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Warum wird immer alles an den Punkt getrieben, an dem es too much wird?

Solar Chrome

Electro Synth Maniac
Hallo zusammen,

selbstverständlich begrüße ich es sehr, dass nach dem "Loch in den 90ern" immer mehr Hersteller Instrumente bauen und sich auch Gedanken zu neuen Konzepten machen. Dennoch kann ich die Befürchtung nicht ablegen, dass es bei Synthesizern und Musikgear ähnlich verläuft, wie mit allem anderen, dass kapitalwirtschaftlichen Regeln unterliegt. Irgendwann wird ein Sättigungspunkt erreicht und Beliebigkeit macht sich breit.

Die schmerzlichste Erfahrung war hier, dass mit Aufkommen digitaler Musikplattformen Tonträger völlig an Bedeutung verloren und damit auch eine ganze Kultur unterging. Der Musikmarkt wird seither monatlich ungehemmt von Tausenden Releases geschwemmt. Letztlich geht es gar nicht mehr um die Musik, sondern darum wer die beste Werbung macht. Kommerziell gesehen haben wir einen Peak erreicht, bei dem das Wesen der Musik als Kunstform völlig in die Tonne gewandert ist. Musik ist ein Produkt und es geht einzig darum es zu verkaufen.

Eine ähnliche Entwicklung sehe ich aber auch bei Musikgear und das macht mir irgendwo Angst. Vor allem im Plugin-Bereich ist diese massive Redundanz längst da. Man muss schon sehr überzeugt sein heute noch ein Plugin entwickeln zu wollen. Es gibt irgendwie alles und das in jeder Colour. Aber auch im Hardwarebereich beobachte ich eine Entwicklung, bei der immer wieder Geräte auf den Markt kommen, die nichts neu erfinden, sondern einfach nur da sind, um ein Stück vom Kuchen abzufrühstücken. Auswahl ist schön. Aber wenn alles irgendwann nur noch in Beliebigkeit verschwindet, wäre das schade. Irgendwann tritt eine Sättigung ein und bei mir ist das längst passiert. Es gibt einfach Dinge, von denen ich satt bin.

Wie seht Ihr das?
Stört es Euch nicht?
Was könnten die Gründe sein?
 
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M.i.a.u.: Wavescanner, Whych, qwertz123 und 19 andere
Ist eine Musikfrage ist - Verschoben nach SyntheTisch, damit das alle lesen können, verdient es.
Hallo zusammen,

selbstverständlich begrüße ich es sehr, dass nach dem "Loch in den 90ern" immer mehr Hersteller Instrumente bauen und sich auch Gedanken zu neuen Konzepten machen. Dennoch kann ich die Befürchtung nicht ablegen, dass es bei Synthesizern und Musikgear ähnlich verläuft, wie mit allem anderen, dass kapitalwirtschaftlichen Regeln unterliegt. Irgendwann wird ein Sättigungspunkt erreicht und Beliebigkeit macht sich breit.

Die schmerzlichste Erfahrung war hier, dass mit Aufkommen digitaler Musikplattformen Tonträger völlig an Bedeutung verloren und damit auch eine ganze Kultur unterging. Der Musikmarkt wird seither monatlich ungehemmt von Tausenden Releases geschwemmt. Letztlich geht es gar nicht mehr um die Musik, sondern darum wer die beste Werbung macht. Kommerziell gesehen haben wir einen Peak erreicht, bei dem das Wesen der Musik als Kunstform völlig in die Tonne gewandert ist. Musik ist ein Produkt und es geht einzig darum es zu verkaufen.

Eine ähnliche Entwicklung sehe ich aber auch bei Musikgear und das macht mir irgendwo Angst. Vor allem im Plugin-Bereich ist diese massive Redundanz längst da. Man muss schon sehr überzeugt sein heute noch ein Plugin entwickeln zu wollen. Es gibt irgendwie alles und das in jeder Colour. Aber auch im Hardwarebereich beobachte ich eine Entwicklung, bei der immer wieder Geräte auf den Markt kommen, die nichts neu erfinden, sondern einfach nur da sind, um ein Stück vom Kuchen abzufrühstücken. Auswahl ist schön. Aber wenn alles irgendwann nur noch in Beliebigkeit verschwindet, wäre das schade. Irgendwann tritt eine Sättigung ein und bei mir ist das längst passiert. Es gibt einfach Dinge, von denen ich satt bin.

