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Warum wird immer alles an den Punkt getrieben, an dem es too much wird?

  • #211
dass du in angesicht von 120,000 titeln pro tag 7 einzelne als argument herbeiziehst um damit was auch immer zu sagen ist keine unterstellung, das kann jeder sehen, dass du das tust.



auf alle.

du sagst ja es würde alles gleich klingen. also reden wir über alle.

kein mensch kennt aber alles, auch du nicht. deswegen kann man über solche aussagen auch nicht sinnvoll diskutieren.

da ich aber offenkundig zu viel zeit habe, mache ich mich halt darüber lustig.



auch elaborierter code täuscht nicht darüber hinweg, dass die aussagen sinnlos sind.



der sinn einer referenz ist, dass sie als referenz dient.

und deswegen führt die warenvielfalt auf dem instrumentenmarkt dazu, dass alles gleich klingt.
[hier beliebiges musikvideo posten]



die anderen 120,000, die nicht so klingen, wie die 7, die du kennst.



mir langt das völlig wenn ich die kenne, such dir doch deine gegenbeispiele selber.

dass du dinge, die du nicht kennst, als nonexistent einstufst ist echt dein problem.

alleine gestern sind circa 100 jazz alben neu rausgekommen und ich gehe jede wette ein, dass die nicht alle mit serum, kontakt und DJ bobos superabletonmasteringchain mit 12 gecracktern masteringclippern aufgenommen wurden oder was ihr hier so für "normal" haltet.


haha, man kann immer alles noch viel weiter treiben als bloß bis too much. :P

Ich verstehe inzwischen deinen Standpunkt.

Wenn ich konkrete Beispiele nenne, sind es zu wenige.

Wenn ich bekannte Beispiele nenne, sind sie zu populär.

Wenn ich nach Gegenbeispielen frage, soll ich sie selbst suchen.

Wenn ich nach konkreten Werken frage, gelten plötzlich alle 120.000 Veröffentlichungen des Tages gleichzeitig als Referenz.

Das ist natürlich eine sehr komfortable Diskussionsposition.

Man muss weder Beispiele liefern noch eine eigene These formulieren, sondern lediglich behaupten, die Antwort läge irgendwo in einer unbekannten Menge von Musik, die der Gesprächspartner nicht kennt.

Mich überzeugt das nicht besonders.
 
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M.i.a.u.: Formfaktor und MartYATARI
  • #212
Vielleicht herrscht hier auch ein Missverständnis über den Unterschied zwischen Instrumentenklang und Klangästhetik.

Natürlich klingen bsow ein Klavier und eine Gitarre nicht gleich.

Darum geht es aber nicht.

Wenn ich bei beiden steile Lowcuts setze, Resonanzen mit Soothe und Gullfoss glätte, die Mitten nach ähnlichen Idealen bearbeite bspw Mitten raus, die Transienten mit denselben Werkzeugen besrbeite, die Tiefen mit Multiband-Kompression kontrolliere, Breite über dieselben Verfahren erzeuge und am Ende alles durch eine ähnliche Mastering-Kette schicke, dann bleiben zwar unterschiedliche Instrumente übrig, die Klangästhetik nähert sich aber an.

Genau das ist mein Punkt.

Ich bestreite weder die Vielfalt der Instrumente noch die Vielfalt der Musik.

Ich beobachte lediglich, dass sich die Art und Weise, wie wir Klang heute bearbeiten und als strebbar definieren, über die Jahre zunehmend vereinheitlicht hat.
 
  • #213
Mixing (z.B. Trackspacing, Sidechaining) und Mastering wird immer stärker automatisiert. Das macht zwar nicht jeder, es nimmt aber zu, weil es so einfach geworden ist.
Ebenfalls die Plattformen für Musik Streaming automatisieren immer stärker das Processing vom Audiomaterial (Lautheitsabgleich usw.) und z.T. auch die Qualitätskontrolle und beim Upload in die Plattformen wird automatisiertes Mastering angeboten, was vermutlich auch Viele nutzen?

Das führt dann wohlmöglich auch dazu, dass das was man da hört zunehmend homogener klingt (also unabhängig vom Artist) vom gesamten Klangbild. Ein Mix der mit -21LUFS abgemischt wurde wird dann z.B. automatisch auf -14LUFS (oder ähnlich) hochgezogen, weil dann die Hörer der Plattform , z.B. Spotify, Youtube etc., keine schwankenden Lautstärken mehr nachregeln müssen.
 
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M.i.a.u.: ModernerPurist
  • #214
Ich verstehe inzwischen deinen Standpunkt.

ich vertrete überhaupt keinen standpunkt.

