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Syntbox - Diverse (vermutlich) leichte Fragen

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von otto auch, 6. März 2013.

  1. otto auch

    otto auch Tach

    Hallo,

    würde mir gern unter Umständen nunja ein Synthie zusammen basteln /lassen.

    Idee recht formschöne Orgel - 2 Reiher :D trifft Micro Korg (und später vielleicht noch den ein oder anderen Kollegen).

    Die Soundengine der Orgel ist defekt - aber das ist halb so wild. Bevor ich aber den ein oder andere Handwerker und Bekannten beschäftige. Würde ich gern erstmal den elektronischen Aspekt abklären - da ich in im Moment am wenigsten einschätzen kann.

    Meine Fragen:

    1.) Lässt sich grundsätzlich jedes elektronische "Keyboard" midifizieren? (Würde die beiden Klaviaturen gern behalten)
    2.) Falls ja, denke ich - würde es genügen, wenn man die Midikänale trennen kann (bevorzugt pro Klaviatur) + Mod/Pitchwheel oder Joystick oder Pad (also Basicversion M/P-Wheel sollte auf jeden Fall drin sein - je nach Preisgefüge auch ein Pad - wäre ein Chaospad nicht auch noch eine alternative also auch als "reiner" Controller?) Was würde so ein Packet kosten?
    3.) Kann man z.B. die Schalter einer Orgel recht problemlos mit dem Innenleben eines Micro Korgs verbinden? (Dürften doch nur "einfache" Ein-/Ausschalter sein!?)
    4.) Falls ja oder auch nur ja mit kleinem Aber, dann wäre es nett, zumindest alle Knöpfe neu zu verdrahten, die Drehregler der Matrix könnte auch mit den Orgeleigenen verbunden werden. Die restlichen Drehregler und vor allem das Display könnte man ja so belassen. Vielleicht noch nen schönen roten Kippschalter für Power.. :nihao: Ich denke auch hier ist das für den Fachmann nichts schwieriges. - zumindest kopftechnisch. Mit welchen Kosten muss ich da rechnen?

    Achso mag kein verbindliche Angebot auf den cent genau..

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruss,
    Otto
     
  2. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Macht 3500 Mark ;-)

    Wenn du den Mikrokorg in die Orgel einbauen willst, so dass alles ordentlich aussieht, könnte es auch sein, dass der Betrag nicht in Mark sondern in Euro fällig wird...
    Für die Kohle gibts bereits Synthesizer die in einem schicken Gehäuse mit anständigen Knöpfen stecken inklusive Garantie und leuchtenden Handrädern...
     
  3. otto auch

    otto auch Tach

    Mit Verlaub das scheint mir etwas überteuert zu sein. :)

    Vielleicht hast du aber auch bereits Schreiner, evtl. Werkezugbauer, Micro Korg und Chaospad mit einbezogen!?

    Oder bekommt man für 1600 € echt nur 2 elektronische Keyboard midifiziert + neues M/P-Wheel und Neuverlötung von jeweils circa ein dutzend Knöpfe und evtl. Drehschalter!? :shock:

    Gruss,
    Otto
     
  4. mink99

    mink99 bin angekommen

    Schlachte einfach zwei billige Masterkeyboards, und bau das Innenleben ohne Gehäuse in die Orgel ein, midimerger oder auch nicht, micro zerlegen , auch in die Orgel rein. (Sollte natürlich leer sein) ..

    Schalter wird ein Problem, der micro hat kaum schaltbare Funktionen.
     
  5. otto auch

    otto auch Tach

    Danke natürlich auch an psicolor.. *hier fehlt der Danke-Button* ;-)

    Also 2 midi/master-keyboards sind (weit) günstiger wie eine Midifizierung!? Wäre bischen schade, da die Orgelklaviatur recht gut (spielbar) ist. Werde mich mal umschauen, denke u.U. könnte man auch bei Digitalen Orgeln Ausschau halten. Gibt es vielleicht empfehlenswerte Keyboards?