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Was könnten die Gründe sein?
Superbooth - 2025 & 26 - Peak Eurorack ist erreicht.
Alle bauen jetzt Desktops (FX und Synths und "Zeug"), weil - jetzt haben sie eben alle schon ihr Mutable und Make Noise und 2 Granular-Sampler. Moden gibt's immer. Auf Konzerten steht immer (IMMER!!) ein Minilogue, meist sogar der alte. Ist das schlimm? Nein.

Aber - einen anderen Ansatz machen ist gut. Wenn zB. das TV 3 Quiz-Shows machen - wieso macht dann nicht einer davon ein GANZ anderes Programm? Das ist so wie Dubtechno und Darktechno gerade, ist schon fast wieder vorbei - weil auf Beatport und Co. sich diese Acts knubbeln und klingen auch vielerlei genau so. Nicht schlecht, aber eben stilfest. Erfolgsrezepte werden so genommen wie sie sind, auch wenn sie keine sind. Allerdings sollen alle, die Lust haben was machen, sehr gern! Es ist nur schwerer, weil es so viel gibt.

Als Hersteller wäre nicht schlecht, die Dinge die interessant sind, auch zu machen.
Ein neuer Waldorf? Muss der Wavetables haben? "Nein, Mann"! Muss'er nich'!
Muss ein Waldorf analoge Filter haben? Sowas von nicht - ich hab immer vorgeschlagen - mach dit' ohne, kostet weniger und klingt auch nicht so viel besser - Hand aufs Hertz™ - wenn Filter, dann halt superdooper, wie Dmno und Co - und ich mag Waldorf, ansich auch Quantum, aber - hier sieht man bisschen, wie man es machen könnte.

Nicht folgen, wagen!!
 
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M.i.a.u.: Audiohead, MartYATARI, DonGolana und 2 andere
Im industriellen Kontext ist Musik stark von Plattformlogiken, Algorithmen, Markenstrategien und narrativen Communities geprägt. Die klassischen Strukturen, die früher Orientierung gegeben haben, also Szenen, Labels und ästhetische Bewegungen, sind weitgehend entkoppelt oder haben ihre Funktion verändert. Statt gemeinsamer kultureller Verdichtung entsteht eher ein kontinuierlicher Strom von Releases, in dem Sichtbarkeit und Reichweite zunehmend wichtiger werden als eine klar erkennbare musikalische Mitte.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Bereich von Synths, Plugins und Musikproduktion wider. Die Vielfalt ist enorm, aber sie erzeugt oft keine klare Richtung mehr. Vieles ist verfügbar, kombinierbar und emulierbar, wodurch eine Art Gleichwertigkeit entsteht, die schnell als Beliebigkeit wahrgenommen werden kann. Innovation passiert heute oft nicht mehr als wirklich neuer Ansatz, sondern eher dadurch, dass bekannte Werkzeuge anders kombiniert, leicht verändert oder klanglich neu eingefärbt werden. Vieles bleibt dabei im gleichen Grundprinzip, nur die Oberfläche, das Interface oder der Sound wird neu gestaltet.
Gleichzeitig hat sich auch die Rolle von Technologie als Inspirationsquelle verändert. Früher haben neue Synthesizer, Effekte oder später auch DAWs sehr direkt kreative Prozesse angestoßen. Technische Neuerungen waren oft der Ausgangspunkt für ganze Produktionsstile, weil sie neue Denkweisen im Klang überhaupt erst möglich gemacht haben. Heute ist dieser Effekt (GAS) schwächer geworden, weil vieles bereits bekannt, simuliert oder konzeptionell vorweggenommen ist.

Aus Musikerperspektive ergibt sich eine zweite Ebene: Als Synthesist ist man zwar stark an Klang, Technologie und die jeweilige Ästhetik der Werkzeuge gebunden, aber es gibt immer noch einen Raum, der sich dieser Logik entzieht. Als Musiker kann man sich in die Harmonielehre zurückziehen. Damit ist nicht nur Harmonik im engeren Sinn gemeint, sondern das gesamte Feld musikalischer Beziehungen, also auch Rhythmus und Zeitgefühl.
Irgendwann wird selbst der vertraute Vier-Viertel-Takt einfach ermüdend. Nicht weil er falsch wäre, sondern weil er sich mit der Zeit abnutzt und an Spannung verliert. Genau dann öffnen sich andere Zeitformen, etwa Fünf-Viertel, Sieben-Achtel oder polyrhythmische Strukturen, die Hören und Spielen wieder neu herausfordern.
Der entscheidende Punkt ist dabei nicht das theoretische Wissen, sondern dass solche musikalischen Verschiebungen verkörpert werden müssen. Sie entstehen nicht einfach im Grid oder werden maschinell ausgewählt, sondern müssen körperlich verstanden und gespielt werden. Es geht um einen direkten Umgang mit Zeit, Puls und Bewegung und genau dort verschiebt sich auch die Quelle der Inspiration weg vom Technologischen hin zum Musikalischen selbst.

