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Native Instruments GmbH is in preliminary insolvency

  • #361
Wie schnell muss NI jetzt die Leute davon überzeugen sich die Taschen mit NI-Produkten vollzustopfen damit das alles gerettet werden kann?

Und wer hier aus dem Forum wäre bereit dies zu tun?

Wie ich bereits angedeutet hatte, wird es bei der Rettung nicht darum gehen, die regulären Einnahmen jetzt deutlich zu steigern, weil das - gerade nach Bekanntwerden eines Insolvenzverfahrens - nicht realisitisch ist und die Probleme im Kern wahrscheinlich nicht bei zu niedrigen Absätzen liegen. Auf der Einnahmenseite wird es eher darum gehen, starke Absatzeinbrüche zu vermeiden, in dem man versucht, trotz der Insolvenz nach draußen das Vertrauen beim Kunden zu wahren. Was das angeht, sehe ich erstmal keine Fehler in der Kommunikation von NI. Die Pressemitteilungen sind in Ordnung gewesen, wenn auch stark vorhersehbar. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird sich die Ausgabenseite ansehen und wo sich dort möglicherweise Verpflichtungen lösen lassen, wo man mit den Kreditgebern verhandeln kann und wo sich möglicherweise durch Teilverkäufe (PA oder Izotope) Liquidität schaffen lässt, damit laufende Verbinlichkeiten erfüllt werden können. Letztlich ist das alles Spekulation, aber man wird sehen was passiert.
 
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M.i.a.u.: ganje, robworld, Dagalos und 3 andere
  • #362
trotz der Insolvenz nach draußen das Vertrauen beim Kunden zu wahren.
Glaubst du das gelingt? Ich meine, ich gönne es NI. Ich gehe da jetzt auch nur von mir aus, ich würde auf keinen Fall in den nächsten 2 Jahren irgendwas von NI kaufen, weil da immer so mitschwingt, dass die Server dann doch vielleicht abgeschaltet werden müssen.

Aber das mit dem Verkauf von PA und Izotope klingt erstmal gut.

Und ja, man wird sehen was passiert. Wenn die Leute weiter NI-Produkte kaufen ist ja alles in Butter, aber werden sie das tun?
 
  • #363
Der Abstieg von NI begann in dem Moment, als man nicht mehr anrufen konnte und sofort kompetente Beratung bekam....

tr
 
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M.i.a.u.: rblok, qwertz123 und caro
  • #364
Glaubst du das gelingt? Ich meine, ich gönne es NI. Ich gehe da jetzt auch nur von mir aus, ich würde auf keinen Fall in den nächsten 2 Jahren irgendwas von NI kaufen, weil da immer so mitschwingt, dass die Server dann doch vielleicht abgeschaltet werden müssen.

Aber das mit dem Verkauf von PA und iZotope klingt erstmal gut.

Und ja, man wird sehen was passiert. Wenn die Leute weiter NI-Produkte kaufen ist ja alles in Butter, aber werden sie das tun?

Das wird niemand im Voraus beantworten können, außer er hat eine verdammt gute Glaskugel. Letztlich glaube ich, dass NI noch in sehr vielen Studios eine wichtige Rolle spielt und daher eine große Zahl von Kunden bereit ist, für diesen Bestand weiter auch Geld auszugeben. Das wird vielleicht weniger am Glaube an künftige Innovationen bei NI liegen, sondern an der (vielleicht auch "gefühlten") Notwendigkeit den Status Quo zu erhalten.
 
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M.i.a.u.: claudio
  • #365
Wie schnell muss NI jetzt die Leute davon überzeugen sich die Taschen mit NI-Produkten vollzustopfen damit das alles gerettet werden kann?

Und wer hier aus dem Forum wäre bereit dies zu tun?
Die Taschen vollstopfen wahrscheinlich eher nicht, aber wenn ich da ein für mich interessantes Instrument oder Tool fände, würde ich mir das zulegen. Ich habe gerade einen neuen Rechner und gehe davon aus, dass ich das Instrument auf alle Fälle ca. sieben Jahre lang werde nutzen können, das wäre für mich ok.
Ich finde Softwareinstrumente sind sowieso viel zu günstig.
 
