Apropos Livesessions: Hier hat die MC-707 einige sehr praktische Features, die sich gerade dafür wirklich hervortun:
- Getrennt regelbarer Kopfhörerausgang
- Cue-Funktion, die man auf den Kopfhörer legen kann
- Fader pro Track
- Mutetaster pro Track
- die Eingänge für externes Audio und die Möglichkeit, über die Fader die Lautstärke der angeschlossenen Geräte zu regeln
- pro Clip ein anderer Sound einstellbar
- Scenespeicher
Selbst wenn man die MC-707 nur als Soundmodul nutzt, ist das eine feine Sache. Nachteilig ist allerdings oft daß man Funktionen wie Cuemodus immer mit einer SHIFT Kombi aufrufen muß. Wenn Roland denn endlich mal die MIDI Sysex Doku rausrücken würde, könnte man sich sowas auf einen entpsrechenden Controller legen.
Fürs Abfeuern von Clips im Direktzugriff kann man jetzt schon das aktuelle Launchpad Pro MKIII im Usermodus benutzen, indem man sich die Pads mit Program Changes für den jeweiligen Track belegt. Das Pro hat als Einziges der 3 aktuellen Launchpads MIDI, wenn auch über Miniklinke, die anderen Beiden, also X und Mini MKIII, haben nur USB und brauchen eine Hostbox wie Kenton, iConnectivity oder Arduino/Raspberry Pi dazwischen.
Nachteil der Launchpad-Lösung ist, daß man keine Rückmeldung hat und sich die Clipreihen selbst anlegen muß, also wo welche liegen.
Ich habe mir dafür eine Vorlage gebaut, die kann ich gerne hier zur Verfügung stellen wenn Interesse besteht, die läßt sich ganz einfach anpassen. Diese geht von den Tracks 1-8 auf MIDI Kanal 1-8 aus und belegt alle 64 Pads des Launchpad Pro MKIII.
Die MC-101 bietet viele der oben aufgeführten Goodies erst garnicht, alleine schon der getrennt regelbare Kopfhörerausgang fehlt, ebenso die analogen Audioeingänge und der direktere Zugriff auf Funktionen, bei denen man bei der 101 erstmal die Ebenen umschalten muß.
Die MV-1 wäre da schon wieder näher dran, hat aber die Fader nicht.