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Warum wird immer alles an den Punkt getrieben, an dem es too much wird?

  • #121
Ich würde es nicht überangebot nennen wollen. Ich würde es ein Vielfältiges Angebot nennen wollen. Und jeder kann selbst entscheiden
wieviel er benötigt.

Das ist meiner Meinung nach nur leider viel zu kurz gedacht, denn ein solches (an vielen Stellen vermutlich eher unnötiges!) Überangebot führt auch dazu, dass man zu viel Zeit darauf verwenden muss, Dinge zu vergleichen, um zu einer guten Entscheidung zu kommen. Das bedeutet, dass ein Überangebot eine automatische (Zeit-)Bremse darstellt.

Dazu existieren auch Studien. Die Situation ist ja auch im „normalen Supermarkt“ schon eher als abstrus zu bezeichnen, insbesondere wenn man sich klarmacht, dass 80 Prozent davon aus Sicht der Gesundheit ohnehin eher ungesunder Müll sind.

Das darunterliegende Problem ist ein dysfunktionales Wirtschaftssystem, das all diese und andere Stilblüten hervorbringt. Und nein, das ist keine Stellungnahme pro Kommunismus, bevor wieder irgendwelche Witzkommentare kommen.
 
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M.i.a.u.: wirkel und JanTenner
  • #122
Das ist meiner Meinung nach nur leider viel zu kurz gedacht, denn ein solches (an vielen Stellen vermutlich eher unnötiges!) Überangebot führt auch dazu, dass man zu viel Zeit darauf verwenden muss, Dinge zu vergleichen, um zu einer guten Entscheidung zu kommen. Das bedeutet, dass ein Überangebot eine automatische (Zeit-)Bremse darstellt.
Wir sollen ja auch nicht vergleichen sondern Musik machen. ;-)
Dazu existieren auch Studien.
gerne mal ein link dazu. Die Frage ist halt wie will man ein Überangebot in den Griff bekommen wenn nunmal jeder das Recht hat
(was ja auch mehr als richtig ist) etwas hüsches auf den Markt zu werfen. :dunno:
Die Situation ist ja auch im „normalen Supermarkt“ schon eher als abstrus zu bezeichnen, insbesondere wenn man sich klarmacht, dass 80 Prozent davon aus Sicht der Gesundheit ohnehin eher ungesunder Müll sind.
brauchemergarnetdrübber redde. Ich denk da genauso. Ich stelle mir z.B. meine eigenen Tiefkühlportionen mit Gemüse zusammen für die Tage
wo ich kein bock habe zu schnippeln und ich mach Teig ,Soßen und Dressings , Püree etc alles selbst. Es gibt genug Dokus im Fernsehen von den
Öffentlich Rechtlichen die genau aufzeigen wie die Industrie den Konsumenten verarscht und man wird nicht gezwungen den Müll in sich reinzuschaufeln.
Und in diesem Fall bin ich sogar dafür daß der Staat eingreifen kann und das tut er jetzt ja endlich auch mit der Zuckersteuer. Ein wichtiger Schritt den unsere Nachbarn und Freunde schon viel früher gegangen sind. Weiß nicht warum unsere Republik da so zögerlich war. Die Industrielobbi scheint sehr stark zu sein. Gleiches ja auch mit Tempolimit. Laut Studien woll die allermeißten ein Tempolimit aber...
 
  • #123
Wir sollen ja auch nicht vergleichen sondern Musik machen. ;-)

Bei Neuanschaffungen aber schon sinnvoll, und darauf bezog sich meine Aussage letztendlich auch.

Die Frage ist halt wie will man ein Überangebot in den Griff bekommen wenn nunmal jeder das Recht hat
(was ja auch mehr als richtig ist) etwas hüsches auf den Markt zu werfen. :dunno:

Ich hätte da schon Ideen, allerdings funktionieren die nicht, ohne das das Wirtschaftssystem neu gestaltet wird. Zukunftsmusik.
 
  • #124
Das ist meiner Meinung nach nur leider viel zu kurz gedacht, denn ein solches (an vielen Stellen vermutlich eher unnötiges!) Überangebot führt auch dazu, dass man zu viel Zeit darauf verwenden muss, Dinge zu vergleichen, um zu einer guten Entscheidung zu kommen. Das bedeutet, dass ein Überangebot eine automatische (Zeit-)Bremse darstellt.

