suche "grafikprogramm" rein für Text. (Buch schreiben)

Dieses Thema im Forum "PC" wurde erstellt von siebenachtel, 9. Mai 2013.

  1. siebenachtel

    siebenachtel bin angekommen

    n´Abend,


    suche software um text grafisch aufbereitet auszudrucken.
    kanns nicht besser beschreiben.
    Schreibe an nem Buch.
    Windoof oder OSX, geht beides denke ich. ......lieber Windösel
    ( sorry, wird doppelpost, da es ja kein plattformübergreifendes subforum gibt, ...nicht mein fehler )


    geht um anordnung der zeilen,
    grösse der schrift,
    fett setzen,
    mehr eigentlich nicht



    Das ganze jetzt in möglichst einfacher bedienung !!!
    ich hab das abacom Frontplatten designer programm was dafür taugen würde.
    Bedienung ist aber zu umständlich wenns darum geht in grösserem rahmen zu arbeiten, halt über frontplattenbeschriftung hinaus.
    muss schnell in massen arbeiten können.
    so wie wenn ich hier text tipple :lol:
     
  2. Strelokk

    Strelokk Glitch Bitch

    Word?
     
  3. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    Was du suchst ist ein Desktop-Publishing-Programm. :)

    Probier mal das hier:
    http://www.scribus.net

    Hab's allerdings nur unter Linux genutzt. Ist eigentlich ganz easy zu benutzen. Hab mal nen Flyer damit entworfen, ob's für deine Zwecke geeignet ist, weiß ich nicht.

    Einige Lücken hatte es da (vor 3 Jahren) noch. So gab es keine "Bullet-Lists", das musste man per Workaround (der aber gut beschrieben ist) nachbilden.
     
  4. siebenachtel

    siebenachtel bin angekommen

    keine ahnung ;-) ist das in windösel schon drin oder ?
    win PC läuft grad nicht mehr.....


    einfach das am einfachsten zu bedienende.
    wir sind hier zwei windoofe: windösel und ich :lollo:
     
  5. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    Wenn es das auch für Linux gibt, wird es wohl kaum von M$ vorinstalliert sein. :)

    Gibt's aber auch für'n Mac.
     
  6. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    Hab deinen Post jetzt nochmal gelesen. Eine einfache Textverarbeitung tut es wohl auch (war irritiert von dem "Grafikprogramm") Guck dir doch mal LibreOffice (oder OpenOffice, oder NeoOffice für den Mac) an.
     
  7. Ein bewährtes, sehr einfaches "quick & dirty"-Programm für solche Zwecke ist Pagemaker. Die Version 6 ist dabei völlig ausreichend für dich. Nur: Auch dort wirst du dich etwas einfuchsen müssen. Mit etwas Leidensfähigkeit kann auch Word für einfachere DTP-Projekte verwendet werden.

    (Wobei halbwegs anspruchsvoller Buchsatz nicht gerade zu den Stärken von Word gehört)

    Nur, der völlig mühelose Weg: Der existiert nicht. Ein vergleichsweise "unaufwändiger" Weg ist es jedoch, auf gelungene Designs zurückzugreifen, und für die eigenen Zwecke anzupassen. Fummel dich mal oberflächlich in ein paar Tools rein (auch: Indesign, Framemaker oder Quark Xpress) - und dort, wo du dich halbwegs wohl fühlst, da schnappst du dir ein schmales Buch und ackerst das in Zusammenhang mit deinem Buchprojekt durch.

    Wobei: Wenn du ein ganzes Buch verfassen willst, dann ist das ohnehin relativ viel Arbeit. Ein bisken Einfummneln in ein DTP-Proggie wird den Kohl nicht fett machen.
     
  8. siebenachtel

    siebenachtel bin angekommen

    Danke !
    habs grad mal installiert.
    ( meine antwort war noch für das post davor von Salz )

    .......ja, sehs grad :lol:

    desktop publishing ? ok, werde mich dann wohl mal einfuchsen müssen.
    wird eh jahre dauern das projekt.

    besten Dank allerseits !!
     
