Warum Ableton Live?

F-A-B

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Dass die Effektketten und Modulationsmöglichkeiten in anderen DAWs nicht so weitreichend gehen, ist natürlich was, was Ableton interessant macht.

Auch die Samplerintegration - geil, viel besser, als in Cubase.

Nutze ich jedoch keine Clips, sondern produziere ich nur im Arrangefenster und habe dazu noch viel Hardware, spricht eigtl nicht sooo viel für Ableton, dass es den Hype (können wir auch bitwig mit einschließen) rechtfertigt.

Ich habe Cubase, Logic und auch Ableton,
doch es zieht mich immer nach Cubase hin, weshalb ich überlege dann Ableton dich wieder zu verkaufen.

Überzeugt mich vom Gegenteil!
 
Nutze ich jedoch keine Clips, sondern produziere ich nur im Arrangefenster u

ja die Session View ist für Produktion auch der grösste Bullshit auf Erden
ich arbeite auch ausschliesslich mit der Arrangement Ansicht

bin schon bevor das eine DAW wurde , mit Ableton 1 o 2, in Berührung gekommen , da gab es nur die Session Geschichte an der ich schnell die Lust verlor
ich glaube 4 hatte ich dann auch mal, aber
da ich noch mit Atari und Soundforge arbeitete, war DAW noch nicht so das Thema...

Meine 1. DAW
um 2008 Live 7 erworben, später auf 8 upgrate und das habe ich bis Anfang dieses Jahres benutzt, ab Februar Live 12

da muss und will ich niemanden von Überzeugen
es ist ein Organ geworden und ich will und werde mich nicht an ein anderes gewöhnen ... warum auch
es tut was es soll, ich komme damit bestens klar
dasist eben "meine DAW"
 
Ein Eckpfeiler um Live so richtig auszunutzen ist Max for Live. Ich ärgere mich fast, daß ich nicht schon früher damit angefangen habe meine eigenen Midi- und Performancetools damit zu basteln.
Vor kurzem habe ich angefangen mich in jitter einzufuchsen, um audioreactive visuals damit zu machen.

Als Gesamtpaket finde ich Live immer noch ungeschlagen, was die Möglichkeiten angeht. Vor allem, weil ich Live nicht als klassische DAW, sondern als ganzheitliches Instrument sehe, das nicht auf externe plugins angewisen ist. Auf die Optik und den workflow muß man sich natürlich einlassen und es hilft, sich vom linearen Ablauf der klassischen DAWs zu lösen. Das braucht auch Zeit und erfordert Mühe. Aber es kann sich lohnen und ist auch nötig, um nicht beim "ich werfe mal 5 Loops rein und alles läuft schön synchron" zu landen.
 
Da gibts schon coole Sachen, aber ich merke an mir, dass ich ableton nur in 10% der Fälle nutze.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger fällt mir ein wozu ich Live benötige.
Ich arbeite eh meist mit dem Mixer, mag das klassische Mischpultdesign und bilde mir
ein so natürlicher zu mischen. In Ableton artet es immer zu sehr in zuviel Processing aus.
Einzig richtig gute ist die Einbindung von Samples und die Sampler an sich, damit lässt sich
schnell und intuitiv arbeiten, in Cubase ... das ist einfach zu groß geworden, aber dennoch
ist das meine Haupt-DAW

Denke ich werd´s verkaufen
 
@F-A-B welche ableton version hast du denn ? pn ?

vielleicht würde ich es dir abkaufen. nutze noch die suite 10 und hatte mir vorgenommen nur noch die letzte ableton version zu kaufen,

die ohne ki integration kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiss nicht wie du mit deiner Hardware arbeitest, aber falls du diese v.a. mit programmierten loopigen Sequencen ansteuerst
ist die Loop-basierte Session View von Ableton ideal in der kreativen Schaffensphase eines Tracks.


Aber falls die Session View nichts für einen ist sehe ich keinen Grund wieso man von einer DAW wie Cubase oder Logic zu Ableton wechseln sollte.
Das ist in etwas so als würde man eine Space Echo kaufen um nur den Hall davon zu nutzen. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich musste nur einmal gezwungenermaßen die DAW wechseln (Logicaufkauf durch Apple). Ich habe monatelang geflucht, bis es dann ging mit Cubase. Heute bediene ich Cubase im Schlaf und mir fehlt absolut nichts. Ich würde niemals freiwillig l die DAW wechseln. Kostet viel zu viel Zeit und Nerven, die Zeit kann man besser in Musik machen investieren.
 
Naja, mit live bin ich schon gut eingearbeitet. Jede daw hat ihre stärke und der Grund dieses Themas ist die Frage ob ich evtl was übersehen habe?!
 
Wenn Du mit Cubase besser arbeiten kannst und es alles macht, was Du benötigst, dann solltest Du Ableton verkaufen.

Long Story not so short:
Warum bin ich seit vielen Jahren Live-User? Ich hatte sehr lange Cubase und irgendwann gab es vor etlichen Jahren eine Phase, da waren Updates die Hölle. Eine Bug-Hölle. Ich hatte ein Major Update gekauft und danach monatelang mit Problemen (und Abstürzen!) zu kämpfen, bis das Ding dann kurz vor dem nächsten Major Release "stabil" wurde. Nach dem ging das Schlamassel von vorne los. Bin dann frustriert zu Live gewechselt und musste ALLES neu lernen. Das ganze Konzept ist ja völlig anders und schien für mich total unpassend, eher was für DJs und so (inkl. "Crossfader" zum Überblenden von fertigen Dingsies). Also eingelesen, viele Tutorials gekauft und geschaut, ganz vieles als für mich komplett irrelevant gefunden. Aber: Das Ding ist stabil. WIRKLICH stabil. Und wenn ich heute ein paar Dutzend Kanäle gleichzeitig aufnehme, Audio wie Midi, dann ist die CPU-Belastung ziemlich mickrig. Und alles, wirklich alles, was ich mit einer DAW machen möchte, bietet mir Live. Dazu das Steuerpult und fast schon "Instrument" Push 3 (auch das hat mich viele Stunden Einarbeitung gekostet). Ja, Cubase ist heute wohl vergleichbar stabil, hab auch irgendwann mal günstig auch Cubase 10 upgegraded. Ja, ist nett, hatte beim herumspielen auch keinerlei Probleme mehr, aber Live KENNE ich jetzt und warum sollte ich das jetzt auf mich nehmen und noch einmal komplett umlernen? Und das gilt auch genau anders herum: Wenn Cubase alles macht, was Du benötigst, dann bleib dabei. Das Leben ist zu kurz, um sich mit Tools herumzuplagen, die nichts großartig Neues & Nützliches bieten (was sehr individuell ist). Featuritis-Diskussionen bringen niemanden weiter, sondern reale Bedürfnisse.
Aktuell baue ich mir gerade meinen "Workflow" neu auf, weil ich von zwei Steinberg MR816x plus zwei ADAT-Interfaces (Behringer Ultragain Digital) auf die Behringer Wing gewechselt habe. Aber auch damit scheint Live gut zu funktionieren (und ich vermute: das würde Cubase ebenfalls).
Andreas
 


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