?? sowas wie Mungosync als DIY kit auf die Beine stellen ???

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von Anonymous, 4. August 2006.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich frage mich ob es nicht möglich wäre so nen Mungosync als Forum gemeinschafts projekt in DIY zu realisieren.

    Ok, es würde dann an den Spezialisten liegen................

    Ich denke aber das es viele Leute hat die sowas gut brauchen können, aber denen 179€ eben doch zuviel sind dafür ( es macht halt keine Musik ;-) ).
    Frage ist auch ob die Grundfunktion patentgeschützt ist.

    Ansonsten denke ich müsste das nicht so kompliziert sein für die spezialisten/profis hier sowas zu etwerfen ..........

    Das als Baukasten zu bringen müsste wirklich genügend abnehmer finden, so dass sich die Arbeit bezahlt machen müsste/könnte.



    1. Was meint ihr, ist das technisch einfach umzusetzen oder nicht ?
    2. muss man da gross programmieren können ?
    3. Macht es sinn an ne Umsetzung als Forumsprojekt zu denken ?
    4. Ist da halt die Patentfrage


    ( 179€mögen ja durchaus gerechtfertigt sein (keine ahnung) für den Mungosync, aber mancheiner wird ihn dafür nicht holen,
    aber in billig dürfte ein grosses interesse bestehen vermute ich mal )
     
  2. tomcat

    tomcat -

    Wtf is Mungosync?

    Werden da ein paar Mungos am Schwanz aneinandergebunden? ;O)
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

  4. MvKeinen

    MvKeinen aktiviert

    Könnt ich auch gebrauchen
     
  5. MvKeinen

    MvKeinen aktiviert

    Heisst das, dass das daß dass Teil auch Song position Pointer versteht?

    Wie sonst soll es wissen wo der Takt anfängt?
     
  6. TK

    TK -

    Der Mechanismus laesst sich relativ einfach implementieren, ich verwende bereits so etwas aehnliches in der MIDIboxSEQ fuer den MIDI Slave Modus. Ein Timer misst kontinuierlich den Abstand zwischen zwei MIDI Clocks, teilt ihn durch vier und generiert daraus vier zeitlich gleich verteilte Pulse an den Sequencer Core. Man kann das mit einer PLL (Phase Locked Loop) vergleichen. Das ganze arbeitet mit einer Genauigkeit von 500 uS, was bei 120 BPM bspw. einen moeglichen Jitter von ca. +/- 2%..3% ausmacht (im Vergleich zur MIDI Latenz sind 500 uS vernachlaessigbar - zum Vergleich: manche renomierten USB MIDI Interfaces haben einen Jitter von +/-3..5 mS -> bis zu 25%!)

    Eine Applikation, die sich ausschliesslich um diese eine Aufgabe kuemmert, den Clock nicht teilt, und auch nicht intern weiterverwendet, sondern gleich wieder raussendet, koennte mit einer wesentlich hoeheren Aufloesung arbeiten. 5 uS Worst Case Delay sind durchaus drin, macht einen Fehler von 0.001%

    Ist der Abstand zwischen zwei MIDI Clocks bekannt, kann der zuletzt gemessene (oder der gemittelte) einfach beibehalten werden, wenn man diesen grossen roten Knopf drueckt. Man laedt in Ruhe einen neuen Song ein, startet ihn, neue MIDI Clocks werden generiert, das Geraet kann sich auf die neue BPM einsynchronisieren, und mit erneutem Druck auf den roten Knopf wird das neue Tempo an die Slaves propagiert.

    Das Tempo sollte idealerweise synchron mit dem naechsten Takt gewechselt werden. Man muss also wissen, wann der Takt beginnt - auch das ist einfach, ein Takt besteht aus 96 MIDI Clock Pulsen, und ein Start Event setzt das zurueck.
    Ja, auch der Song Position Pointer liese sich auswerten, aber nicht jeder Host-Sequenzer sendet ihn. MIDI Clock Start (0xfa) klappt immer.


    Doch zur Patentgeschichte: generell habe ich Respekt vor solchen Innovationen, und wuerde sie auch nicht so ohne weiteres kopieren und oeffentlich anbieten, es sei denn, mir fiele eine bessere Loesung ein. Wer so etwas entwickelt, und davon vielleicht auch seinen Lebensunterhalt bestreitet, hat das Geld einfach verdient.

    Fuer ein Communityprojekt heisst das: es muss doch auch noch eine bessere Loesung geben, oder? ;-)

    Gruss,
    Thorsten.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    erst nachdem ich jetzt ACAs letztes post im anderen Thread gelesen hab, bin ich auf die Idee gekommen direkt bei John anzufragen ob er nicht interesse hätte den als Kit rauszubringen.