  9. siebenachtel

    siebenachtel bin angekommen

  10. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    Wenn du das Buch erst noch schreiben musst, nimm lieber eine stinknormale Textverarbeitung. Layout etc. ist dann ja erstmal egal. Ist auch einfacher für dich zu bedienen.

    Um was geht's da denn? Synths? Oder erotische Geschichten? ;-)
     
  11. Strelokk

    Strelokk Glitch Bitch

    Nee. Word ist nicht Bestandteil von Windows. Was du meinst, ist Word Pad.
    Office gibbet es aber für kleines Geld als Home&Student-Version.
    Falls du schon einen Verlag hast, hast du dort mal wegen Dokumentvorlagen gefragt?
     
  12. siebenachtel

    siebenachtel bin angekommen

    hmmm, hat was der gedanke.
    andererseits spielts layout auch ne rolle.
    in gwisser weise wird dadurch auch information transportiert.

    im ersten moment wichtig ist der satz,
    z.bsp. kann ich im forum wenn ich was tippe die zeile nur von beginn weg schreiben
    .........................................................................................................und nicht von hier, ohne punkte.

    das nächste wäre idealerweise die möglichkeit zeilen quer am rande einzufügen als quasi ein Buch auf zweiter ebene.

    es geht um geistiges. kosmologie im geistigen sinne. ....auch sinngeschichten. ...so die ecke.

    nein, kein verlag. würde auch kein verlag bringen sowas zum jetztigen zeitpunkt und so wies vorliegt.
    d.h. ich muss die fragmente erstmal selber umsetzen.......für nen kleinen kreis, dann weiterschauen.
     
  13. Strelokk

    Strelokk Glitch Bitch

    Wie willst du das publizieren: gedruckt oder als eBook oder PDF?

    Die Funktion nennt sich Zeileneinzug.

          • Mit dem LIST-Button geht das ansatzweise auch im Forum.
     
  14. abbuda

    abbuda Transistor

    Ich verwende seit Jahren "Ulysses" am Mac und fahre bisher sehr gut damit. Dieses Programm ist extra für Buchautoren gemacht und beherrscht alle nötigen plus nützliche Funktionen perfekt. Ich hatte mich zuvor lange mit all den Textverarbeitungen und DTP-Programmen wie "Word", "PageMaker" etc. rumgeschlagen. Was soll ich sagen, vergiss sie alle wenn du ernsthaft ein Buch schreiben möchtest. Diese Programme taugen nur für Briefe, Flyer, Kurzgeschichten (max. ein paar Seite). Hast du aber ein paar 100 Seiten Text, dann kommst du um eine echte Autorensoftware kaum herum. Das erleichtert dir das Leben extrem. Es gibt natürlich nicht nur "Ulysses", schau dich mal im Web oder einschlägigen Foren rum. Ich möchte mir zum Schluss noch eine kleine Anmerkung erlauben: du hast noch nichts das du einem Verlag vorlegen kannst? Mein Tipp: schreib zuerst mal das Buch bevor du dich nur 1 Minute mit Formatierungen beschäftigst. Der Text muss für sich funktionieren, sonst findest du keinen der's druckt. Die lassen sich nicht von hübschen Formatgimmicks blenden. Ich finde es aber schön dass du dir die Mühe machst ein Buch zu schreiben und wünsche dir viel Erfolg dabei.
     
  15. Pagemaker gibt es noch???
    Ich bin entsetzt!!
    Eigentlich würde ich als reines DTP Programm nur noch Indesign empfehlen (ist dasselbe wie QuarkXPress ohne die Bugs, die da seit etlichen neuen Vollversionen mitgeschleppt werden..). Das ist für das, was du vorhast aber echt zu hoch angesetzt.
    Fuchs dich erstmal in ein Textverarbeitungsprogramm ein. Die Formatierungen die du da benutzt kannst du teilweise dann immer noch übernehmen.
     
  16. arz

    arz Tach

    latex?
    da gibts ja auch wysiwyg editoren wenn man sich nicht so einfummeln will
     
  17. Burt

    Burt Tach

    LaTex macht genau was SiebenAchtel will. Ich habe damit auch schon Bücher gemacht, geht definitv schneller von der Hand
    als jede MausWedel-Klick-Markier-MenueFrickel-Applikation.
    Einarbeitungszeit- und Willen mal vorausgesetzt. Die Lernkurve ist flacher als bei MS-Word(TM) und Co, aber die Ergebnisse
    sind entsprechend professionell.
     
