Top10 Bedeutung modularer Komplett-Synthesizersysteme

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Zotterl

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Sugar Baby schrieb:
Der Verbreitungsgrad eines Synthesizers sagt wohl etwas über die Kommerzialität des Produktes aus, nicht aber über die künstlerische Qualität des Nutzers oder seiner Musik.
Eine interessante Frage wäre: würde der Minimoog heute noch so einschlagen, wenn es ihn
damals nicht gegeben hätte (und es somit auch keinen historischen Hype um dieses Gerät gäbe)
und er jetzt erst auf den Markt käme?
Angeblich hat sich das Voyager-Derivat "Old School" nicht sooo dolle verkauft (?)

Der Minimoog war doch ein typischer Lead-Synth für die Musik der ca. Siebziger: Yes, Manfred Mann,
Camel etc. Die klassische Leadstimme ist doch heute eher rar geworden, oder? Andere Qualitäten,
welche auch immer, sind gefragt.

Disclaimer: der Verfasser dieses Posts ist KEIN Minimoog-Hasser ;-)
 
intercorni

intercorni

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Der Voyager ist def eine Weiterentwicklung. Ich bin mir sicher, dass eine Neuauflage des Mini D durchaus erfolgreich gewesen wäre.
 
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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Ich habe mir noch nie Musik von Yes, Manfred Mann oder Camel angehört, auf denen einen Minimoog verwendet wurde, schätze das Gerät jedoch auf Grund seines Erscheinungsbildes, Funktionalität und Klang. Ich bin in meinem Laden auch nie auf die o.g. Bands angesprochen worden, die Kundschaft hat sich aber sehr wohl über die von mir erwähnten Eigenschaften informiert und hat sich dann i.d.R. für das Instrument entschieden. Hunderte - und nicht ein Gerät wurde wegen Unzufriedenheit wieder zurück gegeben. Deine beiden Minis stammten nicht aus meinem Haus, wohl aber die Oszillatorplatinen zur Stabilisierung der Stimmung. Sofern ich mich recht erinnere. Da hat es mit der Erkenntnis der Beschränkung wohl einige Zeit gedauert.
 
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Zotterl

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Sugar Baby schrieb:
Sofern ich mich recht erinnere. Da hat es mit der Erkenntnis der Beschränkung wohl einige Zeit gedauert.
Falls Du mich meintest: ich hatte nur einen Mini in diesem Leben - der war nicht von Euch.
 
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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Liege ich da mit der Oszillator Platine richtig? Die unstabilisierten Minis waren mit knapp DM 5000 recht teuer, sofern man sie nicht aus dunklen Kanälen bezog. Der ARP Odyssey schien da für viele Kunden vom Preis-Leistungs-Verhältnis attraktiver. Nach dem Besuch von Herb Deutsch in meinem Laden und den drauf hin neu strukturieren Direktvertrieb an den Einzelhandel konnte der Preis bei uns auf DM 2995 festgeschrieben werden. Da brachen alle Dämme.
 
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Zotterl

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Sugar Baby schrieb:
Liege ich da mit der Oszillator Platine richtig?
Glaub ich nicht. Der war gut im Drift. Der dritte VCO taugte nur noch als LFO.
 
serge

serge

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Re: Bedeutung - Modulare Synthesizer Teil 2 / Top 10-12

Meinetwegen kann dieser Teil der Diskussion gerne abgetrennt werden und einen eigenen Titel wie "Was macht einen modularen Synthesizer aus?" bekommen.

Unabhängig davon möchte ich gerne von Dir wissen, warum Du den Cwejman S1MkII für "semimodular" hältst, den EMS VCS3/Synthi A dagegen für "vollmodular", obwohl beide das von Dir aufgestellte Kriterium der "Verpatchung des Audioweges" beziehungsweise des "komplett frei zu patchenden signalwegs der hauptbestandteile" in gleichem Maße erfüllen.

Ob Du privat an akademischen Definitionen interessiert bist oder nicht, halte ich für nachrangig, da Du mit diesen Definitionen nun einmal arbeitest, und zwar nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern in der interessierten Öffentlichkeit in Deiner Eigenschaft als Autor und Chefredakteur, somit als Meinungsbildender – und in dieser Rolle erwarte ich von Dir, dass Du einer Diskussion über erwähnte Kriterien nicht ausweichst.