Denn hier geht es dann nicht mehr um Produkte, Interfaces oder klangliche Neuerungen, sondern um Beziehungen zwischen Tönen, Spannungen, Auflösungen und zeitlichen Strukturen. Akkorde, Voicings, Modulationen, Stimmführung und Rhythmus bilden ein System, das sich nicht erschöpft, weil es nicht an technische oder marktgetriebene Zyklen gebunden ist.
Je tiefer man dort einsteigt, desto weniger entsteht Sättigung, sondern eher eine wachsende Offenheit. Die Inspiration kommt dann nicht mehr aus dem nächsten Tool, sondern aus der Struktur selbst, die unabhängig von jeder Technologie funktioniert.
 
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M.i.a.u.: klangumsetzer, gruenerwirdsnich, JanTenner und 2 andere
Irgendwann tritt eine Sättigung ein und bei mir ist das längst passiert. Es gibt einfach Dinge, von denen ich satt bin.
Bei Synth Hard- und Software ist bei mir die Sättigung schon länger eingetreten. Das allermeiste langweilt mich eigentlich nur noch, was so die letzten Jahre auf den Markt geworfen wurde.

Wüsste auch nicht warum ich mir noch einen neuen Synth anschaffen sollte. Ich mache auch mit einem neuen Synth wieder genau mein Ding, sprich meinen Sound.

Nö, aus diesem Karussell bin ich einfach ausgestiegen. Hab auch nicht vor wieder aufzuspringen, weil es sich nur im Kreis dreht und immer nur an der gleichen Stelle vorbeikommt.

Ich brauche auch nicht jedes Jahr eine neue Bohrmaschine, nur weil es das neue Modell gibt und meine alte noch einwandfrei funktioniert. Und wenn ich es nicht kann, dann werden die Löcher mit der neuen und der alten Bohrmaschine schief.
 
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M.i.a.u.: morphhead, Audiohead, dhinda und 11 andere
Es kann nie genug Synthesizer geben ;)
Weder Hard- noch Software.
 
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M.i.a.u.: DSFgSgHdgrGD3, MartYATARI, Feldrauschen und eine weitere Person
Muss ein Waldorf analoge Filter haben? Sowas von nicht
Mit dem Microwave 2 haben sie ja gezeigt, daß auch digitale Filter klingen können. Mit der Technik von vor 30 Jahren.
Klingt halt nicht wie Muhg oder Oberheinz - musses auch nicht.
 
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M.i.a.u.: subsoniq und Audiohead
Ein neuer Waldorf? Muss der Wavetables haben?
Vor allem nicht schon wieder die ewig gleichen 32 / 64. Viele davon funktionieren zwar immer noch, hängen mir aber halt zu den Ohren raus.
Und mal Bearbeitungsfunktionen, die die Waves und Tables auch schlanker machen können. Halt nicht FM und Ringmod, die noch mehr Obertöne erzeugen, sondern z.B. Filter, even/odd, Formanten ...
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
Alles hat seine Zeit der Armut und Dürre und seine Zeit der Hülle und Fülle. Auch Musikgear hat seinen Zenit erreicht und wird nun langsam versinken. Nicht in die Vergessenheit, sondern in die Unverfügbarkeit.

Nicht nur wegen K.I. – Wenn China Taiwan angreift, putzen wir uns noch erstaunt, wie die Preise für Elektronik in die Höhe schnellen wie eine SpaceX-Rakete ... das heißt, wenn dann überhaupt noch eine SpaceX-Rakete dieser Metapher zur Geltung verhilft. Auch olle El0n kann keine Chips aus dem Hut zaubern. Ich sehe schon, wie die ganzen AI-Datacenter ausgeschlachtet werden, aus purer Not müssen wir unsere Prioritäten versetzen und die in vielen klassischen Problemlösungsfeldern unterm Strich ineffiziente K.I. könnte das Nachsehen haben, und Leute, die noch direkt in Programmiersprachen coden können, ohne den Umweg über Prompts und ressourcenhungrige IDEs, werden wieder gefragt srin wie heute Handwerker.

Das gute: auch gebrauchtes Gear steigt im Preis, denn alles kann ja nicht gleichzeitig kaputt gehen.

Wir werden wieder mit weniger auskommen, und wenn es nicht geht, das eben neu erlernen. Not macht zäh und kreativ.
 
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M.i.a.u.: Christoph1972, kalyxos, DonGolana und 2 andere
Sollte China Taiwan angreifen, werden die Preise für Synthesizer unser kleinstes Problem sein.