  18. mink99

    mink99 bin angekommen

    TeX / LaTeX

    Und dass DeiN pc immer noch kaputt ist biste selber Schuld .....
     
  19. abbuda

    abbuda Transistor

    Genau das meine ich auch. Ja, LaTex ist bestimmt geeignet. Dass der PageMaker obsolete ist wüsste ich gar nicht, benutzte den vor langer Zeit und erinnere mich ungern an diesen Moloch :?
     
  20. Anonymous

    Anonymous Guest

    würde auch sagen, LaTeX o.ä.. als ich vor längerer zeit das letzte mal damit zu tun hatte, sahen dessen standard-stylesheets zwar nicht sonderlich "schön" aus, aber um die kommt man ja auch rum, wenn man unbedingt will.
    weil ich dazu zu faul war, hab ich dann ein 300-seiten-ding doch in open office geschrieben. grober fehler. open office ist an sich ne feine sache, aber ab 100 seiten macht das wirklich keinen spaß mehr. fängt schon damit an, dass das programm irgendwann nicht mehr zuverlässig ausrechnet, wieviele seiten man genau hat und auf welcher man sich gerade befindet. das kann unnütze panikschübe auslösen, wenn plötzlich 15 seiten weniger da zu sein scheinen als am tag vorher ... und ist auch sonst ein elendes gepfriemel.
     
  21. francesco

    francesco Tach

    Damit hab ich vor ziemlich genau 20 Jahren meine Diplomarbeit (Physik, viele Formeln und Graphen) geschrieben und dann noch einige Jahre auf der Arbeit genutzt für alles was länger als 10 Seiten war, da die damaligen Textverarbeitungsprogramme einfach zu unzuverlässig waren.
    Ist fast eine Programmiersprache, halt nur zur Seiten- bzw. Layoutbeschreibung.
    Jeder Kompilierungsvorgang (dauerte auf dem 486iger bei der Diplomarbeit am Schluß ca. 1 Minute) war eine spannende Sache. Man wusste vorher nie genau wie das Ergebnis am Schluß aussieht, z. B. plötzlich alle Bilder am Ende des Dokuments oder das Inhaltsverzeichnis war wieder mal durcheinander.
    Damals die einzige Möglichkeit für umsonst zu leidlich professioneller Optik zu kommen, aus heutiger Sicht: Nerd³.
    Die Studenten heute nutzen m. W. nach alle Word.
     
  22. arz

    arz Tach

    naja,, glaube latex ist noch ziemlich verbreitet, gerade im (technischen) wissenschaftsbereich. wenn man sich damit auseinandergesetzt hat und ein paar vorlagen auf seine bedürfnisse angepasst hat, ist das ne sehr feine sache, alles sitzt und sieht super aus ... hab an der uni nur latex verwendet, ...
    bei der arbeit benutze ich allerdings auch word, was ab einer bestimmten dokumentgröße unhandlich und nervig wird ... gerade auch so sachen wie bilder und tabellen einfügen etc ... bei latex geht das ja alles automatisch (zumindest sollte es das :))
    Aber: man braucht 2,3 tage um das system zum laufen zu bringen und sich grundlegend einzuarbeiten. ... wenn man dann ein problem gelöst hat (seitenzahlen, abstände, grundlegende formatierung oder was auch immer) ist es dauerhaft! gelöst und überaschungen (bilder springen an falsche stellen, verweise stimmen nicht, ...) wie bei word oä treten eher nicht auf
    ... sind aber nur meine subjektiven erfahrungen
     
  23. Anonymous

    Anonymous Guest

    * Word nutzen wenn man die dümmste Methode will
    Falsch, nur Idioten nutzen vermutlich noch Word. Dumm, dümmer, Word.