Ob ich damit nun spießig, verbohrt, deutsch, akademisch, blockwartig, oberlehrerhaft, unflexibel, unbedrogt und ungefickt oder wie auch immer wirke, ist mir gleich. Im Gegenzug berichte ich dann gerne von meinen Erfahrungen mit meinem modularen Synthesizern.
 
serge

serge

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Moogulator schrieb:
Ggf. meint er den Erfolg der Moogs im Vergleich zu Buchla.
Florian bezog sich mit dieser Aussage "Moog (technisches und kaufmännisches Denken parallel)" doch eindeutig auf die Person von Bob Moog – denn Synthesizer denken nicht, weder parallel, noch technisch und erst recht nicht kaufmännisch.
 
serge

serge

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Re: Bedeutung modularer Synthesizersysteme, Versuch einer To

Sugar Baby schrieb:
Dass man mit den EMS Synthesizern VCS3, Synthi A(KS) nicht über einen Bereich größer als ca. 2 Oktaven sauber gestimmt spielen kann, ist sicherlich bekannt, d.h. die Stärken dieser Geräte liegen dann eher in anderen Bereichen - wenn überhaupt.
Die zweieinhalb Oktaven des KS habe ich stets hinreichend gestimmt mit dem Synthi A spielen können. War zwar frickelig, aber es ging. Größerer Tonumfang als der einer Blockflöte, die Lage ist zudem in weiten Bereichen einstellbar – und das qualifiziert den VCS3/Synthi A vollkommen als Musikinstrument, und nicht etwa nur als "Generator für komplexe Klangstrukturen".
 
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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Die Oszillatoren waren bei den Geräten, die ich unter den Fingern hatte - und das waren einige - nicht im Entferntesten linear. Von daher verstehe ich den Einwand, dass die Stärke dieser Geräte nicht unbedingt das Spielen von sauber gestimmten Tönen ist. Und wie gesagt, ob neben diesem offensichtlichen Mangel andere Eigenschaften für andere Anwendungen als positiv erachtet werden oder diese abwertend als musikalisch wertlos, obliegt dann dem Anwender und dessen Anspruch an Technik und Musik. Für mich war dann der ARP 2600 das passendere Instrument, und in Kombination mit einem Minimoog und einem der ersten ARP Sequencer in Europa habe ich gerne gedudelt, wobei der ARP den Stockhausen* noch viel besser als mein VCS3 konnte. Das mehrsekündige Tape Delay kam dann von zwei Teac A3300HS Bandmaschinen, die als eine Einheit genutzt wurden.

koelnstrasse_gross.jpg

Juli/August 1976

*Ausschnitt aus meiner Live-Improvisation Ohrentod:

play: http://www.elektropolis.de/ohrentod.mp3
 
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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

synthip.gif


Die Erkenntnis der Einschränkungen war auf jeden Fall so weit fortgeschritten, dass man 1974 den oben abgebildeten Synthi P entwickelte, den aber nach Ferigstellung von 3 Prototypen nicht in Serie fertigte.

Text von der EMS History Homepage zum Gerät:
A MkIII "Professional" version with improved Oscillators, Filter and Envelope.
Only 3 prototypes made, 2 in this form with bronze finish, the other in standard Synthi A case and styling.
 
serge

serge

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

All' das macht den EMS VCS3/Synthi A dennoch nicht zu "keinem Musikinstrument", so wie es hier geschrieben wurde:
ppg360 schrieb:
Ich habe den Buchla 100/200/Easel nie als Musikinstrument wahrgenommen, genausowenig, wie ich den VCS-3 als Musikinstrument wahrnehme -- das sind in erster Linie Generatoren für komplexe Klangstrukturen.
Es mag ja in seiner Wahrnehmung so sein, aber dann wären auch Maultrommeln, Bongos oder Gongs keine Musikinstrumente, was wohl vollends fragwürdig wäre.
 
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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Der Synthesizer im ursprünglichen Sinn ist eh kein Musikinstrument, da ihm die einem Musikinstrument eindeutig zuortenbare originäre Klangfarbe fehlt. Das hat mir Prof. Humpert vom Studio für Elektronische Musik der Musikhochschule Köln schon vor Jahrzehnten schriftlich mit Unterschrift und Friedrich Willem bestätigt. Der sollte es wissen. Basta, ihr Dumpfbacken.
 
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Zotterl

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Sugar Baby schrieb:
Der Synthesizer im ursprünglichen Sinn ist eh kein Musikinstrument, da ihm die einem Musikinstrument eindeutig zuortenbare originäre Klangfarbe fehlt. Das hat mir Prof. Humpert vom Studio für Elektronische Musik der Musikhochschule Köln schon vor Jahrzehnten schriftlich mit Unterschrift und Friedrich Willem bestätigt. Der sollte es wissen. Basta, ihr Dumpfbacken.
Ob der Herr das heute auch so sehen würde? Manche Menschen lernen dazu und/oder ändern oder erweitern ihre Meinung.
 