Tja, mir macht es Spaß Dinge zu vergleichen, die Instrumente auszuprobieren, damit rumzuspielen. Ich empfinde es nicht als Zeitverschwendung, sondern als das, was ich sehr gerne tue. So verschieden kann man das wahrnehmen…
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #125
Aber vielleicht interessiert mich Zeit auch nicht, wenn ich dem Eskapismus fröne und bestenfalls in einen Flow–Zustand komme?
 
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M.i.a.u.: Feldrauschen und MartYATARI
  • #126
Wir sollen ja auch nicht vergleichen sondern Musik machen. ;-)

gerne mal ein link dazu. Die Frage ist halt wie will man ein Überangebot in den Griff bekommen wenn nunmal jeder das Recht hat
(was ja auch mehr als richtig ist) etwas hüsches auf den Markt zu werfen. :dunno:

brauchemergarnetdrübber redde. Ich denk da genauso. Ich stelle mir z.B. meine eigenen Tiefkühlportionen mit Gemüse zusammen für die Tage
wo ich kein bock habe zu schnippeln und ich mach Teig ,Soßen und Dressings , Püree etc alles selbst. Es gibt genug Dokus im Fernsehen von den
Öffentlich Rechtlichen die genau aufzeigen wie die Industrie den Konsumenten verarscht und man wird nicht gezwungen den Müll in sich reinzuschaufeln.
Und in diesem Fall bin ich sogar dafür daß der Staat eingreifen kann und das tut er jetzt ja endlich auch mit der Zuckersteuer. Ein wichtiger Schritt den unsere Nachbarn und Freunde schon viel früher gegangen sind. Weiß nicht warum unsere Republik da so zögerlich war. Die Industrielobbi scheint sehr stark zu sein. Gleiches ja auch mit Tempolimit. Laut Studien woll die allermeißten ein Tempolimit aber...

"Man wird ja nicht gezwungen" ist zunächst mal einfach nur die Entschuldigung derer, die das Marktchaos aus ideologischen Gründen toll finden und jedem, der Zucker-Fett-Pampe oder aggressive Werbung für Kippen und Schnaps staatlich reguliert haben will, unterstellt er wolle ja nur den Konsumenten die Wahlfreiheit wieder wegnehmen und das stalinistische Einheitsbrötchen einführen.

Gleichzeitig ist die Feststellung natürlich sachlich richtig bzw. jedenfalls nicht so leicht zu widerlegen.

Es könnte auch sein, dass man in die Falle läuft, wenn man versucht solche Dinge zu widerlegen.
Immerhin gibt es im Discounter eine ganze Reihe verschiedener Produkte aus Fett-Zucker-Pampe, die sich nur in der Geschmacksrichtung und in der Verpackung unterscheiden, während es dort gleichzeitig weder edle Flug-Mini-Ananas noch Bio-Radieschen gibt und die Auswahl daher viel kleiner ist wie man denkt.

Die angebliche Warenvielfalt ist nämlich oft auch einfach nur Fake.

Schon in den Neunzigern waren die Videokameras von Blaupunkt, Phillips, Sony und Grundig weitestgehend identisch und unterschieden sich nur durch das Firmenlogo.
Damit wiederlegt man antidemokratische und antisozialistische Argumente in einer wirtschaftspolitischen Debatte viel besser - denn das lässt sich notfalls beweisen.

Und dann bist da noch du selbst. Es nützt mir nichts, das alles zu wissen. Ich war gestern im Discounter und habe mir 5 Packungen von dem neuen Käsekuchen-Eis von Mövenpick geholt. Außer von dessen bloßer Existenz hat mich nichts dazu gezwungen oder verleitet, Eis statt Kartoffeln zu kaufen. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #127
Musik ist ein Produkt und es geht einzig darum es zu verkaufen.
Das war schon immer so.

Mit dem Aufkommen der Massenvertriebsplattformen - Schellack/Radio/Vinyl/CD/Streaming - hat der Vertrieb und Marketing Musik als Ware entdeckt, die in einem profitorientierten System Gewinn abwerfen soll.

