The art of production: Paula Temple

fanwander

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das ist und bleibt funktionelle Musik
es geht um alt wird als neu verkauft mit einem doch etwas pathetischen Gestus
Genau diese zwei Sätze bringe es auf den Punkt. Es darf jeder machen was mag, aber man möge uns bitte mit Bedeutsamkeitsgetue verschonen. Ob 2019 barfuß im Schneidersitz veganen Techno machend oder 1976 bekifft vor Moogschrankwänden verechoten 4-Schritt Arpeggien lauschend ist egal - von außen betrachtet wirken diese Leute (und noch mehr die sie hypenden entsprechenden Medien) immer extrem lächerlich.
Wie hieß der Typ mit "Des Kaisers neue Kleider"? Hans Christian Andersen oder so...?
 
R

Rastkovic

Guest
Hier mal ein paar wenige Beispiele wo das herkommt - alles Ende 90:
Du hast '96 geschrieben, jetzt sind wir schon bei Ende '99.

Mitte der 90er sind fast alle auf den Jeff Mills Zug mitgefahren, Ende der 90er ist schon wieder Post-Fine Audio Recordings Chris Liebing Ära. Da war das Zeitalter des Schranz dann eingeläutet. Wie erwartet viel perkussiver Techno, auch wieder irgendwie Jeff Mills (Purpose Maker) beeinflusst, wenn dass ein oder andere genannte Stück mal nicht sogar schon Schranz ist.

Ich kann hier dennoch nichts hören was Paula Temple für mich ausmacht. Industrial/Ambient Einflüsse, viel Raum in den Tracks.

Hier sind mal drei äußerst solide Stücke von Frau Temple, wo mir erstmal nichts vergleichbares in der Vergangenheit zu einfällt. Wohl gemerkt soll das NICHT bedeuten, dass das hier des Weisheit letzter Schluß in Sachen Techno darstellt. Hochgebauscht und mit Begriffe wie "Kunst" um sich geschmissen habt WENN dann ausschließlich ihr.... :)


Paula Temple - Ful


Paula Temple - Deathvox


Paula Temple - Gegen
 
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Rastkovic

Guest
Ob 2019 barfuß im Schneidersitz veganen Techno machend oder 1976 bekifft vor Moogschrankwänden verechoten 4-Schritt Arpeggien lauschend ist egal - von außen betrachtet wirken diese Leute (und noch mehr die sie hypenden entsprechenden Medien) immer extrem lächerlich.
Wie hieß der Typ mit "Des Kaisers neue Kleider"? Hans Christian Andersen oder so...?
Mit Toleranz hat man es in Bayern nicht so, oder wie war das?

Einfach mal nach Video Interviews von Paula Temple suchen, es gibt wohl keine aktuelle Techno Künstlerin die weniger hipstermässig rüberkommt. Abgesehen von der erfahrenen Techno Damen der 90er natürlich....
 

sushiluv

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Die eigene Musik als Kunst bezeichnet ist hier im Forum von diversen Usern fast täglich zu lesen, scheint kein Problem zu sein.
Abgesehen ist das eine Serie, Resident Advisor hat sich den Titel ausgedacht, nicht Paula Temple.
Es ist aber natürlich bequem sich auf auf Lorbeeren längst vergangener Zeiten auszuruhen und dabei zu vergessen, das man vom Musiker zum Synthesizersammler verkommen ist.

Der Gedanke neues schaffen zu wollen ist ehrenvoll, aber so leicht ist es offensichtlich nicht. Auch wenn es ihren Sound nicht erst seit heute gibt, kann ich in ihren Tracks (das neue Album als Beispiel) durchaus eine eigene Handschrift erkennen, das ist auch was einen Musiker unter anderem ausmacht.
 
Zuletzt bearbeitet:

tom f

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Du hast '96 geschrieben, jetzt sind wir schon bei Ende '99.
Nein da steht Ende 90 und meine verlinkten Lieder umspannen etwa ein Jahrzehnt zwischen 1993 und 2003


Was ich bei den von Dir verlinkten Songs als besonders besonders heraushören soll ist mir nicht klar - solide Nummern keine Frage - aber sicherlich nichts nur irgendwie Wegweisendes oder Innovatives.