Im übrigen: ja, Musik ist durch die Digitalisierung und die Verlagerung ins Netz ein noch stärkeres Konsumprodukt geworden, als es früher schon war. Das betrifft aber nicht nur die Musik, auch Filme und Literatur sind dem unterworfen. Und in gewisser Weise sogar das Essen. Wie viele Leute bestellen sich Essen nach Hause, statt ins Restaurant zu gehen? Wie stark hat sich das Home Office z.B. auf den Automobilmarkt durchgeschlagen? Kaufe ich mir ein neues Auto oder überhaupt noch ein Auto, wo ich doch nur noch selten ins Büro muss? Wozu sollten sich Büroangestellte noch Anzüge und Hemden kaufen? Um im Anzug vor Teams zu sitzen?

Es haben sich viele Dinge verschoben, Wahrheiten von früher gelten zum Teil nicht mehr. Aber das war letztlich doch immer so. Kein Jahrzehnt der letzten 120 Jahre glich dem anderen. Synthesizer gibt es heute viele auf dem Markt. Ob man übersättigt ist, dürfte auch eine Generationensache sein. Hier im Forum sind viele irgendwo zwischen 45 und 70 und haben den Keller voll mit Geräten. Da ist man einfach irgendwann satt. Wer heute 20 ist, hat das nicht, wird aber auch ganz anders rangehen, als es früher üblich war. Dass Hersteller eher mehr vom Bekannten rausbringen... es fehlen eben die großen Innovationen, mit denen die Hersteller im 20. Jahrhundert immer wieder Leute begeistern konnten. Heute hat man eben hier mal eine neue Schnittstelle oder mehr Speicher und man kann aus der Cloud Dinge nachladen, aber das sind letztlich nur Details, da ruft niemand mehr "ah" und "oh". Wenn man die etablierten Hersteller von Plugins anguckt, dann ist doch mittlerweile fast jeder bekannte Synthesizer irgendwie mal nachgebaut worden, teilweise sogar mehrfach. Ich denke, da macht sich auch einfach sowas wie Langeweile breit.

Ich denke auch nicht, dass KI dem ganzen einen neuen Drive verpassen wird. KI wird dem einen oder anderen Menschen, der das professionell betreibt, einen Teil der Arbeit abnehmen. Und es wird vermutlich im kreativen Bereich mehr vom gleichen produzieren. Aber ich sehe nicht, dass KI den im Schlamm steckenden Karren großartig bewegen wird, eher im Gegenteil.

Wie gehe ich damit um? Da ich mit Musik kein Geld verdiene, ist es mir eigentlich egal. Jemanden, der als Hobby gerne angelt, fragt doch auch niemand wie er damit umgeht, dass man jederzeit Fisch im Supermarkt kaufen kann. Ein Problem haben letztlich nur die, die mit ihrer Musik Geld verdienen wollen. Und dass es nicht wirklich neue Synthesizer gibt... ist für mich auch kein Problem. Ich glaube, dass ist auch eher ein Problem der Menschen, die sich mit elektronischen Musikinstrumenten umgeben. Hat sich schon mal ein Cellospieler darüber beklagt, dass es mal richtig geile neue Cellos mit neuen Features geben müsste? Oder ein Trompeter? Alles, was irgendwie mit Strom/Elektronik zu tun hat, versucht aber ständig, angeblich neue tolle Dinge rauszubringen. Vom Gitarreneffekt über Plugins bis hin zum Controller.
 
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M.i.a.u.: Master Mix, Jenzz, kalyxos und 6 andere
  • #10
Bei Synth Hard- und Software ist bei mir die Sättigung schon länger eingetreten. Das allermeiste langweilt mich eigentlich nur noch, was so die letzten Jahre auf den Markt geworfen wurde.

Wüsste auch nicht warum ich mir noch einen neuen Synth anschaffen sollte. Ich mache auch mit einem neuen Synth wieder genau mein Ding, sprich meinen Sound.

Nö, aus diesem Karussell bin ich einfach ausgestiegen. Hab auch nicht vor wieder aufzuspringen, weil es sich nur im Kreis dreht und immer nur an der gleichen Stelle vorbeikommt.

Ich brauche auch nicht jedes Jahr eine neue Bohrmaschine, nur weil es das neue Modell gibt und meine alte noch einwandfrei funktioniert. Und wenn ich es nicht kann, dann werden die Löcher mit der neuen und der alten Bohrmaschine schief.

