Transgender Driven Music

Cosmo Profit
Cosmo Profit
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und wieder anhören
Hab ich gestern mit dem Todeswunsch Album gleich noch gemacht, das ist zwar alles recht bizarr und nicht gerade lebensbejahend aber ich mag die Songs irgendwie und das musikalische Konzept.
Tatsächlich war der Song, den ich gepostet habe, vor ca. 25 Jahren auch der erste thematische Kontakt zu dem Thema, deswegen kam es mir hier auch gleich in den Sinn.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
Wobei ja irgendwie Provokation Teilzweck des Videos ist. Es geht also schon darum, genau solche Antworten zu provozieren. Ansonsten würde keiner über das Video sprechen. Das gibt beiden Seiten auch irgendwie Lebenssinn.

denoch haben wir (i.e. einige beiträge) ja am anfang bereits einen punkt herausgearbeitet, den ich nochmal anhand der überschrift beleuchten will.

denn in der überschrift ist von transgender driven die rede.

und sein motiv soll man nun wirklich niemandem nehmen oder es in frage stellen, dann hätte man wohl nicht verstanden, was kunst ist.

das ist etwas anderes wie die geschmacksfrage in bezug auf die aussage - oder gar die form.

wenn jemand das video besonders blöd oder besonders toll findet, weil sich da einer so darstellt wie er ist oder etwas bestimmtes damit sagen oder erreichen will, ist das beides legitim, genau wie es auch legitim ist die musik zu mögen oder nicht zu mögen.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
die "echten" Menschen im falsche Körper...also NICHT-Drag Queens, wollen einfach nur als Frau angesehen werden
und nicht irgendwie als geschlechtstransformiert! muss man da unbedingt mit so einen Thread hier, mit dem Finger draufzeigen??

das ist auch so ein punkt.

"gegen" oder "für" ein offen gelebtes transgender leben einer anderen person sind die leute immer nur, wenn sie überhaupt wissen, wen sie da vor sich haben.

die menschen haben zu allem eine meinung, bis hin zu ablehnung von irgend etwas. vor allem dann, wenn sie es nicht kennen, und vor allem wenn dieser andere mensch oder was er tut und wie er ist, gar nicht konkret vor ihnen steht.

du redest mit jemandem, und der schafft es innerhalb von 3 sätzen seinen hass auf unternehmer, porsche fahrer, wohneigentumsbesitzer, hartz IV empfänger, arbeitsverweigerer, berufsdemonstranten und schulabbrecher zu projizieren, und zwar auf die leere wand, denn so einer scheint ja gar ncith im raum zu sein.

und wenn ich ihm dann erzähle, dass ich das aber auch schon alles mal war, dann kommt sowas wie "äh, naja so hab ich das ja nicht gemeint..." und du merkst genau, der hat vorher noch nie mit "so einem" gesprochen, sondern das zeug entsteht einfach alles nur in seinem kopf. :D

die meisten menschen, die viele meinugen über andere menschen haben, kennen andere menschen nur noch aufs dem internet, das heißt ersetzen mit ihrer meinung reale erfahrungen.
 
Feinstrom
Feinstrom
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Ich fand das hier damals irgendwie gut, passt inhaltlich auch rein denke ich:


Ich glaube, wenn man zu irgendeiner als selbstverständlich genommenen Gruppe eben nicht dazugehört oder auf andere Weise "abweicht" (ob das nun etwas Selbstgewähltes wie keinen Alkohol trinken oder kein Fleisch essen ist oder etwas wie die geschlechtliche Zugehörigkeit oder ein Feuermal im Gesicht oder so - es reicht ja schon, mit meinem Vornamen in den 70er Jahren als Kind aufzuwachsen), dann gehört diese Sache auf ganz besonders intensive Weise zum persönlichen Alltag, und dann ist es auch verständlich und angebracht, dass man (wenn man Musik macht) das auch thematisiert. Natürlich gibt es da horizontal und vertikal große Unterschiede, die will ich nicht alle in einen Topf werfen, aber dieses eine Merkmal eint sie.
Ich freue mich jedenfalls für Anna-Varney Cantodea, dass sie offenbar irgendwann auch mal Zugang zu positiver gemeinten Musikbeiträgen gehabt hat, die sie offenbar auch nicht vergessen hat:


Übrigens: Ich weiß nicht mehr, wer das mit den 65 % von Leuten gegen das Gendern (oder so ähnlich) erwähnt hatte:
In einer solchen Frage hätte man im Grunde nur die Betroffenen fragen dürfen, ob sie sich durchs Nicht-Gendern verletzt fühlen oder nicht. Und selbst da würde ich persönlich sagen: Selbst wenn sich nur 5 % verletzt fühlen und 95 % nicht, dann lass ich's trotzdem und gendere halt - tut mir doch nicht weh, und Sprache verändert sich sowieso stetig, also was soll's?

Schöne Grüße
Ernie
 
Ungifted
Ungifted
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Moin,

als trans Frau möchte ich mich bei allen bedanken, die in diesem Thread respektvoll geschrieben haben und besonders bei denen, die den vielen blödsinnigen Äußerungen hier schriftlich entgegengetreten sind.

Ich muss schon auf Twitter und in viel zu vielen Zeitungsartikeln - besonders jetzt im Pride-Monat und vor einer evtl. baldigen Bundestagsabstimmung zur Abschaffung des Transsexuellengesetzes - täglich so viel Bullshit-Behauptungen über Menschen wie mich lesen. Da bin ich dankbar für jeden Beitrag hier, der sich, ohne sich lustig zu machen, ohne Trans-Hype-Behauptungen und Gendergaga-Gelaber in ganz normaler Form zum Thema Künstler mit trans oder non-binär Background äußert.