    Und ja eigentlich würde ich den micro gern zerlegen und mit den Knöpfen und Drehregleren der Orgel steuern, schön wäre es natürlich noch mehr (schaltbare) Funktionen regeln zu können, aber das wiederum würde sich dann vermutlich doch recht teuer gestalten. Und ja sind nicht viele Schalter/Knöpfe. Platztechnisch würde man der korg (als Expander) wohl recht problemlos unterbingen. Wobei mich echt zum einen das Innenleben des Micro interessieren würde und zum anderen, ob das nicht doch recht überschaubare Lotarbeit ist.

    Gruss,
    Otto
     
  6. mink99

    mink99 bin angekommen

    Einfache Keyboards bekommst du gebraucht schon um die 30 Euro ...
     
  7. otto auch

    otto auch Tach

    Für zwei gute 3.5 Oktaven Keyboards würde ich auch maximal 300 € ausgeben. Bin durch mein E-Piano schon etwas verwöhnt.. Die einzigen Synthkeyboards die ich halbwegs vergleichen konnte, sind die eines Virus und der Karma. Diese Qualität wäre schon gut/ok..

    Hm ganz nette Zugabe wäre auch ein Keyboard mit 3 Wheels..

    Gruss,
    Otto
     
  8. Es wäre hilfreich, zu erfahren, um welche Orgel es sich genau handelt. Eigentlich läßt sich nahezu jede Tastatur midifizieren, ist halt nur eine Frage des Aufwandes und ob es sich auch wirklich lohnt.

    Bei Doepfer gibt's das CTM64 für genau diesen Zweck, allerdings ohne Dynamikinformation, da nur ein Schließkontakt pro Taste abgefragt wird. Für Anschlagdynamik braucht's entweder einen Umschalter zwischen 2 Sammelschienen pro Taste (alte Variante) oder 2 Schließkontakte, die zeitlich versetzt betätigt werden.

    Wenn das noch eine alte analoge Orgel mit richtigen Kammkontakten pro Taste ist, würde ich das bleiben lassen, weil schlimmer als das Sauberhalten von Schienen einer Modellbahn.

    Bei Doepfer bekommst Du gut spielbare Tastaturen von Fatar, wie zB die TP/9S, die auch in den kleinen Viren drinsteckt (allerdings mit Gewichtung). Im Virus KB steckt die TP/8S drin, die ist noch ein Stück besser. Da fehlt aber noch die Elektronik zum Abfragen der Tastatur, die gibt's ebenfalls, nennt sich MKE, ist direkt auf diese Fatar-Tastaturen ausgelegt und muß nur zusammengesteckt werden.

    Sofern Du die Arbeiten nicht selbst ausführen kannst, würde ich nur das Gehäuse der Orgel verwenden und neue Komponenten einbauen, alles Andere lohnt sich einfach nicht.
     
  9. Jenzz

    Jenzz bin angekommen

    Aloha .-)

    Man muß eine Tastataur nicht elektrisch abfragen, um daraus MIDI-Daten zu generieren. Im 'akustischen' Bereich gibt ja Systeme wie QRS PNOScan, die direkt die Tastatur abtasten incl. Dynamik und Poly-Aftertouch... Das System gibt es übrigens auch für Orgeln mit 2x 61er manual... Kostet aber...


    Jenzz
     
  10. Das sind sicher diese Systeme, die kontaktlos arbeiten, richtig? Hab da welche mit optischer Abtastung gesehen und eins kapazitiv, so wie bei ein paar alten Ensoniqs. Teuer und mechanisch aufwendig, erfordern AFAIR ne ziemliche Präzision beim Einbau.
     
  11. Jenzz

    Jenzz bin angekommen

    Aloha .-)

    Ja, das fuktioniert berührungslos über Infrarot. Die Instalation ist relaiv einfach und unkritisch, da es diverse Lernmodi gibt, die die mechanische Gegebenheiten berücksichtigen. Ich baue sowas 2-3 mal im Jahr in Rhodes oder CP-70 ein...

    Hat aber nichts mit der unsäglichen Moog PianoBar zu tun... Da gibt es ja nette Videos im Netz, wo Leute mit ihrer Taschenlampe das Ding zum spielen bringen... .-)

    Ein solches PNOSCan - System kostet um 1200 EUR... Ist schon ne Stange Geld für sowas...

    ...würde ich definitiv auch so sehen. Überhaupt, um das umzusetzen müsste man auch erstmal die technischen Unterlagen der beteiligten Geräte studieren, was da überhaupt möglich wäre...