Wenn ich konkrete Beispiele nenne, sind es zu wenige.

einzelbeispiele sind niemals dazu geeignet tendenzen oder gesamtheiten zu beweisen.

Wenn ich bekannte Beispiele nenne, sind sie zu populär.

"bekanntheitsgrad" ist eine willkürlich gesetzte zusatzbedingung zu "alle", die du nur einsetzt, damit deine lösung wieder zum problem passt.

Wenn ich nach Gegenbeispielen frage, soll ich sie selbst suchen.

einzelne gegenbeispiele beweisen genauso wenig etwas wie einzelne pro-beispiele.

das ist der punkt, der dir offenbar nicht klar ist.

Wenn ich nach konkreten Werken frage, gelten plötzlich alle 120.000 Veröffentlichungen des Tages gleichzeitig als Referenz.

"alle" bezieht sich halt auf alle und nicht auf irgendwas anderes.

das verrückte ist ja, dass eine einfache google suche nach einem gegenbeispiel nur millisekunden dauern würde. würdest du du dich wirklich dafür interessieren, würdest du dir das also einfach selbst aneignen und bräuchtest gar keinen streitgegner dafür.

aber du gehst ja noch weiter und gehst ja sogar umgekehrt davon aus, dass ich nicht wüsste, dass es natürlich auch zeugs gibt, was sich alles gleich anhört, weswegen du es anhand von "beweisen" musst.

wie es ist ist dir nich nur unbekannt, sondern ganz egal. du willst einfach nur recht haben.

und wenn ich dann 8 videos poste, postest du als nächstes 9.

Mich überzeugt das nicht besonders.

ich käme überhaupt nicht auf die idee dich von irgendwas überzeugen zu wollen.^^

Wenn ich bei beiden steile Lowcuts setze, Resonanzen mit Soothe und Gullfoss glätte

[hier buzzwords einfügen, von denen ich denke, dass sie beweisen, dass ich profi bin]

über so einen bullshit denken 99,9% der menschen, die auf diesem planeten akustische aufnahmen anfertigen, überhaupt nicht nach.
 
  • #215
Interessant.

Erst war mein Musikgeschmack das Problem.

Dann meine Referenzen.

Dann die Anzahl meiner Referenzen.

Dann die Bekanntheit meiner Referenzen.

Dann die Existenz von Musik, die ich nicht kenne.

Jetzt ist die Fragestellung selbst das Problem.

Die eigentliche These hast du dagegen auffallend konsequent vermieden.

Danke für die äußerst sachliche Diskussion.
 
  • #216
Vielleicht herrscht hier auch ein Missverständnis über den Unterschied zwischen Instrumentenklang und Klangästhetik.

Natürlich klingen bsow ein Klavier und eine Gitarre nicht gleich.
(....)
Ich beobachte lediglich, dass sich die Art und Weise, wie wir Klang heute bearbeiten und als strebbar definieren, über die Jahre zunehmend vereinheitlicht hat.

Dem schließe ich mich an, und ich habe nicht nur keine 120000 Titel gehört, sondern auch den größten Teil des Threads nicht gelesen!

Wenn wir mit unserem unkomprimierten, gitarrenlastigen Blues/ Bluesrock auftreten, sind manche Teenies komplett geflashed. Weil sie sowas kaum noch kennen.

Das ist überhaupt kein Qualitätsurteil, es ist nur anders. Im Studio / im Rechner kann man heute eine Nahtlosigkeit zwischen z.B. Gesang und verschiedenen Instrumenten herstellen, die mit einer akustischen Hörsituation nichts mehr zu tun hat.

Jemand singt alleine, ohne jede Anstrengung. Dann kommen zig Instrumente dazu, und es ist fast kein Lautstärkeanstieg wahrzunehmen. Klar, Multibandkompression gibts schon lange. Aber diese scheinbare Bruchlosigkeit ist schon krass. Als könntest Du ein Grillenzirpen in eine Bombenexplosion überführen, und alles wäre ganz smooth und selbstverständlich!

Und diese Klangästhetik ist z.b. im Radio sehr dominant. Deswegen klingt noch lange nicht "alles gleich" - aber hat das jemand behauptet?

Gleichzeitig gibt es immer wieder Musiker, die neues ausprobieren. Jazzer, Experimentelle usw. Keine Sorge, die Welt der Musik geht nicht unter. Schade finde ich nur, dass die jungen Jazzer in meiner Stammkneipe ein fast ausschließlich altes Publikum haben.
 