  • Hmm
M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #367
Denke auch nicht, dass da eine mutwillige Verschleppung oder sonstige kriminelle Energien dahinterstecken.

Mit den ganzen Aufkäufen eher

Naive Instruments
 
  • #368
Das wird niemand im Voraus beantworten können, außer er hat eine verdammt gute Glaskugel. Letztlich glaube ich, dass NI noch in sehr vielen Studios eine wichtige Rolle spielt und daher eine große Zahl von Kunden bereit ist, für diesen Bestand weiter auch Geld auszugeben. Das wird vielleicht weniger am Glaube an künftige Innovationen bei NI liegen, sondern an der (vielleicht auch "gefühlten") Notwendigkeit den Status Quo zu erhalten.
Nein, das wird niemand schon jetzt beantworteten können. Was man jetzt aber kann, ist die Leute zu fragen, ob sie denn noch überhaupt Interesse hätten in nächster Zeit was bei NI zu kaufen.
Und zu hoffen ist dass die ganze Industrie nicht doch insgeheim sich schon mal über Alternativen Gedanken macht.
Wenn beides eintrifft, dann ist es wohl ziemlich egal wie gut das jetzt alles umstrukturiert wird. Wenn das Vertrauen weg ist und weg bleibt, wie soll dann NI überleben?

Ich habe von Finanzen und Firem etc. wirklich keinerlei Ahnung.

Mein naiver Gedanke ist halt: Wenn Vertrauen weg, dann Firma weg.

Aber wenn die Kunden ähnlich optimistisch denken wie hier die Antworten ausfallen, dann würde ich mir auch keine Sorgen machen.
 
  • #371
Ich habe gestern was über Investoren in der Spieleindustrie geschaut. Dort war es bis jetzt wohl so, dass sobald die ihre Finger mit im Spiel hatten wurden nicht mehr die Produkte verbessert, sondern alles getan um den Gewinn zu Maximieren. Als da wären schlechte Updates, vorschnelle Releases, nicht mehr auf die Community gehört, Mikrotransaktionen usw.
 
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M.i.a.u.: qwertz123, kernelkid, Synthesilent und eine weitere Person
  • #372
...schlechte Updates, vorschnelle Releases, nicht mehr auf die Community gehört, Mikrotransaktionen usw.

trifft alles exakt auf NI der letzten jahre zu.

eine zukunft sehe ich nur, wenn die sich komplett neu erfinden/orientieren und im management ausmisten.
ich spekuliere aber mal, dass nicht mehr viel talent bei NI vorhanden ist.

tatsächlich wäre ich froh, wenn jemand anders "bei" NI übernimmt.
falls es aber "nur" bei einer internen umstrukturierung bleibt, sehe ich keine zukunft.
 
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M.i.a.u.: caro, Dagalos und notreallydubstep
  • #373
alleine die Veröffentlichung von Massive X hat mir gereicht, furchtbarer Browser, keine Favoriten, lahmes Preset wechseln, FM 8 hing auch seit Jahren bei 1.4.0 fest, keine Updates mehr, kleines GUI, von Kontakt will ich garnicht schreiben
 
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M.i.a.u.: Dagalos
  • #374
gibt es eigentlich noch andere grosse hersteller, die es nicht geschafft haben, skalierbare GUIs zu machen?
 