    Jenzz
     
  12. Mein Reden. Wenn er Glück hat, isses eine schon digitale Böhm oder Wersi. Da stecken dann eh schon Fatar-Tastaturen drin und das Herz ist ein 6809-Prozessor. Da läßt sich MIDI problemlos nachrüsten, die 2 Adressen für einen 6850 finden in jedem Adreßraum noch Platz, und wenns ein ungenutzter Vektor im ROM ist. Die Ansteuerung dafür zu schreiben ist eine andere Sache, vor allem, wenn nicht genau bekannt ist, was an der Engine defekt ist. Anstatt sich mit dem Analysieren und ergänzen einer bestehenden Firmware rumzuplagen (und dem Brennen von EPROMs), hat man schneller einen Singleboardcomputer mit Tastaturabfrage und MIDI drangehängt.
     
  13. otto auch

    otto auch Tach

    Danke für die umfangreichen Antworten.

    Habe dadurch auch Fragen beantwortet bekommen, die ich mir auch so (nicht hier) gestellt habe. Das Thema mit dem Midifizieren habe ich etwas unterschätzt und dem Thema Logistik nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt. Daher Synthbox ja, Orgeln midifizieren nein. Habe auch noch ein altes Midikeyboard rumliegen, aber ich denke das werde ich auch nicht nutzen. Lieber bischen sparen und dafür was halbwegs vernünftiges.

    @microbug: Danke deinem Beiträgen im Nachbarforum, kann man sich einen guten Eindruck verschaffen, wo was verbaut ist - (weiss nicht ob verlinkung erwünscht..) und diesem PDF. Das mit dem Unterschied der TP/9S zur TP/9 ist mir nicht klar. S = leicht gewichtet; ohne S = ?

    Das mit dem Virus ist ein guter Anhaltspunkt. Die Qualität wäre ausreichend, die Optik leider nicht so sehr (aber das soll nicht das Thema sein). Weisst Du zufällig was in den Novation MidiController verbaut wird?

    Giibt es keinen Anbieter der ein kleines aber gutes Keyboard ohne viel Extras im Programm hat?

    Hintergedanke von dem Projekt ist ja u.a. wegzukommen von dem Rechner und da sind diese Extras eher unnötig. Out of the Box scheint mir (fast) günstiger als bei Doepfer (Vorteil ist dort aber sicher die Flexibilität). Bei Studiologic hat es zwar weniger Extras , kleinste Modell hat 61 Tasten (zweimal 61 wäre mir zu viel - Tasten sowie preislich). Vermute (kenne das Keyboard ja nicht und eine Analogie bei der Modell-Bezeichnung bei Fatar kann ich mir derzeit nicht herleiten) ein geteiltes Studiologic Fatar SL990Pro wäre schon ideal. Funktioniert aber wohl nicht so einfach.. :cry: Das Keyboard hat ja ein (für mich) nützliches Extra - zwei Midi-Outs. Auf ein zweites Paar Mod-/Pitch wheels kann ich erstmal verzichten.

    Etwas unschön ist, das Hersteller und Händler sich über das Thema Keysplitting sehr bedeckt halten..

    Und mal eine ganz andere Frage: Wo bekommt man technische Zeichnungen oder zumindest erweiterte Bemassungen von Synthies her?

    Danke!

    Gruss,
    Otto
     
  14. In den Novations stecken ebenfalls Fatar-Tastaturen, meist die gewichtete TP/9S.

    Interessantes PDF, das kannte ich noch nicht, allerdings schreiben die da Unsinn. Eine TP9 ohne irgendwas dahinter gibt's nicht, sondern nur TP/9S (Synth) und TP/9 Piano. Die TP/9S gibt's gewichtet und ungewichtet. Im Blofeld steckt die ungewichtete drin, in den kleinen Viren die Gewichtete, ebenso im Kurzweil PC361 und PC3K6, siehe auch der schon erwähnte Tastaturthread im Nachbarforum.

    Die im PDF genannte TP9 ist eine TP9 Piano, und die steckt wirklich im Numa Compact drin. Sieht aus wie eine Klaviertastatur, ist aber sehr leichtgängig.

