octave cat clone von behringer

Dieses Thema im Forum "Monophon" wurde erstellt von bartleby, 9. August 2018 um 21:58 Uhr.

  1. bartleby

    bartleby echt reaktiv

    [​IMG]

    quelle: matrixsynth.

    hihi, die clonen wirklich alles, was bei drei nicht auf den baeumen ist...
     
  2. hairmetal_81

    hairmetal_81 Musterschüler unter den Fittichen von Cpt. Obvious

  3. bartleby

    bartleby echt reaktiv

    schon klar, aber ich denke, es verdient seinen eigenen thread - sieht ja schon danach aus, dass es auf dem weg ist, ein produkt zu werden...
     
  4. Lohnt sich der Octave Cat?
    Klingt der völlig anders als andere oder hat besondere Features?

    Ist mir noch niemals nicht aufgefallen nicht
     
  5. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Ist ein grundsolider, monophoner Brot-und-Butter-Analogsynthesiser, der dem ARP Odyssey ziemlich ähnelt.

    Wer keinen hat, kann auch so glücklich leben.

    Welch eine Verschwendung von Ressourcen.

    Stephen
     
  6. Bernie

    Bernie Alien

    Das Cat war ja schon fast ein Odyssey Clone, jetzt wird der Clone gecloned.
    Ich finde das cool, das hätten die Leute von Octave ja auch selber nochmal auflegen können.
     
  7. Lauflicht

    Lauflicht x0x forever

    Man könnte sich auch einfach einen KARP kaufen und hat den besseren Synthesizer.
     
    nox70 gefällt das.
  8. Auf der superbooth stand doch ein behringer odyssey. Ist wohl doch nichts draus geworden...
     
  9. Böse Schwingung

    Böse Schwingung Götterstatus

    Natürlich kommt der noch. Übt Euch doch alle mal in Geduld und 'lasst die Schwarzmalerei.
     
  10. [dunkel]

    [dunkel] ......

    der Model D hat c.a ein Jahr gebraucht von der Superbooth bis ins Geschäft ...der Neutron war da schon schneller.
    Bei der ganzen Menge an Synthies/Drumkisten was Behringer raushauen wohlen dauert das etwas...Uli hat da was auf GS geschrieben.




    We love to co-innovate with our customers
    From the beginning we've made it very clear that we want to interface and co-innovate with our customers. Rather than designing a product in secrecy and then dumping it on the market, we strongly believe in including our customers along the way.
    In fact many of our successful products have been designed this way and if you look at the history of all our synths, they have undergone several rounds of changes based on continuous input from customers. We have even accepted delays and missed out on revenue as we simply want to build the best possible product, and even if it means delays.
    I understand that this is a very different method from what our competitors are doing and as a customer it can be frustrating to wait for a product you know about for quite a long time.

    We're heavily backordered
    The demand for our synths is so huge that we're simply not able to get ahead of the demand curve. Look at the Model D, which we have shipped over 20,000 units to date and we're still massively backordered. We are now experiencing the same situation with the Neutron.
    All I can say is that it will take time for us to ramp up while we are expanding our production - however one has to understand that we won't sacrifice quality.
    In order to curb demand we could do what many other companies do, which is simply increase the price for the products, however that's against our philosophy. All we can do is to apologize for not being able to meet demand and ask for patience; but we also accept that people may buy something else as that's perfectly understandable.

    We love what we do
    We have multiple synth development teams who tremendously enjoy what they're doing and showing off what they are working on. Again I can understand that this is frustrating for customers to see new gadgets being announced, knowing that it will take time to be able to acquire them.
    Frankly, we like to allow our people to have fun and decide for themselves what they want to post. Enjoying work is a huge way to keep people motivated and if it harms the business then be it. I said it many times - for our people and me synths mean incredible passion and not mere business.

    Once again, thank you for your comments and understanding.

    Uli
    Quelle GS




    Den Octave Cat verstehe ich nicht so ganz warum die den rausbringen wollen - der ist doch ein Odyssey Clone ?
    Macht man sich da nicht auch selber Konkurrenz?
     
  11. TinyVince

    TinyVince ......

    Wenn Behringer den OdysseyClone mit intressante Features versieht und den OctaveCat Clone genauso, wie Patchpunkte. Warum Korg nicht einfach mehr Eingriffsmöglichkeiten in den Modulationsweg geschaffen hat, bleibt mir ein Rätsel.
    Die Mengen an ARP FS , die momentan am Markt sind , können sie m.M. nur über den Preis verkaufen auf Dauer.
    Mit jedem neuen Produkt, was Behringer anbietet/ankündigt schwindet auch die Kaufkraft für die Konkurenz.
     
  12. [dunkel]

    [dunkel] ......


    auf den Bild hat er oben rechts viele Patchpunkte...soviele wie der Neutron oder Minibrute 2 hat er nicht
     
  13. Hatte der originale Cat nicht sogar einen SSM 2040-Filterchip? Der geile Filter aus dem Prophet-5 Rev.2? Hat Uli tatsächlich den 2040 geklont?
    Ich habe den Cat jedenfalls als unheimlich gut klingend im Gedächtnis. Allerdings auch als mechanisch recht anfällig.
     
