"Rainbow-Morph-Colour-LED-Encoder"

Nuuuun..... wenn man es so nimmt, ...Bezüglich der Genauigkeit... dann würde ich eher dazu tendieren, die e-ink-reader Funktionalität als Kranz um einen ziemlich dicken Encoder zu verlegen. Sähe edel aus. Man könnte bis zu 1024 "lcd"-dots in einem streifen rings um den Regler verlegen. Extrem teuer, aber geil ablesbar. Gut, ein wenig Verzögerung vielleicht (leichter LSD-Effekt), aber seeeehr genau.
Wahrscheinlich müsste der Regler dann so aussehen wie bei den alten Verstärkern früher zb von Yamaha die fetten fernsteuerbaren Volume-Knobs auf der rechten Seite... hatten ne fürchterlich schwammige Haptik fand ich...
;-)
 
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Wäre interessant zu wissen, ob man E-Ink-LCD-Technik in Farbe um-modeln könnte. Geht bei Tattos ja auch, alles in Farbe... Dann 1024 Farbnuancen in Regenbogen-Verlauf... HAMMER
 
dann würde ich eher dazu tendieren, die e-ink-reader Funktionalität als Kranz um einen ziemlich dicken Encoder zu verlegen.
wären da nicht Micro-LEDs zielführender? Wie schaut es denn beim Verschleiß bei E-Ink so aus?

Ich würde mir solche "Kränze" jedenfalls auch wünschen, um Modulationen damit in Echtzeit anzuzeigen: Also vielleicht 2 Werte: innen der eingestellte Wert des Parameters, außen der tatsächliche momentane nach Beeinflussung durch LFO, Envelopes etc. (beim Editor des Anyma Phi finde ich das ganu gut gelöst - in Hardware wäre das ein Traum ;-) ).
 
Dürfte doch machbar sein...: 'nen verdammten Streifen mit 128 schwarz-grau e-ink-dots entwickeln, den man um einen encoder einbauen kann. Oder? :toktok:
 
ist alles ne Frage der Kosten ... wenn Behringer das im großen Stil in seinen Fabriken aufzieht, wäre es vielleicht sogar irgendwann bezahlbar. ;-)
 
Haltbarkeit? Kein Plan Mann... Da wo Du von sprichst handelt es sich um die Optik in bspw. NI Massive... Guter Punkt. Nur wie bei meiner Intention von ein paar weiteren Beiträgen oben bereits beinhaltet, hast du ja mehrere Modulationen, die einen Parameter beeinflussen. Da sind Standart-Envelopes, komplexe Modulationen (LFO's / Multi-Stage-Envelopes etc) plus dann noch die Realtime-Records (meist Automations genannt). Wenn man auf Anhieb sehen kann welche der drei "Steuerungssignale" auf einen anderen Parameter Einfluss nehmen, dann wäre man im Groben von der Übersichtlichkeit her weiter. "OK, der gelbe OSC-Parameter wird "gehüllkurvt" (türkises morphing), moduliert (dunkelgrünes morphing) und automatisiert (rec) (hellgrünes morphing)..."
 
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Wenn man auf Anhieb sehen kann welche der drei "Steuerungssignale" auf einen anderen Parameter Einfluss nehmen, dann wäre man im Groben von der Übersichtlichkeit her weiter. "OK, der gelbe OSC-Parameter wird "gehüllkurvt" (türkises morphing), moduliert (dunkelgrünes morphing) und automatisiert (rec) (hellgrünes morphing)..."
mir würde erst mal die resultierende reichen. Die einzelnen modulierenden Quellen würde ich eher in einem Display abbilden, z.B. bei Berührung eines Reglers.
Dürfte sonst schnell zu unübersichtlich werden.
 
ist alles ne Frage der Kosten ... wenn Behringer das im großen Stil in seinen Fabriken aufzieht, wäre es vielleicht sogar irgendwann bezahlbar. ;-)
Wenn Behringer sowas im großen Stil aufzieht, dann orientiert er sich vielleicht in die Richtung des iDrive Controller Konzepts von BMW. Man muss sich überlegen, wie dort mit Haptik und Optik gearbeitet wird. In Farbe. Mit nicht-statischen Anzeige-Elementen. Und das, während jemand sich auf die Straße konzentriert. Ein Drehgeber, in dessen Mitte auch noch 4 verschiedene Tast-Funktionen verbaut sind. Das hat meiner Meinung nach hohes Potential für elektronische Musikinstrumente...
So ein Drehregler darf ruhig etwas kleiner sein, es sollte ruhig mehr davon pro Fläche geben. Und auf so einem Regler sollte man klopfen können, ohne den Regler zu verstellen. Könnte Spaß machen in Verbindung mit einem Cockpit-Menü, wie beim idrive. Es muss eben durchdacht sein...
 