Ganz so stringent sehe ich das nicht. Ich habe da aber durchaus ein eigenwilliges Verständnis, was meinen Klangzirkus erweitern könnte. Den Sound meines Studios sehe ich als großen Klangteppich und wenn ich irgendwo Lücken finde, versuche ich diese aufzufüllen.

Mich wundert beispielsweise, dass der Korg multi/poly ein solches Schattendasein führt. Was ist da los? Das Instrument ist ein Klangmonster. Ich habe leider nur das Plugin, aber dieses Ding ist einer der komplexesten Geräte am Markt ... vielleicht einfach zu kompliziert? Aber hier war man mutig.

Aber vor allem was Analoge angeht, schaue ich mittlerweile genauer hin. Der Supernatural Shift 6 erschien auch erst *gäähn*, aber war mit seinen Multis-Oszillatoren dann doch sehr cool. Oft sind es aber simple analoge Konzepte, die mich nicht aus den Latschen hauen - muss ich halt mal so sagen. Vielleicht können da geübte Analog-Gourmets noch einige tolle Feinheiten erkennen, aber da bin ich halt raus.

Irgendwo muss man es ja praktisch betrachten: Spätestens im Mix hört niemand mehr, ob es ein originaler Juno oder das Model 84 von Softube war. Wäre der Juno nicht so arschteuer, würde ich mir trotzdem einen hinstellen. Hardware macht Spaß und inspiriert - wie der Korg DW-8000 oder der Kawai SX-240.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #11
Wie seht Ihr das?
So wie du.

Stört es Euch nicht?
Jein. Es stört mich schon irgendwie, aber nicht so sehr, dass ich es nicht ignorieren könnte.

Was könnten die Gründe sein?
Das ist der Zeitgeist. Schaut man sich an wie viele Menschen sich bewusst dafür entscheiden Werbefiguren/Beeinflusser zu sein, wundert man sich über nichts mehr.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und sllk
  • #12
Irgendwann wird absolute Stille das Ziel sein.

Allein schon was (obwohl es mehr oder weniger noch in den Kinderschuhen steckt) an KI generierten Songs monatlich auf die Plattformen gespült wird ist inflationär. Ob das Material nun als gut oder schlecht empfunden wird ist erst einmal zweitrangig, wer soll das denn noch konsumieren?

Wie findet man noch die Perlen im riesigen Misthaufen?
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: Solar Chrome, Audiohead, Archivicious und eine weitere Person
  • #13
Das ist der Zeitgeist. Schaut man sich an wie viele Menschen sich bewusst dafür entscheiden Werbefiguren/Beeinflusser zu sein, wundert man sich über nichts mehr.

Da ist was dran. Im TV (früher) hat man die Werbung weg gezappt.
Heute klickt man sie auf Instagram und Co unterbewusst bewusst an, weil sie u.a. auch beiläufig in Beiträgen verpackt ist.
 
  • #17
Ist denn alles Müll, was jetzt so aktuell ist?
Nein, aber vieles beliebig und teilweise „hingerotzt“.

Ich beobachte das in der „Bubble“ meines 16 Jährigen, die „feiern“ gegenseitig ihre doch teils lieblos und in 10 Minuten „hingeschluderten“ musikalischen Ergüsse.
Aneinander geklebte Patterns ohne Übergänge oder Spannungsbögen.

Evtl. auch nur ein Generations-Ding.
Ist ja da auch „cool“ in Lounge-Bars mit kahlen Betonwänden abzuhängen.

Oder ist das nur der P(h)unk von heute?
 
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M.i.a.u.: KiloOhm und MartYATARI
  • #18
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  • HaHa
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M.i.a.u.: PhonicGate, Audiohead, MartYATARI und 5 andere
  • #19
Wie seht Ihr das?
Eigentlich auch so wie du.
Stört es Euch nicht?
Ja und nein. Ich bin insgesamt auf Vintage (bis einschließlich 90er) eingeschossen. Manche Klon-Geschichten oder Reissues sind daher eine Bereicherung für mich. Ich warte aber einfach nicht auf die neueste Innovation und bin daher auch nicht von der Schwemme der Beliebigkeit tangiert, die das dann doch nicht bietet.
Ich bin aber vermutlich mittlerweile auch zu alt um gewisse Trends zu beurteilen. Ich habe eine nette Auswahl an Tonbandgeräten, einen Plattenspieler, für den ich am Wochenende gerade wieder drei Scheiben erstanden hab und an Equipment eben viele Dinosaurier, die ich vor dem Schrott bewahrt und restauriert habe. Was also Gear angeht, berührt mich das recht wenig.