    * Latex über emacs org-mode erlaubt komfortabelste Methode
    Ich kann auch Latex empfehlen, aber über den komfortabelsten Weg, nämlich in emacs, org-mode nutzen, irgendwas tippen, dann C-c C-e d drücken, d.h. Control-c, gefolgt von Control-e (e wie export), gefolgt von d, ohne Control diesmal. Danach ist die pdf-Datei, d.h. das Buch fertig. Mit Inhaltsverzeichnis, top-Qualität. org-mode hat natürlich noch eine Million andere Features, muss man ja aber nicht unbedingt nutzen. org-mode versteht von Haus aus latex-Befehle im Text, d.h. möglichst jegliche spezielle Zeichen erst mal vermeiden. Buchstaben, Ziffern, Punkt, Komma, das sollte reichen, mehr braucht man sowieso nicht. Diesen Tip hatte ich ja auch für Spectralis vorgeschlagen, aber Jörg hat wohl stattdessen Notepad benutzt, klar kann man auch machen, wenn man nicht möchte, dass das Ergebnis gut aussieht, ohne jeglichen Aufwand. Null Aufwand, Top Ergebnis, was kann dies noch übertreffen? Nutzen pro Aufwand = Wirkungsgrad geht gegen unendlich.


    Code:
    EDIT:  Text oben so abgeändert, dass ein org-Mode Dokument entstanden ist.  Nun sind die Zeilen, die mit einem * beginnen Überschriften, die automatisch nummeriert werden und auch schön im Inhaltverzeichnis auftauchen, **, *** kann man für tiefere Verschachtelungen nutzen.  Mit Alt-hoch/runter kann man komplette Blöcke in der Reihenfolge ändern.
     
  24. francesco

    francesco Tach

    Problem bei Latex ist halt, dass man erstmal die ganzen Formatierungsbefehle parat haben muss und dann immer noch eine Vorstellung davon was diese bewirken.
    2 bis 3 Tage Einarbeitung halte ich für einen "Normal" Nutzer viel zu wenig. Da hat man dann grad das LaTex System auf seinem Rechner, verstanden wie das mit der Kompilierung und dem Dokument Betrachten so vor sich geht, aber noch keinen nutzbaren Output.

    Nicht falsch verstehen, jemanden mit genereller Programmiererfahrung oder Erfahrung mit Scriptsprachen egal was, dem kann man LaTex empfehlen, aber ohne Vorerfahrung?

    Zu Word: Kann man sgen was man will, wir nutzen es seit vielen Jahren auch für Forschungsabschlussberichte mit bis zu 200 Seiten inklusive Grafiken, Tabellen, Literaturverzeichnissen und mit Referenzverwaltungssystem wie Endnote: Mittlerweile klappt es schon irgendwie, gibt natürlich immer Probleme, meistens irgendwelcher Hickhack zwischen verschiedenen Versionen oder irgendwelchen eingebundenen Mediendaten. Was man aber so von OpenOffice mitbekommt, auch keine Alternative. Und Aufgrund der Verbreitung gibt es definitiv (für uns) keine Alternative. Wir haben etwa 10 Jahre versucht mit Wordperfect gegen den Strom zu schwimmen, keine Change.

    P.S.: ist der Emacs Editor eigentlich immer noch so ein PITA wie früher? Hatte ja zu alten Unix und VMS Zeiten auch schon das Vergnügen ;-)

    Und irgendwie kommt es mir tatsächlich so vor, dass in diesen Dingen Atari vor 20 Jahren der Zeit etwa 10 Jahre voraus war.
     
  25. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    Ja, ist er. :) Ich hab ihn 95/96 benutzt, als es noch keine Clicki-Bunti-Editoren für Linux gab. Konnte mich damit auch nie anfreunden. Wie man das oder auch LaTEX einem Computer-Anfänger empfehlen kann, ist mir schleierhaft. (Muß dazu sagen, das ich letzteres noch nie benutzt hab)
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    Atari ST war definitv seiner Zeit voraus. Leider hamse sichs selbst verbockt. Sie hätten massiv in den schulischen und universitären Bereich drücken müßen, dann wärs was geworden. Naja. Schade drum. Ich mochte meinen Atari...hatte meinen zehn Jahre lang und war mit dem sogar im Vorläufer vom Internet. Hatte die erste Version von Cubase drauf laufen.

