Nord Drum 3P gut oder nicht?

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Guest
ich bin heute ganz gespannt zu JM, um mir die Nord Drum 3P anzuhören,
und da geht ja auch extrem viel, aber irgendwie sprang klanglich der
Funke nicht über, obwohl für mein geplantes "Industrial" live impro projekt egtl ideal.

Wie sehen das die nord drum Benutzer unter Euch, schickt ihr die nord drum noch durch was durch
oder ist das einfach der Clavia Nord Sound und so ist er, like it or leave it ?

Habt ihr Tipps oä?
 
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Guest
ps

habt ihr Tipps für hybride/analoge Alternativen
(idealerweise speicherbar und außer Syncussion und MBrane)
 

SvenSyn

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Ich hätte es toll gefunden, wenn Clavia der Nord Drum in der 3. Generation einen einfachen Sequencer und Einzelouts beschert hätte, von mir aus auch als 2. Gerät neben der mit Pads.
 
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Guest
da eh für live kann ich mit dem Stereo Ausgang leben und Sequencer brauche ich eh
(zusätzlich zum Selber Trommeln)

was mir neben dem "made up sound" noch nicht so gefallen hat war:

Delay und Hall klingen genau auch recht statisch / künstlich, unlebendig,
und die Instrument teilen sich (entweder) Hall (oder) Delay.
Bei dezentem Hall geht das noch, aber so richtig "deepes" feeling will weder
bei längeren Hallzeiten noch bei irgendwie beim Delay aufkommen, das speziell ist ganz arg,
entweder Tropfsteinhöhle oder ZackigSoldat, aber groove geht anders.

Aber auch das würde ich alles in kauf nehmen, immerhin hat man noch
einen 6 stimmigen, dynamisch spielbaren, extrem variablen Drumsynth,
der von Dark Dub bis Hang Drum alles kann und dennoch, irgendwie...

Ich habe dann versucht selbst Klänge zu erstellen, wie ich sie mir für live vorstelle,
aber vielleicht ist ja da eine LXR noch besser?
hatte ich allerdings nie, weiß nicht, wo da die Überscheindungspunkte sind
mit einer nord drum.

Und kann ja sein, dass von den nord usern hier jemand sagt, nee, der Eindruck täuscht, da
musst du nur das oder das machen, was weiß ich, Modulationshub bei Vollmond oder was
auch immer. Hätte das Teil eigentlich gern, aber so nicht, alte Schweden.
 
ND 2 hat deutlich mehr Parameter und ist deshalb flexibler, hat außerdem 6 Instrumente statt 4. Eine App als Sequencer gibt es dafür übrigens auch.
 
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Guest
nord drum 3 hat noch mehr von allem, aber das hat ja mit dem von mir beschriebenen Fragen nicht wirklich zu tun.
Abgesehen davon kostet das Ding 700 Takkas, da sollte es auch mehr haben als 6 Pads und Sounds.
ZB Effekte, die nicht nach Roboterleichenhalle klingen.
Oder/und einen Grundsound, der rockt.
 

SvenSyn

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Wenn auch OT, abe rich finde Clavia hätte es durchaus wagen können, ein Konkurrenzprodukt zu Elektron rauszubringen... es wäre bestimmt nicht in die Hose gegangen.

Aber Clavia hat halt klar nen anderen Fokus als Elektron. Spannend wäre es trotzdem gewesen..
 
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Guest
ich bin nicht so penibel wg OT, auch wenn ich selbst immer konsequent korrekt und ohne Albernheiten on topic bin
und nie vom Pfad der gerechten Diskusssion abweiche. Aber das nur nebenbei.


b/o/t: Der Traum wäre natürlich, Clavia hätte zur Feier des Analoghypes was mit analogen Filtern (vernünftgen Ausgangsstufen)
oder wie immer das die Fachleute so machen, gemacht.
Das hätte schon gereicht, stell dir einen G2/3/4 mit analogem Endsound vor oder jetzt eben diese Drumgeschichte.