Was die Musik an sich angeht sieht es bei mir sehr ähnlich aus mittlerweile. Eine wohlgewählte Auswahl an Stücken und Alben, die ich mir immer wieder anhören kann. Wenn ich mir Trendmusik der heutigen Jugend so ansehe und höre, wird mir eher schlecht. Dafür ist der wesentliche Grund, dass mir das noch beliebiger vorkommt als Chartmukke zu meiner Zeit schon. Dabei möchte ich aber durchaus anerkennen, dass meine Generation vermutlich auch anfällig dafür gewesen wäre, hätte es Social- und digitale Medien in der Form gegeben. Aber da sich über Geschmack nicht streiten lässt, tu ich´s auch nicht.
Was könnten die Gründe sein?
Zeitgeist, wie @ganje das schrieb, trifft es denke ich sehr gut. Gepaart natürlich mit kapitalistischen Rahmenbedingungen, dass Firmen eben ständig Umsatz generieren müssen. Und da wird es vermutlich immer Flauten geben, in denen nichts wirklich Neues aufkommt.
 
  • #20
Musikmarkt wird seither monatlich ungehemmt von Tausenden Releases geschwemmt.
Man muß halt schon gucken daß man am besten das kauft wo Leute auch Geld für Toträger investieren müssen
um ihren Sound zu veröffentlichen. Deejay, Junorecords, Decks, Saveoursounds...das sind Platformen in denen man gut sortiert
und übersichtlich nach neuheiten stöbern kann. Das gibt es alles noch auch wenn Produkte die echte Perlen darstellen für mich zumindest nur
noch schwer bis kaum zu finden sind. Ich leide eher am Unterangebot als an Überangebot weil kich auch sehr kritisch anhöre bevor ich etwas
kaufe. Es müssen echte Perlen sein. Es muß Musik sein bei der ich merke daß da nicht nur ein techniker am Werk war ,sondern jemand der
seine Seele in die Musik gebracht hat und sich intensiv mit dem Stück auseinandergesetzt hat und es ausgefeilt und ausradiert hat.

Also ich finde es gibt genug technische Möglichkeiten aus mehreren Jahrzehnten
die man kombinieren kann um mit Eigensinnigkeit ,Arrangement und Charakter etwas neues herzustellen. Ich sehe das Problem nicht darin daß es zu viel Werkzeuge gibt oder daß ich unbedingt etwas neues bräuchte. Ich habe genug was ich besitze womit ich noch viel entdecken kann und mir Zeit und Energie nicht reicht geschweige was noch auf meiner Kaufliste steht.
Ich finde daß ein Musiker der ständig auf die Erfindung neuer Produkte angewiesen ist irgendwo armselig ist. Artisten trainieren Jahrzehntelang immer das selbe mit den selben Mitteln um daraus am Ende echte Magie enstehen zu lassen.
 
  • #21
Nein, aber vieles beliebig und teilweise „hingerotzt“.

Ich beobachte das in der „Bubble“ meines 16 Jährigen, die „feiern“ gegenseitig ihre doch teils lieblos und in 10 Minuten „hingeschluderten“ musikalischen Ergüsse.
Aneinander geklebte Patterns ohne Übergänge oder Spannungsbögen.

Evtl. auch nur ein Generations-Ding.
Ist ja da auch „cool“ in Lounge-Bars mit kahlen Betonwänden abzuhängen.

Oder ist das nur der P(h)unk von heute?
Die Sachen, die ich mit 16 Jahren gemacht habe waren auch hingerotzt und würden meinen heutigen Ansprüchen nicht genügen. Aber genau das ist der Vorteil und das Privileg der Jungen: In dem Alter durchlaufen die Sachen eben noch keine 37 Filter im eigenen Kopf, sondern Kreativität wird rausgehauen. Und das ist erstmal gut. Auch, wenn die Alten (wie wir) das doof finden.
 