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M.i.a.u.: Jenzz und ModernerPurist
  • #217
Zuallererst:

Normalerweise beteilige ich mich nicht an solchen etwas eigenartigen Diskussionen, fühle mich hier aber durchaus angesprochen weil ich einer von diesen Produzenten bin, die eher zeitgeistig produzieren. D.h. keine Hardware Synths, und auch keine EFX und Dynamics. Alles komplett ITB, und ja! Ich nutze auch intensiv Soothe und natürlich auch Serum2 😁
Auch bewege ich mich auf der Summe
bei -7 oder -6 LUFs…..und ich mache auch kein Master! Die Sachen laufen auf der Summe nur in Reso und in einen Weiss Limiter. Und fertig. Ein unfassbares Sakrileg, das ich direkt in den Limiter mixe 😁 Alles wirklich wichtige passiert in den Channels ….und da passiert gar nicht sooo viel. EQ benutze ich eigentlich nur für grobe Eingriffe, als Filter hab ich de facto Saturn auf jedem Kanal. Dabei wird selbstverständlich ne Menge an Obertonverzerrung addiert, und natürlich fische ich dann die extremen Resonanzen mit Soothe 3 raus, warum denn auch nicht!?

Ich kann durchaus verstehen das man für den „einen“ Sound einsteht. Wir alle sind geprägt von bestimmter Musik, die sowohl inhaltlich als auch im Sound/Mix ein persönliches ästhetisches Ideal darstellt. Für mich ist zB immer noch Metamatic von John Foxx das Maß aller Dinge, aber ich erwarte nicht dass das alle anderen musikschaffenden genauso bewerten.
Dann stellt sich für mich die Frage warum man das eigene Ideal als allgemeingültiges Postulat bewertet.
Ist das nicht ein wenig abgehoben!?

@ModernerPurist:
seit einigen Jahren wirst du nicht müde zu betonen wie schrecklich du das alles findest, aber warum machst du es dann nicht einfach so wie es dir gefällt? So wie es für Dich wertvoll ist! Wer weiß, vielleicht gibt es da draußen super viele Musikfans die genau auf sowas warten, den ultimativen 90s Sound! Und ich meine das überhaupt nicht polemisch!
Einfach machen!
 
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M.i.a.u.: Moogulator, VEB Synthesewerk, oli und 2 andere
  • #218
Ich bin frei - Es geht dabei nicht darum was man selber macht, sondern darum was man mehr oder minder gerne hört.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: sllk
  • #219
Ich bin frei - Es geht dabei nicht darum was man selber macht, sondern darum was man mehr oder minder gerne hört.
Wenn du evtl. demnächst in Berlin sein solltest um Monitore zu vergleichen.
Dann empfehle ich dir mal Dienstags ins Humboldthain zu gehen. Da ist ab 18Uhr OpenDecks Vinyl only.
Der große Teil der gespielten Produktionen sind neue Pressungen und das ist alles Amtlich, nichts ist zu glatt, das hat Charme und impact!

Oben House/Disco, unten Techno/Trance/Electro etc etc
 
  • #220
Interessant.

Erst war mein Musikgeschmack das Problem.

Dann meine Referenzen.

Dann die Anzahl meiner Referenzen.

Dann die Bekanntheit meiner Referenzen.

Dann die Existenz von Musik, die ich nicht kenne.

Jetzt ist die Fragestellung selbst das Problem.

Die eigentliche These hast du dagegen auffallend konsequent vermieden.

Danke für die äußerst sachliche Diskussion.

Welchen Teil von "ich mache mich nur über dich lustig" hast du eigentlich schon vor 3 Seiten schon nicht verstanden, dass du immer noch weiter über irgendwas "argumentierst". :P: :P

Du hälst deine Vermutungen für "Thesen" und wartest dann sehnsüchtig darauf Bestätigung oder Widerpruch zu bekommen. Das konnte nur schiefgehen.

Wenn ich dir Beispiele dafür zeige, dass Werkzeugvielfalt nicht automatisch dazu führten muss das "alle gleich klingt" weist du diese zurück "weil sie mit dem Handy aufgenommen wurden" und wenn du keine Beispiele bekommst ist es Dir auch nicht Recht.


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Warum "belegst" du nicht mal deine eigene These sondern forderst das von anderen mit der anderen Meinung dazu? Sobald du deine bewiesen hast, hast du doch gewonnen und die anderen haben Unrecht.

