Solar Chrome
Electro Synth Maniac
Hallo zusammen,
selbstverständlich begrüße ich es sehr, dass nach dem "Loch in den 90ern" immer mehr Hersteller Instrumente bauen und sich auch Gedanken zu neuen Konzepten machen. Dennoch kann ich die Befürchtung nicht ablegen, dass es bei Synthesizern und Musikgear ähnlich verläuft, wie mit allem anderen, dass kapitalwirtschaftlichen Regeln unterliegt. Irgendwann wird ein Sättigungspunkt erreicht und Beliebigkeit macht sich breit.
Die schmerzlichste Erfahrung war hier, dass mit Aufkommen digitaler Musikplattformen Tonträger völlig an Bedeutung verloren und damit auch eine ganze Kultur unterging. Der Musikmarkt wird seither monatlich ungehemmt von Tausenden Releases geschwemmt. Letztlich geht es gar nicht mehr um die Musik, sondern darum wer die beste Werbung macht. Kommerziell gesehen haben wir einen Peak erreicht, bei dem das Wesen der Musik als Kunstform völlig in die Tonne gewandert ist. Musik ist ein Produkt und es geht einzig darum es zu verkaufen.
Eine ähnliche Entwicklung sehe ich aber auch bei Musikgear und das macht mir irgendwo Angst. Vor allem im Plugin-Bereich ist diese massive Redundanz längst da. Man muss schon sehr überzeugt sein heute noch ein Plugin entwickeln zu wollen. Es gibt irgendwie alles und das in jeder Colour. Aber auch im Hardwarebereich beobachte ich eine Entwicklung, bei der immer wieder Geräte auf den Markt kommen, die nichts neu erfinden, sondern einfach nur da sind, um ein Stück vom Kuchen abzufrühstücken. Auswahl ist schön. Aber wenn alles irgendwann nur noch in Beliebigkeit verschwindet, wäre das schade. Irgendwann tritt eine Sättigung ein und bei mir ist das längst passiert. Es gibt einfach Dinge, von denen ich satt bin.
Wie seht Ihr das?
Stört es Euch nicht?
Was könnten die Gründe sein?
selbstverständlich begrüße ich es sehr, dass nach dem "Loch in den 90ern" immer mehr Hersteller Instrumente bauen und sich auch Gedanken zu neuen Konzepten machen. Dennoch kann ich die Befürchtung nicht ablegen, dass es bei Synthesizern und Musikgear ähnlich verläuft, wie mit allem anderen, dass kapitalwirtschaftlichen Regeln unterliegt. Irgendwann wird ein Sättigungspunkt erreicht und Beliebigkeit macht sich breit.
Die schmerzlichste Erfahrung war hier, dass mit Aufkommen digitaler Musikplattformen Tonträger völlig an Bedeutung verloren und damit auch eine ganze Kultur unterging. Der Musikmarkt wird seither monatlich ungehemmt von Tausenden Releases geschwemmt. Letztlich geht es gar nicht mehr um die Musik, sondern darum wer die beste Werbung macht. Kommerziell gesehen haben wir einen Peak erreicht, bei dem das Wesen der Musik als Kunstform völlig in die Tonne gewandert ist. Musik ist ein Produkt und es geht einzig darum es zu verkaufen.
Eine ähnliche Entwicklung sehe ich aber auch bei Musikgear und das macht mir irgendwo Angst. Vor allem im Plugin-Bereich ist diese massive Redundanz längst da. Man muss schon sehr überzeugt sein heute noch ein Plugin entwickeln zu wollen. Es gibt irgendwie alles und das in jeder Colour. Aber auch im Hardwarebereich beobachte ich eine Entwicklung, bei der immer wieder Geräte auf den Markt kommen, die nichts neu erfinden, sondern einfach nur da sind, um ein Stück vom Kuchen abzufrühstücken. Auswahl ist schön. Aber wenn alles irgendwann nur noch in Beliebigkeit verschwindet, wäre das schade. Irgendwann tritt eine Sättigung ein und bei mir ist das längst passiert. Es gibt einfach Dinge, von denen ich satt bin.
Wie seht Ihr das?
Stört es Euch nicht?
Was könnten die Gründe sein?