  • #376
2 KI Antworten zum Thema
Der Markt für Synthesizer-VST-Plugins (virtuelle Instrumente) befindet sich tatsächlich in einer Phase des starken Wandels und der Konsolidierung, die von Branchenbeobachtern teilweise als Krise oder notwendige Marktkorrektur interpretiert wird. Während der Markt insgesamt (Audio-Software) laut Berichten bis 2033 wachsen soll
, leiden viele VST-Hersteller unter Übersättigung und sinkender Zahlungsbereitschaft.
Hier sind die Kernpunkte der aktuellen Lage:
1. Marktsättigung und "Ende der Innovation"
  • Massiver Wettbewerb: Es gibt eine überwältigende Auswahl an Plugins, insbesondere Synthesizern und Effekten.
  • "Digitales Horten": Viele Nutzer besitzen bereits so viele Plugins, dass der Bedarf an neuen Tools gering ist.
  • Mangel an Innovation: Kritiker bemängeln, dass viele neue Plugins nur alte Konzepte neu verpacken, was zu einer Stagnation führt.
2. Preiskampf und "Race to the Bottom"
  • Extreme Rabatte: Der Markt ist geprägt von ständigen, extremen Sales, was den wahrgenommenen Wert von Software senkt.
  • Free-Plugins: Hochwertige kostenlose Plugins (Freeware) machen es kostenpflichtigen Anbietern schwer, neue Kunden zu gewinnen.
  • Abos statt Kauf: Viele Firmen wechseln zu Abomodellen, was bei Nutzern oft auf Widerstand stößt.
3. Einfluss von AI und neuen Technologien
  • KI-Integration: Über 47% der neu veröffentlichten Plugins im Jahr 2024 integrierten KI-Funktionen für Mixing/Mastering. Der Fokus verschiebt sich von der Klangerzeugung hin zu KI-gestützten Produktionswerkzeugen.
  • Digitale Bedrohung: Die einfache Verfügbarkeit von leistungsfähiger Software (oft schon in DAWs integriert) reduziert den Drang, teure Drittanbieter-VSTs zu kaufen.
4. Konsolidierung der Branche
  • Aufkäufe: Größere Firmen kaufen kleinere, weniger profitable Unternehmen auf.
  • Anpassung: Hersteller, die nicht innovativ sind oder keinen echten Mehrwert bieten, geraten finanziell unter Druck.
Fazit: Der Markt stürzt nicht unbedingt im Sinne eines totalen Verschwindens ab, aber er bereinigt sich von einer zu hohen Anzahl an Mitbewerbern, die ähnliche Produkte anbieten. Die Zukunft liegt eher in spezialisierten Tools, KI-Integration und hybriden Ansätzen.
Der Markt für Synth-VST-Plugins (Virtual Studio Technology) und virtuelle Instrumente befindet sich in einer robusten Wachstumsphase, angetrieben durch die Demokratisierung der Musikproduktion, die Zunahme unabhängiger Künstler und technologische Innovationen. Der Markt für digitale Synthesizer/Audioplugins wächst stetig, wobei Prognosen von einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von über 8 % bis 2029 ausgehen
.
Hier sind die wesentlichen Aspekte der wirtschaftlichen Entwicklung:
Markttrends und Treiber
  • Wachstum der Independent-Produktion: Über 6 Millionen unabhängige Künstler weltweit nutzen plugin-basierte Werkzeuge, was die Nachfrage nach Synthesizern, die in DAWs (Digital Audio Workstations) laufen, massiv antreibt.
  • Digitale Transformation & Zugänglichkeit: Der Übergang von teurer Hardware zu erschwinglichen Software-Lösungen macht hochwertige Klänge für ein breiteres Publikum zugänglich.
  • KI-Integration: Die Einführung KI-gestützter Synthesizer und Funktionen eröffnet neue Möglichkeiten für Sounddesign und Effizienz.
  • Abo-Modelle: Modelle wie UAD Spark oder Plugin-Bundles (z.B. Arturia, Native Instruments) verändern die Einnahmeströme hin zu wiederkehrenden Umsätzen.
Wirtschaftliche Kennzahlen (Prognosen)
  • Wachstumsvolumen: Der Markt für Musik-Synthesizer wird voraussichtlich zwischen 2024 und 2029 um über 330 Millionen USD wachsen, mit einer CAGR von 8,5 %.
  • Marktgröße virtueller Instrumente: Studien deuten darauf hin, dass der Markt für virtuelle Musikinstrumente bis 2030 ein Volumen von fast 470 Millionen USD erreichen könnte.
  • Hardware vs. Software: Obwohl der VST-Markt boomt, bleibt der Gesamtmarkt für elektronische Musikinstrumente (inkl. Hardware) stark, wobei digitale Synthesizer eine Führungsrolle einnehmen.
Entwicklungen im VST-Sektor (2025)
  • Hohe Qualität: Die Klangqualität von VSTs hat sich stark verbessert, und Emulationen klassischer analoger Synthesizer sind sehr beliebt.
  • Innovative Bedienung: MPE-Unterstützung (MIDI Polyphonic Expression) und hybride Lösungen, die Hardware und Software verbinden, gewinnen an Bedeutung.
  • Konkurrenz: Der Markt ist dynamisch, mit bekannten Akteuren wie Native Instruments, Arturia und Steinberg, die das Segment prägen.
Herausforderungen
  • Marktsättigung & Preisdruck: Die hohe Anzahl an verfügbaren Plugins (auch kostenlose Alternativen) führt zu starkem Wettbewerb.
  • F&E-Kosten: Die Entwicklung innovativer, hochwertiger Instrumente erfordert erhebliche Investitionen.
Zusammenfassend ist der Markt für Synth-VSTs ein wachstumsstarker Sektor, der von der ständigen Nachfrage nach neuen Klängen für die digitale Musikproduktion profitiert.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Dagalos und electric guillaume
  • #377
Kriegt man das heute noch zu laufen?
Da Generator eine Teilmenge von Reaktor ist, gehe ich sehr stark davon aus, dass das Ensemble problemlos in eine aktuelle Reaktorversion zu laden ist. Die sind nämlich abwärtskompatiel, meine Sachen in der User-Library, die auch aus der Steinzeit stammen (zum Teil 30 Jahre alt, auch wenn die User-Library nur 22 Jahre angibt) funktionieren auch heute noch problemlos, obwohl sie teilweise recht komplex sind.
 