    Ich habe ihn jetzt mal angeschrieben und möchte alle an nem Kit interessierten bitten ihn auch anzuschreiben

    hier nochmals der Link zur Seite:
    http://home.netspeed.com.au/aistorm/sync2.html

    Ist natürlich schon so dass es nur recht ist wenn der schlaue erfinder dran verdient, und in Form eines Kits wäre es eben möglich in Budgetform das Teil verfügbar zu machen. Ich hoffs zumindest das es möglich ist.

    Hab ihm auch geschrieben dass es so zu ner grösseren Verbreitung führen könnte was wiederum den Verkauf der fertigteile ankurbeln könnte.

    Im moment sieht es ja so aus dass nicht jeder der das Teil ("vielleicht") brauchen könnte bereit ist 179€ zu zahlen. (es macht halt keine Musik :wink.)



    Ich glaube aber auch weiterhin an die möglichkiet dass es einfach ist für nen profi was "ähnliches" zu entwerfen.
    TK hats ja angedeutet.

    Wer weiss, ich kann mir gut vorstellen das es Sinn macht sowas gleich in Geräte zu integrieren. Halt für edlere Groove/Live tools.
     
  8. MidiMasterClock

    Hi
    haesslich hat ,mich auf diesen Thread hier aufmerksam gemacht.
    Ich bin schon seit längerem (im Geiste) damit beschäftigt etwas Ähnliches zu entwickeln:
    Ich fände eine MidiMasterClock sehr cool. Die Idee dazu Ist mehr oder weniger beim Livespielen entstanden, man könnte aber die oben erwähnte Funktion des Mungosync (oder eben besser) integrieren.
    Aber von vorne:
    Ich stelle mir eine MasterClock vor, welche den Takt vorgibt, oder von einer anderen Quelle bekommt. Über vier Midi OUTs lassen sich dann dieverse Geräte starten und stoppen. Bei einigen älteren Kisen macht das oft sinn, vor allem lassen sich so auch gute Braeks realisieren. Wenn man dann als Zusatzfunktion noch Taktgenau starten könnte...
    Weiter fänd ichs sehr Sinnvoll, wenns um die Synchronisation von Drumcomputer zu Platte/CD... geht, dem Gerät noch einen Pitchregler wie bei den DJ-CD-Spielern zu spendieren. (TAP natürlich auch)
    Wenn das Gerät dann auch noch ein Display bekäme könnte man diverse Specials wie Gruppierungen von Kanälen, Groove-Faktor... einbauen.

    Softwaretechnisch könnte ich mich kaum einbringen, aber Hardware - da bin ich dabei ;-)

    Schöne Grüße
    Brain
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    also den Sync² von Mungo wirds wohl nicht als Kit geben, hab jetzt noch nen thread geöffnet für das Teil:
    http://www.Sequencer.de/synthesizer/viewtopic.php?p=107337#107337


    Hoffe also wieder auf die Bastler. Das ist übrigens nicht einfach nur ne Frage de Geldes.
    Ein Kit kann ich in ein Gehäuse meiner Wahl bauen bzw. woanders hinein

    @braintu
    cool, aber was du vorhast ist noch'n anderes Kaliber

    mir persönlich reicht so ne "Einstart" box
     
  10. random

    random aktiviert

    hallo
    so ne box wie die Sync² von Mungo wäre optimal (luxus).
    hab das problem schon vor jahren auf die folgende variante gelöst die aber nicht perfekt ist. mit der selbstgebauten box hab ich einfach das midisignal per kipp- oder tippschalter im livebetrieb unterbrochen. aber wie gesagt nicht optimal und zu ungenau für eine perfekte synchronisation. als notlösung ohne grossen aufwand immerhin.
    in der mitte ist ein volumeregler, hab zusätzlich 2 linesignale durchschlauft, ebenfalls mit ein/ aus kippschalter .
    [​IMG]
    gruss
    random
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    ok, vom jemandem den ich drauf angesprochen hab ob es möglich ist ein Kit für ein Gerät herauszubringen das ne syncgekoppelte einstartmöglichkiet bietet habe ich ne Rückmeldung erhalten.

    Wenn man das nötige Know-how hat scheints keine allzu schwierige angelegenheit.
    Er meint auch das so ein "Einstart-kistchen" gut geeignet ist für nen Bausatz.