Und ich mache mir jetzt nicht die Mühe Tracks zu posten die in den letzten 30 Jahren wegweisend waren sorry :)
 
R

Rastkovic

Guest
Was mir hier ein wenig fehlt ist der Respekt vor der Künstlerin. Heutzutage ist es gang und gebe als erfolgreicher DJ(ane) einen Ghostproducer zu haben der einen die Tracks abliefert.

Den Eindruck habe nach diversen Interviews von Paula Temple überhaupt nicht. Allein das verdient Anerkennung.
 

tom f

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Die eigene Musik als Kunst bezeichnet ist hier im Forum von diversen Usern fast täglich zu lesen, scheint kein Problem zu sein.
Abgesehen ist das eine Serie, Resident Advisor hat sich den Titel ausgedacht, nicht Paula Temple.
Es ist aber natürlich bequem sich auf auf Lorbeeren längst vergangener Zeiten auszuruhen und dabei zu vergessen, das man vom Musiker zum Synthesizersammler verkommen ist.
Das ist reine Nörgleie ohne jeglichen Inhalt - ausser persönlichen Unterstllungen und Verallgemeinerung.

Keine Ahnung wer seine Sachen hier als Kunst betitelt - mir käme das nicht in den Sinn - wobei man ja reglemässig mit textlichen Zusammenbrüchen rechnen muss wenn man den Leuten hier sagt dass sie scheibar nichtmal die Ambition haben aus dem niedrigen Mittelfeld auszubrechen - selbst wenn es auch als Aufrif an sich selbst erkennbar ist es besser zu machen.

Alles was man hier so als Kritik - egal wo und egal ob konstruktiv - erwähnt ist für irgendwen ganz gemein und unzumutbar.

Sollen wir das Spiel nun auch auf Dritte ausweiten die sich selber der kommerziellen Maschinerie unterordnen ?

Und wenn ich Mc Donalds nicht esse, dann - Deiner Logik nach - wohl nur weil ich zu doof bin selber ein Brötchen zuzubereiten ?

Man kann natürlich auf der Ebene verweilen die man selber kritisiert - aber vielleicht fällt es auch auf, dass der Diskurs schon längst auch andere Zweige entwicklet hat die man durchaus aufgreifen könnte.

Oder - ich wiederhole mich - soll das hier nur eine Ansammlung von Fanpostings werden ?

Wozu ?

Wer was zur Diskussion stellt in dem er es teilt nimmt logischerweise in Kauf dass er neben Zustimmung das Gegenteil lesen wird.


Und ganz nebebei: Apple ist zu teuer, Roland Boutique klingt nicht annähernd wie die Originale und Synthmusik machen die die keine echtes -> anständiges Istrument spielen können - ist da was dabei das triggert ? :harhar:
 
R

Rastkovic

Guest
Nein da steht Ende 90 und meine verlinkten Lieder umspannen etwa ein Jahrzehnt zwischen 1993 und 2003
Die Frau macht die Musik die 1996 so gut wie Alle gemacht haben - und warum ist das nun was besonderes ?
⚠

- aber sicherlich nichts nur irgendwie Wegweisendes oder Innovatives.
Das nicht-innovativ Argument sollte man heutzutage besser nicht mehr in den Mund nehmen. Wie will man denn in den 2010er etwas innovatives zum Thema Techno abliefern, wenn spätestens Anfang der 2000er bereits alles gesagt wurde?

Ich denke es gibt keine begrenztere Musikrichtung als Techno, wo man sich quasi nur noch über den Sound oder durch Fusion definieren kann....
 

sushiluv

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Das ist reine Nörgleie ohne jeglichen Inhalt - ausser persönlichen Unterstllungen und Verallgemeinerung.