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Hier noch eine Verdeutlichung der Möglichkeiten mit einem E-Ink-Display. Es ist wirklich cool, auf so ein Display zu schauen und nicht mit bunten Bildern genervt zu sein. Wie man so ein "Cockpit" mit Menü-Ebenen idrive-mäßig umsetzt, ist natürlich eine hochkomplexe Angelegenheit. Wenn man so eine "Mini-DAW" programmiert und entsprechend einen Standart setzen will, ist das eine echte Herausforderung.
 

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Hallo und kleiner Nachtrag dazu, dass meine Beiträge abstrakt und wirr wirken (um das ein wenig zu "lösen"),

um es vorwegzunehmen, mein Projekt ist abstrakt, alternativ und relativ komplex. Wer Interesse daran hat, eine Benutzeroberfläche für einen Synthesizer von Grund auf komplett neu zu erdenken, darf gerne weiter lesen. Wem die technischen Möglichkeiten von Musikproduktion am Rechner "ausreichen" und wem zu meinem Projekt vergleichbare Klangerzeuger (ich orientiere mein Vorhaben an der Funktion eines Elektron Octatracks sowie an den prinzipiellen Machbarkeiten mit einer Electribe 2) generell nicht zusagen, der sollte vielleicht besser nicht weiter lesen.

Warum sollte man überhaupt noch an Klangerzeugung "entwickeln", welche nicht Rechner-basiert ist?
Nun, jeder, der in diesem Forum gerne unterwegs ist, stimmt mir vielleicht tendenziell dahingehend zu, dass solche elektronischen Musikinstrumente mehr Spaß machen können, als eine DAW- / Standalone- / Plugin- basierte Lösung in Verbindung mit einem Rechner und einem modernen Farbmonitor in HD-Auflösung. Es erfordert zum Teil ein gewisses Können an Kabel- und Signalmanagement. Aber vielen Musikern und (ich taufe sie mal frech) "Klangforschern" ist das in ihrem Musikstudio ein liebevolles Hobby.
Abgrenzen muss ich mich an dieser Stelle zu einem großen Teil von denjenigen, die solche Möglichkeiten und Ambitionen idealisieren. Ganz ehrlich, es ist alles eine Frage des Geldes und des Platzes. Und auch der Mobilität. Aber muss die einzige Antwort lauten "Besorg dir einen anständigen Laptop und einen multifunktionalen Controller wie z.B. den Akai MPC40 und mach dir doch deine eigene Belegung!" ? Oder könnte ein in sich geschlossenes System mit einer sehr kurzen Ladezeit, einer hohen Systemstabilität, einer in sich durchstruktierten Regler-Zuordnung mit verschiedenen Menü-Ebenen zu einem ähnlichen Preis sich am Markt der Instrumente doch noch durchsetzen? Der Markt ist dem hier geneigten Leser natürlich bekannt. Ohne mich zu sehr auf die Miniatur-Varianten der aus den vergangenen Dekaden bekannten Modelle beziehen zu wollen: Ich will die Hoffnung nicht aufgeben, dass uns die moderne Technik doch noch eine Entwicklung bieten kann, die sich absetzt vom derzeitig üblichen entwicklerischen Standart.

Kann man DSP-Chiptechnik so verbauen und ansteuern, dass eine qualitativ durchsetzungsfähige Klangerzeugung entsteht, die in ihrer Kompaktheit und Struktur hochpreisig Sinn macht?
Die letzte Entwicklung, welche ich am Rande vernommen habe, ist ein Modularsystem, welches komplett open source ist. Wir reden hier von Modulen mit analogen Signalpfaden, welche seriell bzw. parallel genutzt werden können. Sie haben den üblichen Eurorack-Platzbedarf und verfügen über die übliche Menge und wahrscheinlich auch die übliche Qualität an Tastern und Drehreglern.
Ein Modul kostet dabei zwischen 250 und 300 €.
Mir ist unbekannt, welche DSP-Chiptechnik in welcher Quantität im Elektron Octatrack verbaut ist. Aber dieses kompakte Gerät bietet ähnlich wie der Roland Sampler SP 404 mk2 sehr viel Spielraum auf geringer Fläche (bzw. auf geringem Volumen). Wir reden von mehreren parallelen Signalbearbeitungsprozessen sowie einem Mix. Der Octatrack von Elektron kostete mich damals 1200 €. Für 1200 € bekommt man ein Laptop, wenn man sehr sparsam und findig ist, bekommt man einen Controller dazu, der mindestens 16 Encoder mit Kranzbeleuchtung sowie einiges an bunten Buttons bereitstellt. Packen wir noch eine Vollversion einer beliebigen DAW sowie ein paar VST's drauf, sind wir schnell bei 2000 €. Was für elektronische Musikinstrumente gibt es überhaupt, die in dem Preissegment als eierlegende Wollmilchsau abliefern wollen?
-Ich glaube, gar keine. Und ich glaube, weil weil zu wenige Menschen darüber nachdenken.-

Ich stelle mir bei meinem Projekt einen Octatrack vor (welchen man mit einiger Finesse auch als Synthesizer nutzen bzw. bezeichnen darf). Diesen jedoch um einiges erweitert, verfeinert und darüber hinaus mit einem intuitiverem Zugang.
Es geht mir nicht darum, ein Laptop mit einem Controller und einem Interface in einer Kiste zu kombinieren. Sondern es geht mir darum, ein Konzept für einen Klangerzeuger zu erstellen, welches so am Markt faktisch noch nicht vorhanden ist. Und es soll einen gewissen Charme und eine bestimmte Exklusivität in dem Bereich bieten. Es soll für sich stehen, relativ viel können, es gut können und stabil sein. Es soll in einen Rucksack passen. Es soll sich wertig anfühlen. Es soll Konnektivität bieten. Es soll in seinem Design einzigartig sein und sich vom Rest der Machart vollkommen abheben.