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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Herr Humpert ist ja leider im letzten Jahr verstorben, ich hatte aber vor nicht all zu langer Zeit die Gelegenheit, mit seinem damaligen Assistenten Marcel Schmidt über eben genau diese These zu sprechen, deren Richtigkeit er mir nochmals bestätigte. Zeuge des Gesprächs war Kollege DamDuram.
 
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Zotterl

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Inwieweit ist es relevant, ob ein Synthesizer als "Musikinstrument" zählt - oder nicht?
Sollte nicht das Ergebnis zählen?
 
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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

In dem Fall war es für die Festsetzung des Zollsatzes wichtig. Und bei einem Importvolumen von mehr als 1 Mio DM pro Jahr, wie in dem Fall sogar rückwirkend für mehrere Jahre, können ein paar Prozentpunkte schon etwas ausmachen.
 
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Zotterl

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Sugar Baby schrieb:
In dem Fall war es für die Festsetzung des Zollsatzes wichtig. Und bei einem Importvolumen von mehr als 1 Mio DM pro Jahr, wie in dem Fall sogar rückwirkend für mehrere Jahre, können ein paar Prozentpunkte schon etwas ausmachen.
Das ist sicher ein wichtiger Aspekt.

Ich dachte eher "Musik vs. Musikinstrumente"-bezogen.
 
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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Die Frage ist dann wahrscheinlich, ob ein Kamm mit Butterbrotpapier zu einem Musikinstrument wird, wenn ich drauf blase, oder ob die ursprüngliche ihm zugedachte Funktion (Kamm -> Haare kämmen, Butterbrotpapier -> Butterbrot einpacken) bei der Definition vorrangig bleibt. Will sagen: Wird ein abstimmbarer Anzeigeverstärker, wenn Karlheinz damit Töne bearbeitet und ihn pfeifen lässt (ich pfoff schon bei der Krönung von Königin Elisabeth), zu einem Musikinstrument oder bleibt er ein Messgerät aus der Rundfunktechnik?

Ich meine: Alles egal. Egal aber nicht nicht Grund dieser Diskussion, nämlich die Aussage (in verdichteter Form), dass Tonfolgen nach dem Dur/Moll-Prinzip Musik seien, Klangereignisse, die nicht dem "12. Wurzel aus 2 pro Oktave Prinzip" für Tonhöhen folgen, jedoch kein Musikmaterial sei.
 
Moogulator

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Das Thema ist aber einwenig OT geraten, eigentlich ging es um die Bedeutung der jeweiligen Modulsysteme und nocht ob sie Instrumente sind. Selbstverständlich macht man damit Musik, dennoch scheinen einige Synthesizer eher technische R/evolutionen zu sein, andere scheinen eine enorme Verbreitung in der Musik oder bei den aleuten zu haben. Nur ob die ganzen Sachen Die damit gemacht wurden Musik sind und so - das ist ja wohl bereits nicht mehr in Frage zu stellen.

Es ist viel mehr in Frage zu stellen, wie sinnvoll es ist in dem Thema zu polarisieren. Mich würde durchaus noch interessieren, welche Gedanken zb hinter der jeweiligen Einordnung stecken, wie zb Csound oder Max M. und dem was das ausgelöst hat, direkt und indirekt. Quasi so wie als würde man über die Mille Plateau Philosophie sprechen, das Warum und die Leidenschaft, was ich sogar bisher ergiebiger finde als Definitionen richtig oder falsch zu finden oder Recht zu haben oder sowas, ..

Tssszz, ..

Was verbindet man eigentlich mit dem Buchla Serge, Max, .. .? Welches Potential steckt da? Ne Idee? Und zwar wie ist das für dich?
 
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Zotterl

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Moogulator schrieb:
Das Thema ist aber einwenig OT geraten,
OT? Originalton?
Was verbindet man eigentlich mit dem Buchlam Serge, Max, .. .?
Das war ja Auslöser unserer Diskussion - und somit wieder ONtopic - :
Buchla wird am ehesten mit Nichttonaler-oder-wie-auch-immer-Musik in Verbindung gebracht,
EMS Synthi mit Effektmaschine usw.
 
