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Brainstorm "Super (Soft) Synth Shootout" - welcher muss rein?

Wilde Suche nach Themen, Ideen …
  • #31
Phase Plant hab ich hier vor mir und alles was ich dafür machen musste war der Kilohearts-Installer... oder ist der iLok?
Komisch, zumindest bei den externen FX wird bei mir öfter gemeckert .Vergiß mein Geschreibsel am besten. Ich musste da irgendwas am Autostart ändern und seitdem ist Ruhe. Den Filter benutze ich häufig.extern.

Von den genannten Softies habe ich bei mir nur Falcon im ILok.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #34
Geht das über Stacking oder Layer à la Kontakt oder kannst du dann die Engines tatsächlich durch ein und dasselbe Filter schubsen?
Geht schon mit Layer, aber halt auch unterschiedliche Synthese Modelle, von daher bei Bedarf auch FM, Wavetable, Samples, Spectrum etc. gemischt. Was bringt es dir wenn alles durch den selben Filter geht, wenn du sie per Macros gleichzeitig steuern kannst. Sieht man mal vielleicht von Sättigungsspielereeien ab, die dann natürlich nur noch monofon mit Summeneffekten möglich sind.
 
  • #35
Nexus 5! Unterschätzt, weil viele die Kommerz-Presets abschrecken und es bis Version 5 eher ein Sample-Player war. Aber es ist ein wirklich potenter, schneller und CPU-schonender Synthesizer und Sampler, der bei mir in der Praxis jetzt Omnisphere, Halion und Zenology fast komplett verdrängt hat.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #36
Halion gehört eigentlich auch zu den Super-Kandidaten. Ich finde die Bedienung nicht ganz so schön und Samples fehlen. Da muss man eigene nehmen oder Presets aufnehmen. Hat den besten Sampler und das vollwertige FM. Da es Demo gibt und kein ILok...
 
  • #37
@notreallydubstep Suchst du eigentlich Workstations oder einfach gute synthesestarke oder gut klingende Synthesizer "allgemein"? Ich habe eher einen Hang zu letzterem, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht universell sind. Ggf. geht es dann noch weiter. Es gibt natürlich eine Top 10 Softsynths hier im Forum und Bekundungen, die bei Soft wie Pigments gar nicht selten ist, früher noch mehr Diva und RePro 5 und 1, die auch noch immer ziemliche Referenzen sind. Aber sie sind eben keine Workstations. Arturias Collection oder die eher unterschätzte Korg Collection ist aber auch einen Blick wert - da sind einfach Synthesizer dabei, die man gut brauchen kann.

Das nur so pro Forma und als Frage.
 
  • #38
Geht das über Stacking oder Layer à la Kontakt oder kannst du dann die Engines tatsächlich durch ein und dasselbe Filter schubsen?
Wenn man den Filter im Mixer anlegt geht das auch. Mit Kontakt hat das aktuelle Halion eher wenig zu tun. Tut mir leid für Dich wenn es so viele Jandidaten gibt.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #39
@notreallydubstep Suchst du eigentlich Workstations oder einfach gute synthesestarke oder gut klingende Synthesizer "allgemein"? Ich habe eher einen Hang zu letzterem, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht universell sind. Ggf. geht es dann noch weiter. Es gibt natürlich eine Top 10 Softsynths hier im Forum und Bekundungen, die bei Soft wie Pigments gar nicht selten ist, früher noch mehr Diva und RePro 5 und 1, die auch noch immer ziemliche Referenzen sind. Aber sie sind eben keine Workstations. Arturias Collection oder die eher unterschätzte Korg Collection ist aber auch einen Blick wert - da sind einfach Synthesizer dabei, die man gut brauchen kann.

Das nur so pro Forma und als Frage.

