in diesem thread geht es darum welche auswirkungen das sehr große angebot von werkzeugen hat.
deine botschaft, dass musik doch eh immer gleich klingt, ist nicht nur offtopic, sondern zeigt, dass du schlichtweg nichts anderes kennst als die chart orientierte scheiße, die aber nur 0,0001% des weltrepertoires ausmacht.
jetzt versuchst du meinen hinweis darauf, dass man instrumente auch selbst bauen, 3000 jahre alte instrumente benutzen oder programmersprachen benutzen kann mit dem "argument" zu "widerlegen", dass die videos davon aber nur mit dem handy aufgenommen wurden und postet als beweis dafür ein dutzend videos mit chartscheiße aus den neunzigern, die nicht mit den heutigen geräte (um die es im ausgansposting geht) sondern mit den damaligen (als es ja viel weniger gab) enstanden sind.
am ende bleibt wie nach den meisten deiner beiträge mal wieder nur ein großes fragezeichen darüber übrig, was du eigentlich sagen wolltest und warum.
Du scheinst auf einen Punkt zu antworten, den ich gar nicht gemacht habe.
Ich habe weder behauptet, dass heute niemand eigene Instrumente baut, noch dass niemand Programmiersprachen nutzt oder mit ungewöhnlichen Klangquellen arbeitet.
Natürlich gibt es das alles.
Mein Punkt war ein anderer:
Die enorme Vielfalt an verfügbaren Werkzeugen führt aus meiner Sicht nicht automatisch zu einer entsprechend großen Vielfalt der Ergebnisse.
Zwischen der Anzahl möglicher Werkzeuge und der tatsächlichen klanglichen Diversität veröffentlichter Musik besteht kein direkter Zusammenhang.
Dass man heute theoretisch eigene Instrumente bauen, SuperCollider programmieren oder 3000 Jahre alte Instrumente sampeln kann, sagt zunächst nichts darüber aus, wie häufig das tatsächlich geschieht oder welchen Einfluss es auf die veröffentlichte Musik hat.
Deshalb hatte ich konkrete Alben genannt.
Wenn ich beispielsweise Leftism, Music Has The Right To Children, Richard D. James Album oder Untrue höre, erkenne ich die jeweilige Produktion oft innerhalb weniger Sekunden.
Bei vielen aktuellen Produktionen fällt mir das deutlich schwerer. Völlig gleich wie populär sie sind.
Klar, kann man sich Untergrundtitel um die Ohren klatschen,
um noch mehr aneinander vorbeizutreten.
Das muss nicht bedeuten, dass die Musik schlechter ist. Es ist lediglich die Beobachtung, dass die Produktionsästhetiken heute häufig näher beieinander liegen als in früheren Jahrzehnten.
Falls du das anders siehst, wäre es interessanter, konkrete aktuelle Alben zu nennen, die du für ähnlich stilprägend und klanglich eigenständig hältst, statt über hypothetische Möglichkeiten zu sprechen, die zwar existieren, aber nur von einer sehr kleinen Minderheit tatsächlich genutzt werden.
Mal ab davon reden wir aneinander vorbei. Du bist auf
instrumentaler, musikalischer Ebene, bei der es ohne Frage
mehr Diversität gibt - Ich argumentiere aus der Technischen heraus.