Früher hat halt der Schlager oder Frank Sinatra die 100 Stück KleinstPressung
des "Strawonkoly-SuperBitchenConcerto for 100 Kazoos and one AirplaneEngine" gegenfinanziert - das wurde auch vertrieben, weil man weiss ja nie...
Der Filter damals war halt, das Studiokosten der große Filter waren - man musste mit einer sehr konkreten Idee, Können und gut geübt im Studio einlaufen um überhaupt veröffentlichen zu können.
Heutzutage kann jeder seinen Bullshit veröffentlichen und damit ertrinkt die Welt an schlechtem Mittelmaß und uninspirierten Kopien davon.

Beim Thema Hardware ist es das gleiche:
Ein Wegbereiter wagt etwas, geht voran, probiert was in einer Kleinserie aus; wenn das Erfolg hat, wird es von "Me too" Herstellern kopiert und weiterentwickelt.
Das ist Kapitalismus in Reinform und schon seit der Dampfmaschine so...

Dann gibt es noch den Nebenaspekt, das der technologische Fortschritt die Entwicklung und Produktion von Schaltkreisen immer günstiger macht und schon springen viele Leute auf den Zug auf...
Was früher mühsam von spezialisierten Ingenieuren entwickelt wurde, kann heute mittels Software und Automation von einem halbwegs begabten Menschen mit einer Idee in kürzerer Zeit und billiger marktreif gemacht werden,
 
  • #128
Ich denke nicht an ein zuviel an Hardware - Das täte ich, wenn ich aus der Kaffeekasse 100t€ ausgeben könnte.

Ich denke eher, dass das Gefühl der Sättigung eher durch den Plugin Markt kommt.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #129
Ja, die Geister die ich rief.

Wir sind im musikalischen Kommunismus angekommen. Wie Marx einst forderte, Produktionsmittel gehören dem Proletariat!

Das ist jetzt das Problem. Es lässt sich in der Breite kein Geld mehr mit Musik erzielen.
Darum wird (außer bei einer Handvoll Topacts) in keine Produktion mehr investiert.

Bei den/uns Hobbyproduzenten fehlt eins, eine weitere, höhere Instanz die unseren Müll trennt. Früher war es erstmal ein A&R, dann meist ein Produzent mit dem Blick für das Wesentliche.

Die Freiheit beliebig sein Ding machen zu können, führt auch dazu, dass das „Ding“ meist nur einem kleineren Kreis (wenn überhaupt) gefällig ist.

Selbst die Bäuerin, die ihr Gemüse auf dem Wochenmarkt verkauft, trennt vorher die minderwertige oder verfaulte Ware von der guten.
 
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M.i.a.u.: Scenturio, Teiko, ModernerPurist und eine weitere Person
  • #130
Ich denke nicht an ein zuviel an Hardware - Das täte ich, wenn ich aus der Kaffeekasse 100t€ ausgeben könnte.

Ich denke eher, dass das Gefühl der Sättigung eher durch den Plugin Markt kommt.
Finde wir sind heute verwöhnt.
Bin aber sehr froh darüber.😀
In den 90ern gab's kaum neue analoge.
Ich glaube nur Waldorf Pulse, Studio Electronics SE1, Novation Bass Station, einige 303 clones & eurorack.
Heute können die Kids für kleines Geld zb eine mpc Sample oder einen Korg minilogue kaufen.
Oder noch mehr als Software.
Andererseits gibt's immer wieder neue Boutiquefirmen, da wundere ich mich was die verlangen für teilweise simple Synths.
 
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M.i.a.u.: Feldrauschen
  • #131
Aber: Man kann ja gar nicht mal sagen, dass es schlecht sei, was der Markt hergibt.

Also wirklich schlecht produziert höre ich nur selten, aber es klingt alles gleich. In jedem Genre setzen sich wellenartig
besondere Ideen einzelner durch. Und wenn alle mit dem selbem Kram produzieren, die selben Samples, die selben Plgins,
mit den selben Soundsets und wollen noch mit dem selben Sound erfolgreich werden .... pfft, kotz

Die Folge ist halt insgesamt ein langweiliger, gleichklingender Brei ohne Innovation.

Höre ich in alte Compilations rein.... Völlig egal was.. Techno, DnB, Elektro oder Trance, da klang jeder Track anders, andere
Ideen, jeder hatte irgendwo seine persönlcihe Handschrift, seinen Stil. Und heute so? Klingst du anders, entsprichst du nicht mehr
am aktuellen Sound.

