumschalten die Klänge kurz ab um dann weiter abzuklingen. Dabei entstehen manchmal auch Glitsches und Knackser.
Würde ich nochmal in Hardware investieren, dann in sowas wie den One, dann wäre erstmahl Ruhe (oder auch nicht ;-))
 

godan

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Die Firmware und erst recht die Presets sind noch nicht völlig optimal. Moog hat aber bereits ein baldiges Master-Update angekündigt, auf das man sehr gespannt sein kann und das der super Hardware endlich gerecht sein wird.
 
Der Moog One ist sehr teuer, aber er bietet wahnsinnig viel. 3 Moog Oszilatoren, 1 Ladder Filter, ein State Variable Filter, welches dupliziert werden kann. (also 3 Filter). Er ist Tri Timbral... Man hat also 3 Moog Ones in einem... Die Mod Matrix ist genial. Die Bedienung ist fantastisch usw usw...und das bei 16 Voices für 8k... Soviel Moog pro Voice gab es noch nie bei all den Möglichkeiten, die dieser Synth bietet... Wieviel kostet der Matriarch und der kann weniger als der Moog One... Rechnen wir mal den Matriarch mal 16... Wieviel wäre das dann?

@godan Darauf warte ich noch; Das finale Firmware Uptade wird hoffentlich die letzten kleinen Schwächen beseitigen...
Der Moog One ist ein massives Instrument... Großes Gewicht, tolles Design... Hartmann war da wieder in Hochform...
Braucht man heute noch solch ein teures Instrument... Ich denke; Ja Ein Instrument, ohne Kompromisse voll analog, Tri Timbral, 3 Osc, zig Verschaltungen, 3 Filter plus Mod Matrix, Sequenzer, digitale FX... Wow ein Dreamsynth... Und wenn man dieses massive Ding mal vor sich hat, dann wirken alle anderen Synths wie Spielzeig... :)


Ich hoffe, das Behringer einen Moog One Clone rausbringt an besten für 300 Euro... Dann wären wohl alle glücklich :)
 
Zuletzt bearbeitet:

godan

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Also ich bin und war bisher über keine Behringer-Verarschung froh oder gar glücklich. Ansonsten gute Zusammenfassung der aktuellen Moog One Möglichkeiten, von denen durch OS-Erweiterung definitiv noch weitere hinzukommen werden.
 
Hier ist die Frage , welche Optionen sich Moog durch das Linux System noch vorbehält.
Solange hardeware mäßig alles gut läuft würde ich mir da keine Sorgen machen.
 

Lauflicht

x0x forever
Der Moog One ist sehr teuer, aber er bietet wahnsinnig viel. 3 Moog Oszilatoren, 1 Ladder Filter, ein State Variable Filter, welches dupliziert werden kann. (also 3 Filter). Er ist Tri Timbral... Man hat also 3 Moog Ones in einem... Die Mod Matrix ist genial. Die Bedienung ist fantastisch usw usw...und das bei 16 Voices für 8k... Soviel Moog pro Voice gab es noch nie bei all den Möglichkeiten, die dieser Synth bietet... Wieviel kostet der Matriarch und der kann weniger als der Moog One... Rechnen wir mal den Matriarch mal 16... Wieviel wäre das dann?

@godan Darauf warte ich noch; Das finale Firmware Uptade wird hoffentlich die letzten kleinen Schwächen beseitigen...
Der Moog One ist ein massives Instrument... Großes Gewicht, tolles Design... Hartmann war da wieder in Hochform...
Braucht man heute noch solch ein teures Instrument... Ich denke; Ja Ein Instrument, ohne Kompromisse voll analog, Tri Timbral, 3 Osc, zig Verschaltungen, 3 Filter plus Mod Matrix, Sequenzer, digitale FX... Wow ein Dreamsynth... Und wenn man dieses massive Ding mal vor sich hat, dann wirken alle anderen Synths wie Spielzeig... :)


Ich hoffe, das Behringer einen Moog One Clone rausbringt an besten für 300 Euro... Dann wären wohl alle glücklich :)
Da der Synth so komplex ist wird es in nächster Zeit sicherlich kein „finales“ Firmware Update geben. Zumindest kann man das hoffen.
 

godan

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Und welcher von denen soll deiner Meinung nach der „Klassik“ Moog sein? Doch nicht etwa der viel später konzipierte und gefertigte Matriarch🙄
 

godan

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Genau! Ihr seht das so - weil es euch in einigen Berichten/Kommentaren bewusst vorgegeben wurde. Gehört habt ihr es (also den vermeintlichen Unterschied) noch nie! Was soll der Quatsch also?
 

newuser

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Genau! Ihr seht das so - weil es euch in einigen Berichten/Kommentaren bewusst vorgegeben wurde. Gehört habt ihr es (also den vermeintlichen Unterschied) noch nie! Was soll der Quatsch also?
Ich hatte beide ca. 2 wochen hier im Studio, Du auch ? Gibt auch ein Foto vom Matriarch auf dem Rhodes, den schaltest Du ein und es ist sofort Herbie 70iger :cool:

Den One schaltest Du an und ist erstmal Verwunderung;-) ohne ihn jetzt schlecht reden zu wollen, einfach andere Baustelle
 
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Die beiden haben völlig unterschiedliche Konzepte...wobei ich mir sicher bin, daß man mit dem Moog One auch locker die Sounds eines Matriarch nachbauen kann.
Ausserdem ist der One 16 Stimmig polyfom mit 3 Filtern pro voice und das eröffnet doch ganz andere Möglichkeiten, als mit dem Matriarch, Grandmother usw...
 

newuser

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Die beiden haben völlig unterschiedliche Konzepte...wobei ich mir sicher bin, daß man mit dem Moog One auch locker die Sounds eines Matriarch nachbauen kann.
Ausserdem ist der One 16 Stimmig polyfom mit 3 Filtern pro voice und das eröffnet doch ganz andere Möglichkeiten, als mit dem Matriarch, Grandmother usw...
Nachbauen kann man alles , aber klingen wird es ganz anders, ich hab versucht den Minimoog nachzumachen, es ging aber es klang letztlich schon anders
 
...ich überlege die ganze Zeit schon: Moog One und Waldorf Quantum. Und sonst nichts.