Kommen wir zum leidigen Thema der sekundären Denkprozesse und der Steuerungs-Designs, welche sich allgemein bisher nicht durchgesetzt haben.

Zum einen ist da die Nutzung monochromer Displays. Diese wurde nie ausgeweitet. Man hat in den meisten Klangerzeugern ziemlich simple LCD-Displays verbaut, die ein paar Reihen Schrift abbilden und einem Werte zwischen meist 0 und 127 anzeigen. Jeder Laptop kann etliches mehr darstellen auf einem HD-Display, und das in Farbe. Aber, was ich mich frage, und ich hoffe vielleicht zu recht:
Warum finden Displays wie die E-Ink-Displays eines bspw. Amazon Kindle E-Book Readers keinerlei Beachtung im kreativen Musik-Bereich? Ich nutze so einen Reader sehr gerne zum Lesen. Diese Displays sind unglaublich gut ablesbar, egal aus welchem Winkel und bei welchen Beleuchtungsverhältnissen man drauf schaut. Ihre Anzeige ist statisch, okay, sie ist graustufig, okay, sie wirkt im Vergleich zu einem Full-HD-Farbdisplay belanglos. Aber diese Displays sind an sich relativ preiswert und darüber hinaus sparsamer im Energieverbrauch. Und es können verdammt viele Zeichen auf ziemlich geringer Fläche dargestellt werden, attraktiv und praktisch.

Zum anderen ist da die Nutzung von Push-Encodern. Wer weiss, was ein Push-Encoder ist, der weiss auch, dass sie nicht besonders langlebig sind. Das schreckt ab. Hier sind Federn verbaut. Hier wird Druck auf Material ausgeübt, welcher relativ ruckartig ist, es klickt. Anders ist es bei Velocity-sensitiven Pads. Warum werden diese haptisch unglaublich wertvollen Komponenten nicht anständig miteinander kombiniert weiterentwickelt? Pads halten ewig, weshalb sollten es Push-Encoder nicht können? Es gibt große Drehgeber, wie z.B. an einer Novation Mininova. Hierbei handelt es sich bspw. bei dem Cutoff-Regler um ein schönes, dickes Potentiometer. In der Mitte dieses Drehgebers ist eine Metallfläche verbaut, auf der man mit etwas Feingefühl klopfen könnte ohne den Drehregler zu verstellen. Wenn man sich vorstellt, dass bei einem so hübsch anmutendem Drehgeber die gut zu treffende innere runde Fläche mechanisch von der Drehfunktion aussen rum so entkoppelt ist. Sodass eben nicht aus Versehen die Drehfunktion anstatt der Push-(nun dann "Tap"-)Funktion genutzt wird. Weshalb beschäftigen wir uns mit haptisch ewig gleicher Plastik-Massenware im Controller-Bereich?

Dann haben wir die Kombination von Multicolour-LED-Technik und Pads sowie Encodern. Es gibt viele Pads, die in unterschiedlichen Farben leuchten können. Es gibt viele kleine Encoder, die leuchten können (Korg Miniaturkisten). Warum gibt es nicht eine Kombination aus Encoder und Pad, die sich wertig anfühlt und leuchtet? Es mag abwegig klingen, aber wir reden hier von technologischer Entwicklung im Bereich haptischer Befehlseingabe. Und meiner Meinung nach ist diese Entwicklung beschränkt. Jede Maus bietet mehr Genauigkeit und Funktionalität im Endeffekt, das ist klar. Aber man kann an einer Maus nicht so schön drehen wie an einem Drehgeber (darum gibt es Drehgeber). Die meisten Mäuse leuchten herzlich wenig. Und auf einer Maus kann man nicht klopfen. Sie ändert dann ihre Position, klickt komisch rum, und wenn man einen Parameter ändert, zieht man die Maus doch "irgendwie" durch die Gegend. Dieses Maus-Gehabe ist genau der Grund, warum Menschen Instrumente gerne bedienen, die Tast- und Dreh- Funktionen bieten. Ansonsten hätten Synthesizer (oder Controller) mit Tasten, Pads und Drehgebern an sich keinerlei Berechtigung mehr. So darf man das Prinzip doch mal betrachten, oder? Wenn man das so betrachtet, stellt man auch fest, dass diese ganzen Synthesizer und Controller mit tollen Layouts und tollen Knöpfen und Reglern "werben". Aber doch verglichen mit der Computer-Maus allesamt unterentwickelte, oft unflexible, im Endeffekt undurchdachte Einschränkungen darstellen. Hinzu kommt die ständige Nerverei mit Konnektivität, Zuweisung und Latenz. Ja klar, Latenz. Hat nicht jeder genug USB-Saft gerade überall frei. Oder?