Ironischerweise: Selbst wenn innerhalb des Genres ein anderer Stil gewählt ist, klingt es irgendwie gleich.
 
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M.i.a.u.: micromoog, Teiko und MartYATARI
  • #132
Höre ich in alte Compilations rein.... Völlig egal was.. Techno, DnB, Elektro oder Trance, da klang jeder Track anders, andere
Ideen, jeder hatte irgendwo seine persönlcihe Handschrift, seinen Stil. Und heute so? Klingst du anders, entsprichst du nicht mehr
am aktuellen Sound.
Ich sage ja auch nicht das alles schlecht ist.
Aber die angesprochene Compilation hatte irgendwo auch einen Entscheider.
Bei jedem Stück das es auf die Compilation geschafft hat, wird ein Vielfaches von Anderen durchgefallen sein. Es wurde vorsortiert

Heute wandern alle die „durchfallen“ würden trotzdem auf den Portalen.
Der Suchende greift somit auch um ein Vielfaches daneben.
 
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M.i.a.u.: sllk, MartYATARI und ModernerPurist
  • #133
Du möchtest ja irgendwie, dass früher alles besser war und heute nur generischer Müll produziert wird, der handwerklich aber gut ist. Wirkt, wie so ne Realkeeper Mentalität. Du kennst noch den echten und wahren Scheiß, aus den 90ern.
Was du schreibst macht kaum Sinn.
Aber: Man kann ja gar nicht mal sagen, dass es schlecht sei, was der Markt hergibt.

Also wirklich schlecht produziert höre ich nur selten, aber es klingt alles gleich.
geb ich dir.
In jedem Genre setzen sich wellenartig
besondere Ideen einzelner durch.
Soweit normal. So entstanden Genres und Standards. Heute ist alles schnelllebiger und hochskaliert.
Deswegen findest du nichts. Da wo früher 100 Tracks waren sind heute 100000.
Die TE hat doch schon das Stichwort gegeben: Filter.
Und wenn alle mit dem selbem Kram produzieren, die selben Samples, die selben Plugins,
mit den selben Soundsets und wollen noch mit dem selben Sound erfolgreich werden .... pfft, kotz
Ja genau, wie bei Trance, wo jeder Track anders klingt. Siehe dein Zitat unten. Oder Acid. Oder jungle oder was weiß ich. Wir haben heute so viele interessante Sounds und Nischen.
Das ist so ein schlechtes Argument... Ja genau früher, waren die Sounds vielfältiger und die Leute haben nicht dieselben Samples und ROM Speicher, Prestes oder sonst was genutzt. :). Kaum einer nutzt heute das gleiche Equipment oder die selben Sounds. Allein von der Menge an Zeug das es heute gibt, ist das viel unwahrscheinlicher als früher. IM VERGLEICH fällt das auseinander und den machst du ja.
Du hast diesen Eindruck nur, weil Trends und Szenestandards gibt es immer noch und du siehst vor lauter Wald die Bäume nicht. Letzteres ist wohl dein ganzes Problem.
Ob du das magst, ist wieder etwas anderes, aber deine Darstellung ist unhaltbar.
Die Folge ist halt insgesamt ein langweiliger, gleichklingender Brei ohne Innovation.
Der Wald....die Bäume.... multipliziert, hochskaliert.
Höre ich in alte Compilations rein.... Völlig egal was.. Techno, DnB, Elektro oder Trance, da klang jeder Track anders, andere
Ideen, jeder hatte irgendwo seine persönlcihe Handschrift, seinen Stil. Und heute so?
Stell dir mal ein Regenbogenfarbspektrum vor und zieh es weit auseinander...richtig weit. Dann hast du an einer Stelle den Eindruck das Lichtspektrum bestehe nur noch aus der gleichen Farbe.
Das ärgert mich noch am meisten. Charakter, eigene Ideen, Handschrift hast du heute sehr wohl. Das ist einfach nicht wa(h)r. Besonders so pauschal.
Was du genau meinst hast du nie beschrieben oder aufgezeigt. Hab ja schon so oft versucht zu verstehen, wieso du das ständig erwähnst.
Es ist heute einfach viel unwahrscheinlicher, das sich langlebige Szene oder Genrekulturen entwickeln. Nichts ist abgegrenzt, nichts kann köcheln oder reifen. Das muss man schon erzwingen.
Man könnte ja eine geschlossene Gesellschaft Gründen und dort einen Raum schaffen, indem man ein Genre oder einfach eine spezifische Kunstform kultiviert. Eine künstliche Szene, unter sich, die sich bewusst eher abkapselt, um das Fehlen solcher Bewegungen zu kompensieren.
Klingst du anders, entsprichst du nicht mehr
am aktuellen Sound.
Das ist, ja.....war das nicht schon immer so? Klingst du anders, bist du nicht der Mainstream. Ist dein Sound anders, ist dein Sound anders.
Ich glaube du weißt einfach nicht wie du mit den Veränderungen umgehen sollst und willst das auch nicht.
Es gibt heute soviele Nischenkünstler und eigenwilliges, experimentelles Zeug, dass auch teilweise bekannter ist. Da wo keiner hinschaut,wofür sich wenige interessieren, da kann der Wein noch etwas reifen. Es gibt viel außergewöhnlioches das in kleinen Fugen vor sich hin gärt.
Es ist heute einfach viel schwerer etwas zu finden.