    Mehr wurde nicht besprochen.
    Zeit besteht zurzeit nicht von dieser Seite aus um da was zusammenzuschustern.
    Aber wer weiss, vielleicht gibts ja irgenwann doch ein Kit fürs Forum hier .............................. .


    Ich weiss halt wirklich nicht wie es mit dem Patent aussieht.
    Ich denke aber wenn man ne einmalige kleinserie bringt , intern für Forumsleute, und so dass es zwar nicht gross ein kommerzielles Projekt ist, sich der Programmier/ Emntwicklungsaufwand aber doch rechnet, dann sollte das schon durchgehen.

    wie gesagt: es geht ja nicht einfach darum ein paar euros zu sparen, sondern darum dass ein Kit gewisse freiheiten bietet.

    Aber im übrigen hat ja John, der Erbauer des Mungosync ein gutes Angebot gemacht für das alte Teil (ohne den schicken Knopf, und mit "nur" startbefehl) für den Fall dass wir 6 stück oder mehr abnhemen würden.
    Der Thraed dazu ist in der Rubrik Groovebox zu finden.

    ........................................................................................................................................


    Im weiteren wäre es aber interessant hier weiter zu diskutieren wie so ein Kistchen zu realisieren wäre.

    Das Teil muss ja auf irgend nem Weg die 1 des Taktes ermitteln.
    Da können doch auch wir leihen ein paar gedankengänge zu machen.
     
  12. TK

    TK -

    Wie das funktioniert, habe ich oben beschrieben (die Pulse nach einem 0xfa (MIDI Start) abzaehlen).

    Auch die von Brain angesprochene Ausgabe ueber mehrere MIDI OUTs waere moeglich, das laesst sich via "Bit Banging" realisieren, 8 einzeln ansteuerbare MIDI Outs waeren kein Problem, und zusaetzlich koennte man auch noch ein paar 24ppqn DIN Ausgaenge bereit stellen.

    Den Programmieraufwand schaetze ich auf eine halbe Stunde, da die Grundlagen bereits existieren http://www.midibox.org/forum/index.php?topic=5691.0

    Fuer eine Minimalloesung wuerde man ein MBHP_CORE Modul benoetigen (ca. 20 EUR), fuer die Luxusvariante noch ein LCD, Encoder, Buttons...

    Problematisch finde ich die Rechtslage. Doch vielleicht koenntest Du John fragen, ob er mit einer non-profit Open Source Loesung einverstanden waere? Hinter der Implementierung steckt ja nicht viel Know How, jeder erfahrene Programmierer kann das mit wenig Aufwand realisieren. Ich denke, dass er mit dem Patent hauptsaechlich die kommerzielle Vermarktung durch andere Firmen verhindern moechte - hier sollte man ihn halt nach seiner Meinung fragen.

    Gruss,
    Thorsten.
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das ist ziemlich heikel so ne Anfrage zu stellen.
    Ich warte auf jeden fall mal ab bis wir die Teile bestellt haben, am besten sogar bis wir sie haben.
    Ob ein Patent besteht weiss ich nicht.

    Das wort open source mag in vielen Fällen fürsympathie sorgen, aber wenn ein Elektronikbastler der ein Produkt auf die Beine gestellt hat und damit Geld verdienen möchte, das Wort hört in Bezug zu seinem Produkt..........................
    ........................ich weiss nicht so recht ......................

    Wär ich der Tüftler dann wäre es mir höchst wahrscheinlich egal wenn ein paar Leute für sich was machen,
    aber wenns voll zugänglich ist für alle..........................................................hmmmm ?


    Aber wenn sich die Kiste bei Livejamms etabliert, dann wirds irgendwann vielleicht ne japanische ausführung geben, ................made in China vermutlich
     
  14. TK

    TK -

    Du hast Recht, momentan ist ein unguenstiger Zeitpunkt.

    Und hier liegt das Problem. Auch wenn das Projekt zunaechst in der Community bleibt, so kann es sich schnell selbstaendig machen. Jemand baut das Teil fuer einen guten Freund, der gibt es weiter, der naechste erkennt, dass man den Code sehr einfach auf einen anderen Chip uebertragen kann, der uebernaechste betreibt Reverse Engineering und baut die Funktion in sein kommerzielles Produkt, ohne Wissen ueber das bestehende Patent - solange der Erfinder nichts dagegen unternimmt (er muss davon erstmal wissen), wird auch nichts passieren.

    Insonfern ist es egal, ob man die Sourcen veroeffentlicht oder nicht. Eigentlich sollte man ueber dieses Projekt gar nicht mehr oeffentlich diskutieren ;-)

    Gruss,
    Thorsten.
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    jo, du hast recht.
     

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