Keine Ahnung wer seine Sachen hier als Kunst betitelt - mir käme das nicht in den Sinn - wobei man ja reglemässig mit textlichen Zusammenbrüchen rechnen muss wenn man den Leuten hier sagt dass sie scheibar nichtmal die Ambition haben aus dem niedrigen Mittelfeld auszubrechen - selbst wenn es auch als Aufrif an sich selbst erkennbar ist es besser zu machen.

Alles was man hier so als Kritik - egal wo und egal ob konstruktiv - erwähnt ist für irgendwen ganz gemein und unzumutbar.

Sollen wir das Spiel nun auch auf Dritte ausweiten die sich selber der kommerziellen Maschinerie unterordnen ?

Und wenn ich Mc Donalds nicht esse, dann - Deiner Logik nach - wohl nur weil ich zu doof bin selber ein Brötchen zuzubereiten ?

Man kann natürlich auf der Ebene verweilen die man selber kritisiert - aber vielleicht fällt es auch auf, dass der Diskurs schon längst auch andere Zweige entwicklet hat die man durchaus aufgreifen könnte.

Oder - ich wiederhole mich - soll das hier nur eine Ansammlung von Fanpostings werden ?

Wozu ?

Wer was zur Diskussion stellt in dem er es teilt nimmt logischerweise in Kauf dass er neben Zustimmung das Gegenteil lesen wird.


Und ganz nebebei: Apple ist zu teuer, Roland Boutique klingt nicht annähernd wie die Originale und Synthmusik machen die die keine echtes -> anständiges Istrument spielen können - ist da was dabei das triggert ? :harhar:
Wer hier massiv getriggert ist bist du, sonst würdest du dir hier wohl nicht den posting-marathon geben :)
Hier hat jemand Paula Temple gepostet, ob das gut ist oder nicht stand nicht zur Diskussion, war auch nirgendwo angeregt, dem threadersteller gefällt es offenbar, dir und anderen nicht. Warum du dann gefühlte 300 Videos postest ist mir auch nicht klar, es gab damals gute musik und es gibt sie heute auch noch, mehr denn je. Was du da Diskurs nennst ist ein Monologisieren von oben herab. Was ist überhaupt das Ziel? Das rastkovic sagt: "ja ok, hast recht, früher war alles besser", oder doch das Reinweben der Tatsache das du auch mal Musik veröffentlicht hast? :)
 
Zuletzt bearbeitet:

tom f

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Was mir hier ein wenig fehlt ist der Respekt vor der Künstlerin. Heutzutage ist es gang und gebe als erfolgreicher DJ(ane) einen Ghostproducer zu haben der einen die Tracks abliefert.

Den Eindruck habe nach diversen Interviews von Paula Temple überhaupt nicht. Allein das verdient Anerkennung.
Das mag ja alles sein aber Du wirst dich nicht erntshaft leugnen dass schon die Überschrift eine ziemliche Zumutung ist

Paula Temple's awe-inducing techno is shaped as much by technique as it is by personal history and world view. Mark Smith hears how she does it.


Ehrfurcht ist schon ein sehr grosse Kaliber als Begriff und die Konnotation von Technik, persönlicher Biographie und Weltanschauung - naja.


⚠


Das nicht-innovativ Argument sollte man heutzutage besser nicht mehr in den Mund nehmen. Wie will man denn in den 2010er etwas innovatives zum Thema Techno abliefern, wenn spätestens Anfang der 2000er bereits alles gesagt wurde?

Ich denke es gibt keine begrenztere Musikrichtung als Techno, wo man sich quasi nur noch über den Sound oder durch Fusion definieren kann....

Was ist das jetzt mit 1996 ?

Ja - ich hätte auch 1995 oder 1998 schreiben können - habe ich aber nicht weil ich selber 1996 begonnen habe mich intensiver mit der Materie zu befassen.

Wenn jetzt das Jahr das einzige ist was wir bereden sollen dann lösche ich auch gerne alle meine Texte hier - am besten man vergisst auch den Inhalt dessen was ich gesagt habe - falls denn nur ein Satzt für richtig empfunen werden konnte - denn Inhalt muss ja heute den Charme von 7-lagigem WC Papier haben.

