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Roland MKS50 Klangerzeugung - Fragen

  • #31
Nein. Es gibt nur einen R2R-DAC pro Stimme. Es wird direkt die Summe aus SAW, SQR und SUB erzeugt.
Da steckst Du tiefer im Thema. Das Blockschaltbild von IC 5 suggeriert, dass nach dem Pitch Generator ein (Rechteck-)Signal, das ja durchaus noch digital sein kann, an die Wavegeneratoren geschickt wird, welche aus diesem dann die entsprechende Wellenform machen. Ein DAC ist dort nicht zu sehen, weshalb auch nicht klar ist, wo der steckt. Halt irgendwo vor der VCF/VCA-Gruppe .

Aber egal, es geht mir auch bitte nicht ums Recht haben. Ich wollte ursprünglich nur verstehen, wie (und ob tatsächlich) aus einem Oszillator drei Wellen rauskommen. Die Frage ist hinlänglich beantwortet. Wie das im Detail funktioniert, war interessant, aber nicht für die Fragestellung wichtig.

Danke nochmal!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #32
….soweit ich die Schaltung verstehe, findet die DA Wandlung im Chip statt. Das ist ein einfaches Widerstandsnetzwerk (eben R2R) auf dem Chip selbst.
Natürlich könnte man die Schaltung im Chip auch als drei synchron laufende Oszillatoren (also Frequenz und Phasengleich) bezeichnen. Und eine Pulswelle ist je nach Definition ein digitales oder analoges Signal, aber auch die Summe aus ganz vielen synchron laufenden virtuellen Sinusgeneratoren. Kann man alles sehen wie man will.
Auf jeden Fall danke an alle für die spannenden Einblicke
 
  • #33
Deine eigentliche Frage ist ja geklärt. Nur noch so als Ergänzung:
Ein DAC ist dort nicht zu sehen, weshalb auch nicht klar ist, wo der steckt. Halt irgendwo vor der VCF/VCA-Gruppe .
Der DAC ist in dem IC16 integriert. Das kann man aus dem Schaltbild der gesamten Stimme zurückschließen. Das IC16 ist über einen Kondensator an das VCF/VCA-IC angebunden. Das würde mit einem seriell-digitalen Signal nicht funktionieren. Das Signal muss also an dieser Stelle schon analog sein.
 
  • #34
Was Roland da genau auf dem Chip macht, weiss bisher nur Roland. Aber da die Schwingungsformen durch recht banale Gymnastik auf Bit-Level erklärt werden können und es keine Sinn ergibt, mehrere R2R-DACs pro Stimme zu nutzen, ergibt sich ein recht stimmiges Bild, wie es funktioniert.

In der analogen Welt erzeugen die Oszillatoren, wie schon geschrieben, die verschiedenen Schwingungsformen parallel, je nach implementation stehen sie gleichzeitig zur Verfügung oder werden umgeschaltet. Daher schrieb ich, dass der Vergleich mit drei Oszillatoren keinen Sinn ergibt.

Wer lesen mag, wie Bob Yannes es im SID Chip gelöst hat, der lese hier hinter dem Link den Absatz über die interne Architektur des Chips am Ende des Interviews. Die Design Prizipien sind da eigentlich immer recht ähnlich. Auch ein PPG hat etwas in der Art im Bauch plus noch einiges mehr. Klar:
 

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