Aber klar, wie du sagst, der Keyboarder von der Stefan Raab Ex und Hopp Revival Band braucht sowas halt nicht.
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Ich würde sagen: "Take it" :supi:

...aber nicht die Version 3 (das Preis/Leistungsverhältnis ist da ein wenig schief... Premium Nord, halt!), sondern besser eine gebrauchte Version 2, ggf. mit dem passenden Nord-Pad Controller dazu.




*Rant-Mode ON*

Ich finde es nebenbei gesagt schon seltsam bis traurig, was Clavia da treibt. Seit 2012 mehr oder weniger krampfhaft versuchen, in den E-Drum-Markt vorzustossen, nachdem man zehn Jahre zuvor praktisch die ganze hauseigene (und geschichtsträchtige!) Marke DDrum an den amerikanischen Grossvertrieb Armadill(d)o Enterprises "verschacherte" ...welcher den historischen Namen nun dazu benutzt missbraucht, Billigst-Akustik-Drums (!) und - noch billigere... - E-Drum-Kits vom chinesischen OEM-Zulieferer "MEDELI" (!!) mittels altem DDrum-Logo den naiven Käufern "unterzujubeln..."



(...sorry für den kleinen "Rant ...")

*Rant-Mode wieder OFF* :dancehammer:


:nihao:
 
V au schrieb:
Delay und Hall klingen genau auch recht statisch / künstlich, unlebendig,
und die Instrument teilen sich (entweder) Hall (oder) Delay.
Bei dezentem Hall geht das noch, aber so richtig "deepes" feeling will weder
bei längeren Hallzeiten noch bei irgendwie beim Delay aufkommen, das speziell ist ganz arg,
entweder Tropfsteinhöhle oder ZackigSoldat, aber groove geht anders.
Allein aus diesem Grund wäre die Kiste für mich unbrauchbar.
Siehe auch Kommentare bei Amazona.de:
http://www.amazona.de/test-clavia-nord-drum-3p/#comments
Einen kleinen ADAT-Out hätte man echt mindestens einbauen können.
Dann z.B. einen Behringer ADA8200 oder so dran gehängt,
und man hätte 8 analoge Einzelausgänge.
 

Atarikid

Electrojunkie
Michael Burman schrieb:
Einen kleinen ADAT-Out hätte man echt mindestens einbauen können.
Dann z.B. einen Behringer ADA8200 oder so dran gehängt,
und man hätte 8 analoge Einzelausgänge.
Genau!!! Das wär's gewesen. Dann würde auch die ganze "Ich brauch keine Einzel-Outs, also braucht die niemand"-Fraktion endlich mal die Klappe halten...
 

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Es tut mir ja selbst leid, sowas zu sagen, aber:


ADAT stirbt...


...nachdem das Recorder-Format von Alesis bereits Ende der 90er zu Grabe getragen wurde, trifft es nun auch mehr und mehr die gleichnamige, vom Recorder übernommene, digitale Schnittstelle.


[*]Ausser Alesis selbst baute fast niemand diese in Klangerzeuger ein
Effektgeräte mit ADAT sind heute praktisch 'Unobtainium'
Digitale Mischpulte verzichten mehr und mehr darauf (siehe Allen&Heath, Presonus, Soundcraft)
Audio-Interfaces sind mehr und mehr dazu in der Lage, auch ohne ADAT-Erweiterung 16 Kanäle zu verarbeiten (siehe Tascam, Roland)
Die "letzte Domäne" der ADAT-Schnittstelle sind externe Wandler... dort scheint sich aber - nach und nach - RME's eigenes MADI-Format als Quasi-Nachfolger von ADAT zu etablieren.


Angesichts dieser Entwicklungen auf ein Nord-Drum mit integrierter ADAT-Schnittstelle zu hoffen, halte ich für - gelinde gesagt - illusorisch... ;-)
 
Ach was. ADAT wird auch in aktuellen Produkten noch verbaut oder als Erweiterungskarten angeboten. Beschränkt halt auf 8 Kanäle á max. 48 kHz oder 4 Kanäle á 96 kHz. Reicht dir das nicht für den Nord Drum für Einzelausgänge? MADI halte ich momentan bei einem solchen Produkt für illusorisch und übertrieben.
Etwas komplizierter würde es werden, wenn man mehrere Quellen digital einbinden wollte. Dann müsste neben dem ADAT-Out wohl noch der Wordclock-Eingang sein, damit sich der Nord Drum auf einen externen Master synchronisieren kann - wenn man den Nord Drum nicht als Master nehmen möchte.
 