On Topic füge ich dann mal Msoke als offen geouteten trans Mann mit einem Videobeitrag an:

https://youtu.be/BHlGRGEExiQ


LG
Bianca
 
☻♥♫.
....
So mancher stört sich ja an den extravertierten Musikvideos. Das neue Tami T Video ist quasi "reduce to the max". Der Text auch.


https://www.youtube.com/watch?v=2p0FqIa3MBU

Ein guter und passender Beitrag, der wie in anderen Foren hier zum Thema vorbildlich auch zu vernehmen ist.👍
Wer weiter schaut, es gibt sogar zum Musik machen Tutorials, habe sie jetzt nicht bis zum Ende analysiert, aber ein Beitrag zur Musik, jeder kommt ja wo anders her.
 
Zuletzt bearbeitet:
haesslich
haesslich
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Ein guter und passender Beitrag, der wie in anderen Foren hier zum Thema vorbildlich auch zu vernehmen wäre.👍

Tami Ts Liveshows sollen ja dafür um so flippiger sein - ich konnte es leider noch nicht erleben, ihre Show hier 2020 wurde abgesagt und noch nicht nachgeholt. :-/
 
Maffez
Maffez
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Kiene Musikvideos, aber hier mal Sachen zum Lesen (nicht alle davon frei zugänglich, glaub ich?) & nicht systematisch - dennoch ensteht langsam ein Corpus zu Forschung im Bereich Transgender & Musik

Feldforschung auf britischen Musikfestivals mit "trans" als Potenzial im Umgang miteinander: https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/1363460717740276

Elektronische Musik, Posthumanismus und Queering: https://www.cambridge.org/core/jour...opular-music/7EC43FA997AB20C0EACD55C85BCAFDA9

Dazu Gedanken zu Technologie und Transgernder Musik: https://www.mariaelainemurphy.com/writing

Masterarbeit zu Trans-Komponist*innen & Gender als potenzieller Aspekt der Musikanalyse: https://www.google.com/url?sa=t&rct...ers_theses_2&usg=AOvVaw0hW4TUPPWDIOOyW-DuCr9t

Queer Musical Subjects and Musicology: https://www.oxfordhandbooks.com/vie...99793525.001.0001/oxfordhb-9780199793525-e-44

Überblicksartikel zu Feminismus und Musikologie, ab S. 9 "Trans Studies": https://www.google.com/url?sa=t&rct...feminism.pdf&usg=AOvVaw2JU5m8wTT25sM_Krsuo-1T
 
Moogulator
Moogulator
Admin
Haha, nein. ;-)
Ich glaube es geht um den Inhalt und viele verwechseln gern "Homosexualität" und "Trans" - wie schon einige andere hier - ist was anderes.
Ich bin kein Experte, aber so rein inhaltlich würde ich das so sagen, allerdings sind RevCo natürlich bekannt, aber nicht für das - bei denen ist das eher ein Spaß - wobei auch das ja geht.

Vermutlich überrascht das nicht ;-)
Aber die Jungs dahinter haben mit dem T-Thema wenig gemacht.. Ist nur des Reimes wegen…
 
☻♥♫.
....
Ahhhhhhhhhh, ein sinniger Beitrag zur Toleranz. Kastraten betrifft dieser Beitrag glücklicher Weise nicht, wenn auch womöglich nicht weniger schmerzhaft. Gemeinsamkeiten sind, hoch im Ton, bis ins hohe Alter, weil so ein Tritt sitzt (je nach Übung).

Phobien, sind ja auch menschlich, dafür gibt es Gruppen + Dynamik, wie solche da, in der Hoffnung für Abhilfe und Linderung.

https://www.youtube.com/watch?v=koNwUeG-iKE


Nun aber ein Beitrag zum Thema und der Musik.

https://www.youtube.com/watch?v=4_zOOnvB7K8
 
Moogulator
Moogulator
Admin
MOD könnt ihr bitte politische Bewertungen einfach sein lassen und die Idee des Threads weiter respektieren (siehe Failed, Link ist weiter oben für Transparenz) (da ist auch Trans drin, hat aber auch eine andere Bedeutung)
Es geht um Musik zum Thema TRANSgender, nicht um "irgendwas mit Schulen" und "Mädchen in Bangladesh", Ideologie und was sonst noch - das ist hier einfach total OT.

Desweiteren: verwechseln von Trans mit Homosexualität oder Travestie oder Klamauk - ist nun wirklich was anderes. Wenn ihr ANDERE Aspekte als Musik besprechen wollt, macht bitte einen eigenen Thread auf dann könnt ihr vorgeben wie das Thema behandelt wird.

Ich weise aber gern drauf hin, dass hier auch der gute Umgang normal ist.
Dazu gehört den ersten Beitrag zu lesen und zu verstehen, auch wenn der Threadstarter Humor hat, muss man ihn nicht nerven.
Achja - nicht dass jemand denkt, dass "Transgender müssen weg" oder gegen andere Gruppen benachteiligter Menschen ausgespielt werden irgendwie "okay" ist oder als politische Diskussion ok sei - das passt nicht. Ich habe kein Verständnis für irgendwelche Missionare die hier ein Problem haben und Leuten das Leben schwer machen wollen. Solche Typen haben auch die New Wave und Goth Szene angegriffen und verprügelt. Es muss Schutzplätze geben wo man nicht aufs Maul kriegt, nur weil man so ist wie man ist.

- "Lustige Videos" die nicht Trans sind sondern nur Männliche zeigt die Damen spielen und umgekehrt nennt man Travestie - das hat NICHTS mit Transgender zu tun, das ist einfach nur Klamauk. Wird hier nicht gesucht und ist auch keine Musik.
 
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