    Ein Masterkeyboard also. Ok, was hast Du denn noch für ein MIDI-Keyboard rumstehen?

    Wenn Du ein Masterkeyboard mit einer Tastatur wie der des Virus KB haben willst, dann würde ich mal auf die Suche nach einem Quasimidi Cyber-6 oder Raven gehen (der Raven ist incl Synthengine, der Cyber-6 ohne), da steckt beidesmal die TP/8S drin.

    Könnte aber möglicherweise günstiger werden, sich bei Doepfer eine TP/8S zu bestellen und dann das MKE dranzuhängen, fehlt nur noch ein Gehäuse drumherum. Kann Dir sicher ein Schreiner was zimmern.

    Wenns ein 61er sein soll mit gute Tastatur, dann auch mal nach einer GEM S2 umschauen. Das ist eine einst teure, aber sehr unterbewertete Synth-Workstation aus den 90ern (und heute meist spottbillig zu haben) mit der meiner Meinung nach besten Synth-Tastatur überhaupt, die hat sogar polyphonen Aftertouch und verfügt über mechanische Kontakte. Turboversion nur dann nehmen, wenn man auch die Synthengine nutzen möchte. Dicker Nachteil: alle Speicherung nur auf Diskette, lediglich die Turbo-Version bietet die Möglichkeit, eine batteriegepufferte RAMDisk nachzurüsten (da werden einfach normale Chips reingesteckt).
    Als Masterkeyboard ist das Ding wirklich gut, vor allem, weil es auch doppeltes MIDI hat und Du faktisch alles programmieren kannst.
    Ich hab sehr lange eine S3 Turbo gehabt (76er Version), sie aber dann verkauft, weil ich sie wirklich nur als Tastatur genutzt habe.

    Eine bessere Tastatur fürs wenige Geld wirst Du kaum finden. Eine etwas kleinere Alternative wäre der Kawai K4. Gute Tastatur und ebenfalls billig. Nicht zu vergessen den K5 und den Kurzweil K2000, alle beide durch Multisetups auch prima als Masterkeyboards verwendbar. Von Kurzweil gabs auch mal einen PC161, ebenfalls mit TP/9S, aber alte Version und recht klapprig. Ist aber gerade im Setupmodus genial, weil man damit einen ganzen Hardwarepark verwalten kann. Den PC161 sieht man aber kaum irgendwo.

    Ich weiß ja nicht, was Du sonst musikalisch noch so vorhast, aber vielleicht wäre ja ein Kurzweil PC361 interessant? Neben der schon erwähnten guten Tastatur und einem ausgefuchsten Setupmodus gibt's da auch einen sehr netten und sehr flexiblen Digitalsynthesizer mit Orgelmodus als Dreingabe, der eine Menge Programmierbare Controller besitzt. Die Synthengine wurde mit dem K2000 im Jahre 1991 eingeführt, mit dem PC3 stark erweitert und ist lange nicht ausgereizt. Gibt einen eigenen Thread dazu hier und ist auch im Kurzweilthread des Nachbarforums Thema. Gibt's allerdings nur noch gebraucht, ist aber jeden Cent Wert. Ich geb meinen nur dann her, wenn ich günstig an einen 76er PC3 mit defekter Tastatur komme, die ich dann austauschen möchte :)

    Split und Layer können alle von mir genannten Tastaturen bzw Synths problemlos, bei den Kurzweils geht das sehr komfortabel: Enter gedrückt halten, Taste auf Tastatur drücken und fertig ist der Splitbereich.

    Ich arbeite hier auch ohne Rechner, zumindest fürs MIDI-Sequenzing, mit PC361, Yamaha DX7II und einer MPC2000 XL als Sequenzer. Ideen halte ich meist im Sequencer des PC361 fest. In dieser Hinsicht ist übrigens der K2000 und seine neuere Version K2661 interessant, denn beide verfügen über einen sehr ausgefuchsten Sequenzer, der ein Arbeiten wie bei Ableton Live ermöglicht. Der K2661 wäre sicher auch interessant für Dich, allerdings ist der gebraucht bislang relativ teuer gewesen, zu teuer für das was er nicht kann und daß man sich mit alten Speichermedien wie Diskette und SCSI rumschlagen muß. Dafür kann er im Gegensatz zum PC361 Samples laden, hat den bessern Sequenzer und kann die massig im Netz verfügbaren Sounds der K-Serie laden. Die Tastatur ist zwar auch eine gewichtete TP/9S, fühlte sich aber klappriger an als die des PC361.
     