Ich suche Dinge, die an den inflationären Aspekt von "Supersynth" heranreichen. Also dieses in den letzten beiden Jahren ziemlich erstarkte Genre an "das ist jetzt so mehr oder weniger unser Flaggschiff", das alles irgendwie recht brauchbar kann, aber gleichzeitig keine Workstation ist.

Will heissen; einige Synthese-Engines, eine zünftige Filter-Auswahl, grösseres FX-Rack, eine grosse Komplexität möglich – aber im Kern immer noch ein Synthesizer. Unter Workstation verstehe ich stattdessen Dinge, die mit dem Laden einer "Engine" auch ihre Bedienphilosophie wechseln oder aber den Multimode als tragendes Konzept verstehen.

Ultra ist bspw. ein gutes Beispiel. Da hast du im Oszi unterschiedliche Engines, mal mehr, mal weniger typisch, im Filter eine breite Auswahl, die Modulationen sind üppig, LFOs sind einige vorhanden (8 glaub ich), Envelopes ebenfalls, die FX-Sektion ist breit und mehrkanalig, aber es ist alles in sich schlüssig und wenngleich sich die unterschiedlichen Oszis optisch deutlich abheben, ist es noch nicht "ich lade in Halion eine andere Engine und verknüpf die mit der ersten". Das bleibt immer irgendwie stringent, gleichzeitig sind Supersynths weitgehend Allrounder.

Serum ist mit Multisamples und Spektralsynthese (u.a.) von der reinen Wavetable-Lehre abgewichen und nicht zuletzt auch dank Chaostheorie-LFOs und das zweite Filter gen "Supersynth" aufgestiegen. Current macht ähnliches, auch wenn es sich eher die Herangehensweise von Pigments schnorrt, dass sich über die letzten Versionen sukzessive dorthin entwickelt hat. Und auch Omnisphere folgt, wenngleich etwas anders gestrickt, diesem groben Konzept "Multisynthese-Optionen durch typischen Synth". Phaseplant und Zebra sind da schon eher die Outsider, wenngleich man sie simplifiziert in eine ähnliche Richtung schieben kann.

Die Grenze kann man auch nach unten ziehen, was ich ja schon ansatzweise ausgeführt habe, warum ich Dinge bspw. nicht als Supersynth einordne, aber ich konkretisiere das auch gerne noch. Diva ist eine Bank für sich, aber aus der Kiste kommen niemals authentisch digital gemachte Sounds raus, die Hüllkurven beschränken sich auf zwei, das Routing ist sehr basic und die FX-Slots hart limitiert. Mach das Diva schlecht? Nein, aber es ist kein Supersynth. Massive X ist ein Optionschwein, bleibt aber im OSC immer Wavetabler. Kein Supersynth. Hive kann VA und (abartig flexible) Tables, eine mächtige Modulationsebene, zwei Filter und viel Abwechslung, aber ist im Portfolio trotzdem ein aufs wesentliche runtergebrochene Zebra, vgl. das klare Routing und bspw. 7 fixe FX- sowie 12-Modulations-Matrix-Slots. Kein Supersynth. Dune und Rapid kann man layern, aber so richtig "multi" werden sie in ihrer an sich flexiblen Engine trotzdem nicht. Der Minifreak hat Multisynthese, aber zwei LFOs und ein kleines 3-Option-Filter. Dawesome Myth hat ne Tonne Optionen, startet aber bei Basic-OSCs oder der Resynthese-Iris. Und so weiter...

Mit dem Top-10 - Softsynth Thread hat das alles eher wenig zu tun. Leute (u.a. auch ich) nennen da ja auch ganz häufig irgendwelche Spezialisten. Mir gehts eher um einen kleinen Abgleich in diesem recht spezifischen Thema – darin hab ich versucht, meinen Horizont zu erweitern und mal ein paar der üblichen Verdächtigen™ gegeneinander antreten zu lassen, auch um ihre Stärken und Schwächen benennen zu können.
 