Moogulator

Moogulator

Admin
Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

ist as so? ich gehe da eher mit Serges Ausführung (der User, nicht das Instrument), dass man eigentlich mit allem alles machen kann, wenn man es halt auch verstanden hat, was auch spielerisch sein kann. Es kann also auch "mit dem Herzen" erfasst sein. Ob die Musik tonal oder rhythmisch oder traurig oder schnell oder langsam hat doch nichts mit dem verwendeten Instrument zu tun , meine Gitarre kann nur Metal? mein Buchla kann nur Stockhausen? Das ist doch Kappes. Und Man muss halt nur damit gearbeitet haben. Ich kann nicht bestätigen, dass man mit Buchla, Ems und co keine chromatischen Tonleitern oder sonstwas nutzen könne. Ggf ist nur die Vorstellung der Geräte und deren Philosophie ggf so,vass sie den Nutzer wählen lassen, welchen Ansatz sie für Musik wählen, dazu kann auch gehören welche Skala oder ob und welche Töne, wie sie beschaffen sind oder oder..
Genau das macht ja Musik aus, wenn man Pop macht,wird man bestimmte Schemen natürlich verwenden wollen, as geht ja mit den Systemen, also gibt es auch kein Problem damit? Oder doch?
10000 Jahre Modukarmeeting müssten dazu auch beigetragen haben, dies in Erahrung zu bringen oder so, aber ich meine as nicht als "wers nicht weiss ist doof" , es ist einfach so und wer Lust dauf hatm kann damit arbeiten. Wer s nicht weiss, hatte bisher nicht genug Geld, Interesse oder so und kam mit anderem gut klar, egal. Diese Genannten sind ja eher selten zuvfinden und auch oft teuer,weshalb sich Mythen bilden " russen/ grufties essen kinder " , na wennse meinen, Herr Direktor?
 
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Zotterl

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Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Moogulator schrieb:
Wenn man die hier im Forum vorgestellten Videos anschaut, könnte man zu dem Schluß kommen.

Ich selbst finde einige dieser Videos (z. B. einige Subotnick-Sachen) recht musikalisch, aber eben von
der gewohnten Mainstream-Kost stark abweichend (sowas aber auch!)
Ob die Musik tonal oder rhythmisch oder traurig oder schnell oder langsam hat doch nichts mit dem verwendeten Instrument zu tun , meine Gitarre kann nur Metal? mein Buchla kann nur Stockhausen? Das ist doch Kappes.
Für einen Musiker sollte das Kappes sein.
Auch wenn es nicht gerne zugegeben wird: die Hardware (also der Synth) beeinflußt die Musik.
Bestimmte Vorzüge/Eigenschaften eines Gerätes werden immer wieder hervorgehoben und finden
somit ihren Weg in die Musik. So ne Art Sweetspot-Geschichte.
 
Moogulator

Moogulator

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Re: Bedeutung - Modulare Synthesizer Teil 2 / Top 10-12

steht in einem der beiden Threads.
ich möchte unbedingt erwähnen dass ich NICHT behauptet habe, dass ein Ems vs Cwejman jeweils voll bzw. nicht modular sei,sondern die Definition, dann kann man sich das selbst zusammenreimen. Von mir aus nochmal:

1) ist ein Synthesizer in der Lage sämtliche Baugruppen (Audio und Steuersignale) frei zu verschalten, handelt es sich zumindest um ein vollmodulares System, wer es genau nimmt, mag noch eine austauschbare Baugruppenauswahl mit als Bedingung dazu nehmen, welche ich aber nicht mit eingezählt habe).
Demnach ist ein ms20 mangels Möglichkeit beispielsweise die oscs gegenseitig zu modulieren nicht modular, wohl aber teilweise modular, da man immerhin Steuersignale anlegen kann, nicht aber wählen kann, die einzelnen Vcos damit zu versorgen, dies ist auch beim Voyager xl der Fall, somit sind diese halbmodular.

2) Auch ein Ems lässt die Steuerung aller Baugruppen durch alle zu und man kann diese auch frei verschalten, die Tatsache, ass die pinmatrix nach aussen anders verbundencwerden muss ist für mich ein Grenzfall, jedoch ist es möglich, deshalb habe ich sie ebenfalls als vollmodular bezeichnet. auch wenn diese über aux oder in/out verbunden werden. siehe auch tinysizer. allesamt keine modulare bauweise, aber signaltechnisch konsequent modular.
ggf. könnte man diese unterscheidung begrifflich klarer ausführen, geschenkt.

Beim S1 : kann man den vca vor das filter legen zb zur osc einleitungssteuerung? kann man die Baugruppen selbst anders verschalten? sind oscs, Filter, vca, .. jeweils mit Steuersignal und Audiosignal rausgeführt und aus dem festen bestehenden Strang anders verschaltbar? man kann also damit zb einen vco dem anderen zuführen, dies mit dem vca steuern, dann durch noch einen vca führen, dann filtern, so als beispiel? dann modular, sonst halt semi. So ein vca kann auch außen liegen?

und? was nun?
 