  15. otto auch

    otto auch Tach

    anke Dir für die ausführliche Antworten und Ideen.

    In dem Novation Impulse Keyboard dürfte demnach eine TP/8O sein!?

    Vermutlich stellt Fatar zwar auch kleine Orgel Keyboards her, Doepfer hat es aber nicht im Programm - wenn man nett nachfragt, würden die aber u.U. einen bestellen!?

    Die Doepfer Website ist schon etwas anstrengend - Wo kann man z.B. die Funktion Aftertouch wählen? Bzw. was kostet dieser Service?

    Positiv ist das die Elektronik (MKE) auch mit zwei (und wohl mehr!?) Tasterturen umgehen kann.

    Wobei im Moment tendiere ich zu zwei 61er. Den ein oder anderen Minisynth könnte man vermutlich zwar für die eine Oktave weniger (49 <> 61) einbauen, aber denke das ist nicht wirklich "nötig" - bin mir aber da noch nicht sicher ich denke mit 61 + 49 Tasten lässt sich schon viel anfangen..

    Also das Projekt ist schon weitsichtig ausgelegt. Also bediene schon länger Knöpfe von dem einen oder anderen Synthie allerdings nur mit einem Eingabegerät.. und davon will ich mehr und mehr weg kommen. Einen Virus und eine Electribe hatte ich schon hier - aber die Vorzüge (von Hardware) waren mir schon vorher bewusst. Also mein(e) Ideal Synth / Orgel / Korg :D dürfte sich (gern) in diese Richtung gestalten.

    [​IMG]

    Ich denke der Micro ist ein guter "Einsteigersynth" - solide und relativ flexibel, die Electribe, die Korg gern auch in einer Neuauflage Richtung Electribe MS Mini aufleben lassen darf, ein vernünftiges Metronom und der MS 20 Mini (Tier und Künstler) für u.a. die Aufgaben, bei denen der Micro etwas schwächer auf der Brust ist. Ich denke der Micro kommt als erstes ins Haus, die Electribe müsst nicht neu sein bzw. dürfte auch ne andere Groovebox (z.B. handlicher) sein, Sampleladefähigkeit ist dabei fast Pflicht. Ich denke bei einer kleineren Version, wäre ich mir sehr sicher, diese mit in die Orgel zu bauen. Was die Einbautiefe des MS 20 betrifft, bin ich mir auch nicht sicher, denke es ist weniger schlimm wie es der äussere Eindruck vermittelt. Auf der untere Ebene dürfte gern eine Art Rompler, 8 Bit Synth und oder vergleichbares sitzen. Achja die obere bzw. alle Bedienelemente ausser den Keyboardtasten sollen geneigt eingelassen werden.

    Über die Verkabelung habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, dabei besteht ein kleines Konzept und viele unbeantworte Fragen. Dazu u.ä. demnächst mehr.

    Gruss,
    Otto
     
  16. Hallo Otto,

    Vielen Dank für deinen Post.

    Die Impulse Tastatur wird von V-Tech hergestellt. Die Tastatur der ReMOTE SL mkII Serie wird hingegen von Fatar gemacht.

    Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Marcel // Novation und Focusrite Support
     
  17. Aftertouch gibt es nur bei der Hammertastatur 88TP/40GH. Das gibts nicht als separaten "Service" für andere Klaviaturen.

    Naja, lineare Hypertextnavigation finde ich nicht anstrengend: http://www.doepfer.de/MKE.htm verweist mit folgendem Text
    "Falls Sie eine Tastatur an MKE anschließen wollen, so finden Sie passende Tastaturen und Kabelsätze bei Zubehör und Ersatzteile" auf www.doepfer.de/zubeh_d.htm. Dort suchst Du nach dem Wort "Aftertouch" und wirst dann bei 88TP/40GH die Worte "mit monophonem After-Touch-Sensor" finden, und bei allen anderen Klaviaturen die Anmerkung "ohne After-Touch". Dafür hab ich jetzt etwa 70 Sekunden gebraucht, ohne mich jemals für das Thema interessiert zu haben...
     
