Roland TR8S Sampling Drummachine

pyrolator
pyrolator
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Jetzt bin ich endlich dazu gekommen das neue Update aufzuspielen und zu probieren. Das ist wirklich eine große Freude, auch ich gehörte ja zu denen, die sich immer Probabilities gewünscht haben.
Einzig die Anzeige wird in machen Situationen sehr unübersichtlich, z.B.: Wenn ich alle 16 Events eingebe, aber nur auf einigen davon auf Probabilites verzichte, dann kommen halt nur die, wenn ich den Master-Probabilties (TR-Rec+Accent) runterdrehe, zu sehen sind aber weiterhin alle.
Ausserdem beeinflusst dieser auch immer gleichzeitig die Accent-Level, was, je nachdem, sich ziemlich heftig auswirken kann.
 
Blingistan
Blingistan
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Ich bin wirklich am Verzweifeln. Hat jemand hier die TR-8S mit der neuesten Firmware als Clock Follower zu entweder Logic oder Elektron OT/DN am Laufen? Und steuert auch Pattern Changes via Midi? Egal wie ich es anstelle, wenn per Elektron gesteuert, bekommt die TR-8S am Ende des ersten spielenden Patterns einen Schluckauf, lässt einen Beat fallen, und ist ab dann mit allem jeweils einen Beat zu früh wenn sie parallel mit anderen Maschinen läuft. Über Logic ist es nicht ganz so schlimm, aber es gibt auch da ein kurzes Stolpern beim ersten Wechsel.

Das liegt daran, dass die TR-8S bei Pattern(=Programm) Changes über Midi sofort ins neue Pattern wechselt und dort auf der 1 startet. Immer. Elektron sendet die Pattern Changes ca 1 Beat zu früh, via Logic kommen sie je nach Latency Compensation minimal zu früh oder zu spät. In Firmware Version 2.0 war das Verhalten noch anders, da spielte das Pattern erst bis zum Ende. Ich habe das auch an Roland geschrieben und die sind wohl noch dabei das Problem zu reproduzieren. Aber mich wundert, dass ausser mir niemand das Problem zu haben scheint.

Wechselt ihr die Pattern manuell? Da funktioniert das nämlich wie erwartet. Wäre einfach zu perfekt, wenn es automatisch gehen würde. Die kleinen Elektrons haben 128 Pattern pro Projekt, die TR-8S hat auch 128, alle wechseln die Pattern via Programm Change und bis V2.01 konnte man so alles synchron halten.

Hatte erstmal ein Downgrade der Firmware gemacht, aber die neuen FM-Funktionen und Probability Sachen möchte ich doch zu gerne nutzen.
 
RustyChuan
RustyChuan
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Update 2.50 wohl zu früh gelobt - USB Audio Probleme sind wieder da.

Also, vor kurzem hab ich mir ein Focusrite OctoPre fuer die Apollo Twin X geholt, 10 Eingänge sowie die 4x Tracks vom Digitone sind zusammen mit der TR8s auf Mac OS 12.6 Monterey zu einer Audioquelle gruppiert. Im Live 11.2 auf 44,1 kHz, 128 SampleRate eingestellt, Latenz bei 9.52ms. Mac mini 2018 mit 16 GB Ram und SSD Platten.

Wenn ich ne Session in Ableton starte, 2-3 Ableton Audio Spuren mit internen Samples, 1x Audio in Digotone sowie 6-8 Audio Spuren von der TR8s laufen hab, dauert es leider max. eine Minute, das die Drums der TR8s verzerren und kein saubere Signal mehr erhalten. Stop und wieder Play/record in Ableton gedrückt, klingt alles wieder normal (bis zur naechsten Störung). Es laufen keine VST Plugins oder noch weitere Programme..

Hat da jemand eine Idee, woran es liegt? Oder einfach zuviel Spuren fuer den Mac mini?

Besser, wahrend der Jams nur die MIDI Spuren aufzunehmen und die Audio Signale später über das Apollo Interface zu jagen, bzw. mit Samples die Drum Spuren vom Jam / möglichen Track nachzubauen?
 
ucis
ucis
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Dann mache doch einmal eine Mehrspuraufnahme nur mit der TR-8S und teste, ob die Drums dann auch nach einer Minute verzerren.