  14. hairmetal_81

    hairmetal_81 Musterschüler unter den Fittichen von Cpt. Obvious



    Gut, dann lasst das mit den Analog-Monophonen bleiben.
    Alles unterhalb des MatrixBrute ist doch längst nicht mehr innovativ!? :dunno:



    Meine Vorstellung von "Innovativ":

    • 67 Modulationsziele, 15 Modulationsquellen (Deepmind) [1]
    • speicherbare Launchpad Mod-Matrix, die auch noch Sequenzer abfeuern und Presets anwählen kann (MatrixBrute!) [2]
    • CV als Breakout-Box (Moog RME) [3]
    • 4-fach Effekteinheit, flexibel verschalbar (Deepmind) [4]
    • Eingebauter Faltungshall und/oder Sims
    • Polyphonie, und das nicht zu knapp (DSI REV2)
    • Bedienoberfläche mal in modern [5]
    • LED-Encoder, Motorfader! (Dexibell Vivo, Roland RD) [6]
    • Hubschrauberlandeplatz o.ä. (V-Synth, Moog Voyager) [7]
    • Wenn es in eine digitale Richtung gehen soll: Möglichst grosse SSD-Festplatte (Prophet X)
    • Granular Synthese mit grossem Display (Quantum) [8]
    • Mehr Oszillatoren als die Konkurrenz
    • Fatar-Tastatur mit aufgeklebtem MPE-Streifen [9]
    • und lasst bitte den VR-Scheixx weg - damit kann die Kunschaft nichts anfangen!


    [1] https://www.amazona.de/wp-content/uploads/2016/07/Behringer-2.jpg
    [2] https://www.bax-shop.de/media/wysiw...ehringer_CMD_Touch_TC64_news_15012015_698.jpg
    [3] https://www.moogmusic.com/sites/def...90scale/product/voyager_vx-352_cvexpander.jpg
    [4] https://4.bp.blogspot.com/-77sMNpku...LcmQ0ZhMogCLcB/s640/DeepMind-12-B-580x196.jpg
    [5] http://www.hyperactive.de/sites/def...resonus/presonus-studiolive-16-4-2-detail.jpg
    [6] http://sandsoftwaresound.net/wp-content/uploads/2018/01/Dexibell_tease.jpghttp://sandsoftwaresound.net/wp-content/uploads/2018/01/Dexibell_tease.jpg
    [7] http://greatsynthesizers.com/wp/wp-content/uploads/2013/01/Roland-V-Synth-9-Track-Pad.jpg
    [8] https://shop.musix.ch/images/products/orig/Waldorf-Quantum_X2.jpg
    [9] https://i1.wp.com/www.synthtopia.com/wp-content/uploads/2015/10/future-retro-FR-512-touch-keyboard.jpg?resize=640,376


    .
     
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  15. Alles unterhalb des MartrixBrute Preises leiste ich mir gerne. Was passt nicht alles in den Behringer Einkaufswagen für den Preis eines MatrixBrute.
    Wer preiswerte Mini Moogs, Odysseys, SH101, Pro One, Synthie, ARP 2600 usw haben will erwartet nicht die große Innovation, sondern will hauptsächlich den Klang der Vergangenheit.
    Ich mache Musik aus der Vergangenheit mit Instrumenten, die an der Vergangenheit angelehnt sind.
    Also Uli B. Baue schön weiter altes Monophones , bis diese abgearbeitet sind und danach kommen die alten Polyphonen dran. Und vergiss nicht zwischen durch ein paar Drum Computer und String Ensembles zu bauen. Wenn ich mal Tod bin, will ich ein Synthesizer Museum voller Klone vererben. Ach ja wo bleibt mein VC340?
    Ich liebe das Behringer Clone Konzept , ich liebe die Vergangenheit. Bei bis jetzt 20000 produzierte Behringer Model D scheine ich nicht alleine zu sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2018 um 16:42 Uhr
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  16. Lauflicht

    Lauflicht x0x forever

    Die Innvation sind also ein paar Patchpunkte und wenn man Glück hat MIDI.
     
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  17. Shunt

    Shunt |||

  18. Böse Schwingung

    Böse Schwingung Götterstatus

    Die Katze macht mächtig Druck. Jetzt noch interessantere Sounds programmieren und sinnvoll die Tasten drücken können :fresse: :mrgreen:
     
  19. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Vielleicht haben die schlicht und einfach keine Peilung von dem, was sie da tun und orientieren sich ausschließlich am Gesabber der anvisierten Zielgruppe?

    Stephen
     
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  20. VerdammteAxt

    VerdammteAxt Öfters hier

    Ich glaube eher, dass B. den Markt mit Vintage Clones fluten wird, weil sie's (günstig) können.