Ironischerweise: Selbst wenn innerhalb des Genres ein anderer Stil gewählt ist, klingt es irgendwie gleich.
ja, wie auch immer
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco, Randulph und sllk
  • #134
Du möchtest ja irgendwie, dass früher alles besser war und heute nur generischer Müll produziert

Nein, passend zum Thema sind wir heute nur über den Punkt.

Natürlich war es vor ~15-20 toll nicht mehr der Willkür arroganter A&Rs ausgesetzt zu sein und die Selbstvermaktung eine Offenbarung, die viele unentdeckte Perlen ans Licht gespült hat.

Es wurde aber auch im Sog mittlerweile mehr Dreck hochgeschwemmt, welche die immer noch vorhanden Perlen verdecken..also sind wir über dem Bestpunkt.
 
  • #135
Es gibt heute soviele Nischenkünstler und eigenwilliges, experimentelles Zeug,

Ja, selbst die klingen heute genauso, wie alle anderen auch. Darum geht es mir ja.

Die Grundfärbung, die jedes Studio damals individuell hatte, gibt es heute nicht mehr.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #136
Es GIBT tolle Acts, man muss sie (wie immer schon) etwas suchen.
Da sind mehr Synths nicht schuld - ich muss sogar sagen, dass ich heute so viele gute Synths nennen könnte, die ich auch inspirativ und gut finde, dass man da echt nicht sagen kann - es läge an "irgendwas", man muss sich nur selbst halbwegs kennen und wählen.

Die Idee ging ja auch weit hinaus, ob und wie sich das auswirkt, aus meiner Sicht - gut, aber einige Sachen sind redundant. Klar. Gibt's das - und auch Zeug, was fast unbedienbar ist oder wo man nur einen Teil nutzt, weil der gut ist und dann noch die Intuition beim Zugang.
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco, MartYATARI und oli
  • #137
verstehe das Problem nicht , als würde es an guter Musik auf diesem Planeten mangeln und man bräuchte ganz dringend die Band die einen erlöst.
es gibt bereits so viel gute musik und es kommt immer wieder neue dazu , da reicht ein leben nicht aus um das alles anzuhören.

deswegen ist es auch schon zu viel , man braucht nichts mehr.
......und gerade deswegen verstehe ich das problem nicht.

ah, es gibt viel zu viel , wir brauchen mehr.

es fehlt an stille. ausmachen kann man sie alle.
 
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M.i.a.u.: Randulph, sllk und Synthesilent
  • #138
Ja, selbst die klingen heute genauso, wie alle anderen auch. Darum geht es mir ja.

Die Grundfärbung, die jedes Studio damals individuell hatte, gibt es heute nicht mehr.
Das ist doch völlig unlogisch.
Grundfärbung des Studios? Ist das etwas metaphysisches?
Wie oft wurde das Amen Sample benutzt? Die Leute hatten damals tendenziell viel ähnlicheres Equipmnet, weil es einfach viel weniger gab.
Allein durch den Fakt, das es heute weitaus mehr Equipment und Tools in Form von Software gibt, kann das erstmal nicht sein.
Wir haben die Originale, wir haben Klone und Klone von Klonen. Bandmaschinen, Kompressoren, neu und alt, Effekte, unmengen an modularzeug und das dann nochmal in zig Variationen und als Plugins.
Kann doch gar nicht sein. Zudem kommt, dass elektronische Musik damals noch ziemlich frisch war und die mixe eher Standardisiert waren, wenn sie es dEnn zu einem Genre geschafft hatten.
Technoplatten aus den 90ern klingen genau dort ziemlich ähnlich.
Heute gibt es so viele Ansätze. Leute die mischen wie in den 70ern, 80ern, 90ern oder irgendwas mordernes oder etwas ganz anderes.
Hardware/Software Hybridstudios, nur DAW mit einer Auswahl an unzähligen Plugins.
Daran kann es nicht liegen und ich erlebe das auch nicht so.