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M.i.a.u.: 2phazt, SirAdrianFish, MartYATARI und 5 andere
  • #22
dass Firmen eben ständig Umsatz generieren müssen.
das ist ja mit Filmen und Musik nicht anders. Man will verkaufen ,also wird geguckt welches Buch schon erfolgreich war dabei gibt es
wohl Milliarden interessante Stories die nie verfilmt werden von unbekannten Autoren.
Und immer alles von Anfang bis Ende mit neuartigen Effekten zuklatschen,
ohne jede dynamik und Raum zum denken.
Wobei einige gute Filme gibts ja doch noch dann und wann. Z.B. "once upon a time in hollywood" das ist ja wirklich ein sehr sehr guter Film.
Ich liebe diesen Film obwohl es ein ziemlich neuer ist.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann
  • #23
Die Sachen, die ich mit 16 Jahren gemacht habe waren auch hingerotzt
ja das stimmt schon daß man heute vieleicht mehr den Sinn entwickelt hat für perfektion und die eine oder ander Wiederholung
sein lässt und so weiter. Aber das basiert auch auf Erfahrung finde ich. Als junger hatte ich noch viel mehr Ideen und Drang Musik zu machen
und da habe ich mich mit einzelnen Songs nicht Monate lang beschäftigt. Da hab ich die Tracks in einer Nacht gemacht und dann waren die fettich.
Und hatte eine ganz andere Power die ich mir heute noch wünschen würde. Ich hatte mit dem Atari aber auch nicht die Möglichkeit
für einen Track zig Audiospuren aufzunehmen an denen ich in aller Ruhe weiterarbeiten kann. Damals musste vor jedem Take der Summe jedes Gerät in der Midikette angeschaltet sein und stimmig im Sound sein und die Effekte teils mit Skriptanleitung auf Papier hinzugefügt werden. Das ist heute doch sehr viel komfortabeler was nicht bedeuted daß ich keine Action habe beim aufnehmen. Nur halt alles einzeln nach und nach wie wenn man einen Film macht.
Musik machen in den 90ern war wie ein kompletter Live act. Hab ich erlebt, war schön ,ich habe die Bänder noch und es macht mir heute noch Spaß
i die Zeit zurückzureisen mit meiner eigenen Musik.
 
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M.i.a.u.: Feldrauschen und sllk
  • #24
Die Sachen, die ich mit 16 Jahren gemacht habe waren auch hingerotzt und würden meinen heutigen Ansprüchen nicht genügen. Aber genau das ist der Vorteil und das Privileg der Jungen: In dem Alter durchlaufen die Sachen eben noch keine 37 Filter im eigenen Kopf, sondern Kreativität wird rausgehauen. Und das ist erstmal gut. Auch, wenn die Alten (wie wir) das doof finden.

Sachen für mich ohne Puplikum habe ich auch in der Jugend oft hingeschludert.
Es gab keine Plattformen die man damit zumüllen konnte.
Sobald es für andere Ohren zugänglich war, habe ich mir Mühe gegeben.

Natürlich darf das die Jugend auch.

Ein Problem dann für alle wenn damit das Internet überschwemmt wird.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #25
Ich würde behaupten dass es insgesamt jegliche Güter betrifft und auch das Internet ist ein ständig wachsendes Schaufenster, das diesen Überfluss sichtbarer macht.
Damit wird es immer schwieriger, sich für irgendetwas zu entscheiden.
Selbst im Supermarkt gibt es gefühlt 20 verschiedene Hersteller des gleichen Produkts.
Stört mich das? Manchmal schon, weil man unterschwellig meint etwas zu verpassen. Und doch ist es ein „first world Problem“.
 
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M.i.a.u.: Bowler und Bernie
  • #26
Das ist der allgemeine Zeitgeist und nicht nur auf Musik beschränkt.
 
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M.i.a.u.: Kavenzmann, MartYATARI, ModernerPurist und 2 andere
  • #27
Vor allem im Plugin-Bereich ist diese massive Redundanz längst da.
Das ist so ein bisschen meine Blase, da ich selbst Plugins auf Low-Level-Technologien entwickle. Aber das läuft alles unter der GPL und ist mehr der Befriedigung meiner Neugierde im Bereich DSP geschuldet, als dass ich jetzt auch noch "irgendetwas" auf den Markt werfen muss.

Was ich hier gerade erlebe ist, dass sich die Zugänglichkeit zum Thema durch die Nutzung von KI geändert hat. Auf der einen Seite begrüße ich das eigentlich. Dieser irgendwo auch faszinierende DSP-Voodoo schließt die allermeisten Menschen aus, da es nicht einfach nur ein wenig coden ist. Coden ist (oder war dank KI) der kleinste Anteil an einem Plugin. Da stehen Theorien dahinter, die teils vor Jahrhunderten durch geniale Menschen (Gauss, Fourier, etc,) entwickelt wurden und sich einem Durchschnittsmenschen (da schließe ich mich ein) nicht leicht erschließen. Manchem auch gar nicht.

Auf der einen Seite macht die KI das Thema also zugänglich. Auf der anderen Seite aber führt es (oder wird es führen) zu einer Schwemme irgendwelcher DSP-basierten Instrumente und Effekte. Anbieter offener DSP-Plattformen forcieren das gerade und bauen KI-gestützte Tool-Chains (Beispiel: https://forum.mod.audio/t/the-mod-plugin-cookbook-using-ai-to-create-new-plugins/13327), die kein bisschen technisches Wissen voraussetzen. Früher oder später wird sich das wahrscheinlich durchsetzen. Es ist ja auch extrem cool, wenn du der KI vermittelst welchen Klang du gern hättest und wenig später das Ergebnis dann auf das Device ausgerollt wird.