Ich habe aber keinen Bock auf Blümchendsikurse und gemeinsames Kuscheln zum Klang von Frau Temple ebenso wenig ich verständnis habe für den zigsten Generation Snowflake - ja welch Provokartion - Diskussion habe.

Es geht um Techno und da darf gepoltert werden :harhar:


Fazit: Alles super, geilste Musik, tolle Frau - echte Philosophin und Sozialutopisten, der Spannungsbogen des Interviews geht von einer hochtrabeneden Präambel des Interviewers über in die Schilderung von musikalischen Kindehitsbanalitäten über langweiliges Gearnamedropping und endet dann mit etwas politischen - also total 2019 mässig und in der sugerierten mondänität doch nur spiessig wie Hausmeister Hans Vier.

Wenn das für euch passt bitte sehr - ich empfehle - erntshaft die Threadtitel den eigenen Wünschen auszuformulieren:

Es biete sich an:

The art of production: Paula Temple / nur Positives / generelle Entzückung und Affirmation - keine Musikgeschichte, keine kritische Rezeption von kunstschwangerer Inszenierung und bitte nur Jahreszahlen gemäss amtlichem Almanch mit Fussnoten.


Danke :)


Ist natürlich alles wieder mal nur Parodie - logisch - die normalen und Informativen Teile oben haben ja kaum interessiert


Vielleicht kann man ja später hier den Einfluss von Heinos Schwarzbraun ist die Haselnuss auf die intrinsische Teleologie des Gesamtkunstwerkes von Frau Temple im Kontext der maskulinen Anteile in der Kulturgeschichte des Fagottspieles erörtern und wie sich das auf die Preise handgewobener Turbane im nahen Osten auswirkt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Budel_303

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Das kann man so nicht sagen - es hängt komplett vom Stil ab.

Das Fokus Album von Marco Carola - alt und hörenswert- ist teilweise auf etwa 138 und ist trotzdem groovy und relaxed.

View: https://www.youtube.com/watch?v=0wyFNoyud-M&list=PLPN0gicPJTTV4DJVH5QjNmF09WkQOQCJ8&index=5
Ich hab das Album auch - ich hab da ne ziemlich große Sammlung an Marco Carola und Gaetano Parisio Vinyl... - aber ich fand selten, dass ein Album / ne LP 5 BPM weniger verdient hätte als bei diesem :D
 

tom f

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Wie wertet man es dass Frau Temple auf einem Label released auf dem auch Jam & Spoon released haben ?

Das ist ja so als würde man im Apple Store Gericom PCs nachgeworfen bekommen :harhar:
 

tom f

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Sofern Du R&S meinst, gibt glaub ich nach Sony oä. wenig mit einem derartigen Output :D Die müssen doch mittlerweile tausende Releases haben und dazu auch völlig andere Richtungen bedienen...
R&S kann auch sowas :
View: https://www.youtube.com/watch?v=jwNZrLcTFqo
Ja das war ja nun wirklich ironisch gemeint.

Ich fand Spoon super - wenn einer Löffel heisst und Koch lernen wollte um dann als Spoon die Charts zu stürmen ist die Welt im Positiven ein Stück simpler :harhar:
 

Budel_303

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Ja das war ja nun wirklich ironisch gemeint.

Ich fand Spoon super - wenn einer Löffel heisst und Koch lernen wollte um dann als Spoon die Charts zu stürmen ist die Welt im Positiven ein Stück simpler :harhar:
Von mir wars völlig wertfrei ;-) Nur angemerkt, da es auch um andere Labels ging im vorigen Verlauf. Vom Herrn Löffel hab ich auch watt hier ;-) ( R I P ..)
Bei R&S blick ich nur Null durch mittlerweile.
 
R

Rastkovic

Guest
Was ist das jetzt mit 1996 ?