Wenn dann alles sauber aufnimmt ist das vielleicht doch zuviel für den Mini.
- alternativ einmal die I/O Puffergröße hochsetzen.
 
RustyChuan
RustyChuan
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Danke @dbra , das hab ich wieder zurückgestellt.
Danke @ucis , das werde ich jetzt gleich mal testen und dann Schritt fuer Schritt die Spuren erhöhen.

Meld mich dann später wieder
 
Blingistan
Blingistan
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Die Elektrons können nur fest 48kHz, während TR-8S und Focusrite flexibel sind. Audio-Devices als Aggregate zusammenzulegen die bei unterschiedlichen Sample-Rates arbeiten ist prinzipiell problematisch. Eher nicht die Schuld der TR-8S Firmware.

EDIT. Wenige Sekunden zu spät geantwortet. Naja.
 
Tom Noise
Tom Noise
Doppeltom
Update 2.50 wohl zu früh gelobt - USB Audio Probleme sind wieder da.

Also, vor kurzem hab ich mir ein Focusrite OctoPre fuer die Apollo Twin X geholt, 10 Eingänge sowie die 4x Tracks vom Digitone sind zusammen mit der TR8s auf Mac OS 12.6 Monterey zu einer Audioquelle gruppiert. Im Live 11.2 auf 44,1 kHz, 128 SampleRate eingestellt, Latenz bei 9.52ms. Mac mini 2018 mit 16 GB Ram und SSD Platten.

Wenn ich ne Session in Ableton starte, 2-3 Ableton Audio Spuren mit internen Samples, 1x Audio in Digotone sowie 6-8 Audio Spuren von der TR8s laufen hab, dauert es leider max. eine Minute, das die Drums der TR8s verzerren und kein saubere Signal mehr erhalten. Stop und wieder Play/record in Ableton gedrückt, klingt alles wieder normal (bis zur naechsten Störung). Es laufen keine VST Plugins oder noch weitere Programme..

Hat da jemand eine Idee, woran es liegt? Oder einfach zuviel Spuren fuer den Mac mini?
Ich hatte sehr ähnliche Probleme am Mac Pro 5.1, als ich die TR8S über einen USB Hub betrieben hatte. Seit ich die TR8S direkt am USB Anschluss vom Rechner habe, läuft das stabil.
 
Blingistan
Blingistan
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Die 2.51 behebt "nur" einen Crash, der unter ziemlich speziellen Umständen auftrat. Zumindest das Timing bei Programm Changes hat sich nicht geändert. Wie macht ihr das eigentlich? Wechselt ihr manuell? Oder nehmt immer nur ein Pattern auf? Interessiert mich echt. Kann mir nicht vorstellen, in welcher Variante ein Pattern-Wechsel via Midi in der aktuellen Implementierung unproblematisch sein soll. Macht das einfach niemand? Oder haben sich alle damit abgefunden, dass das nicht geht? Der Roland Support hat jedenfalls nicht so gewirkt, als ob die davon öfter gehört haben. Jetzt Logic, Elektron, Maschine MK3 ausprobiert.
 
Tom Noise
Tom Noise
Doppeltom
Patternwechsel per Midi muss ich mal ausprobieren, habe ich tatsächlich noch nie benötigt.
Ich benutze die TR8s in erster Linie als Midi Expander. Noten kommen vom Midi Sequenzer/DAW und werden dort auch arrangiert.
Den internen Sequenzer nutze ich nur gelegentlich, um spontan mal zu jammen und Patterns zu entwickeln. Diese Patterns zeichne ich per Midi in der DAW auf um dann wieder Schritt 1 nutzen zu können...
 
RustyChuan
RustyChuan
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2.51 ist nun auch drauf, hatte aber damit am Anfang die gleichen Probleme wie bei 2.5.

TR8s ist nun direkt mit dem MacMini verbunden, Digitone via USB Hub, dazu noch eine Audio Spur vom Focusrite ADAT Preamp....... seit 15min läuft alles ohne zu übersteuern. Lag es wohl nur an der USB Verbindung? Glück gehabt :)

Jetzt noch das Midi-Timing glatt ziehen (keine Ableton MasterClock) und dann gehts los mit dem Jam Recording.

Danke an euch fuer die schnelle Unterstützung.
 