SvenSyn schrieb:
Kann man bei der TR-8 nicht auch via USB alle Kanäle in der DAW abgreifen? :dunno:
Per USB in die DAW wäre dann Rechner-gebunden, und Monitoring wahrscheinlich dann mit größerer Latenz?
Ich sehe das so: Wenn DAW, dann kann man auch ein Plugin für die Drums nehmen. Und einen Controller dazu.
 

SvenSyn

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Michael Burman schrieb:
SvenSyn schrieb:
Kann man bei der TR-8 nicht auch via USB alle Kanäle in der DAW abgreifen? :dunno:
Per USB in die DAW wäre dann Rechner-gebunden, und Monitoring wahrscheinlich dann mit größerer Latenz?
Ich sehe das so: Wenn DAW, dann kann man auch ein Plugin für die Drums nehmen. Und einen Controller dazu.
Wieso Monitoring?

Du recordest doch dann nur die Einzelspuren, während du ganz normal über den Stereo out abhörst
 

SvenSyn

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Michael Burman schrieb:
SvenSyn schrieb:
Wieso Monitoring?

Du recordest doch dann nur die Einzelspuren, während du ganz normal über den Stereo out abhörst
Mir ging es darum sofort mit guten Effekten zu hören,
nicht erst recorden und dann Effekte drauf machen.
Achso ok.

Aber selbst ich mit nem ultraalten Läppi und nicht grad High-End USB-Interface hab nur 9ms Latenz.. na guuut, allerdings dann nur in 44kHz :selfhammer:

Zur Not nimmt man halt die internen Effekte :lollo:
 
SvenSyn schrieb:
Aber selbst ich mit nem ultraalten Läppi und nicht grad High-End USB-Interface hab nur 9ms Latenz.. na guuut, allerdings dann nur in 44kHz :selfhammer:
Die Latenz kannst du ja noch nicht wissen, weil das ja dann auch vom USB-Interface abhängt, das im Klangerzeuger verbaut ist. USB in die DAW rein, Audio raus. Das sind dann mehrere Latenzen: rein, raus, und die von den Plugins kommen ja noch hinzu.

SvenSyn schrieb:
Zur Not nimmt man halt die internen Effekte :lollo:
Nee, das geht ja nicht, denn sie klingen ja Scheiße. :twisted:
Siehe auch Klangbeispiele bei Amazona.de.
 
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Guest
haha, ja, so werde ich unser erstes Album nennen

"Live at Roboterleichenhalle"

;-)




Soljanka schrieb:
Eine Machinedrum wäre ggf. eine Alternative
hatte ich auch überlegt, gefällt mir grundsätzlich auch (und hatte ich früher mal)
aber ich hätte gern was, was diese "Soundtiefe" von analog hat, diese "deepness".

Von den Klangmöglichkeiten selbst her ist die nord 3p schon 1A, das ist alles super,
aber es hat auch nicht diese "Tiefe".... da fehlt die Mystik, der Klang ist so atheistisch ...
 

Neo

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Was ich bis jetzt so gehört habe, das Ding klingt einfach nicht. Ich suche immer noch einen Ersatz für die Simmons SDS5
 

VEB_soundengine

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ich finde die SOunds der Nroddrums sensationell.
Das Teil im einem 909 Outfit wäre ein Traum.
So ist es eben etwas zu downsized.

Und wie Mic schon schrieb, geht mit der hübschen dazugehörigen/kostenfreien APP das schon ganz gut.
 
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Guest
wir hatten mal die ND 1 und ich fand die sehr schwer im Mix unterzubringen,
nicht weil so groß, sondern irgendwie zu hart (?). Ähnlich Evolver,
aber das kann natürlich einfach Geschmackssache sein.

Hast du eins von den Teilen (Nord Drum) und damit schon mehr abgemischt?
 


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