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M.i.a.u.: electric guillaume, Sulitjelma und Moogulator
  • #40
Ah, Danke für die Erklärung. Damit komme ich auch weiter. Weil für Ultra würde ich zwar immer voten, weil es wirklich eine Qualität rein bringt, die man so eher seltener hat und hört. Ich mag dieses Digital-Frickel-Forschungs-Ding, was er bei mir jedes Mal wieder anfacht.

Naja- Diva und Co sind natürlich "Klassiker" Synth mit Zusatz, was natürlich ein anderer Ansatz ist als zB Zebra und natürlich Serum, der faktisch der Inbegriff von alles-können sein dürfte. Ich denke, dass er sicher noch mehr genutzt wird als Allrounder als die Zebren und Ultren dieser Welt.
Ich mag den Spezialisten Synclavier übrigens - und als HW wäre es Regen - das ist eigentlich auch ein Schiff und zwar einfach vom Ansatz her auch ein Ding, was viel will und viel gibt - "Geboooren um Lieeebe zu geben" sang schon der Roland, der Kaiser, Startnummer 2, nicht der aus Japan.

Ja - so würde ich auch den Top Thread nicht mehr erwägen, was natürlich eine Frage des Verständnisses war und bewusst so gestellt.
Ich würde dem Multipoly auch noch mal einiges dazu geben, auch wenn er so gesehen ein VA mit Plus ist, so wie man das heute macht oder machen kann. Diese Nexen und Dunen dieser Welt - sind mir bisher nicht so nahe gegangen. Aber - vielleicht wäre ein Exot wie Drambo auch ein Kandidat. Der ist eine Groovebox, modular und kann sehr sehr viel - 30€ für Mac im Appstore und als iOS Dingsi - was ich extrem schätze.

Achja - auch wenn noch nicht genannt - Zenology und GX Version ist auch gar nicht sooo schlecht, ein Allrounder im klassischsten Sinne - also Steigerungsform von klassisch. klassischer im sinne von klassisch geht es ja kaum mit gutem Grundsound - auch wenn er nicht ACB und Full Monty ist. So ist er doch genug Monty, wenn auch kein Python, wenn du verstehst. K-Lauer.

Nur, um noch ein paar Dinger in den Ring zu werfen, die nicht mal ich ignorieren kann und ich kann sowas ganz gut.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #41
@notreallydubstep : ich habe das auch so verstanden wie Du das erklärst. Ein vielleicht weiterer Aspekt : Mit einem solchen Synth kann ich ohne Probleme ein ganzes Projekt machen ohne etwas anderes zu brauchen.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #42
was natürlich ein anderer Ansatz ist als zB Zebra und natürlich Serum, der faktisch der Inbegriff von alles-können sein dürfte. Ich denke, dass er sicher noch mehr genutzt wird als Allrounder als die Zebren und Ultren dieser Welt.

Wobei gerade Serum bis vor kurzem weder Supersynth noch Allrounder war, als vielmehr ziemlich reine Wavetable-Lehre. Dass die Leute den bis zum Exzess benutzt und ausgereizt haben, spricht da nicht gegen.

Da sehe ich eher schon Pigments und Phaseplant in der Ursuppe schwimmen, die das Genre begründet hat. Bis dahin waren Synthese-Engines meistens per Plugin getrennt (hier VA, dort Tables, da Samples oder Granular), oder halt wirkliche Workstation-Konzepte (u.a. auch Reaktor) auf "lad die Engine" - Basis.


@notreallydubstep : ich habe das auch so verstanden wie Du das erklärst. Ein vielleicht weiterer Aspekt : Mit einem solchen Synth kann ich ohne Probleme ein ganzes Projekt machen ohne etwas anderes zu brauchen.

Richtig. Und; man kann ihn Anfängern bzw. Einsteigern empfehlen als "lern den und du bist bis auf weiteres mal sehr gut bedient".
 