-Früher war dein Zugang begrenzter. Musiksender, vorselektierte Plattenläden, Freunde, Dj's....

-Es gibt wesentlich mehr Labels, die auch noch mehr releasen.

-Du hast den Hobbybereich der noch viel größer ist, wie auf soundcloud, spotify und social media.

-Die Medien sind zahlreicher durch das Internet und geben dem Mainstream oder Trends mehr Gewicht. Alles andere ist eher im dunklen.

-Labels waren früher vom Sound stark definiert. Heute sind Labels vielfältiger. Warp ist ein gutes Beispiel. Wenn dir früher eine Platte gut gefallen hat, war die Wahrscheinlichkeit groß, dass dir viele Releases vom Label gefallen. Auch da hat sich etwas verändert.

-Früher hat man sich mehr Zeit genommen, weil es weniger gab. Man hat sich eher reingehört. Wenn ich heute auf beatport nach Techno schaue, habe ich auch das Gefühl, alles klingt gleich. Da wird sekundenweise durchgeskipped. Das Rauschen ist groß.

-Konsistente Szenen sterben aus.

-Außerdem bist du wahrscheinlich durch die 90er geprägt. Ich durch die 2000er. Da gibt es selbstverständlich einen Bias, der neuer Musik entgegenwirkt.

Trotzdem gibt es heute genauso Spannendes und Innovatives.
Was heute fehlt sind Filter und Selektierung, Aufmerksamkeitsmanagement^^ und Zeit. Freunde gehen immer noch. DJ sets sind immer noch eine gute Fundgrube oder Künstlerplaylisten können funktionieren.

Es ist einfach nicht so, dass es heute kaum gute Ideen gibt, nichts neues oder außergewöhnliches oder das Handschrift oder Charakter fehlt.
 
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M.i.a.u.: elbonzoseco und sllk
  • #139
Nein, passend zum Thema sind wir heute nur über den Punkt.

Natürlich war es vor ~15-20 toll nicht mehr der Willkür arroganter A&Rs ausgesetzt zu sein und die Selbstvermaktung eine Offenbarung, die viele unentdeckte Perlen ans Licht gespült hat.

Es wurde aber auch im Sog mittlerweile mehr Dreck hochgeschwemmt, welche die immer noch vorhanden Perlen verdecken..also sind wir über dem Bestpunkt.
Mal sehen was du und jüngere Leute in 10 oder 20 Jahren sagen?
Der Punkt entspringt der Perspektive.
Musiksuchen ist heute Arbeit.
Den Dreck gibt es, weil jeder meint seine Musik müsse gehört werden. Deswegen schimpfe ich auch immer und gerne über die Influencer Videos. Ich finde heute auch vieles doof. Aber wenn man Musik mag, muss man sich anpassen. Da führt dann kein weg dran vorbei.

Muss beim Einschalten des Synthesizer schon die Kamera laufen? Muss jeder Schnippsel hochgeladen werden, weil es 5 Leute gibt die vorbeiscrollen, ein like geben und denken:"Ja, dass ist nett"? Muss man seine Musik unbedingt auf spotify hochladen, damit man anderen zeigen kann, dass man auf spotify ist? Die Leute sagen : JA und sind gleichzeitig genervt davon.
Natürlich sieht man sein eigenes Zeug als Mehrwert für die Welt, aber warum können die anderen nicht aufhören ihren Dreck hochzuladen?
Berechtigte Frage.