Das BMW-i-drive Problem und das angebliche Problem mit den sekundären Denkprozessen:

Man sollte sich dieses Problem mal ganz genau vor Augen führen. Auf der Zunge zergehen lassen:
Da gibt es Menschen, die in ihrem BMW über eine Straße fahren. Und dann bewegen sie einen Drehgeber, der "auf" seiner (nicht drehenden) Fläche vier (!) verschiedene Druckfunktionen zusätzlich bietet, während sie auf ein Multicolour Display schauen. Und Menü-Diving mit nicht-statischen Anzeigen betreiben. Und Musikproduzenten und Instrumentenliebhaber knallen sich voll mit dedizierten Potentiometern, zu einem großen Teil mit Mehrfachbelegung. Und am Ende editieren sie fast alles mit der Maus nach. "Draggen" Start- und Endpunkte von Samples, Clips, Stretchbereichen und Automationskurven. Weil Drehgeber dafür fehlen, die ein bisschen intelligent sind.

Es reicht mir an dieser Stelle mit Output für heute. ;-) Ich werde mich an einem anderen Tag weiter reinsteigern und hoffe doch schon mal den einen oder anderen zum Nachdenken usw. bewegt zu haben.
 
Kommen wir zum leidigen Thema der sekundären Denkprozesse und der Steuerungs-Designs, welche sich allgemein bisher nicht durchgesetzt haben.

:D

Zum einen ist da die Nutzung monochromer Displays.

ehrlich gesagt würde ich da erst mal ganz woanders anfangen, nämlich bei den UX "spielregeln" zweiter ordnung.

z.b. gib es eine wichtige spielregel wonach funktionen, abläufe und die gestaltung der entsprechenden elemente nicht meilenweit von bekanntem und bestehendem entfernt liegen sollte.

da die aktuelle situation bei musikinstruemten derzeit ist, dass es da bereits dutzende verschiedene ansätze parallel gibt und jedes gerät wieder anders funktioniert, kann man im prinzip gar nicht mehr so genau sagen, welcher davon oder welche neue, zusätzliche, der beste sein kann, der mit dem problem halbwegs aufräumt.

ich meine es ist ja nicht damit getan, EIN gerät damit auszustatten, nicht wahr?

Pads halten ewig, weshalb sollten es Push-Encoder nicht können?

geht bestimmt, wenn man bereits ist mehr als 10 cent dafür auszugeben.

Dann haben wir die Kombination von Multicolour-LED-Technik

es gibt, es könnte, man würde, oder vielleicht oder so.

und dann dort noch ein kleines detail bis in detail - aber die großen fragen sind immer noch nicht beantwortet. :)

Da gibt es Menschen, die in ihrem BMW über eine Straße fahren. Und dann bewegen sie einen Drehgeber, der "auf" seiner (nicht drehenden) Fläche vier (!) verschiedene Druckfunktionen zusätzlich bietet, während sie auf ein Multicolour Display schauen.


das ist eben zu kurz gedacht. es reicht nicht, die dinge besser zu machen wie die anderen oder mal was neues auszuprobieren. davon wird es nicht automatisch perfekt.

es gibt auch user, die drehen gar nicht an filtern. denen kannst du auch einen fader dafür geben, den man im zizack schieben muss, das würde die gar nicht stören.

ich persönlich bekomme hingegen schon die krise, wenn ich in photoshop "speichern" statt "save" lesen und anklicken muss, wenn ich auf dem rechner eines bekannten mit deutschen programmen hantieren muss.

weil ich eben zuvor 25 jahre lang auf "save" konditioniert war. ändert sich da was, muss ich denken beim speichern. ich will beim speichern aber nicht an "speichern" denken, sondern an komplizierten code auf der programmiersprache oder an das gefühl des sounds, den ich zuvor gemacht habe. oder daran, dass die pizza noch im ofen ist.


Und Musikproduzenten und Instrumentenliebhaber knallen sich voll mit dedizierten Potentiometern, zu einem großen Teil mit Mehrfachbelegung.

genau. und daran kann man dann prima feststellen, dass viele klagerzeuger ganz offenbar zu wenig solcher regler bieten. daraus kann man dann konsequenzen ableiten.
 
z.b. gib es eine wichtige spielregel wonach funktionen, abläufe und die gestaltung der entsprechenden elemente nicht meilenweit von bekanntem und bestehendem entfernt liegen sollte.