Ja - ich hätte auch 1995 oder 1998 schreiben können - habe ich aber nicht weil ich selber 1996 begonnen habe mich intensiver mit der Materie zu befassen.

Wenn jetzt das Jahr das einzige ist was wir bereden sollen dann lösche ich auch gerne alle meine Texte hier - am besten man vergisst auch den Inhalt dessen was ich gesagt habe - falls denn nur ein Satzt für richtig empfunen werden konnte - denn Inhalt muss ja heute den Charme von 7-lagigem WC Papier haben.

Ich habe aber keinen Bock auf Blümchendsikurse und gemeinsames Kuscheln zum Klang von Frau Temple ebenso wenig ich verständnis habe für den zigsten Generation Snowflake - ja welch Provokartion - Diskussion habe.

Es geht um Techno und da darf gepoltert werden :harhar:


Fazit: Alles super, geilste Musik, tolle Frau - echte Philosophin und Sozialutopisten, der Spannungsbogen des Interviews geht von einer hochtrabeneden Präambel des Interviewers über in die Schilderung von musikalischen Kindehitsbanalitäten über langweiliges Gearnamedropping und endet dann mit etwas politischen - also total 2019 mässig und in der sugerierten mondänität doch nur spiessig wie Hausmeister Hans Vier.

Wenn das für euch passt bitte sehr - ich empfehle - erntshaft die Threadtitel den eigenen Wünschen auszuformulieren:

Es biete sich an:

The art of production: Paula Temple / nur Positives / generelle Entzückung und Affirmation - keine Musikgeschichte, keine kritische Rezeption von kunstschwangerer Inszenierung und bitte nur Jahreszahlen gemäss amtlichem Almanch mit Fussnoten.


Danke :)


Ist natürlich alles wieder mal nur Parodie - logisch - die normalen und Informativen Teile oben haben ja kaum interessiert


Vielleicht kann man ja später hier den Einfluss von Heinos Schwarzbraun ist die Haselnuss auf die intrinsische Teleologie des Gesamtkunstwerkes von Frau Temple im Kontext der maskulinen Anteile in der Kulturgeschichte des Fagottspieles erörtern und wie sich das auf die Preise handgewobener Turbane im nahen Osten auswirkt.
Jetzt kommste irgendwie nicht mehr weiter und versuchst es lächerlich zu machen

Du polterst rum, dass ist der gleiche Techno wie "wir" vor 20 Jahre gemacht haben, mehr als ein paar (wenn auch gute) perkussive Techno Tracks kommen dann aber doch nicht. Ich bleib halt gerne bei den Fakten und 2-3 Jahre haben in den 90ern einen großen Unterschied gemacht. Ändert hier in dem Fall aber auch nix.

Übrigens, wenn aus den 90er etwas Paula Temple nahe kommt, dann ist dass Downwards. Damals absolute Nischenmusik, ist heute evtl. sogar bekannter/beliebter als seinerzeit....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ihr habt's geschafft: Ich werde mich mit der Dame und Ihrer Musik am Wochenende einmal ernsthaft auseinandersetzen, um mir eine eigene Meinung zu bilden. Nur die zählt für mich!
 

einseinsnull

ich weiß eh alles besser.
Ich habe mir jetzt vier Releases der Dame auf Beatport angehört, und ich kann echt nicht sagen, ob irgendjemand den Unterschied hören würde, wenn Sie statt dem Waldorf ein General MIDI Modul von 1988 verwenden würden. Sorry, aber deren Produktionskunst besteht doch nur aus viel Hall und übersteuerter TR-909 ???
So, guess what, my first synth was an SH-101, but I didn't fully appreciate it because I didn't really know how to program it. I'd just turn the knobs and get strange bleeps and super low basses out of it. But this was a long way from being put into the context of an actual track

lol...
 

einseinsnull

ich weiß eh alles besser.
Finde das Interview sehr cool, auch dass sie so viel über ihre Produktionsmethoden spricht.
wie unterschiedlich wahrnehmung ist.

für mich liest sich das interview nur wie eine auflistung von gerätschaften, die jemand benutzt hat, noch benutzt, oder gerne mal hätte.

man erfährt eigentlich rein gar nichts über das eigentliche schaffen der person, weswegen hier wohl auch die überschrift der serie gegenstand von kritik ist.
 

