MPC 2kXl: Import von Dateien versus Samplen

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von Anonymous, 10. Juli 2014.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Gibt es eigentlich da einen unterschied
    ob ich ne datei in das gerät importiere oder ob ich am gerät selber sample!?

    Ist es wohl möglich, dass am gerät zu samplen dynamischer ist am ende, weil ich die internen akai wandler beanspruche.
    Oder werden diese sowieso aktiv, auch bei nem importierten sample!?

    Just like to know...
    p
     
  2. deeptune

    deeptune aktiviert

    Hi,
    Beim sampeln mit der MPC benutzt du die internen Wandler, die natürlich technologisch nicht mehr auf dem Stand der Technik sind. D.h. es kann zu mehr o. weniger Klangverfälschungen kommen. Importierst du hingegen wav files aus deiner DAW, beinflüssen nur noch die DA-Wandler der MPC das Klangergebnis ausgangsseitig und du hast vorher die Möglichkeit, deine Samples in deiner Daw umfangreich zu bearbeiten, was in der MPC nur rudimäntär bzw. teilweise umständlich geht. Nichts desto trotz gibts beim sampeln mit der MPC auch Vorteile, zb. kann der Rechner ausbleiben o. man möchte den MPC spezifischen Klang einfangen - schlecht klingen die Wandler nämlich nicht, nur eben nicht mehr ganz "modern".
    T.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ja, das war mein verdacht - danke für die bestätigung!
    und... man kann ja beides machen!
     
  4. mink99

    mink99 aktiviert

    Ich bau mir die samples am Rechner zusammen, und übertrage sie dann auf die mpc. Die d-a Wandler sind dann immer noch involviert. Samples bearbeiten an der mpc ist schon ne pita, da ist jeder wave Editor erstmal angenehmer. Und dann kommt
    http://www.mpc2000xlapp.com zum Zuge.



    Allerdings kann es passieren, dass ich an der mpc kleine Nachbearbeitungen vornehme...
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    soll heißen recorden - richtig?
     
  6. mink99

    mink99 aktiviert

    überragen = auf stick kopieren ...
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Also improtierst du sie und nutzt nicht die internen wandler!?
    Anyway :)
     
  8. orgo

    orgo -

    Der Unterschied dürfte in der Regel zu vernachlässigen sein. Oder willst Du gezupfte Seiteninstrumente samplen?
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Nö.
    Warum?
     
  10. orgo

    orgo -

    "Qualitätsunterschiede" von Wandler werden meist erst bei komplexeren Signalen relevant. Ob Du eine 909 Kick oder ein Synth Stab bei 16/44 mit einer Soundcard oder MPC samplest ist wirklich egal.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ok!

    Qualität ist für mich nicht so wichtig - style/attitüde ist für mich! wichtiger.
    (Ist nur meine einstellung und soll keine provokation sein hier)

    Ich werde auf alle fälle nicht mehr importieren, sondern alles recorden; auch berabeitete sachen vom rechner.
     
  12. mink99

    mink99 aktiviert

    Die ad Wandler nicht, aber die da Wandler .... :phat:
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

  14. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Importieren = das Sample wird 1:1 übernommen. Durch verschiedene Abspielparameter, Effekte usw. wird das Audiosignal auf der MPC zunächst digital bearbeitet und dann entweder wieder digital (z.B. per S/PDIF) oder über interne D/A-Wandler ausgegeben. Zum Abhören muss eine D/A-Wandlung auf jeden Fall erfolgen - ob direkt durch die MPC oder durch ein anderes Gerät beim Produzieren oder später beim Konsumieren.

    Möchte man ein Sample analog auf einer MPC aufnehmen, kommen zwei weitere Wandlungen hinzu: D/A beim Abspielen des Samples z.B. über das Audiointerface am Computer und A/D auf der MPC. Hinzu kommt noch eine veränderte Phasenlage. Jedes neue analoge Überspielen erzeugt eine neue Phasenlage. Je neutraler und hochwertiger die Wandler sind, um so mehr nähert sich das Ergebnis eines analogen Überspielen einem digitalen Kopieren - zumindest solo. Mixt man mehrere Signale zusammen, kann eine unterschiedliche Phasenlage etwas unterschiedliche Ergebnisse liefern.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das hat doch bestimmt positive auswirkung auf das "zusammenschweißen" von sounds...
     
  16. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Tja... Ich würde sagen, am besten einfach in der Praxis ausprobieren... ;-)
    Du kannst z.B. ein und dasselbe Sample viermal aufnehmen (ergibt statistisch gesehen zwangsläufig jeweils andere Phasenlage) und auf das Pad so legen, dass die Samples alternierend getriggert werden. Zumindest die MPC5000 kann das. Den letzten MPC's, zu denen auch die MPC5000 gehört, wird zudem ein ziemlich verwaschenes Timing nachgesagt, so dass jedes Sample im Mix sowieso mehrere (dutzende, hunderte?) Samples daneben liegt. Sollte die MPC2kXL ein viel zu gutes Timing haben, könnte man die MIDI-Noten manuell vom festen Raster ein bisschen weg schieben, so dass jede Note ein bisschen daneben liegt, und so im Mix nicht mehr ganz so statisch wirkt, falls gewünscht.

    MPC-Timing: viewtopic.php?p=795943#p795943
     
  17. bei der 2000Xl kann man schon in die Kiste selbst samplen, da man die Samples graphisch editieren kann.

    Ich brenne meine Samples auf CD und sample diese dann in die MPC. Die beste Soundästhetik bekommt jedoch wenn man von Vinyl absamplet. Vinyl -> Nadel -> Mixer -> A/D MPC. Per CF Karte kann man einfach und bequem die Sounds als Wave in den PC transferieren, dort editieren und wieder zurück in die MPC laden.

    Bei der 3000 geht das auch, nur liest die 3000 nur SND.
     

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