Ich unterliege ja der völligen Verblendung, dass man erstmal für sich selbst Musik macht.
Ich finde heute auch viele Dinge unerträglich. Es müsste ja nicht so sein oder? Die Leute sind in diesem Punkt selbst schuld. Der scheiß kommt ja nicht nur von ihnen, nein. Gleichzeitig feiern sie es auch, wenn sie nicht gerade genervt sind.
Wenn du sagst, das etwas scheiße ist, dann ist das hate. Wenn du sagst, das viel Scheiße ist, wird genickt.
Was willste machen?


Einfach sporadisch über Internetkommentare etwas dampf ablassen. Dadurch fühle ich mich nachhaltig nicht besser, aber wenigstens bringt es auch nichts und ich muss nicht wirklich etwas tun.
 
  • #140
Wenn dich die 2000er geprägt haben, wundert es mich nicht, dass du das anders siehst.
Hör dir einfach mal Compilations aus den 90ern an. Ganz egal ob Trance, Techno, IDM oder House.

Die Behauptung, dass damals alle mit denselben Signalketten gearbeitet hätten, halte ich für fragwürdig.
In kleinen Studios war eher das Gegenteil der Fall.

Andere Pulte, andere Sampler, andere Hallgeräte, andere Kompressoren, andere Synthesizer.
Schon der Wechsel eines einzigen zentralen Gerätes konnte einem Track eine andere klangliche Identität geben.

Fast jeder arbeitet in einer DAW mit transparentem Summing. Fast jeder nutzt ähnliche Werkzeuge für EQ, Dynamikbearbeitung,
Resonanzkontrolle, Saturation und Limiting. Ob nun Fabfilter, Kirchhoff, Soothe, Gulfoss oder die jeweiligen Alternativen: Die Ergebnisse liegen oft deutlich näher beieinander
als die Unterschiede zwischen einem alten Mackie-8bus, einem Soundcraft, einem Akai doer emu Sampler oder einem Lexicon oder Alesis Hallgerät.

Dazu kommen etablierte Produktionsstandards. Viele Produktionen folgen denselben Lautheitszielen, denselben Mixing-Prinzipien
und denselben ästhetischen Erwartungen.

usw usf

Das bedeutet nicht, dass es heute keine guten Ideen mehr gibt. Das habe ich nie behauptet. Die Frage ist doch eher, wo denn die Werke sind,
die sich wirlich inhaltlich und klanglich absetzen?

Es ist einfach nicht so, dass es heute kaum gute Ideen gibt, nichts neues oder außergewöhnliches oder das Handschrift oder Charakter fehlt.

Das könntest du ja mal belegen.

Die letzten Alben, die mich aufhorchen ließen, war Burial "Untrue", das war mal was Neues, danach vlt noch das was Aphex Twin aus der Mottenkiste kramte.
Alte Hasen haben abgebaut (siehe bspw Leftfield, Underworld, Chem Bros), können es aber noch und was sonst noch kam - und ich höre da wirklich viel, sehr viel, fast täglich 8 Std. und fast immer neue Musik
- war hin und wieder unterhaltsam, aber ohne im Kopf zu bleiben. Gut gemachtes, beliebiges Gedudel. Nicht mehr, nicht weniger, nichts was irgendwie bleibt und man sich in 20 Jahren nochmal anhören würde.

Wenn ich mir dagegen einen Großteil aktueller elektronischer Musik anhöre, höre ich oft hervorragend produzierte Tracks. Technisch beeindruckend, klanglich perfekt,
aber nur selten was, was wirtklcih nachhaltig festhängt.

Auch das aktuelle BoC Album - Gut gemacht, komplexer als vorherige, aber es bleibt nicht. Es steht im Schatten dessen, was sie vorher machten.

Vielleicht liegt das an meinem Alter. Vielleicht an einer Übersättigung durch das heutige Angebot. Vielleicht aber auch daran, dass technische Perfektion inzwischen
deutlich leichter erreichbar ist als eine wirklich unverwechselbare künstlerische Identität.

Ich idealisiere auch nicht die 90er, sondern habe sie als Zeitpunkt wahrgenommen, ab dem eine Art Bruch passierte.
Nach der Jahrtausendwende kam nicht mehr so viel und ich verbinde das sehr mit dem Einzug der digitalen Produktion innerhalb
einer DAW und dem Einzug von Plugins.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und micromoog
  • #141
Muss beim Einschalten des Synthesizer schon die Kamera laufen? Muss jeder Schnippsel hochgeladen werden, weil es 5 Leute gibt die vorbeiscrollen, ein like geben und denken:"Ja, dass ist nett"?