Deine Reaktionen darauf zeigen nur, dass du selbst offenbar schon mal nichts "Gutes" oder "Neues" machst, denn sonst wüsstest du, dass deine Vermutung - Verzeihung, deine "These" - nach deinen eigenen Maßstäben falsch ist. (Denn ein EInzelbeispiel hat ja angeblich schon Beweiskraft)

Das ist wie mit den Vaporware Prozessoren oder der analog vs digital Diskussionen. Da kommt jeder mit seinem Beispiel an und dann sagt der eine "Man kann es aber nicht messen" und dann sagt der andere "ich hör´s aber."

Der Dritte nimmt eine alte Heimorgel und gewinnt einen Preis damit.
 
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M.i.a.u.: Synthesilent und sllk
  • #221
Welchen Teil von "ich mache mich nur über dich lustig" hast du eigentlich schon vor 3 Seiten schon nicht verstanden, dass du immer noch weiter über irgendwas "argumentierst". :P: :P

Du hälst deine Vermutungen für "Thesen" und wartest dann sehnsüchtig darauf Bestätigung oder Widerpruch zu bekommen. Das konnte nur schiefgehen.

Wenn ich dir Beispiele dafür zeige, dass Werkzeugvielfalt nicht automatisch dazu führten muss das "alle gleich klingt" weist du diese zurück "weil sie mit dem Handy aufgenommen wurden" und wenn du keine Beispiele bekommst ist es Dir auch nicht Recht.



Warum "belegst" du nicht mal deine eigene These sondern forderst das von anderen mit der anderen Meinung dazu? Sobald du deine bewiesen hast, hast du doch gewonnen und die anderen haben Unrecht.

Deine Reaktionen darauf zeigen nur, dass du selbst offenbar schon mal nichts "Gutes" oder "Neues" machst, denn sonst wüsstest du, dass deine Vermutung - Verzeihung, deine "These" - nach deinen eigenen Maßstäben falsch ist. (Denn ein EInzelbeispiel hat ja angeblich schon Beweiskraft)

Das ist wie mit den Vaporware Prozessoren oder der analog vs digital Diskussionen. Da kommt jeder mit seinem Beispiel an und dann sagt der eine "Man kann es aber nicht messen" und dann sagt der andere "ich hör´s aber."

Der Dritte nimmt eine alte Heimorgel und gewinnt einen Preis damit.

Der interessante Teil ist eigentlich nicht, dass du dich lustig machst.

Der interessante Teil ist, wie viel Zeit und Text du investierst, um zu erklären, dass du dich nur lustig machst.

Edit: Und im Grunde auch, dass Du dich von mir so triggern lässt. 😃
 
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  • #223
Das sehe ich anders, er verschwendet, so wie ich Zeit an Beratungsresitenz. ;)

Falls du dir anmaßen möchtest mich beraten zu müssen, kannst du dir die Energie wirklich sparen.

Wir werden auf keinen Nenner kommen. Da hilft auf kein Nachtreten.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #224
Falls du dir anmaßen möchtest mich beraten zu müssen, kannst du dir die Energie wirklich sparen.

Wir werden auf keinen Nenner kommen. Da hilft auf kein Nachtreten.
Nein natürlich nicht, das war ein wenig ironisch gemeint.
Ich kann deine Meinung nachvollziehen und respektiere diese, ich habe auch ein Problem mit vielerlei der heutigen Produktionen. Mache VorBand DJs zehren gelegentlich hart an meinen Neven.

Auf der anderen Seite werde ich aber auch immer wieder positiv überrascht…..
 
