Akai MPC Sample (Leak / Gerücht-Stand 2026)
Kurzfassung:
• noch nicht offiziell vorgestellt (nur Leak)
• soll eine extrem günstige, kleine Standalone-MPC sein
• Design bewusst MPC60 / MPC3000-Retro
• Fokus: reines Sampling + Sequencer, weniger DAW-Features
Preis laut Leak: ~399 $. 
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Was bisher bekannt ist
Konzept
Die Maschine soll eine Minimal-MPC sein – also eher „Sampler-Groovebox“ statt All-in-One-Workstation wie MPC Live / X. 
• 16 Pads
• kleiner Farb-Screen
• Sampler + Sequencer + Effekte
• internes Mic + Lautsprecher
• Akku → portable
• microSD Speicher
• USB-C Transfer
Anschlüsse laut Leak:
• Stereo Audio I/O
• MIDI I/O (TRS)
• Sync Out
• Kopfhörer

Bedienung ist bewusst reduziert:
• dedizierte Buttons für Chop, Loop, Reverse, 16 Levels
• Pad-FX und Knob-FX
• nur 3 Parameter-Knobs statt vieler Q-Links
• flaches Menü
→ wirkt eher wie MPC + SP-404 Workflow. 
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Sampling-Engine (wichtiger Punkt für den Sound)
Der Leak nennt:
• 12-bit Sampling
• 10 kHz – 40 kHz Sample Rate
• klassische Sample-Editing-Funktionen

Das ist interessant, weil:
• Die originale Akai MPC60 arbeitete ebenfalls mit 12-bit und ~40 kHz Sampling. 
• Der typische „MPC-Crunch“ kam u. a. genau von dieser Auflösung und den alten Wandlern.

Wenn der Leak stimmt, wäre das die erste moderne MPC mit absichtlich lo-fi Engine.
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Effekte
Gerüchte:
• Granulator
• Phaser
• Chorus
• Flanger
• Delay
• Reverb
• Pad-FX / Knob-FX
• ca. 100 Kits onboard. 
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Größe
Sie scheint extrem klein zu sein.
Community-Schätzung aus Bildern: ungefähr
• ~21 cm × 15 cm
Also kleiner als eine Roland SP‑404MKII. 
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Jetzt zum wichtigen Punkt: Sound / Wandler
Was man realistisch erwarten kann
Es gibt noch keine Infos über die tatsächlichen ADC/DAC-Chips.
Aber:

Akai nutzt seit Jahren neutrale Wandler
(MPC One / Live / X → sehr sauber)

Wenn der Leak stimmt:
• 12-bit Sampling ist vermutlich digital emuliert, nicht echte Vintage-Wandler.

Das bedeutet wahrscheinlich:
Gerät Charakter
MPC60 echte crunchy Wandler
MPC3000 sehr punchy aber sauber
MPC One / Live sehr clean / langweilig
MPC Sample (wahrscheinlich) Clean Wandler + Bit-Emulation
Also vermutlich mehr Effekt als echter Charakter.
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Warum Akai das macht
Strategisch ziemlich klar:
Segment Gerät
High End MPC XL
Mid MPC Live / X / One
Low MPC Sample
→ Konkurrenz zu:
• Roland SP-404MKII
• Teenage Engineering EP-133
• Pocket-Sampler Markt
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Meine ehrliche Einschätzung (aus MPC-Historie)
Wenn du auf „fetten MPC Sound“ hoffst:
Sehr wahrscheinlich nein.
Warum:
• Moderne Akai nutzt neutrale DAC/ADC
• Charakter kommt nur aus Bit-Reduction DSP
• genau wie bei MPC One / Live
Der echte Punch kam damals von:
• alten Wandlern
• analogen Eingangs-Stages
• internen Summing-Artefakten
Das baut heute fast keiner mehr.
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Der interessante Punkt ist eher der Workflow:
Wenn sie wirklich:
• 12-bit Engine
• ultra direkter Chop-Workflow
• kein Touchscreen-DAW-Kram
macht,
könnte sie eher werden:

moderne MPC2000 / SP404 Hybrid
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Wenn du willst, kann ich dir auch zeigen:
• warum MPC60 / 3000 wirklich anders klingen (nicht nur wegen 12-bit)
• welche modernen Sampler tatsächlich Punch haben
• und warum MPC One / Live so steril wirken.
Da steckt nämlich ein ziemlich interessantes technisches Detail drin.