  • #43
man kann ihn Anfängern bzw. Einsteigern empfehlen als "lern den und du bist bis auf weiteres mal sehr gut bedient".
das könnte gut laufen - aber auch schlecht. Die Masse an Funktionen eines "Flaggschiffsynths" könnte Anfänger zum einen überfordern und zum anderen möchte man ja, dass die grundlegenden Synthesekonzepte gelernt werden, und nicht ein spezielles Featuremonster eines Anbieters. Da muss also scharf zwischen Konzept und spezifischer Implementierung getrennt werden.
Für Anfänger würde ich daher eher einzelne Synths unterschiedlicher Bauart (subtraktiv, Wavetable/Sampling, FM, additiv) empfehlen, und erst wenn diese Konzepte grundlegend verinnerlicht sind, zu den großen Schlachtschiffen übergehen.

Gegen "kauf den, und du bist auf weiteres mal sehr gut bedient" spricht natürlich nichts - aber die Hürde zum Umstieg ist bei einem großen Synth natürlich etwas höher, als wenn man z.B. 5 kleinere, spezialisierte Synths hat, und nur einen davon austauschen möchte. Aber das ist natürlich wie die alte Diskussion zwischen Workstation-Fans oder Quantum-Usern auf der einen Seite, und denen mit Minimoog, drei Stylophones und einem MiniDexed auf der anderen Seite. ;-)

Natürlich finde ich es interessant, was beim Shootout herauskommt.
 
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M.i.a.u.: Sulitjelma und notreallydubstep
  • #44
Für Anfänger würde ich daher eher einzelne Synths unterschiedlicher Bauart (subtraktiv, Wavetable/Sampling, FM, additiv) empfehlen, und erst wenn diese Konzepte grundlegend verinnerlicht sind, zu den großen Schlachtschiffen übergehen.
Bei Softsynths find ich das nicht so schlimm, da kann man sich als Anfänger gut mit Freeware das nötigste erarbeiten ;-) Wenn man Musik machen will sind viele ja erstmal auf (anpassbare) Presets angewiesen und halten sich deshalb an die eher gehypten Sachen oder welche für die es Unmengen an Tutorials für die bekannten und gesuchten Sounds gibt.

Was Spezialisten betrifft: Synthese Formen sind per se ab einem bestimmten Punkt austauschbar, Wavetable mit Ringmod oder Waveshaping kann gut auch 'ne Menge Sounds generieren die man Gemeinhin im FM Bereich verorten würde. Ich mag es sehr mit 6 oder 8 Operatoren arbeiten zu können, dringend nötig ist das für ein paar FM-Glöckchen oder FM-Bässe eher nicht. Moog*(ische) Bässe & Leads oder P5ische Pads, typische Sync Sounds, FM-Bässe & Glöckchen, ordentliche Synth Drums kann schon das alte Massive von 2005 bedienen, sobald man ihn beherrscht.

Die auf bestimmte Synthese Formen begrenzte Spezialisten haben aus meiner Sicht oft das Problem dass man nicht lernt die Synthese übergreifenden Zusammenhänge zu verstehen.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und notreallydubstep
  • #45
Bei Softsynths find ich das nicht so schlimm, da kann man sich als Anfänger gut mit Freeware das nötigste erarbeiten ;-)
ja, aber da gibt es halt auch einfache Freeware.

Jede(r) wie er oder sie will, natürlich.
 
  • #47
Einer der ersten dieser „Supersynths“ war meines Wissens nach damals Alchemy von Camel Audio. Doch dann kam Apple …
Ich nutze den heute noch gerne, aber mittlerweile halt Logic-only.
 
  • :(
M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #48
So ein großer Vergleich ist eigentlich eine Lebensaufgabe und kann vom Prinzip her nie abgeschlossen werden. Da müsste man auch gleich klare Grenzen setzen, was und wie und wieviel verglichen wird.