  • #225
Ist nicht auch eine Konsequenz, dass man wahrscheinlich mehr ähnlich klingende Musik finden wird, wenn mit Faktor 1000 oder höher (ich kenne den Faktor nicht) mehr Musik pro Tag pro Genre released wird? Das heißt jedoch nicht, dass die Vielfalt in Gesamtheit direkt leiden muss.
Die Automatisierung durch die Tools, welche die Faulheit beflügeln sowie allgegenwärtige Genre-Rezepte (Templates, Erfolgsrezepte) könnten dazu beitragen, dass in bestimmten Stilen, in denen solche Tools besonders zweckdienlich sind, der Soundcharakter konvergiert und als homogen wahrgenommen wird, was ja dann eigenlich paradox ist, da es den Sinn solcher Genre-Rezepte in gewisser Weise wiederspricht. So kann man dann aus der Masse herausstechen, aus dem homogenen Brei, wenn man genau nicht solche Rezepte befolgt.
Also anders herum: wenn man faul ist, Automatisierung bis zum Abwinken so einsetzt wie alle anderen und Rezepten folgt wird man eher auch so homogen wahrgenommen werden. Man ist aber sicher auch nicht der Einzige, der versucht da auszubrechen um etwas Eigenes zu schaffen, sprich seinen eigenen Stil und Sound zu finden. Das was schon immer ein Thema, nur ist die Masse an Releases so hoch, dass es keinem mehr auffällt, weil alle Kanäle übersättigt sind und die Hörer sich dann rauspicken, was weit oben in den Ranking algorithmen aufploppt. Die meisten Menschen, so meine These, sind eher Follower und hören das, was die anderen in der Bubble auch hören (Prägung, Kindheit, Freundeskreis usw.). Das muss ja schließlich gut sein, weil es oben steht in den Rankings und bei Freunden. Man will ja “dazu gehören” und “in sein”. Das Ranking war jedoch früher auch schon keine direkte Korrelation zu Qualität und Besondersartigkeit oder Musikalität, oder was man als Massstab nehmen mag, es war nur stärker von Menschen moderiert als von Algorithmen. So geht es heute darum, Algorithmen dazu zu bringen, ein hohes Ranking zu erzielen und nicht mehr Labels zu finden mit Gleichgesinnten. Das wiederum schafft Anreize dafür, sich homogen in Playlists einzufügen und so zu klingen wie die anderen in diesen Playlists, um dort nicht negativ aufzufallen, damit die Playlists schön vor sich hinplätschern. Früher hat man sich bemüht im Label einen gewissen Sound zu etablieren, ähnliches Spiel. Das ist heute möglicherweise stärker konsolidiert, über Labels hinweg.
Wenn ich mir oldschool Playlists anhöre sind da die Stücke sehr unterschiedlich, mir oft sogar zu unterschiedlich, bei Playlists mit heutigen Stücken klingt vieles sehr ähnlich (Trackaufbau, Lautstärke, Mixing, oft ähnliche oder sogar gleiche Samples ala Snare und Hihats, bis hin zu ähnlichen Riffs und noch öfter gleicher Tonart oder sogar gleiche Harmonien). Vorteil ist dann, dass ich das laufen lassen kann ohne skippen zu müssen. Nachteil, ich bin nach spätestens 10 Minuten gelangweilt und fange dann an nach Perlen zu suchen, ob da noch irgendwas Neues kommt. So skippe ich dann durch die neueren Playlists durch, so 50-100 Stücke in paar Minuten und finde da vielleicht ein oder zwei Stücke, die ich OK finde mir komplett anzuhören und pack die in meine eigene Playlist und da höre ich dann gegebenenfalls mal in die Alben rein, ob das nur eine Eintagsfliege war oder ob mir noch mehr gefällt. Meist Nada, manchmal aber auch eine Fundgrube.
Schneller als früher, als es nur CDs (und Vinyl) gab ist das denke ich nicht, aber auch nicht langsamer. Ich kann nun ja auch x Stücke in kürzester Zeit durchskippen. Und ich muss nicht mehr CDs kaufen, auf denen mir nur 1-2 Stücke gefallen und alle anderen Artists darauf denken sie sind gut, die sind da halt nur zufällig auch drauf und verdienten mit.
 
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M.i.a.u.: oli und sllk
  • #226
Um die Frage des Threadstarters mal allgemeiner zu betrachten:

Im (Turbo-) Kapitalismus, der sich gegenüber Ansätzen einer sozial / ökologisch gezähmten Marktwirtschaft vorerst durchgesetzt hat, wird einfach alles was sich verkaufen lässt bis zum Exzess getrieben! Das ähnelt der Population mancher Tierarten, die sich hemmungslos vermehren bis es nix mehr zu fressen gibt und (fast) alle verhungern.

Die Planwirtschaft a la DDR / Sowjietunion hat ihre Untauglichkeit leider zur Genüge bewiesen. Aber im modernen Alltag gibt es doch jede Menge Exzesse, die einfach nur schädlich sind, so die SUV-Schwemme, die Leih-E-Scooter in Großstädten und Motorräder, die SEHR viel lauter sein dürfen als noch in den 90er Jahren.