ich meine es ist ja nicht damit getan, EIN gerät damit auszustatten, nicht wahr?
Dann könnte es ein Anfang sein, grundsätzliche Sampler Parameter mit Drehreglern erstmal zugänglich zu machen. Oder kennst du eine Sampler-Instanz (DAW-intern oder als VST), in welcher man ausschliesslich über Encoder ein Sample laden, editieren (schneiden, stauchen/dehnen, kopieren) und mehrstimmig vervielfältigen kann? Das mag erstmal komplizierter als mit der Maus allein klingen. Aber in den meisten Sample Editor Windows von DAW's suche ich mit dem Mauszeiger Begrenzungen und kleine Punkte, um Bewegungen horizontal zu draggen. Hier wäre mal Erweiterungsbedarf, oder?
 
das ist eben zu kurz gedacht. es reicht nicht, die dinge besser zu machen wie die anderen oder mal was neues auszuprobieren. davon wird es nicht automatisch perfekt.

es gibt auch user, die drehen gar nicht an filtern. denen kannst du auch einen fader dafür geben, den man im zizack schieben muss, das würde die gar nicht stören.
Wenn etwas zu kurz gedacht ist, ist es immerhin gedacht. Perfektion ist Geschmackssache... Maus-User die gerne Mäuse usen, sind am usen von Drehgebern nicht interessiert, korrekt.
 
Dann könnte es ein Anfang sein, grundsätzliche Sampler Parameter mit Drehreglern erstmal zugänglich zu machen. Oder kennst du eine Sampler-Instanz (DAW-intern oder als VST), in welcher man ausschliesslich über Encoder ein Sample laden, editieren

wenn du da ein wie auch immer geartetes visuelles feedback mitlieferst, dann ist es eignetlich nur eine art von übersetzung von einem (GUI) element zum anderen.


ich mag solche lösungen aber & ich habe das neulich bei einer softbare-basierten hardware lösung auch so gemacht.

da hatte ich ein system aus software/minicomputer und audio IO, was ausschließlich über 16 mini dreregler gesteuert werden sollte, so dass man das zeug ohne bildschirm bedienen kann. 8 der regler kontrollierten dabei dann immer 8 parameter, und ein neunter lässt zwischen verschiedenen gruppen von 8 parametern wählen (zeile vs spalte - oder einfach "shift"/"alt"). ein zehnter hatt eine eigene funktion und alsbald wurde noch eine laden/speichern funktion notwendig.

da stellte sich dann die frage, ob es nicht vollkommen idiotisch ist, eine datei in einem computerprogramm nur mithilfe eines drehreglers abspeichern zu wollen. aber die lösung war naheliegend: wenn man kein visuelles feedback hat oder möchte, dann macht man es eben mit sound. wenn der vorgang des abspeicherns durch drehen gestartet wird, ertönt einfach ein bimbam, und wenn die datei geschrieben ist, ein anderes.
danach kann man eine nächste version wieder genauso abspeichern, oder mit poti nummer 12 "undo" ausführen, was die letzte version wieder lädt.

erst im nachhineinbin ich drauf gekommen, dass ein audio bimbam auch ganz nett für die zeilenauswahl sein könnte. einmal klick für zeile 1, zwei mal klick für die zweiten 8 paramete usw. (es handelt sich um ein sytem, was eh audio out hat, und was man niemals modulieren will, während die musik läuft.)


fazit: während man also einen taster nur sehr schlecht als werteregeler benutzen kann, wenn man kein visuelles feedback hat, geht es umgekehrt ganz prima.
wenn es jetzt, so wie du vorschlägst, noch encoder MIT kränzen UND push option wären, die man als generischen controller für dies und das hätte, ginge damit noch viel, viel mehr.
 
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eine damit verwandte idee wäre eine waldorf-mäßige matrix, die nirgends taster hat sondern ausnahmslos überall potis. eventuell auch überall gleich 2, wovon einer dann als multiplikator dienen könnte um eine hohe auflösung zu erreichen.
 
eine damit verwandte idee wäre eine waldorf-mäßige matrix, die nirgends taster hat sondern ausnahmslos überall potis. eventuell auch überall gleich 2, wovon einer dann als multiplikator dienen könnte um eine hohe auflösung zu erreichen.
So in die Richtung denke ich bei meinem oben angegeben Beispiel. Eine moderne Gaming-Mouse hat 1. Taste links, 2. Taste rechts, 3. Scrollrädchen, 4. on/off Rasterung des Scrollrädchens, 5. Geschwindigkeit des Mauszeigers, 6. Sondertaste (2 Stück), 7. Sondertaste (1 Stück), 8. Bewegung der Maus an sich... Ich glaube, pro Hand kann man relativ "blind" (sry) 8 verschiedene Drehgeber gut ertasten und voneinander unterscheiden und damit auf einem Display 8 untershiedliche Parameter kontrollieren. Bei mehr wird es schlecht... Darum haben wir bei Ableton zb ja auch 8 Macroregler pro Instrumentinstanz etc... Aber es müssen eben ENCODER sein, keine Potis..
Weiterer Vergleich: Gamepad: 1. hoch 2. rechts 3. runter 4. links 5. oben vorne 6. oben hinten 7. Bumper multidirektional 8. Bumper Push-Funktion
Das alles jeweils für die linke Hand und für die rechte Hand. Dieses Primzip kann man nutzen!!!!!!!! Nur eben umgedacht auf Werteingabe zwischen 0 und 127 in Musikproduktion (bzw. bei neuerem Midi Standart dann entsprechend hochskaliert)
 
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eventuell auch überall gleich 2, wovon einer dann als multiplikator dienen könnte um eine hohe auflösung zu erreichen.
meinst Du das so wie beim M mit einem inneren und äußeren Encoder? Das finde ich recht gut gelöst (ähnliche Ansätze gibt es ja schon lange bei Bandsystemen mit Jog/Shuttle).