Meine Meinung: Den größten Nutzen eines Monstersynths zieht man dann daraus, wenn man sich damit befasst. Lange und immer und immer wieder. Mit einem. Den einen Synth zu seinem Synth machen. Man kann schon die ganzen features miteinander vergleichen, nur sagt es nichts darüber aus, was geht, was für den einzelnen im Speziellen Nutzer geht, was der Nutzer für sich im Lauf der Zeit für sich entdecken könnte.

Ich hatte/habe ganz sicher nur einen Bruchteil der Supersynths, nicht nur aus Kostengründen, sondern auch weil meine Lebenszeit schlicht begrenzt ist. Was sie allerdings alle gemeinsam haben: Keiner davon hat mich in seiner Gesamtheit überzeugen können. Alles soll irgendwie nur möglich gehen, nur holt mich das wenigste davon wirklich ab und überzeugt mich. Gerade beim trockenen Grundklang ohne Effekte. Da habe ich dann lieber Spezialisten. Oder ich akzeptiere die Unzulänglichkeiten und entwickle entsprechende workarounds. Wo ich dann wieder beim vorherigen Absatz bin und versuche den für mich größten Nutzen aus dem einem Synth zu ziehen.

Und eigentlich gehören für mich dann solche Monster wie Reaktor oder MAX auch mit dazu.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und notreallydubstep
  • #49
Absynth könnte man noch in den Ring werfen ;-) Gibt es seit Dezember in Version 6.
 
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M.i.a.u.: betadecay und notreallydubstep
  • #52
Der originale? Der ist ja noch reinere Wavetable-Lehre als der X und damit komplett am Ziel dieser Übung vorbei.
Da ist afair 2008 ein Update mit VA Oszillatoren mit PWM und SAW/SQU Sync. und weiteren Filter Typen dazu gekommen, ab der Version hatte ich dann auch mit an den Factory Sounds und Soundsets für Massive gearbeitet. Da geht deutlich mehr was das verbiegen (reduzieren der Obertöne, stauchen/strecken bis hin zu Formant) der Wavetables betrifft, als man das von der reinen "Wavetable-Lehre" gewohnt ist. Auch gibt es einen eigenen Modulations Oszillator (also Audio Rate) für FM, Ringmod, Wavetable Position und Filter FM, div. Feedback Pfade und zwei flexibel (vor/hinter/zwischen den Filtern platzierbare) polyfone Insert Effekte.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #53
Ein Kriterium könnte auch sein, ob eigene Samples an Board sind. Das spricht dann für eine gewisse Vielseitigkeit, insbesondere, wenn man die als Modulatoren für FM nutzen kann und für granular.
 
  • #54
Sampleplayback ist für mich selbst nicht unbedingt ein zwingendes Kriterium, auch wenn ich z.B. granulares Sampleaufdröseln sehr begrüße. Bei den "Supersynths" stehe ich da ganz ehrlich sogar eher zwiespältig gegenüber. Hab das schon zu oft gesehen, daß dann viele faul werden. Statt sich mit den Synthesemöglichkeiten tiefergehend zu befassen, gibts dann Soundpacks mit tonnenweise Samples, die sich für mich immer wieder gleich anhören. Eben Dosenfutter statt selbst gekocht.

Will keinem den Spaß daran verderben, ist nur (m)eine von vielen Meinungen.
 
  • #55
+1
Gerade bei Omnisphere sind so viele tolle Samples dabei, dass ich hier oft sehr faul bin. Das geht dann schon in Richtung Presets verwenden. Könnte man andererseits als Herausforderung / Anregung nehmen so etwas selber zu bauen. Oft fehlen da aber auch die Möglichkeiten wenn das z.B. so etwas wie burning piano ist.
 
  • #56
Viele Samples speziell in Omnisphere (z.B. die von Diego Stocco) sind relativ roh und lassen sich vielfältig verbiegen. Das meine ich ja nicht mal.
Mir stellt es immer ein wenig die Fragezeichen auf, wenn ich so Gigabyte große Sample/Soundpacks sehe (z.B. für Pigments), mit kompletten Klangverläufen und auch schon fertig granuliert in den Samples eingebrannt. Bisschen Cutoff auf/zu und ein Eimer Effektsosse drauf - fertig!
 