(OK, den Cartesian würd ich auch behalten... 😝 )

Was meint Ihr? Wäre das ‚reduce to the max‘?
 

Lauflicht

x0x forever
2 Schlachtschiffe vs. mehrere kleinere Synths. Hängt ggfs. von der Arbeitsweise ab? Klingen auf jeden Fall verschieden genug. Ich finde so große Synths tendenziell abschreckend und vielleicht sogar kreativitätshemmend.
 

godan

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Um das nur mal kurz zu erwähnen. Ich habe alte und neue Moog‘s - vom System 10/15, über Mini, Source, Taurus 1 und zwei (Rogue), Polymoog, Sonic Six, Memorymoog (in ständiger Reparatur) - bis hin zum 55er Modular, nem Voyager XL, dem Matriarch und schließlich dem Moog One. Alle, aber auch wirklich ausschließlich alle, klingen völlig anders - haben also nicht den angeblich typischen oder einzigartigen Moog-Sound. Diesen könnte genau so gut auch Alesis mit seinem A6 beanspruchen. Egal...der Moog One war wahrlich nicht mein Freund, als ich ihn die ersten Male gehört habe. Jetzt aber kann ich behaupten, er klingt, wenn man ihn richtig einsetzt, besonders was die (ungewohnten) zwei Filter anbelangt - am Moog-ähnlichsten, da er eben ein ganz außergewöhnlicher (polyphoner) Moog Synthesizer ist. Ich hatte mir eine Neuauflage des Memorymoog erhofft und wurde anfangs enttäuscht. Jetzt weiß und höre ich allerdings, dass der One der bessere Memorymoog ist.
 
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Für mich ist der größte Vorteil des Moog Ones... Er ist 16 stimmig polyfon, tritimbral hat 3 Filter pro Voice...
Das sind für mich wichtige Dinge...
 
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Ja, darauf wollte ich hinaus: Ich will jetzt hier nicht mein Equipment aufzählen, habe aber immer wieder den Gedanken im Kopf (so a la weniger ist mehr), daß ich alles verkaufe und Quantum & One zusammen hier ins Musikzimmer stelle und damit eine wahnsinnig extreme Bandbreite covern kann.
Das war die Idee...
 
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Lauflicht

x0x forever
Für den One spricht sicherlich das tolle Interface. Ich denke hier lässt sich die Tritrimbralität (ist das ein Wort?) vermutlich gut einsetzen. Die aktuelle Firmware bereitet aber hier noch ein paar kleinere Probleme, meine ich gelesen zu haben, insbesondere was den Sequenzer angeht?
 
Das von mir angesprochene Paar wäre wohl am nächsten an der sprichwörtlichen eierlegenden Wollmilchsau.
Andererseits sind mehrere ‚kleine‘ Synthis mit Charakter ja auch nicht zu verachten!
 

kirdneh

s_a_m
Sieht toll aus und bietet viele Möglichkeiten, allerdings hab ich noch nichts von dem Teil gehört was mir so viel Geld aus der Tasche locken würde.

Quantum ist genial, Moog One Geschmackssache.
 
Sieht toll aus und bietet viele Möglichkeiten, allerdings hab ich noch nichts von dem Teil gehört was mir so viel Geld aus der Tasche locken würde.

Quantum ist genial, Moog One Geschmackssache.
Ja, ich glaube, mit dem One muss man sich ganz in Ruhe zusammensetzen und ihn antesten.
Auf den ganzen YT-Kram geb ich nicht allzu viel... unsere Geschmäcker sind einfach zu unterschiedlich!

(Und ganz ehrlich: in der Preiskategorie guck ich eigentlich nach Motorrädern... :flowerjaeger: )
 
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Lauflicht

x0x forever
Aber der Umstand, dass es offensichtlich nicht so einfach ist dem Moog One schöne Klänge zu entlocken, finde ich eher abschreckend. Für mich ist dies gleichbedeutend mit der Tatsache, dass der Synth kein Sweetspot-Synth ist - sehr untypisch für Moog - und man einfach mehr Arbeit damit hat. Daher habe ich mir keinen gekauft, weil ich grundsätzlich Synths mit direktem Zugang bevorzuge. Um den üblichen Vergleich zu zitieren: Ein Baloran The River klingt auf Anhieb fantastisch. Und anders ebenso ein OB-6.
 

kirdneh

s_a_m
Ist ja nur meine Meinung, ich muß dazu sagen das ich beide persönlich gespielt habe, und zwar ausgiebig.
Ich würde mir lieber zwei Quantum hinstellen als einen Moog One, der ist nicht mein Fall, er ist in natura sehr imposant, Bedienung ist ok, aber der Sound hat mich gar nicht überzeugt, dann eher den Matriarch, der klingt super.
 


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