Leider habe ich bisher noch keinen Encoder unter den Fingern gehabt, der einerseits so gut auflöst wie ein Poti und andererseits auch entsprechend große Sprünge ohne Absetzen der Finger erlaubt. Softwarebeschleunigung funktioniert bisher mal recht mal schlecht ... hier muss m.E. auch noch an der Qualität der Hardware gearbeitet werden.
 
Wenn ich einen "Cursor" (Playhead / Sample Anfang / Sample-Ende, Loop-Bereiche, Abschnitt vor Beginn des Samples, Abschnitt danach, Sample im sichtbaren Bereich non destruktiv) in einem Audio-Sample bewege wie mit einem Jogwheel, nur halt mit einem Encoder in steps inkremental nach links oder rechts, möchte ich definieren können, mit welcher Geschwindigkeit das geschieht. Das könnte man mit einem anderen Encoder vorher definieren. Von Minuten-, über 10- und 1 Sekunde bis in den Milisekunden und Sample genauen Bereich hinein. Dann noch Transienten- und Time-Grid-genau. Das wäre zum Arbeiten in DAW's ein Fortschritt.
 
Das könnte man mit einem anderen Encoder vorher definieren. Von Minuten-, über 10- und 1 Sekunde bis in den Milisekunden und Sample genauen Bereich hinein. Dann noch Transienten- und Time-Grid-genau. Das wäre zum Arbeiten in DAW's ein Fortschritt.
klingt soweit gut, die Ergonomie in der Praxis müsste man mal ausprobieren.

Beim Thema DAW: Ich bin besonders was das Bearbeiten von Audioregions betrifft sehr gut mit einem zusätzlichen Touchpad (oder touchfähige Maus) für den Zoom klargekommen. Also z.B. mit dem linken Encoder Zoom in/out (bzw. Auflösung +/-) und mit dem rechten den tatsächlichen Wert, sollte grundsätzlich gut von der Hand gehen. Nachteil: Man benötigt ggf. 2 Hände. Hier würde ich eine Lösung präferieren, die sich einhändig bedientn lässt (z.B. sowas wie ein Mousewheel oder einen kleinen Fader für den Wertebereich neben dem Encoder, den man mit dem Daumen oder so bedient ...). Bei einem Synth hat man gerne eine Hand für die Klaviatur frei.
 
Das gibt natürlich einen groben Überblich über die aktuelle Stellung, dürfte aber nicht so präzise ablesbar sein wie ein LED-Kranz (sofern genügend LEDs vorhanden sind).
Ich habe immer sowas vor Augen wie ein rundes (oder zumindest rund maskiertes) OLED-Display, in dessen Mitte der Encoder sitzt, und das hoch genug auflöst, um die Reglerstellung wirklich exakt anzuzeigen. Dürfte (momentan) aber hardwaremäßig zu keinem vernünftigen Kostenfaktor machbar sein.

Ja, ein Display um den Encoder wäre wohl das Optimum, mir würden aber ein paar LEDs reichen, wie beim X32 Mischpult zum Beispiel. Das muss auch nicht super genau sein, grob zeigen würde schon reichen.

Wäre alles jedenfalls besser als die scheiß Drehregler mit Anschlag die immer nach jedem Wechsel von Einstellungen falsch stehen.

Besonders innovativ wäre meiner Überzeugung nach eine in der Mitte des Drehgebers verbaute LED, welche durch das Farbsprektrum morphen kann. So würde die Farbe weiss bedeuten, dass der Wert des Drehgebers aktuell bei null liegt. Dann geht es über blau, türkis, grün, gelb, orange und rot bis auf violett. Violett würde bedeuten der Wert ist in Maximalstellung.


Ein Encoder der seine Farbe von kalt nach warm wechselt, ist glaube ich nicht so übersichtlich wie ein LED-Kranz. Spätestens wenn das Gerät viele dieser Encoder hat, wird es unübersichtlich. Außerdem meckern so schon immer genug User über zu helle LEDs. Was ich mir vorstellen könnte, dass einige besondere Regler wie Drive oder Cutoff so einen Encoder mit wechselnder Farbe haben könnten. Oder der Regler zum durchfahren von Wavetables, der könnte dann auch noch rhythmisch passend pulsieren, wenn das moduliert wird.
 
klingt soweit gut, die Ergonomie in der Praxis müsste man mal ausprobieren.