Q960

Q960

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Re: Bedeutung - Modulare Synthesizer Teil 2 / Top 10-12

ihr habt Probleme..... :floet: Die Zeit die ihr für solche Themen verwendet könnte man auch sinnvoller nutzen. Ich gehe dann mal ne Runde auf den weissen Ball hauen :nihao:
 
Moogulator

Moogulator

Admin
Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Ja, man kann vieles tun und muss ggf. einige Stellschrauben an anderer Stelle bewegen, gibt es deshalb ggf. intuitive Synesizer oder inspiriert es Lute, weil ein Instrument so gebaut ist? Man kann jedoch mit allen mehr oder weniger die Ergebnisse auf andere Modulars übertragen, ist nur eine Fage der Disziplin?

So?

Ferner: Man nutzt ann aber doch lieber das, wo bestimmte Ergebnisse scheinbar oder objektiv oder subjektiv keichter von der. Hand gehen? Welche Synthesizer haben welche Dnge, die besser klappen mit diesem Instrument? Oder solche, die für dich besser nutzbar sind ( an alle, inkl mir selbst)?

Für mich ist es schon som dass manche Ergebnisse leichter mit dem System xy. machbar sind, die semimodularen sind oft so ein Ansatz der einacheren Übersicht? Prepatching könnte das ggf auch leisten? Was unterscheidet ein Moog Modular von einem Emu oder System 700, abgesehen vom Sound?
 
tronique

tronique

Synthesist
Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Sugar Baby schrieb:
... Klangereignisse, die nicht dem "12. Wurzel aus 2 pro Oktave Prinzip" für Tonhöhen folgen, jedoch kein Musikmaterial sei.

Ich bin wirklich äußerst erstaunt, dass man sowas heute und ausgerechnet in diesem Forum noch in Frage stellt. :roll:

Das Musikgenre "Noise" wäre demnach kein Musikgenre sondern ??? ...
Drones, oder diverses von Eno?
Stockhausen?
etc.

:denk:
 
Z

Zotterl

Guest
Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Moogulator schrieb:
... oder inspiriert es Lute, weil ein Instrument so gebaut ist?
Gut, dass Du den "Inspirationseffekt" aufnimmst ;-)
Beispiel: Step-Sequencer; natürlich kannst Du damit komplexe Hüllkurven und anderes
Zeugs machen, in erster Linie wurde es aber für das klassische Sequencergetacker der BS verwendet...
(war wohl das Naheliegendste)
Ferner: Man nutzt ann aber doch lieber das, wo bestimmte Ergebnisse scheinbar oder objektiv oder subjektiv keichter von der. Hand gehen?
...für die Hüllkurven greift man dann doch eher auf das (inzwischen nicht nur) klassische Angebot der Modul-Hersteller
zurück, weil sich zwei bis 4 Parameter als praktisch erwiesen haben.
Für mich ist es schon som dass manche Ergebnisse leichter mit dem System xy. machbar sind, die semimodularen sind oft so ein Ansatz der einacheren Übersicht? Prepatching könnte das ggf auch leisten?
Soisses
 
mookie

mookie

B Nutzer
Re: Bedeutung modularer analoger Kompl-Synthesizersysteme, T

Sugar Baby schrieb:
Die Frage ist dann wahrscheinlich, ob ein Kamm mit Butterbrotpapier zu einem Musikinstrument wird, wenn ich drauf blase, oder ob die ursprüngliche ihm zugedachte Funktion (Kamm -> Haare kämmen, Butterbrotpapier -> Butterbrot einpacken) bei der Definition vorrangig bleibt. Will sagen: Wird ein abstimmbarer Anzeigeverstärker, wenn Karlheinz damit Töne bearbeitet und ihn pfeifen lässt (ich pfoff schon bei der Krönung von Königin Elisabeth), zu einem Musikinstrument oder bleibt er ein Messgerät aus der Rundfunktechnik?

Ich meine: Alles egal. Egal aber nicht nicht Grund dieser Diskussion, nämlich die Aussage (in verdichteter Form), dass Tonfolgen nach dem Dur/Moll-Prinzip Musik seien, Klangereignisse, die nicht dem "12. Wurzel aus 2 pro Oktave Prinzip" für Tonhöhen folgen, jedoch kein Musikmaterial sei.
In dem moment ist der Kamm ein Musikinstrument, er wurde durch den Nutzer einer zweiten Bedeutung zugeführt.
Nicht alles hat ausschliesslich nur eine Nutzungsmöglichkeit.
Ich bin ein schweizer Taschenmesser
 

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