Chris van Oz
Chris van Oz
aka Dust Collector aka Amidis aka Access
früher hab ich eigentich immer mit patternwechsel per midi gearbeitet. heute mach ich das nur bei komplexeren sachen.
weil so kann ich live den track besser zerlegen und es schaltet nicht alles auf einen schlag um. @Blingistan
 
Blingistan
Blingistan
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Danke für die vielen Antworten! Vielleicht werde ich da doch anders rangehen müssen.

Ein Problem beim Sync verschiedener Maschinen ist halt mir zu merken wo was ist und alle gleichzeitig umschalten zu lassen, hilft dabei enorm. Auch wenn das hier und da zu Redundanzen führt. Mit den Elektrons untereinander läuft das super. Die TR-8S habe ich neu und theoretisch bringt sie alles mit um da mitzuspielen. Via Variations, Motion und Probability geht da auch genug um nicht von außen gesteuert werden zu müssen. Aber irgendwo hakt es halt immer :)

Die Sache mit den Drum-Racks in Ableton sieht schon ziemlich cool aus, btw. Zu dumm, dass ich Ableton nicht mag.
 
K
Karmaloge
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So ich hab mir die Tr8s auch gekauft, gebraucht aber alles im neuwertigen Zustand inklusive SD Card. Was mir aufgefallen ist , wenn man Motion Sequenz aktiviert dann werden Parameter bewegt und so weiter deaktiviert man sie wieder bleibt der Parameterwert aus der letzen Montagesequenz erhalten , die Parameterwerte aus der vorherigen manuellen Einstellung ohne Motionsequenz werden ignoriert bzw. überschrieben/vergessen, was ein bisschen schade ist, bei der EMX konnte man zwischen 2 Zustände umschalten , dh nach deaktivieren der Motionsequenz war der immer zuletzt eingestelte Parameterwert aktiv.
 
Blingistan
Blingistan
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Ja, bin das auch von Elektron anders gewohnt. Ist etwas schade. Aber ich find, wenn man das einmal weiß, dann geht es schon.
 
Blingistan
Blingistan
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Sind die jetzt komplett unseriös?
Ja. Finde schon. Du bestellst zwar bei Amazon, aber sobald du irgendetwas kaufst, wo nicht sowohl Versand, wie auch Verkauf durch Amazon abgewickelt werden, kannst du nicht sicher sein, kein Fake zu bekommen und deine Adressdaten direkt an irgendwelche dubiosen Leute zu übergeben. Alles in der Hoffnung ein bisschen was zu sparen. Und das Problem ist, dass es schwer ist, auch wirklich immer nur V&V durch Amazon zu kaufen – denn die ändern ja laufend die Preise und passen den Warenkorb an, ggf auf ein günstigeres Produkt eines anderen Verkäufers, wenn man mal ein paar Stunden überlegt und nicht gleich bestellt. Diese 400€-"Schnäppchen"-Synths-Angebote gibt es übrigens schon seit ein paar Wochen (zumindest sind sie mir da aufgefallen).

Ist aber komplett OT und gehört in den Anti-Schnäppchen Thread gemerged.
 
Ral9005
Ral9005
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Ich wollte nur den Sinn der Masche verstehen. Es ist offensichtlich Fake, da meine Bestellung sofort storniert wurde, dann war das Angebot weg und taucht jetzt genau so unter einem anderen Fake-Namen wieder auf. Geht es um Datensammeln? Und was hat Amazon eigentlich davon? Baut Amazon darauf, dass man den Kleinkram, den man noch so im Warenkorb hat, gleich mitbestellt? Also den Fake stornieren und den Kleinkram verkaufen? Zutrauen kann man es ihnen ja.
Google doch einfach bevor du hier alles offropic zuspammst. Die Masche ist Jahre alt...
 
Tom Noise
Tom Noise
Doppeltom
Bildschirmfoto 2022-11-03 um 23.01.36.png

Ist schonmal jemandem aufgefallen, wie sehr die Midinoten des internen Sequencers daneben liegen? Das schunkelt ja ganz schön, mal abgesehen davon dass ich etwas Shuffle eingestellt hatte... Hier ein Pattern von der TR8S, aufgenommen per USB Midi Out in Logic, die TR8S lief im eigenen Tempo und ich hab dasselbe Tempo in Logic eingestellt und dann den Start der Midi Region aufs Grid gezogen.
 
micromoog
micromoog
Rhabarber Barbara
Wieviel „Spread“ (in ms oder zB in 1/768) ist denn bei den Noten?