Was das mit Musik zu tun hat? Na solange ich damit Geld verdienen kann, haue ich halt zum 100sten mal ähnliche Musik oder ähnliche Synthesizer raus!
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #227
Hat auch was mit Risiko zu tun, auf Nummer Sicher setzen. Immer schön reinpassen in das was es schon gibt, damit die Story so weiterläuft, wie sie vorher lief. Es dankt einem ja kaum jemand direkt dafür, wenn man daraus ausbricht. Im Gegenteil, man wird eher gerügt, wenn man es nicht so macht wie alle anderen, das fängt schon bei Kleinigkeiten wie der LUFS Loudness an.
Man läuft schnell Gefahr Fans zu verlieren, wenn man nicht so klingt wie auf dem vorigen Album, etc., wenn man das nicht frühzeitig etabliert und die Erwartungshaltung abtrainiert.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #228
Hat auch was mit Risiko zu tun, auf Nummer Sicher setzen. Immer schön reinpassen in das was es schon gibt, damit die Story so weiterläuft, wie sie vorher lief. Es dankt einem ja kaum jemand direkt dafür, wenn man daraus ausbricht. Im Gegenteil, man wird eher gerügt, wenn man es nicht so macht wie alle anderen, das fängt schon bei Kleinigkeiten wie der LUFS Loudness an.
Man läuft schnell Gefahr Fans zu verlieren, wenn man nicht so klingt wie auf dem vorigen Album, etc., wenn man das nicht frühzeitig etabliert und die Erwartungshaltung abtrainiert.
Das.
Ich würde da noch hinzufügen, das man die Musik macht, die man gerne selber hört.
 
  • #229
Unter gleich klingen verstehe ich eigentlich eher das nach machen/bauen und kopieren.
Ne eigene Note und Handschrift ist ja ansonsten in jedem style immer möglich wo man dann ja anders klingt und gleichzeitig aber im Kontext zB. eines DJ mixes mit reingeht.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #230
Das.
Ich würde da noch hinzufügen, das man die Musik macht, die man gerne selber hört.

Kann ich nicht behaupten. Ich mach Musik, die ich gerne mache und höre weitestgehend Musik, die ich gerne höre.
 
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  • Gute Idee
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M.i.a.u.: Jenzz, Scenturio und sllk
  • #231
Unter gleich klingen verstehe ich eigentlich eher das nach machen/bauen und kopieren.
Ne eigene Note und Handschrift ist ja ansonsten in jedem style immer möglich wo man dann ja anders klingt und gleichzeitig aber im Kontext zB. eines DJ mixes mit reingeht.

Du hast recht. Das kommt noch dazu!
 
  • #233
Wenn man sich selber gut kennt als Musizierende(r) und weiss, wie man sich immer neu kennenlernen kann und dabei Sicherheiten gewinnt, und Freude an Fehlern hat, nicht nur am Gelingen, und vor allem: weiss, worauf und wie man HÖREN muss (aufs Ganze, auf Details, auf seine Instinkte), dann ist das Überangebot an Überinformation weniger dramatisch: man WEISS, nach wenigen Sekunden WARUM etwas in einem resoniert beim Lesen/Sehen/Hören der neuen Info 19.433 zu Thema 32.334 und Produkt 7.999.

Man muss halt entspannt gleichzeitig offen, kompromissbereit und kompromisslos sein. Dann liked und disliked man nicht nur trottelig irgendwas, und taucht dann enttäuscht aus irgendwo auf, wo man mal wieder eingetaucht ist, dann weiss man eher und schneller auch warum man das vielleicht besser sein lassen sollte.

So versuch ichs zumindest.
Also eher selten, aber das sehr oft :-)
 
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M.i.a.u.: Sticki und sllk
  • #234
Hat auch was mit Risiko zu tun, auf Nummer Sicher setzen. Immer schön reinpassen in das was es schon gibt, damit die Story so weiterläuft, wie sie vorher lief. Es dankt einem ja kaum jemand direkt dafür, wenn man daraus ausbricht. Im Gegenteil, man wird eher gerügt, wenn man es nicht so macht wie alle anderen, das fängt schon bei Kleinigkeiten wie der LUFS Loudness an.
Man läuft schnell Gefahr Fans zu verlieren, wenn man nicht so klingt wie auf dem vorigen Album, etc., wenn man das nicht frühzeitig etabliert und die Erwartungshaltung abtrainiert.
Es wirkt wie ein Fluch, dass Menschen etwas besonderes sein wollen und gleichzeitig ganz normal, nur um sich ständig zu wundern, warum das nicht funktioniert.
Ist das so ein Menschending oder wie kam
es dazu?
 
  • Zustimmung
  • Daumen hoch
  • HaHa
M.i.a.u.: Scenturio, C0r€ und sllk
  • #235
Das ist einer der psychologischen Konflikte der Grundbedürfnisse: zwischen Bindung/Zugehörigkeit und Autonomie/Kontrolle. Hier gilt es eine Balance zu finden, bzw. einen Kompromiss.

