Vokalfilter....Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Cyborg, 25. Dezember 2012.

  1. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    Wer benutzt Vokalfilter / Formantfilter im analogen System? Welche? Erfahrungen? Beispiele?
     
  2. Bernie

    Bernie Anfänger

    ich nutze mehrere Festfilterbänke 1x Dotcom, 1x Moog Clone und 1x Moog Original, große Unterschiede hab ich da nicht feststellen können.
     
  3. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    Hi Bernie,
    na, so'ne Dotcom Festfilterbank habe ich auch, auch noch das "Aid-Modul" dazu mit den separaten Ausgängen. Ich dachte eher an einen Filter wie man ihn mit dem Nord Modular benutzen kann, spannungsgesteuert usw. Also für solche Spielereien wie sie in dem Track vorkommen (gemeint ist der Klang "EIS") der natürlich auch noch mit einem Rauschen usw gebastelt wurde.

    play: http://www.cyborgs.de/synthesizer/cd/Cyborg_Tracks/Cyborg%20(Lutz%20Bojasch)%20-%20Voices%20-%2006%20-%20Refreshments%20-%20Nothing%20BUD%20Noise.mp3
     
  4. theorist

    theorist Tach

    Ich mach das mit drei Banpässen, jeweils auf die spezifischen Frequenzen der Formanten gestimmt. Sowas gibts auch als Modul von Eric Archer:

    http://ericarcher.net/

    Hier eine Liste der spezifischen Frequenzen:

    [​IMG]

    Mit Hüllkurven oder Sequencern kann man auch Sweeps zwischen den einzelnen Formanten programmieren. Hab ich im Nord Modular häufig gemacht, analog ist das etwas schwieriger, geht aber auch.
     
  5. theorist

    theorist Tach

  6. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    Also wenn ich mal nur auf die Demos achte, erscheint mir der Grendel-Filter viel besser. Bei dem Doepfer sind erst nach 3/4 des Reglerweges deutliche Effekte zu hören. Das kann aber auch am bescheuerten Tonmaterial liegen, bei so einer hektischen Drumspur kommt da nicht viel rüber (ausser das, was der Vorführer mag) ;-)
    Aber das was ich suche, geht schon in die Richtung Grendel Formant-Filter. Nur eben nach Möglichkeit für 5HE.
     
  7. theorist

    theorist Tach

    Schöne Vokale erzeugen ist ziemlich kniffelig. Als Quelle eignet sich Sägezahn und Rauschen. Resonanzwerte der Banpässe ist auch ziemlich wichtig. Man muss halt schon viel experimentieren, um gute Ergebnisse zu erhalten...

    Hier noch ein paar Anregungen:

    http://www.cim.mcgill.ca/~clark/nordmod ... peech.html
     
  8. serenadi

    serenadi Tach

    Hi Lutz,

    was Du suchst kannst Du mit 2 State Variable Filtern und ein paar Invertern erledigen.
    Der Trick ist, beide Filter entweder in Reihe oder parallel zu betreiben (je nach sound), dabei aber gegensinnig zu modulieren. D.h. beim einen geht Cutoff hoch, beim anderen gleichzeitig runter. Dazu sollte die Tonhöhe parallel mit moduliert werden. Mit recht hoher Resonanz bekommt man recht schnell passende Vokalklänge.

    Ich hatte bereits 2008 ein solches Dualfilter gebaut ...

    [​IMG]

    (sorry, das Bild ist recht groß)
    ... und die entsprechenden Inverter direkt mit eingebaut: Der zweite Cutoff läßt sich auf "Spread" schalten, dann fahren beide VCF mit dem Cutoff *auseinander*. Der erste Cutoff steuert *normal* beide Filter. Außerdem sind alle CV-Eingänge mit polarisierenden Reglern ausgestattet, so daß auch externe Spannungen die Filter gegensinnig ansteuern können.

    Das ist das Prinzip, es läßt sich recht einfach auch mit einzelnen Filtern modular nachbauen.
    Ich hatte damals für modulare Freunde auch ein Soundbeispiel gemacht, eine simple Sequenz die durchrattert, und ein paar Overdubs, aber alles mit dem gleichen Patch, nur ein wenig am Filter und der Tonhöhe gespielt

    Highliges Vainachtliches Grüßle
    Bernd.
     
  9. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    auch ganz witzig aber hat nichts mit einem modularen System zu tun da es nur manuell bedienbar ist (zu sein scheint)



    aber nochmal eine schöne Demo mit dem Grendel-filter:

     
  10. Cyborg

    Cyborg bin angekommen

    Hallo
    das wäre dann jeweils ein Bandpass oder Bandsperrfilter mit variabler Bandbreite, muss ich mal mit meinen VCFs probieren... Netter ist natürlich so etwas kompaktes das nicht so viele Module beansprucht.
    Naja, aber ich hab's ja so gewollt sonst wäre ich nur beim Nord Modular geblieben ;-)
    Danke für den Anstoß!
    Lutz
     
  11. Hallo

    Nein. Letztlich sind es einfach zwei (oder schicker: drei) separat ansteuerbare Resonanzfrequenzen. Ob das Band- Tief- oder Hochpässe sind, ist (fast) egal
    Man kann das zB auch mit den beiden Filtern der CS-50/60/80 Serie machen.

    Ich könnte mir sogar vorstellen, das AM mit zwei oder drei verschiedenen Frequenzen funktionieren könnte (hab ich aber noch nie ausprobiert).

    Florian
     
  12. Ebotronix

    Ebotronix Tach

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