Wie klingt denn das Pattern direkt aus der TR, auch „verschunkelt“?

Der Test würde mich jetzt in DIN MIDI und einer treiberfreien Umgebung (zB alte MPC) interessieren.
Wobei das serielle MIDI wohl auch die Noten etwas versetzt ausgibt.

Bevor Creator/Notator die Midifile-Export Funktion hatte (90/91) ist mir beim recorden meiner Live Backings in einen HW Sequenzer auch aufgefallen, dass ursprünglich quantisierte Signale die auf der identischen Zählzeit lagen, dann leicht versetzt in der MIDI-Aufnahme und bis zu 16/768 daneben waren (zB: 1 1 1 8).
Lag aber nicht an schlechter HW sondern an MIDI selbst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tom Noise
Tom Noise
Doppeltom
Naja, das schwankt immer hin und her um ein, zwei Ticks und Noten die eigentlich auf derselben Zählzeit liegen sollten sind immer ein bisschen versetzt.
Wirklich hörbar ist es an der TR8S selbst nicht, zumindest nicht für mich. Wunderte mich nur sehr darüber weil ich dachte, dass die Daten über USB eigentlich schnell genug ankommen sollten.
Hier die Listendarstellung, da kann man es ganz gut erkennen. Was das interne Timing angeht, das habe ich nicht ausprobiert. Müsste ich vielleicht mal mit demselben Sample auf mehreren Tracks ausprobieren.

Bildschirmfoto 2022-11-03 um 23.46.37.png

Edit: 5 mal dasselbe Sample auf 5 Instruments die jeweils dieselben Sequenzen bekommen und man hört prächtige Miniflams. Ist intern also auch nicht ganz stabil. Vielleicht hat die ja auch ein Vintagetiming im Code eingebaut. ^^
Bei der TR8 konnte man das in den Systemsettings umstellen zwischen TR-808 mäßigem und genauem Timing. Bei der S habe ich solch ein Setting nicht gefunden.

Naja, nicht dramatisch, aber interessant finde ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
micromoog
micromoog
Rhabarber Barbara
Also ich interpretiere, die zwischen x.2/x.4…15-21 verschobenen sind durch den Shuffle geschuldet(?).
Die x.1. kommt relativ gut auf den Punkt (geringe Abweichung), die x.3 etwas vorgezogen.

Denke die HW Latenz eines externen MIDI-Soundmoduls wird in ähnlichen Regionen von 0-10(/768) liegen.

Da können auch USB, Teiber etc. eine Rolle spielen, also alles unter 5 ist wohl vernachlässigbar.
 
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Tom Noise
Tom Noise
Doppeltom
Na schon klar wegen dem shuffle. Aber ich meine sowas hier - 3 Noten die genau auf dem Beat liegen müssten, bzw. zur gleichen Zeit abgefeuert werden. Für Noten auf dem Downbeat hat shuffle keinen Einfluss.
Und wenn man sich das Audiofile anhört mit 5 mal demselbem Sample, abgefeuert vom internen Sequencer, hört man ganz gut dass es nicht 100% tight ist.
Sonst müsste es einfach nur lauter werden.
Die Ungenauigkeiten bei Midi sind aber größer als das. Vielleicht ist auch Logic, Midi oder die Schnittstelle die Ursache, wer weiß.
Anhang anzeigen Output 1-2.mp3

Bildschirmfoto 2022-11-04 um 00.18.40.png
 
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micromoog
micromoog
Rhabarber Barbara
Die Ungenauigkeiten bei Midi sind aber größer als das. Vielleicht ist auch Logic, Midi oder die Schnittstelle die Ursache, wer weiß.

Wobei, gerade Roland ist diesbezüglich schon mehrfach „vorbestraft“.
Würde mich jetzt nicht wundern wenn die TR der Täter ist.
Roland, der Pate, würde dann wohl sagen „guter Junge, lebt die Tradition“ ;-)
 
dbra
dbra
Der Idiotenladen hat angerufen
Das ist prinzipbedingt MIDI geschuldet. Meherere Parts auf dem gleichen Step sind immer eine Millisekunde auseinander. So lange dauert die Datenübertragung. Ein MIDI-USB-Interface erzeugt dann nochmal ordentlich Jitter (viel mehr sogar).
 

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