    Und 50% der Zielgruppe wird dann bei einem Angebot von 10-15 Nostalgieprodukten mindestens 1-2 davon kaufen. Ganz zu schweigen vom Nachwuchs, der nur das Arbeiten am Rechner kennt und jetzt für ein Taschengeld einen Clone "von früher" mitnehmen kann.

    Der Umsatz wird ihnen recht geben. Das Businessmodell ist besser als das von Roland und Yamaha!
     
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  21. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Warum sollte der Cat ein Clone des Odyssey sein? Die VCOs sind komplett anders aufgebaut (Bezug auf die Schaltung), bieten einen Sub, den der Arp meines Wissens nicht hat und beim Cat kommt ein SSM 2040 zum Einsatz, welcher auch anders ist, als die Filter im ARP. Spannend dann allerdings, wie Behringer den SSM 2040 umsetzt.
     
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  22. hairmetal_81

    hairmetal_81 Musterschüler unter den Fittichen von Cpt. Obvious

    Zwei oktavierte Rechteckwellen und ab geht die Katzen-Polka.
     
  23. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Es gibt übrigens zwei Cat-Modelle (Cat und Cat SRM) -- welches von den beiden wurde denn hier gecloned?

    Nicht, daß es mich interessieren würde.

    Stephen
     
  24. Check Mate

    Check Mate Aquatic Beta Particle

    In der ersten Version war wohl ein Filter bestehend aus kaskadierten CA3080 verbaut, weshalb es wohl auch zum Streit mit ARP gekommen ist.
    Die späteren Versionen haben ein SSM2040 Filter. Die VCOs sind CA3046 und der VCA mit einem CA3080 gebaut.
    Ich frage mich schon länger wie Behringer die Schaltungen aufbaut, wo die Chips doch obsolet oder abgekündigt sind sowohl als "through hole" als auch als SMD (CA3046, CA3080, SSM2040). Ganz besonders auch bei ihrem Juno-60 chorus clone. Die MN3009 sind praktisch überhaut nicht mehr zu bekommen (bzw. nur sehr sehr teuer) und das schon ein paar Jahre nicht.
    Ob das dann alles so authentisch ist ist aus meiner Sicht zumindest fragwürdig, aber am Ende weiß jeder selbst am Besten was er will oder nicht.
     
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  25. Behringer clont nicht nur Synths sondern auch Chips als Coolaudio Semiconductors.
     
  26. hairmetal_81

    hairmetal_81 Musterschüler unter den Fittichen von Cpt. Obvious

    Ich hab mal nachgeguckt aber den 2040 auf der Coolaudio-Webseite noch nicht gefunden.
     
  27. microbug

    microbug |||||

    Hat man nicht. Jedenfalls nicht haptisch.

    Der kleine Oddy hat Minitasten und fummelige Fader, der Fullsize eine unterirdische Tastatur. Da ist ja die des Originals besser.

    Behringers Oddy Clone hat deren neue Tastatur, die auch im MS-101 steckt, und die ist ganz hervorragend, auch der Rest des Synths ist besser verarbeitet als der KARP.


    Nachdem Behringer ja schon den Oddy klont, ist der Weg zum CAT nicht weit. (Edit: Blödsinn, der CAT hat einen anderen Aufbau innen)

    Das Original hat einen SSM2040 drin, wird dann wohl den 2044 von Coolaudio bekommen, der klingt aber wieder bissl anders, weil Kaskade und kein OTA.
    Den 2040 kann man diskret nachbauen, gibt Ersatzschaltungen im Netz, meines Wissens sogar einen Clone.

    Den CA-3080 gibt es wieder, sogar von Ti. CA3046 ist ein Transistorarray. Sowas hat man damals gebaut, um bei THT teure Bohrlöcher zu sparen. Braucht man heute mit SMD nimmer, kann man diskret aufbauen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2018 um 11:39 Uhr
  28. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Bitte erklären, siehe auch mein Posting oben. Vielen Dank im Voraus.
     
  29. microbug

    microbug |||||

    Das kommt davon, wenn man erst postet, dann sich schlauer macht. Arp hat den CAT als zu ähnlich angesehen und geklagt, der Aufbau innen ist aber dann doch ein Anderer.

    Dave Spiers erzählt hier bissl mehr über die Hintergründe:

     
  30. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Sehr feines Video. Wirklich gut gemacht. Danke für den Link. Somit ist auch klar, dass nicht erst dieser Tage Irrtümer beim Einsortieren eines Synths passieren.

    Interessant nun noch folgendes:
    Im Video wird ein SSM 2044 Filter genannt. Dann haben wohl die (mindestens drei) Versionen CAT, CAT SRM und CAT SRM II jeweils andere Filter. Vielleich hat der CAT SRM II auch Curtis VCOs [1]? Einen Schaltplan habe ich zum CAT SRM II keinen gefunden.

    Die Musik am Ende des Videos erinnert an Matthias Becker / Klaus Stühlen und andere von den Synthesizer von Gestern CDs.

    [1] http://forum.vintagesynth.com/viewtopic.php?f=24&t=68475#p682077