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M.i.a.u.: Karmaloge und virtualant
  • #378
gibt es eigentlich noch andere grosse hersteller, die es nicht geschafft haben, skalierbare GUIs zu machen?
Mir fällt mindestens Steinberg ein. Die haben jetzt erst vor Kurzem HALion und Groove Agent 6 SE ordentlich skalierbar gemacht. Groove Agent 5 (also die aktuelle Vollversion) ist immer noch nicht skalierbar. Schätze, dass da wohl bald eine Version 6 ansteht.
Mir geht das sowieso nicht in den Kopf, wie man 10 Jahre nach Aufkommen von 4k bzw. HiRes-Screens immer noch nicht umgestellt haben kann.
 
  • #379
Mir geht das sowieso nicht in den Kopf, wie man 10 Jahre nach Aufkommen von 4k bzw. HiRes-Screens immer noch nicht umgestellt haben kann.
Ich habe jetzt nur mit der Entwicklung von NI-Produkten Erfahrung, aber da kann ich Dir versichern: Das ist wirklich verdammt viel Arbeit und bedeutet eine komplette Neuimplementierung des GUI, was bei aufwendigeren Produkten wie z.B. Absynth (sprich, wo es nicht nur einfach wie bei einigen Effekten ein paar Knobs als Bedienoberfläche existeren) richtig viel Arbeit bedeutet. Wenn dann noch die Leute nicht mehr im Laden sind, welche damals für die Entwicklung der Produkte zuständig waren, dann viel Spaß.
 