Beim Thema DAW: Ich bin besonders was das Bearbeiten von Audioregions betrifft sehr gut mit einem zusätzlichen Touchpad (oder touchfähige Maus) für den Zoom klargekommen. Also z.B. mit dem linken Encoder Zoom in/out (bzw. Auflösung +/-) und mit dem rechten den tatsächlichen Wert, sollte grundsätzlich gut von der Hand gehen. Nachteil: Man benötigt ggf. 2 Hände. Hier würde ich eine Lösung präferieren, die sich einhändig bedientn lässt (z.B. sowas wie ein Mousewheel oder einen kleinen Fader für den Wertebereich neben dem Encoder, den man mit dem Daumen oder so bedient ...). Bei einem Synth hat man gerne eine Hand für die Klaviatur frei.
Ich komme mit der "Drag"-Haptik und der Zoom-Bearbeitung im Sample-Editieren überhaupt nicht klar. Das hat mir die Lust am Arbeiten mit Sound genommen. Ich konnte mich einfach nicht mit der "Haptik" in Ableton und Bitwig im entferntesten arrangieren. Absolut nervtötend für meine Ansprüche, mich in einer Wellenform zurecht zu finden. Nach zwei drei Editings bin ich jedesmal total genervt und unzufrieden, weil ich das Gefühl habe stundenlang mit Zooming und Pixel-genauen Markierungen zu arbeiten, die ich beim leisesten Ruckeln mit der Maus beim Dragging (linke Maustaste gedrückt halten und bewegen) versemmel. Bin da zu ungeschickt für :-/
 
weil ich das Gefühl habe stundenlang mit Zooming und Pixel-genauen Markierungen zu arbeiten, die ich beim leisesten Ruckeln mit der Maus beim Dragging (linke Maustaste gedrückt halten und bewegen) versemmel.
ich weiß nicht wie sich das bei Ableton anfühlt (bin Logic-Nutzer), aber wenn man weit genug hereinzoomt, kann man m.E. sehr genau arbeiten. Seit ich kein Trackpad mehr habe, zoome ich mit cmd+shift und Mousewheel: das geht (mit einer Touchmaus) auch ganz gut.

Aber hier soll es ja um Hardware-Controller bzw. Synths gehen - da würde ich auch immer "greifbare" Elemente wie Encoder einer Touch-Bedienung vorziehen. Nur halt gerne so, dass man nur in Ausnahmefällen beide Hände an irgendwelchen Knöpfen braucht. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass solche kippbaren Encoder wie in KFZ üblich auch bei Synths gut funktionieren. Per Drehung stelle ich die Auflösung ein, und per Kippen nach vorne/hinten verstelle ich den Wert (Kippen muss dafür natürlich eine proportionale Steuerungsmöglichkeit sein, nicht nur ein/aus).
 
ich weiß nicht wie sich das bei Ableton anfühlt (bin Logic-Nutzer), aber wenn man weit genug hereinzoomt, kann man m.E. sehr genau arbeiten. Seit ich kein Trackpad mehr habe, zoome ich mit cmd+shift und Mousewheel: das geht (mit einer Touchmaus) auch ganz gut.

Aber hier soll es ja um Hardware-Controller bzw. Synths gehen - da würde ich auch immer "greifbare" Elemente wie Encoder einer Touch-Bedienung vorziehen. Nur halt gerne so, dass man nur in Ausnahmefällen beide Hände an irgendwelchen Knöpfen braucht. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass solche kippbaren Encoder wie in KFZ üblich auch bei Synths gut funktionieren. Per Drehung stelle ich die Auflösung ein, und per Kippen nach vorne/hinten verstelle ich den Wert (Kippen muss dafür natürlich eine proportionale Steuerungsmöglichkeit sein, nicht nur ein/aus).
Über Logic habe ich nur viel Gutes gehört. Leider fehlt mir da die Kohle für. Ich hatte mich mal an den Flow in reaper gewöhnt, der war dahingehend auch recht flüssig. Kippbare Encoder halte ich für schwer zu realisieren. Beim Kippen verdreht sich wieder was, und es gibt einige Gelenke mehr die verschleissen. Wie gesagt, 8 Encoder für eine Hand sind eigentlich sehr passend, man kann sich schnell orientieren und mal eben von einem für die Auflösung und dem anderen zum Bewegen wechseln.Ein Tap auf den Encoder zum bewegen und ein Edit Punkt ist gesetzt und ausgewählt, Ein weiterer und er ist wieder abgewählt. Ein Tap auf den Encoder für die Auflösung und man ist im Sample Zeitbereich, ein Tap und man ist im Projekt übergreifenden Zeitraster. Double-Tap auf den Edit-Point - Encoder nach links oder rechts mehrere markieren, double Tap und mehrere Edit Points sind selektiert zum verschieben., Kein stundenlanges "Erschnüffeln" des Editpoints mehr im Rahmen von Wellenformen oder Kurven. Kein Zooming und Dragging mit gedrückter Maustaste um Edit-Points zu markieren... Wäre machbar..
 
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Über Logic habe ich nur viel Gutes gehört. Leider fehlt mir da die Kohle für.
heutzutage ist das ja mit 200€ vergleichsweise günstig ... in den 90ern war der Preis noch 4-stellig ...

