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Neutral Labs Luna

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Liebe Freunde der obskuren Klangkunst! Heute erscheint die Neutral Labs Luna, ein Synth im Stil der "Lunetta"-DIY-Büchsen aus den 70ern. Hier ein paar Infos auf angelsächsisch:

Logic, Unbound. Meet Luna. The first serious Lunetta synthesizer.

Look beyond clean waveforms and predictable polyphony. Luna will take you back to a time when digital didn’t mean perfect. It meant raw. Inspired by the subterranean DIY culture of the 70s and 80s, Luna is a love letter to the Lunetta machines of old: Living, breathing organisms built from CMOS logic chips. But where those machines were fragile experiments, Luna is a weaponized instrument of sonic confusion.

The Nervous System Exposed. True to the Neutral Labs philosophy, we don’t believe in hiding the magic behind an opaque face plate. Luna features exposed CMOS inputs and outputs right on the front panel. You're not just patching cables, you are rewiring the brain of the synthesizer itself. Combine signals, bend logic, and physically intervene in the computation to create sounds that shouldn't exist.

Rhythm is Timbre. Timbre is Rhythm. In the world of Luna, there is no difference between a sequencer and an oscillator. The same digital pulse that drives a bass line can be accelerated into a screeching lead or folded into a metallic drone.

5 oscillators provide the raw material. A chaotic array of logic blocks (XOR, NOT, AND, shift registers, counters, multiplexer) will chew up those signals and spit out complex, evolving mathematical noise.

Taming the Digital Mess. Raw logic can be harsh. To turn this binary chaos into music, Luna feeds its digital soul through 3 organic low-pass gates. These analog circuits impart a natural decay and percussive punch to the madness, transforming mathematical errors into bongos, plucks, and thumping basslines.

Drench it in Atmosphere. Once you’ve constructed your signal, destroy it again. Luna comes equipped with a suite of effects — distortion, delay, reverb, chorus, bitcrusher, phaser and more — to smear your logic into a wash of ambient bliss or gritty industrial texture.

Features:

- 5 oscillators
- logic gates (2 XOR, 2 NOT, 2 AND)
- 5 logic blocks (5-step ring counter,4-bit binary counter, 2 shift registers, 4-channel multiplexer)
- 3 touchpads that generate logic signals
- 3 channels for audio manipulation (low-pass gates with adjustable decay and switchable trigger mode, gain, tilt EQ)
- 13 audio effects that can be freely assigned to 2 effect slots running in series (drive, delay, reverb, 6 filter types, bitcrusher, phaser, chorus, comb filter)
- CV control for effects and 2 oscillators
- MIDI control over 2 oscillators, all 3 low-pass gates, and 3 logic outputs
- 2 sequencers with up to 64 steps, syncable to clock or MIDI
- audio output is headphone compatible
- available as a desktop synth or 42 HP Eurorack module (desktop version comes with a 12-pack of black/gold braided patch cables)

Mehr Infos hier.

Heute kommen noch ein paar Demos auf Youtube, die ich dann hier posten werde.
 
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M.i.a.u.: Akai, MartYATARI, robworld und 6 andere
sieht nicht nur geil aus, er klingt auch super. @neutral-labs Happy Releaseday!
 
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M.i.a.u.: Akai, MartYATARI und neutral-labs
sieht auf den ersten blick erstmal superinteressant aus.
bei näherer betrachtung der videos bin ich zwiegespalten:

+
alles, was man allein mit den patch points und drehreglern machen kann - also die interaktionen von oszillatoren, logik-modulen und lpgs, wirkt auf mich einladend intuitiv und neugierig machend.

-
alles, was mit dem winzigen display und dem dahintersteckenden menü zu tun hat - also wohl vor allem sequencer und effekte, sieht für mich dagegen abschreckend fummelig und umständlich aus.

auf jeden fall eine willkommene anregung, mehr mit den logik-modulen in meinem eurorack-system zu experimentieren. :)
 
alles, was mit dem winzigen display und dem dahintersteckenden menü zu tun hat - also wohl vor allem sequencer und effekte, sieht für mich dagegen abschreckend fummelig und umständlich aus.