Zum Beispiel indem man sich sehr stark am typischen Sound orientiert und nur ein paar Elemente herausstechen die anders sind, ein paar spezielle Sounds, ein spezielles Arrangement etc., aber nicht zu viel auf einmal. Salamitaktik und schauen was die Reaktion ist, ob es schon zu stark abweicht und abgelehnt wird. Wobei dieser Gegencheck bei Musik gar nicht so einfach ist, weil man dazu erstmal Hörer braucht die einem Feedback geben, die auch sowas hören wollen usw. Als Neuling ziemlich schwierig. So wird man da als Neuling wohl eher noch mehr auf Nummer sicher setzen, wenn man Feedback will. Musik machen, welche die eigenen Freunde auch üblicherweise hören. Oder irgendwo Hörer finden, die sich gerne alles mögliche anhören. Einfach nur hochladen ohne irgend was zu tun führt in den allermeisten Fällen dazu, dass es nur 2-10 Leute hören werden in x Jahren, egal wie gut es ist. Und diesen Hörern gefällt das höchstwahrscheinlich nicht, weil sie nur durch Zufall draufgekommen sind und einen anderen Geschmack haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
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M.i.a.u.: Tonerzeuger, kernelkid und sllk
  • #236
Was ist Bindung/Zugehörigkeit? Sowas kenn cih nicht :D
 
  • HaHa
M.i.a.u.: sllk
  • #237
Ist ja die Frage warum man Musik hochlädt, was der Zweck dahinter ist. Geht es darum möglichst viele Hörer und gegebenenfalls spezifische Hörer zu erreichen oder einfach nur was ins Netz zu stellen, was man cool findet und froh ist das nach seinem Geschmack so hinbekommen zu haben, gegebenenfalls irgend etwas damit zu verarbeiten und festzuhalten usw.
Es gibt viele Gründe und nun auch einfache Möglichkeiten Musik online zu stellen, die nicht auf die Masse zugeschnitten ist, egal ob sie dann akzeptiert wird oder nicht. Früher musste man dafür eine Webseite betreiben oder dergleichen, das ist heute sehr einfach, auch auf Streaming Portale zu kommen. Unterm Strich ist das einfacher und günstiger, als eine Webseite zu betreiben. Aber man nervt und überflutet damit gewissermaßen auch die Portale, die einem im Gegenzug dafür wenig bis fast nichts zahlen für den Content. Eher anders herum, die verdienen daran, dass man hochlädt und es keiner hört, indem sie sich das zahlen lassen.
Auf Spotify sind aktuell angeblich ca. 100 Millionen Titel und 761 Millionen monatliche Nutzer. Ich hätte mehr Titel und weniger Nutzer geraten.
45,6 Millionen der Titel sollen 0 streams haben, also fast die Hälfte?! Haben also nicht einmal die Personen, die das hochgeladen haben, einmal reingehört? Die Statistik ist vielleicht für Streams pro Monat? Diese Titel könnten sie eigentlich direkt löschen? Naja, jemand hat ja dafür bezahlt, dass sie online sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #238
Aber man nervt und überflutet damit gewissermaßen auch die Portale, die einem im Gegenzug dafür wenig bis fast nichts zahlen für den Content.
Großatige Idee - das müssen noch viel mehr machen (und keine Bange: Mit KI im Hintergrund wird das noch um Potenzen mehr!)!
Irgendwann sind dann alle so genervt, dass sie wieder CDs produzieren, verkaufen, kaufen, hören. So wie's muss.
Bandcamp ist ja quasi schon der Gegenentwurf zur Entschleunigung. Discogs auch. Und gibt's sowas wie Findmybook auch für CDs/Vinyl (das wäre dann Discogs, oder?)?

Schöne Grüße
Bert
 
  • #239
Es wirkt wie ein Fluch, dass Menschen etwas besonderes sein wollen und gleichzeitig ganz normal, nur um sich ständig zu wundern, warum das nicht funktioniert.
Ist das so ein Menschending oder wie kam
es dazu?
Wow, das bringst Du saugut auf den Punkt!

CO2r€:​

Das ist einer der psychologischen Konflikte der Grundbedürfnisse: zwischen Bindung/Zugehörigkeit und Autonomie/Kontrolle. Hier gilt es eine Balance zu finden, bzw. einen Kompromiss.