  • #57
Wenn man es strenger sieht, geht es auch mit Wavetables in diese Richtung. Hier etwas schönes ausgesucht (z.B. in Richtung Vowel/ Vocal) und nach wenigen Handgriffen...Da müsste man sonst schon mehr Aufwand treiben. Wäre auch ein interessantes Thema, hier aber wohl zuviel OT.
 
  • #58
Viele Samples speziell in Omnisphere (z.B. die von Diego Stocco) sind relativ roh und lassen sich vielfältig verbiegen. Das meine ich ja nicht mal.
Mir stellt es immer ein wenig die Fragezeichen auf, wenn ich so Gigabyte große Sample/Soundpacks sehe (z.B. für Pigments), mit kompletten Klangverläufen und auch schon fertig granuliert in den Samples eingebrannt. Bisschen Cutoff auf/zu und ein Eimer Effektsosse drauf - fertig!
Weil immer mehr sein muss. "Wertschöpfung". Die Supermärkte sind voll von convinience food und riesiger Rendundanz - jedoch "gute" Lebensmittel kann man dort mit der Lupe suchen. Wir brauchen eigentlich nur ganz wenig - aber den Großteil des Geldes gibt man für "veredelte Produkte" aus, welche jedoch, am Nutzwert gemessen, minderwertig oder sogar schädlich sind. Die Supermärkte bräuchten nur einen Bruchteil an Verkaufsfläche.

Übertragen auf elektronische Klangerzeuger, gibt es hier ebenfalls eine riesige Redundanz. Riesig. Jedoch das convinience food in Form von Preset- und Sample-Bibliotheken übersteigt in Summe den Wert des Klangerzeugers gerne mal um ein Vielfaches und es wird ständig nachgeschoben.
Klar, es ist eine gekaufte Dienstleistung - und die kostet Geld. Wenn ich die Dienstleistung kaufe, muss ich es nicht selbst machen.
Wenn man jedoch gerne diese Dienstleistung selbst ausführt, braucht man nicht darüber nachdenken, ob man sie nun kaufen möchte. Eigentlich gut, oder?
Ja, ich weiß. Wir sind Jäger und Sammler.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #59
Wenn man jedoch gerne diese Dienstleistung selbst ausführt, braucht man nicht darüber nachdenken, ob man sie nun kaufen möchte.
Ich kaufe diese Dienstleistung gerne.
Es gibt z.B. bei Omnisphere haufenweise Presets, die fantastisch klingen, auf die ich aber nie sellber gekommen wäre und die ich wahrscheinlich auch so nicht hinbekommen hätte. Dafür inspirieren die mich oft zu einem Track. Und mein Fokus hat sich in den letzten 10 Jahren ganz klar zum Musikstück fertigmachen bewegt, weg von endlosen Klangschraub-Sessions. Die haben auch Spaß gemacht, ich glaube aber nicht, dass da meine Talente liegen. Und ja, natürlich passe ich diese Presets oft an, das ist aber immer um dem Track zu nutzen.
 
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M.i.a.u.: Fitzgeraldo
  • #60
Geht mir ähnlich. Man muss ein bisschen aufpassen, nicht das Eichhörnchen zu machen und sich für jedes Plugin jedes nur verfügbare Preset zuzulegen, deshalb hab ich mir da strenge Limiten gesetzt. Aber andererseits; 90% meiner Plugins machen mir keinen Spass beim Init-Schrauben. Ein gutes Preset, dass die Ideen sofort beflügelt, ist da oft Gold wert. Und wenn Eric Persing, Matt Bowdler und Konsorten das eh viel besser können als ich, ist mir das auch die Kohle wert.
 
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M.i.a.u.: electric guillaume

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