Na ja, ich sag mal so: Bei Elmyra 2 haben sich viele über die Tastenkombinationen beschwert. Luna hat nun ein Display. Was willst du noch? Ein größeres Display? Wenn wir das zu Ende denken, sind wir dann an einem Punkt, wo jedes Modul ein Tablet ist, das ins Rack genagelt wird. :D

Sequenz einzugeben geht super fix, das sagt und zeigt auch Mylar in dem Video. Du nutzt dazu das Poti vom Oszillator. Und das mit den Effekten ist auch recht einfach gehalten. Display aktivieren, zwei Touchpads für hoch und runter, das ist es im Wesentlichen. Die stellst du ja auch nicht so oft um, und die Effekte haben ja auch eigene Potis, wenn einmal ausgewählt. Und klar, wenn du den MIDI-Kanal einrichten willst oder irgendwelches Routing, dann brauchst du halt nochmal das Display. Ist doch besser als über ne Tastenkombi ohne Rückmeldung.
 
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M.i.a.u.: Phil999, MartYATARI, Kavenzmann und eine weitere Person
tja, das sind halt immer so die abwägungen.

eine andere möglichkeit wäre gewesen, das ganze puristischer anzugehen, die eingebauten effekte (und vielleicht auch den sequencer und midi) wegzulassen und dafür den drei lpgs einzelausgänge zu spendieren.
mich persönlich hätte das mehr angesprochen, andere werden den großen funktionsumfang dagegen mehr zu schätzen wissen und sich vom menütauchen weniger abschrecken lassen als ich...
 
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Okay, das verstehe ich. Mir war es aber wichtig, einen Mehrwert gegenüber den klassischen Lunetta-Synths zu liefern. Ohne MIDI und Effekte wäre das für mich nicht gegeben. Und wenn ich mir die Reaktionen bisher anschaue, lag ich damit nicht ganz falsch. ;)

Aber klar, ist auch nichts für jede(n). Du solltest nichts kaufen, das dich nicht irgendwie inspiriert.
 
  • #10
inspiriert hat es mich ja schon - und das, ganz ohne irgendwas zu kaufen. :)
(von stanley lunetta hatte ich bisher nämlich noch nie gehört, also allein schon dafür danke!)
 
  • #11
Stimmt. Das freut mich natürlich, auch wenn sich diese Freude nicht quantitativ am Kontostand messen lässt.
 
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M.i.a.u.: Kavenzmann
  • #12
Volltreffer würde ich sagen!

Hab mir dummerweise gerade den Pulsar zur rhythmischen Klangerzeugung zugelegt und die (?) Luna scheint mir eine Art best of vom Pulsar BASS-Kanal x3 ohne die nervigen Krokos zu bieten. Denn der Pulsar wird ja auch erst mit seinen ganzen Logik-Operatoren richtig lebendig.
Die Luna aber bietet durch die Verkettungsmöglichkeiten, die LPGs und die FX praktisch schon eine mehrstimmige Stand-alone Einheit.

Ich find's mega geil und hätte sie sehr gerne. Klar - es geht eng zu - dafür passt sie in die (mittlere) Handtasche.
Aber die Möglichkeit, so lebendige Rhythmen mit den wenigen Operatoren zu erzeugen, ist schon toll und sicher immer wieder überraschend. Ich liebe die Shift-Register!
Bei Mylar sieht es halt besonders eng aus, weil er nur dicke Stackables nutzt. Mit den Nazca Noodles dürfte sich das schon etwas großzügiger ausgehen.
Und außerdem kann der ja auch noch jede Menge via Midi!! Bestimmt geil mit dem OXI One.
Muss ich unbedingt ausprobieren!

Mach doch eine Vorstellung bei Schneiders!
 
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M.i.a.u.: neutral-labs
  • #13
Bei Mylar sieht es halt besonders eng aus, weil er nur dicke Stackables nutzt. Mit den Nazca Noodles dürfte sich das schon etwas großzügiger ausgehen.
Ja, mit Stackables ist es schon eng, aber andererseits sieht aus auch irgendwie cool nach "Mad Scientist" aus. :D

Die Desktop-Variante der Luna hat, wenn man sie fertig gebaut kauft, einen 12er-Pack (schmale) Patchkabel dabei. Und ein Mult sowieso.