In manchen Kulturen, z.B. im konfuzianischen China, ist der Individualismus gesellschaftlich stark gedeckelt, und das hat die Menschen mit der Zeit geformt. Aber auch diese Formung hat Grenzen - sonst würden sich Statussymbole in China nicht so gut verkaufen ;-)
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und Rasenmähermann
  • #240
Hatte einige Zeit nicht mitgelesen, aber als ich "too much" und die letzten Seiten las - Treffer.
Bisschen übers Ziel, aber vollkommen ok. Inspiration ist gut. aber - es ist eine andere Wendung als die die man denkt: On Topic:

Ansich geht es niemanden darum, dass man irgendwas tun muss - jeder sollte tun was man will und das gern mit Herzblut und Liebe. Wenn man das tut, ist jede Musik auch richtig.

Das Thema war natürlich eher, dass die Hersteller ein bisschen bei einer Mischung aus Konsolidierung und more-of-the-same sind, freiwillig oder weil man sich inspiriert? Keine Ahnung, es ist aber auch viel sehr cooles und auch sehr spezielles dabei, sowas wie ein Trautonium Controller, ein für meine Ohren unfassbar schönklingender Synth, Module und Desktops - einiges, für mich etwas sinnfrei sind zB diese 100 Drone-Synths, und 1-2 Ziel-Geräte - aber genau die könnten für einige Leute (50?) die richtigen sein, und sind glücklich, dass es sie gibt.

Da ist es nicht an mir, das zu bewerten. So auch bei dem, was hier euch beschäftigt - ITB oder tolle neue Plugins, denn da gibt es auch gerade dasselbe - einige Prophet 5 Emulationen, auch sehr gute, eine die noch einen Tick besser ist als der bisherig-beste und aber auch Dawesome und Ultra Wave (den mag ich) oder sowas (schreibt hier rein, was ihr denkt, Serum kann auch passen) - oder Omnisphere schwärmte mir kürzlich wieder jemand vor, weil da schon viel Liebe für den Sound rein ging).

Wir sind sehr verschieden - deshalb klappt das nicht ganz mit dem Konsens.
Ich frage dazu hier auch nie, weil ich total meinen eigenen Kopf habe und suche nicht, was ankommt, sondern wozu ich krass Lust habe. Und ich habe einiges, was ich per Experiment machen will, nicht geplant hatte aber durch auch Gear-Möglichkeiten hatte, aber auch durch eine Idee mit 1-2 Synths das zu tun, eine Art Minimalismus aber mit quasi großen Synths. Das ist anders - habe ich Jahre nicht mehr so gemacht.

Das ist für mich "neu" - das mitzunehmen und gf. schon im Studio so vorzudenken.
Und dafür gibts gerade Goldgruben von Synths, viele hab ich schon - bzw sind noch nicht so alt - und DA ist das was im ersten Post steht was, wo ich dankbar bin - Ein Synth, der FM kann, der einen ModOSC hat, der 1kHz LFOs hat, der gut klingt, der 2 Filter hat und so weiter.
Gern so, dass er nicht in 2-3 Gruppen von Synth geteilt werden muss, weil er eben nur ein bisschen kann oder einer Live gut ist und der andere die Features hat.

Für den anderen ist es der Juno oder der Updated Prophet, der eben endlich auch so klingt, wie du das wolltest, fandest halt die anderen schlapp, so wie ich zB den Matrix 12 liebe, aber Arturia* muss noch einiges tun, damit ich deren Matrix auch als solchen klanglich annehmen kann, leider. Es fehlt halt das Wesentliche. Aber wenn er dann kommt, von Oberheim, von Arturia* und von mir aus GForce oder U-He - dann ist das das Ding. Dann ist es auch more of the same für andere - so ein ESQ1 zB - warten einige ewig drauf, andere sagen - puh, was soll ich mit dem alten Käs`

Hoffe, dass dies die Idee beflügelt mehr über sich und Ziel nachzudenken, und das tut, was passt.
Da hat @Aircrash Bureau das gesagt was ich so oft sagte, dass ich mich das nicht ganz traue - aber MACHEN!! Einfach machen!

Und das Gear ist dann sogar Inspirator - während einige von euch natürlich auch sagen (ich auch) - diesen Synth und das Modul find ich "too much", das ist more of the same - habe hier schon gelesen, dass einige auf was warten, was ich so eintüte, aber sie warten drauf.

Ggf. ist es so einfacher zu finden, aber - man muss auch einige Dinge einfach ablehnen, die einfach nicht passen.
Dann ist das auch ok, selbst wenn ich das Ding super finde, ggf. brauchst du halt was anderes.

Und so kommt der Markt zustande und der Rest ist sicher auch - ich hatte Bock.
 
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M.i.a.u.: sllk, polysix, Sticki und 2 andere
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