    LaTex (gesprochen La Tech) geht hiermit ganz gut: http://www.lyx.org
     
  27. dbra

    dbra Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.

    Jaja, das eingekaufte GEM mit seinen max. 4 Fenstern war schon richtig toll.

    SCNR... Wollte hier keine alten Grabenkämpfe wieder aufmachen... :)
     
  28. siebenachtel

    siebenachtel bin angekommen

    ok, der thread hat mir viel input gegeben, hatte mir bisher echt keine gedanken gemacht,
    ...dachte bisher ich würde per schreibmaschiene mal alles ins reine schreiben :lol:


    Der stand bei mir ist jetzt so:
    mich in 1 programm einzuarbeiten, ist ok. sowas a la wavelab für nen schreiberling :lol:
    was ich nicht machen wollen würde ist ein Programm lernen, um dann festzustellen dass ich irgendwo anecke, mir die bedienung echt nicht taugt, wie z. bsp. fenstervergröserung in cubase, und der interne cubase audioeditor mit dem ich nie warm wurde......
    .....und ich dann zum nächsten programm springe, und zum übernächsten.

    d.h ob ich jetzt nen hunderter hinlegen müsste wäre mir egal......ich will einfach nur einmal lernen.
    denke ich such jetzt erstmal ein forum für sowas. jemand hatte was angetönt.
    ich muss mal noch tiefergehender nachforschen.
    Hoffe wirklich dass ich nur einmal in ein programm eintauchen muss.
    Denke es werden eh alle programme für mich im ersten moment ne riesenhürde darstellen so wie es jetzt grad ausschaut.
     
  29. ikonoklast

    ikonoklast Tach

    Das ist ne wichtige Frage. Wenns ein Verlag macht erstmal nachfragen was die denn haben wollen.
    Books on Demand zb. ist mit WORD ganz glücklich, und damit hat ein Freund von mir - pensionierter Lehrer und NULL Ahnung von DTP - mittlerweile zwei erfolgreiche Romane geschrieben.

    Da ja über das Projekt und das Umfeld eigentlich nix bekannt ist ausser dass der Autor erst noch das Programm zum Erstellen des Textes lernen muss (ist nicht negativ gemeint) wäre ich vorsichtig mit dem Empfehlen von Software.

    Servus,
    Alex
     
  30. ikonoklast

    ikonoklast Tach

    Vor allem: Die Grundlagen des Textschreibens/Publizierens an sich. Die Programme sind fast egal, solange man nicht weiss wie man Texte generell erstellt.

    Ein kleines Beispiel aus dem Bereich Textverarbeitung (Word und Konsorten): In fast allen Texten die ich in meiner Redaktion so reinbekomme sind Überschriften nicht als Überschriften formatiert, sondern als fetter und großer Text. Optisch sieht das aus wie eine Überschrift, funktional ist aber ein gewaltiger Unterschied: Nur wenn die Überschriften auch tatsächlich als Überschriften ausgezeichnet sind (und in der korrekten Hierarchie) kann man ein automatisches Inhaltsverzeichnis anlegen. Bei einem 2-seitigen Text ist das kein wirkliches Problem, bei nem 300-Seiten-Buch schon ...

    etc. etc.

    Daher auch die Frage nach dem Publizieren: Verlage geben da oft vor wie das formatiert werden muss. Da nutzt es dann nix wenn man nicht weiss was das ist und wie man das macht.

    Ich würde folgendes machen:

    a) rausbekommen welches Programm für den Einsatzzweck ("Buch schreiben" ist zu ungenau) am besten geeignet ist. Da spielen auch die Vorgaben des Verlags eine Rolle.
    b) jemanden fragen, der mit *diesem* Programm schon mal tatsächlich ein Buch geschrieben hat.

    Meist wird es so sein, dass du für den angestrebten Zweck nur wenige Prozent des Funktionsumfangs des Programms nutzen kannst, aber du muss wissen *welche* Funktionen du benötigst. Alles andere hält dich nur unnötig auf und verkompliziert alles.

    Servus,
    Alex
     

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