Mach doch eine Vorstellung bei Schneiders!
Bin dran. Schneiders Keller in London hat immerhin schon den Scrooge. Mal sehen, vielleicht mögen sie ja Luna.
 
  • #14
Stimmt. Das freut mich natürlich, auch wenn sich diese Freude nicht quantitativ am Kontostand messen lässt.
ich schlag dann später bei der lite edition ohne displaykrams und midi, aber mit einzel-outs zu. ;)
 
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M.i.a.u.: neutral-labs
  • #16
ach, beim desktop-kit sind die kabels nicht dabei?

Nein. Erstens wegen der Größe der Verpackung, die wäre sonst um einiges dicker, und zweitens, weil der Grund für DIY oft auch finanziell ist, und von daher wollte ich den Preis günstig halten. Die Kabel sind recht nice, vielleicht verkaufe ich sie auch mal einzeln in Zukunft.
 
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M.i.a.u.: SirAdrianFish
  • #18
...und ein hilfreiches Manual gibt es auch?
 
  • #21
Alles definitiv spannend. Aber an die diesen Mini-Potis rumschrauben zu müssen, macht mit persönlich überhaupt keinen Spaß... Das hätte man gerne anders lösen können.... Sorry for the rant. :/

Disclaimer: Hab mir gerade einen Scrooge DIY bestellt und freu mich schon (wenn ich ihn denn zum Laufen kriege...).
 
  • #22
Na ja, anders würde bedeuten: größerer Formfaktor und teurer, das wollte ich in dem Fall nicht. Ich weiß, dass manche mit den Minipots nicht klarkommen, aber die sind ja hier deutlich sichtbar, so dass das vorher klar sein sollte.

Es gibt übrigens von Thonk auch diese "Tall Trimmer Toppers" zum aufstecken, die machen die Potiachsen etwas dicker. Kannste dir ja vielleicht für den Scrooge zulegen (für den übrigens bald auch dickes Update kommt). ;)
 
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M.i.a.u.: Phil999 und Akai
  • #23
Guter Tipp, danke. Kannte bislang nur die für den DFAM. Deine oben müssten ja dann zb auch für den Spectravox passen, vermutlich...
Sollte alles keine wirkliche Kritik sein. Ich verstehe die Entscheidungen natürlich vollkommen, hab für mich aber gemerkt, daß ich viel lieber an anständigen Potiköpfen schraube. Ich seh allgemein, gerade bei Eurorack, halt eine krasse Diskrepanz zwischen Parameterspanne und Potigröße. Präzise Settings bekomm ich so nicht wirklich hin. Ist aber allgemein ein Problem der Miniaturisierung. Klar, auch bei mir ist Platz ein Thema. Aber was nützt mir das tollste Gerät, wenn man es nicht präzise genug einstellen kann?

(Software?) Update für den Scrooge klingt nice. aber lass dir gerne Zeit. Muss das gute Stück ja erstmal zusammen gebaut bekommen... :D
Sound fand ich schon mal sehr überzeugend. Sequenzer auch. :)
Viel Erfolg weiterhin, auf daß du uns coole Toys schenken kannst.
 
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M.i.a.u.: Kavenzmann und neutral-labs
  • #24
Ja, die passen ganz sicher auch für den Spectravox.

Und klar, das Update für den Scrooge ist für die Firmware. Ich bin nicht mehr der, der sie federführend programmiert, aber ich geb's weiter. :cool:

Die Hardware vom Scrooge bleibt erst einmal noch ne ganze Weile so. Nächstes Jahr vielleicht ein King Scrooge, aber der wird Scrooge genauso wenig ablösen, wie Queen Elmyra die Elmyra 2 ablöst. 😉

Viel Spaß beim Löten! Falls es Probleme gibt, gern jederzeit PM oder Email.
 
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M.i.a.u.: Phil999 und Akai
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