The POLYGIRL

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dont believe da hype !

da gibts wirklich besseres und sogar schon aus anfang der 90er...


aber es ist ja wie schon immer das selbe... reporter, elektronische zeitschrifft, künstler und der riesen buuhuu davon das das ja nun der allerneueste scheiss ist...
leider funktioniert das heute noch besser als damals nur mit den alten medien...


:gaehn:
 
Zuletzt bearbeitet:

Sunwave

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Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn Musik sich zwischen 120 und 128 BPM bewegt (oder 90 und 104 BPM)?
Weil es sonst niemand macht, probiere ich mal das zu Antworten bzw. das Thema anzuschneiden wieso es jetzt wieder schnell und hart sein muss.

Mit der Musik ist es ähnlich wie mit der Mode, alle Jahre braucht man wieder neues. "Uncoole" Leute (DJs, Produzenten, Gäste) haben sich der gerade angesagten Underground-Musik angepasst und diese mit billigem Sound "ausverkauft"/übersättigt, Innovation findet keine mehr statt. Trance, Minimal, Tech House oder was auch immer sind nun doof und langweilig, Zeit was neues zu finden, vor allem wenn man jung und hungrig auf neues ist.

Auch will sich eine kommende Generation (in der Clubwelt findet grob gesagt alle 3-5 Jahre einen Wechsel statt, zumindest unter den Gästen) von der vorherigen absetzen. Und auch für neue Künstler ist einfacher und interessanter sich mit einem "neuen" Genre zu etablieren, als das schon dagewesene besser als die erfahrenen Künstler zu machen. Man braucht was eigenes.

Nun ist es so, Gabber, Hardcore, Hardtrance, Industrial, schneller harter Techno... das alles kennt die jüngere Clubgeneration nicht, sie sind Ende 90er geboren, den Ausverkauf und den ganzen billigen Schrott, der unter diese Genres herausgekommen ist, das haben sie nicht miterlebt. (Dass diese Sounds teilweise im EDM zu hören sind, das interessiert nicht.)
Neue Künstler und DJs können nun diese alten Trends als neue verkaufen, vielleicht leicht verändert (oder kombiniert) und teilweise können sie natürlich auch die originalen Platten/Klassiker von damals spielen. Das macht(e) auch Nina Kraviz, ein Grossteil ihrer musikalischen Karriere könnte man sogar so definieren, dass sie alte Genres (und Label) zum richtigen Zeitpunkt wieder gross gemacht bzw. denen zu einem neuen Trend mitverholfen hat und das sogar in komplett unterschiedlichen Genres. Hut ab!

Es ist so wie bei den Kleidern, wo die jungen Frauen die Hosen nun wieder so weit oben tragen wie die Schullehrerinnen und Mütter in den 90er. So was gibt Schwung und Bewegung in die Modeindustrie und so ist das auch in der Musik.
Trends werden auf der Strasse bzw. im tiefsten Underground und der Historie aufgeschnappt und werden uns schlussendlich von der ganzen Industrie als was neues verkauft.

Vielleicht ein überflüssiger Post, da das wohl den meisten (zumindest unterbewusst) klar ist. Aber manchmal darf man es ja trotzdem in Worte fassen.


Sympathisch waren mir da übrigens jeweils Künstler wie Rene Pawlowitz, dem die Industrie in jedem Interview unterstellen wollte er hätte neue Genres definiert und der jedes mal betonte, das alles hätte es schon gegeben.
 
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Sonnenlicht

entspannt
Danke für die Erklärung. Ich verstehe jetzt was Du meinst. Dir ist aber eventuell eine Hose zu viel in den Text gerutscht oder Du hast Dich da (für mich) unverständlich ausgedrückt.
 
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