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M.i.a.u.: qwertz123, robworld, HairyHands und 2 andere
  • #380
alleine die Veröffentlichung von Massive X hat mir gereicht, furchtbarer Browser, keine Favoriten, lahmes Preset wechseln, FM 8 hing auch seit Jahren bei 1.4.0 fest, keine Updates mehr, kleines GUI, von Kontakt will ich garnicht schreiben

Kann ich nicht zustimmen, für mich ist Massive X der beste und übersichtlichste der komplexen Plugin-Synths. Gerade die Übersichtlichkeit der Modulation ist überragend. Als Preset-Schleuder vielleicht nicht optimal. Aber wer braucht schon noch mehr Presets...alleine wenn ich alle meine Presets für Massive und FM8 anhören möchte bin ich ne Woche beschäftigt.
 
  • #382
Der größte Fehler war PAlliance und Izotope zu übernehmen .evtl haben sie sich damit finanziell überhoben . Konnten PA und Izotope nicht Selbstständige überleben ? Was war da der Grund ? Gier expansions Visionen ?
Ich denke das Video vom ehemaligen Izotope Mitarbeiter im Post #313 beschreibt die Vision recht gut, ich finde die nachvollziehbar. Und im Prinzip hat nicht NI PA und iZotope übernommen, sondern ein Investor alle drei und dann unter dem Brand Native Instruments zusammengeführt.
Zmb gibt es die Möglichkeit PA Plugins auch offline zu installieren und auch mit Stick. Ist aber tricky . So kann man im Fall der Fälle diese dann weiter nutzen.
Vorsicht, für die offline installation musst Du die machine-id von dem Rechner, auf welcher die Software installiert werden soll, hochladen, und du bekommst dann keys, die nur für diese machine-id passen. Sprich, bei einem wechsel der Hardware kommst Du damit auch nicht weiter. Das war ja auch mal meine Idee.

Ich habe übrigens gestern notgedrungen das Motherboard meines Rechners ausgetauscht, die Native Instruments Software hat das ignoriert und wollte keine neue Aktivierung. Anders als z.B. Arturia und auch Plugin Alliance. Bei den kleineren Herstellern war es auch eher ein sehr gemischtes Verhalten. Insgesamt war es aber unproblematischer als befürchtet.
 
  • #383
Es fängt ja schon damit an, das ich kore2 nicht mehr in native Access 2 aktivieren kann, und viele alte Kontakt 4 libraries wie fixed noise Kreate oder best service drums overkill, in native access noch aktiviert sind, von Kontakt 6 noch erkannt werden, aber in Kontakt 7 und 8 als nicht aktiviert nicht mehr unterstützt werden, denen ihr Kopierschutz ist eine Katastrophe und wird zu Problemen führen.
Um alte Sounds aus meinem Pro53 auf repro nachzuschrauben, hab ich dann einen Crack eingesetzt, da ich ihn legal nicht mehr aktivieren kann. Ist echt ne Schande, kenne keinen Hersteller mit ähnlichen Problemen. Wobei mir mein elicenser dongle auch Sorgen bereitet, gut möglich das mein Virtual guitarist 2 irgendwann auch nicht mehr läuft……
Und Fxpansion Geist2 macht mir auch etwas Sorgen ……das alte DCAM synth squad war auch schon schwer zu aktivieren…..
 
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  • :(
M.i.a.u.: Dagalos
  • #384
Kann ich nicht zustimmen, für mich ist Massive X der beste und übersichtlichste der komplexen Plugin-Synths. Gerade die Übersichtlichkeit der Modulation ist überragend. Als Preset-Schleuder vielleicht nicht optimal. Aber wer braucht schon noch mehr Presets...alleine wenn ich alle meine Presets für Massive und FM8 anhören möchte bin ich ne Woche beschäftigt.
ich meinte die Veröffentlichung von Massive X, das er jetzt gut ist nach vielen Updates stimmt, aber den damals so auf den Markt zu werfen nach dem erfolgreichen Massive war ein schlag ins Gesicht
 
  • #385
MassiveX hatte ich mal kurz die Demo damals installiert, als ich da keine Modulation gesehen hatte und von Serum dahingehend verwöhnt war, habe das Plugin gleich sein gelassen. Der Sound war aber ganz gut, wenn ich mich recht erinnere.
 