  18. otto auch

    otto auch Tach

    Danke für die Antworten.

    @Marcel: Danke auch für die Information und das Angebot - werde wohl gern darauf zurückkommen.

    @florian_anwander: Ganz so einfach erscheint es mir nicht - kenn mich damit aber ja auch nicht aus.* An besagten MKE kann man ja Aftertouch anschliessen und Standardtasterturen. Und z.B.: "Synthesizer-Tastatur 61TP/9S, 61 Tasten/5 Oktaven, ungewichtet, ohne After-Touch
    (Gewichtung und/oder After-Touch nur auf Sonderbestellung)" <- Wobei dieser Satz durchgestrichen ist - bedeutet es doch zumindest das dieser Service möglich war und wohl nicht nur für eine 88TP oder 40GH limitiert ist/war. Wie auch immer, so oder so, finde ich die Seite trotzdem nicht gerade anwenderfreundlich.

    * Mit Aftertouch erweiterbar scheinen ja einige Fatar-Tasterturen zu sein. Was mir hingegen nicht ganz klar ist ob das in Richtung: >einfach ein Wert mehr auslesen (plus der Elektronik die man so oder so braucht)< oder eher Richtung: >aufwendige Arbeiten am KEyboard notwendig..< geht!?


    Gruss,
    Otto

    Achja und etwas für das Archiv: von Miditec gabe es wohl eine Midikeyboard mit vier Midi-Outs.
     
  19. Doepfer bietet das nicht mehr an, und das wird schon seinen Grund haben. Du kannst ja mal bei Ihnen nachfragen, warum.
     
  20. Das hat auch seinen Grund: solche Sonderbestellungen dauern bei Fatar bis zu 12 Wochen, was viele Kunden nicht verstehen, daher bietet er das nicht mehr an, spart Ärger. Man kann leicht über angebliche Kundenunfreundlichkeit schimpfen, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Da ist der Hersteller selbst das Problem, nicht der Vertrieb.

    Wer jemals in Bereichen gearbeitet hat, wo man Kunden aufgrund von Lieferzeiten bei Herstellern vertrösten mußte, wird wissen, daß das massiven Ärger bedeutet. War vor 20 Jahren schon so und ist heute, wo alles schnell gehen muß und die Leute einfach deutlich weniger Geduld haben, noch viel schlimmer.

    Interessante Sache mit dem Hersteller der Impulse-Tastatur, bestätigt meinen Verdacht, daß es keine Fatar ist. Fühlte sich weder nach TP/8 O noch nach TP/8 (9) Piano an, die kenne ich beide. V-Tech dagegen kennt man hierzulande als Hersteller von Kinderspielzeug, aber ob das der gleiche Hersteller ist? Ok, mit einer großen Spritzgußanlage kann man vieles herstellen, und da V-Tech zumindest mal Minitastaturen baut, warum nicht auch Große?

    Was dem Aftertouchsensor angeht, so ist das einfach ein sogenannter Sensor Strip, der aber nur bei den dafür vorgesehenen Tastaturen befestigt werden kann. Die alte TP/6 und die TP/7 BA zB können den erst garnicht aufnehmen und sind auch dafür nicht ausgelegt, Spielraum über den unteren Anschlagpunkt hinaus zu haben. Bei der TP/9S merkt man zB den AT-Punkt sehr deutlich, man muß am unteren Anschlagpunkt nochmal fester drücken, um AT auszulösen. Ob sich die Mechanik der Tastaturen ohne serienmäßigen AT von denen mit AT unterscheidet, kann ich nicht sagen, da man auf diese Unterlagen bei Fatar nur als Entwickler von Hardware Zugriff hat und diese Unterlagen zudem noch einem NDA unterliegen (streng vertraulich). Nach dem, was ich bisher sehen konnte, wir der über den unteren Anschlagpunkt hinaus gehende Spielraum über einen Gummidämpfer gelöst, der wahrscheinlich in der Variante ohne AT fester ist als Ohne.