8 Encoder für eine Hand sind eigentlich sehr passend
Vielleicht kann es hier sinnvoll sein, die Encoder haptisch unterscheidbar zu machen: z.B. durch unterschiedliche Riffelung/Noppung oder so. Dann weiß die Hand auch "blind", an welchem gerade gedreht wird. ;-)
 
heutzutage ist das ja mit 200€ vergleichsweise günstig ... in den 90ern war der Preis noch 4-stellig ...


Vielleicht kann es hier sinnvoll sein, die Encoder haptisch unterscheidbar zu machen: z.B. durch unterschiedliche Riffelung/Noppung oder so. Dann weiß die Hand auch "blind", an welchem gerade gedreht wird. ;-)
ich könnte 200€ zum Leben grad echt gut gebrauchen. Es sind ganz andere Zeiten als üblich, ja..
Die unterschiedliche Haptik pro Regler habe ich doch wieder verworfen. Es würde für Unordnung und unzureichende Bewertung eines Reglers ggü. dem anderen führen. Je nach Menüpunkt, den man bedient, der wiederum zu einem anderen (oder mehreren anderen) in Abhängigkeit dient im aktuellen Menü, würde das von Menü zu Menü für Irritation sorgen. Verstehst?
 
Es sind ganz andere Zeiten als üblich, ja..
das stimmt allerdings ...

Je nach Menüpunkt, den man bedient, der wiederum zu einem anderen (oder mehreren anderen) in Abhängigkeit dient im aktuellen Menü, würde das von Menü zu Menü für Irritation sorgen. Verstehst?
Zumindest den Punkt mit der subjektiven "Bewertung" eines Reglers kann ich nachvollziehen. War auch nur Brainstorming - gibt ja auch noch so Ansätze wie "force Feedback", z.B. unterschiedlicher Drehwiderstand je nach Anwendungsfall ... aber solche Sachen sind dann wieder mit mehr Technik und entspr. Anfälligkeit verbunden.

Beim Thema "Einstellen von Skalierung und Parameteränderung" dürfte es in vielen Fällen übrigens wohl ausreichen, neben dem Encoder 2 Buttons zum Durchsteppen der Größenordnung/Skalierung zu haben (gibts ja auch oft bei Mäusen zur DPI-Einstellung). Das geht dann auch gut als Einhandbedienung und die andere bleibt frei, um Menupages zu ändern, Wellenformen zu wechseln oder zum Spielen auf der Tastatur ...
 
das stimmt allerdings ...


Zumindest den Punkt mit der subjektiven "Bewertung" eines Reglers kann ich nachvollziehen. War auch nur Brainstorming - gibt ja auch noch so Ansätze wie "force Feedback", z.B. unterschiedlicher Drehwiderstand je nach Anwendungsfall ... aber solche Sachen sind dann wieder mit mehr Technik und entspr. Anfälligkeit verbunden.

Beim Thema "Einstellen von Skalierung und Parameteränderung" dürfte es in vielen Fällen übrigens wohl ausreichen, neben dem Encoder 2 Buttons zum Durchsteppen der Größenordnung/Skalierung zu haben (gibts ja auch oft bei Mäusen zur DPI-Einstellung). Das geht dann auch gut als Einhandbedienung und die andere bleibt frei, um Menupages zu ändern, Wellenformen zu wechseln oder zum Spielen auf der Tastatur ...
Oh mein Gütiger, DURCHSTEPPEN? XD WAS IST DAS??? hab ich irgendwie nicht mehr in Erinnerung...
Nee mal im Ernst, zurück vom Tanzen zum Thema... ähm... 2 Step-Buttons=2Bohrungen/Stanzungen=2x an oder aus. Wesentlich ineffektiver als eine Bohrung und ein Platzbedarf, wenn man grob easy peasy mit Drehung relativ punktgenau sagen wir mal... 32 Raster finden kann... von grob nach klein.... 32 mal steppen? Das ja schon Melo Techno....
 
naja, meistens will man ja nur eine/wenige Stufen hoch oder runter - und zum Springen ans jeweilge Ende der Skala würde auch ein etwas längerer Druck reichen. Letztendlich hängt es natürlich von der Anzah Stufen ab.
Stanzungen ok, aber vermutlich dürften 2 Taster immer noch billiger sein als ein zusätzlicher Encoder - und zugegeben: meine Gedanken drehten sich hier tatsächlich vornehmlich um das Thema einhändige Bedienung. Mit zwei nebeneinanderstehenden Encodern sehe ich das nicht. Dann schon eher mit kombiniertem Jog+Shuttle oder konzentrischen Encodern wie beim "M".

Was zugegeben sehr nervig ist: Durchsteppen nur in eine Richtung wie früher bei Waldorf. Da hätte ich sehr gerne die Mehrkosten für einen Taster mehr gezahlt, um beim Pulse "up" und "down" steppen zu können. Up ging glaub ich sogar mit gehaltener Shift-Taste aber wirklich ergonomisch war das nicht.
 


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