  • #386
@tecbum

Die Gesichte ist tatsächlich etwas anders... Weder hat NI PA oder Izotope aufgekauft...
Es begann alles mit Soundwide, die NI, PA, Izotope, Brainworx, Soundstacks geschluckt haben. Investor war "Fransico Partners"
Dennoch gab schon damals Probleme, was eine Restrukturierung erforderte. Sprich, der Name Soundwide verschwand in diesem Prozess und das gesamte Konstrukt wurde unter das Label Native Instruments gestellt.
 
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M.i.a.u.: tecbum und microbug
  • #387
ich meinte die Veröffentlichung von Massive X, das er jetzt gut ist nach vielen Updates stimmt, aber den damals so auf den Markt zu werfen nach dem erfolgreichen Massive war ein schlag ins Gesicht

Also ich fand ihn eigentlich gleich ziemlich gut. Sehr übersichtlich aufgebaut und in der Modulation sehr mächtig. Klar, der Browser war nicht ganz so gut, aber ansonsten hat sich ja nicht viel wesentliches getan, außer natürlich diese "vereinfachte" X-Pad-Oberfläche, die natürlich jetzt auch was für die "schnell ein Preset verändern" Anwendungen bietet, ohne sich tiefer mit dem Synth zu beschäftigen.

MassiveX hatte ich mal kurz die Demo damals installiert, als ich da keine Modulation gesehen hatte und von Serum dahingehend verwöhnt war, habe das Plugin gleich sein gelassen. Der Sound war aber ganz gut, wenn ich mich recht erinnere.

Dabei ist die Modulation doch die Stärke von Massive X. Serum ist natürlich auch super, aber der Sound von Massive X ist deutlich...analoger, wärmer. Man kann jedenfalls nicht sagen, der Synth ist sei scheiße, er mag nicht jedem liegen und sich in einen Synth einzuarbeiten ist auch nicht Jedermanns Sache, schon gar nicht, wenn man schon einen Synth wie Serum gut beherrscht. Macht Massive X aber nicht zu einem schlechten Synth. Und genau wegen diesem Bashing und diesem Genörgel, dass man gerne wieder die Seite so hätte wie zur Steinzeit und jede Veränderung war gleich der Untergang und wenn man nach 10 Jahren Nutzung für Maschine 3.0 mal 30 Euro zahlen sollte war das Abzocke...und das alles von Leute die sowieso nix kaufen und nur dummschwätzen.
Ich liebe es, wenn ein Forum wie Sequencer.de von "zu wenig Innovation" spricht. Das ist Comedy pur.
 
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M.i.a.u.: HairyHands und caro
  • #388
Massive X und Super 8 nutze ich auch ganz gerne. Da hatte ich keine Bedien-Probleme.

Der damalige Komplete-Kauf war natürlich eine Fehlinvestition wie so vieles. Mit Kontakt bin ich überhaupt nicht warm geworden, obwohl ich da auch Libraries gekauft habe. Bekomme ich jetzt gar nicht mehr zum Laufen, vermutlich habe ich aktuell nur noch den Player zur Verfügung ? Einmal ging es, wobei man dann ja irgendwo auch gerne Hüllkurven einstellen wollen würde. Erstmal Videos studieren ? Nee, das geht alles anderswo auf Anhieb.

Nachtrag : Wobei... die Sounds (Kinetic Metal) sind ja schon gut und würden aktuell gut bei mir passen.
 