    Technisch gesehen ist das mit dem AT einfach ein weiterer Wert, der analog übermittelt wird, aber von der Keyboardmatrix getrennte Anschlüsse hat. Ist bei allen mir bekannten Tastaturen so gelöst, und ich kenne inzwischen sehr viele.
     
  21. otto auch

    otto auch Tach

    Danke euch beiden für die Antwort!

    Mag ich ja garnicht bezweifeln und microbug hat den Grund erklärt, mir ging es darum das man den Service buchen konnte und das dieser nicht auf 88er Tasteruren beschränkt ist sowie das die Doepferseite zumindest für mich weiterhin undurchsichtig ist. Wobei das mit dem Aftertouch nur ein Beispiel war. Aber will den "Hersteller" nicht schlecht reden, habe ausser via Website bis dato auch nichts mit ihm zu tuen gehabt.

    @microbug: Also will hier sicher nicht über Kundenunfreundlichkeit schimpfen. Klar 12 Wochen und Ungeduld harmonieren nicht immer. Also ich könnte 12 Wochen warten, wenn es ausreichend und frühzeitig kommuniziert wird. Aber ich kenn die Problematik sehr gut.

    Danke für die wieder sehr ausführliche Antwort!

    Rein aus Neugier: der AT-Streifen!? wird dann einfach durch den dafür vorgesehenen Schacht gezogen und über die MKE darf er dann sprechen lernen!?

    Was mich weiterhin etwas verwirrt ist die Sache mit den Modell-Bezeichnungen von Fatar. :selfhammer:
    Also 40GH ist klar aber was sind die Unterschiede zu 40M. Gerade respektive Studiologic Tasterturen im PDF werde die vermeintlichen Teile nur mit 40 bezeichnet (s.ä. wie bei den 9ern). Laut der Nachbarsseite wären davon ein paar 40M und z.B. das Studiologic SL990 PRO bereits mit einer 40GH!?* Was ja anscheinend dem Top-Modell entspricht - abgesehen von der Holz(kern) Version. Auf der t Seite ist man sich da scheinbar auch nicht klar drüber. Auf der deutschen Produktbeschreibung findet man kein Wort über GH bei der englischen hingegen schon. :selfhammer:

    * Allein der Preisunterschied gestaltet sich etwas seltsam. 335 €* bei t und min. 759 € bei D. * Wäre ja quasi schon ein Schnäppchen.

    Anscheinend fallen aber eh die meisten Studiologic Teile flach, da keine Zonen.. :cry: nicht das ich schon so ne Tastertur hätte, die sogar intern Zonen splitten kann - nur halt nicht extern.. :kaffee:

    Aber gerade hinsichtlich weg vom Rechner scheint mir es doch sinnvoll(er) zu sein sich bei Masterkeyboards umzuschauen. Bzw. habe ich schon gemacht. Die oder zumindest scheinbar vergleichbare Yamaha Modelle findet man recht häufig. Kurzweil selten und selten mal unter 400 €. Da müsste mir dann der Soundgenerator oder die Midigeschichte (sehr) gut gefallen - Potential scheint es ja zu haben. :)

    Bezüglich Midi wie sieht es da z.B. mit Technics/Hohner Keyboards bzw. digitalen Orgeln aus. Von Yamaha gibt es da ja auch ein paar Teile. Also ein Technics Keyboard habe ich das ein oder andere mal gespielt und das würde ich der Korg Karma und Virus KB einordnen. Ich vermute eine gute Tastertur plus "erweitertem" Midi Setup ist da auch nicht so oft verteten? Okay die Böhm Teile kannte ich nicht die haben sowas sicherlich .. sind aber auch nicht sonderlich erschwinglich.

    Direktes Midirecording als von der Tastertur aus - ist schon ein Feature dem ich wohl mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.

    Ideal, um es mal mit Worten anstatt Bildern zu definieren, wäre

    2 x 61/49
    gute Synth-, Orgel- und oder Pianotastertur
    4 Zonen wäre top, 3 ok.. bezogen auf 2 x Tastertur
    nettes Midisetup - also Midi Rec und die Zonen / Kanäle sollten sich gut steuern lassen
    Soundengine is eher optional
    schlanker Fuss begrüsst :mrgreen:


    Gruss,
    Otto
     

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