Momentan ist noch das Hindernis vorhanden, dass KI DSP nicht so wirklich gut drauf hat. Aber auch das wird sich mit der Zeit ändern. Aber was z. B. schon geht ist IFR-Modelle anhand eines Sound-Schnippsels durch KI zu erzeugen.

Aber: sprechen wir hier wirklich von Redundanz? Es gab auch in den alten Tagen schon immer mehr als einen Instrumentenbauer. Ganz einfach, weil das gleiche Instrument sich bei jedem Hersteller bezüglich Qualität und hauptsächlich ihres Klangs (Klangfarbe) vom anderen unterschied. Bei Synthesizern und Plugins/Pedals ist das auch nicht anders.

Bei Hardware und Software sprechen wir durchaus auch von handwerklichen Fähigkeiten. Bei Hardware eine wichtige Voraussetzung die auch in Zukunft wichtig bleiben wird. Bei Software mittelfristig vielleicht schon nicht mehr. Auf der anderen Seite aber ist das Gebiet der Klangfarben unendlich. Warum also nicht mehr Menschen dazu befähigen, dort zu forschen?

Die Frage für mich persönlich ist, ob man (also ich) das wirklich alles braucht. Für mich habe ich das mit nein beantwortet. Manchmal stehe ich da und würde mich gern mit etwas "Neuem" (Instrument) belohnen. Mir fällt bloß nicht ein, was das wohl sein könnte. Neue Gitarre? Nö. Mit der kann ich das gleiche machen wie mit meiner alten. Die hört sich bloß etwas anders an. Besser-Schlechter-Diskussionen halte ich für fragwürdig. Spätestens wenn ich den Sound durch ein Plugin/Pedal jage, hat sich das Thema Klangunterschied sowieso zu 99.9% erledigt. Das gleiche mit Synthesizern.

Tatsächlich denke ich also auch, dass es viel zu viel von wirklich allem gibt. Konsum bringt den Menschen aber auch einfach nicht weiter. Und das nicht nur in der Musikproduktion nicht. Übersättigung + KI wird wohl zwangsläufig zu einer Konsolidierung führen. Für die, die sich entschieden haben davon zu leben, wird es eben immer schwieriger.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann und ozox8
  • #28
Selbst im Supermarkt gibt es gefühlt 20 verschiedene Hersteller des gleichen Produkts.
Stört mich das?

Das ist ein Problem(chen):
Wenn auf meiner Einkaufsliste nur „Reis“ ohne weitere Details steht, stehe ich idR auch ratlos vor dem Regal mit gefühlt 100 verschiedenen Sorten und weiß nicht welche jetzt von meiner Frau gemeint war.

In etwa „bring auch noch einen Synthesizer mit.“
 
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  • HaHa
M.i.a.u.: Miks, TommNoise und sllk
  • #29
Wie auch in anderen Lebensbereichen wie Auto, Wohnen, Urlaub, Klamotten,Sport, etc., geht es bei Hobby “Musik machen” schon lange nicht mehr nur um Musik machen, sondern um Status und Lifestyle.
Man kann sich überall die Frage stellen: Brauche ich das wirklich(Das riesen Auto, die Luxusküche, das EBike-Topmodell, monatlich nagelneue Markenklamotten, Reise ins Resort nach Malaysia)? Meistens so die innerliche Antwort: Nein, aber die Anderen werden mich für total toll halten und neidisch sein und außerdem: Ich kann es und werde mich besser fühlen.
Große Teile unserer Industrie arbeiten nur darauf hin, bei uns diesen Ego-Kaufreiz auszulösen.
Ich spreche mich nicht davon frei, ich lasse auch jedes Jahr viele tausend Euro bei Thomann.
Nur so meine Gedanken. Und/Aber: Man kann Dinge gebraucht kaufen und auch verkaufen.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann, Whych, Randow und 2 andere
  • #30
Das ist ein Problem(chen):
Wenn auf meiner Einkaufsliste nur „Reis“ ohne weitere Details steht, stehe ich idR auch ratlos vor dem Regal mit gefühlt 100 verschiedenen Sorten und weiß nicht welche jetzt von meiner Frau gemeint war.
Dann kauf einfach die Eigenmarke mit dem niedrigsten Grundpreis oder den, der sowieso immer bei Euch daheim im Schrank steht...
 
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  • hilfreich
M.i.a.u.: MartYATARI und sllk
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