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  • #389
ja ,das ist das Problem , egal welche Lösungen man sich überlegt oder angeboten werden , Es ist nie das optimale ... Solange das Problem mit deren perfiden Kopierschutzmechanismen bleibt ,wird der Nutzen der Software in Zukunft ungewiss bleiben .. gerade ,wenn diese Firmen irgendwann mal alles abändern oder die Bude dicht machen ,dann wars das mit der bezahlten Software ... deshalb kaufe ich auch knix , außer DAw Update ,wenn es mal sein muss .. Wie ist das bei dir ?
Insgesamt schreckt mich das nicht ab, dafür hatte ich zu selten Probleme, ausser: tata, bei Native Instruments (Kore, Pro-53, B4, Spektral Delay und eigentlich würde ich aus nostalgischen Gründen lieber den FM7 als den FM8 nehmen). Aber selbst da würde ich wohl beim nächsten Komplete Update (wenn dann Absynth dabei ist) spätestens beim nächsten Sale mal wieder zuschlagen (die letzten 3-4 Updates habe ich ausgelassen). Ich habe aber auch den Luxus eines recht guten Gehalts bei gleichzeitiger recht niedriger Miete.
__Zu den Installer auf ein neuem PC System , ganz einfach , man muss im jeweiligen Account die Aktivierung und Host des nicht mehr genutzen PC entfernen ,, man kann bei den meisten Herstellern bis zu 5 Aktivierungen gleichzeitig vornehmen ...
Das ist klar, ist aber halt trotzdem nervig, wenn man dies bei zehn Anbietern machen muss, und dass dann am schluss auch noch pro Plugin. Und nicht alle erlauben die Deaktivierung, bei Output bin ich tatsächlich an ein Limit (Movement habe ich aber eh nie so richtig benutzt, ist jetzt einfach deinstalliert und Output auf meiner Blacklist), bei Physical Audio werde ich mal nerven müssen, damit ich beim nächsten mal kein Problem habe (dafür ist mir Modus viel zu wichtig). Vor allem, da bei denen sogar ein Windows Update dazu geführt hatte, dass eine neue Aktivierung notwendig war.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #390
Ich habe jetzt nur mit der Entwicklung von NI-Produkten Erfahrung, aber da kann ich Dir versichern: Das ist wirklich verdammt viel Arbeit und bedeutet eine komplette Neuimplementierung des GUI, was bei aufwendigeren Produkten wie z.B. Absynth (sprich, wo es nicht nur einfach wie bei einigen Effekten ein paar Knobs als Bedienoberfläche existeren) richtig viel Arbeit bedeutet. Wenn dann noch die Leute nicht mehr im Laden sind, welche damals für die Entwicklung der Produkte zuständig waren, dann viel Spaß.

Naja gut, dass glaube ich gerne, aber im Prinzip haben es alle Anderen ja auch irgendwie früher hinbekommen, auch viel kleinere Entwickler. Ich vermute halt , dass damals Trennung von GUI und Applikation architektionisch nicht so üblich war. Ich denke einer der großen Managementfehler war einfach, dass man, als die Gründer den Laden übergeben haben, zu wenig sensibel den Change gestaltet hat, um die wichtigen Leute zu halten. Das kann man sich so richtig lebhaft vorstellen, wie die Kultur von Inhaber-geführt zu PE-Fond mit den Leuten dann geclasht hat und dann nach und nach, das komplette Know-How rausfluktuiert ist. Und bis man oben geschnallt hat, was eigentlich passiert, waren die wichtigsten Leute, die den Karren gezogen haben dann weg.

Es muss aber auch klar sein, dass sich eine Firma so langfristig nicht halten kann. Der Innovationsgrad von NI ist, für die Anzahl von Leuten, die da wahrscheinlich beschäftigt sind, lächerlich. Und nur alle drei Jahre mal nen Arpeggiator für Kontakt dazubasteln oder ne neue Oberfläche auf einen bestehenden Synth aufsetzen ist für so eine große Firma, die so viele Mäuler stopfen muss, halt auch zu wenig.

Das ist so ein bisschen, wie mit der Auto-Industrie oder generell deutschen Industrien. Man melkt halt bestehende Geschäftsmodelle, in der Hoffnung, dass diese ewig währen, vergisst dann aber irgendwann mit der sich weiterdrehenden Welt mitzuziehen. Und so gehen hier immer ganze Branchen kaputt.
 

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