Das ist ja nicht das Problem, weil es auf der Musik Streamingplattform ja keine Plätze besetzt oder „blockiert“ und auf YT & Co kann man das gezielt umfahren.

Von daher können sich auch die Bibis dieser Welt soviel Lippenstift draufziehen wie sie wollen, DIE kommen mir ja nicht in die Quere.
Genauso wenig debile Tanzvideos mit der Oma und Enkelin.

Bei Musik bedarf es mittlerweile eines Vorkosters. Von mir aus eine werbefinanzierte Musikkritiker Plattform.
Und wenn man nach kurzer Zeit weiß wie die ticken, kann man das für sich selbst gut einschätzen, in alle Richtungen.
Wenn Albrecht Pilz früher was zerrissen hat, war das für mich ein Grund erst recht reinzuhören.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: sllk
  • #142
Hallo zusammen,

selbstverständlich begrüße ich es sehr, dass nach dem "Loch in den 90ern" immer mehr Hersteller Instrumente bauen und sich auch Gedanken zu neuen Konzepten machen. Dennoch kann ich die Befürchtung nicht ablegen, dass es bei Synthesizern und Musikgear ähnlich verläuft, wie mit allem anderen, dass kapitalwirtschaftlichen Regeln unterliegt. Irgendwann wird ein Sättigungspunkt erreicht und Beliebigkeit macht sich breit.

Die schmerzlichste Erfahrung war hier, dass mit Aufkommen digitaler Musikplattformen Tonträger völlig an Bedeutung verloren und damit auch eine ganze Kultur unterging. Der Musikmarkt wird seither monatlich ungehemmt von Tausenden Releases geschwemmt. Letztlich geht es gar nicht mehr um die Musik, sondern darum wer die beste Werbung macht. Kommerziell gesehen haben wir einen Peak erreicht, bei dem das Wesen der Musik als Kunstform völlig in die Tonne gewandert ist. Musik ist ein Produkt und es geht einzig darum es zu verkaufen.

Eine ähnliche Entwicklung sehe ich aber auch bei Musikgear und das macht mir irgendwo Angst. Vor allem im Plugin-Bereich ist diese massive Redundanz längst da. Man muss schon sehr überzeugt sein heute noch ein Plugin entwickeln zu wollen. Es gibt irgendwie alles und das in jeder Colour. Aber auch im Hardwarebereich beobachte ich eine Entwicklung, bei der immer wieder Geräte auf den Markt kommen, die nichts neu erfinden, sondern einfach nur da sind, um ein Stück vom Kuchen abzufrühstücken. Auswahl ist schön. Aber wenn alles irgendwann nur noch in Beliebigkeit verschwindet, wäre das schade. Irgendwann tritt eine Sättigung ein und bei mir ist das längst passiert. Es gibt einfach Dinge, von denen ich satt bin.

Wie seht Ihr das?
Stört es Euch nicht?
Was könnten die Gründe sein?

Ist das bei Hardware nicht schon seit den 90er so, dass da nicht wirklich was Neues kommt? Und wenn was Neues kommt ist es den Leuten sowieso zu kompliziert. Das halt wie Wippe, Rutsche und Schaukel. Hat sich bewährt. Jetzt mit Suno ist sowieso der Anspruch professionell zu klingen völlig irrelevant. Jeder kann mit Suno professionell klingen. Was bedeutet, die ganze Hardware die darauf abzielt unmusikalische Menschen musikalisch klingen zu lassen und ihnen dafür Geld aus der Tasche zieht, ist mit Suno nur auf die Spitze getrieben. Mit den DAW und Plugins ist es das gleiche. Suno hat im Prinzip gezeigt, das es nie wirklich um Kreativität ging. Die Leute haben sich schon früher mit Hardware einfach Erfolg gekauft. Jetzt kann jeder mit einem Klick einen perfekten Song haben, ganz ohne Magix* Music Maker oder Ableton* Live oder Roland. Deshalb trifft es die Musikindustrie besonders hart. Der Geheimkult hat seine Magie verloren ;-)
 
  • Hmm
M.i.a.u.: sllk
  • #143
Hier mal ne kuratierte "Best Of"-Liste aus Sicht von Resident Advisor zu elektronischer Musik von 2000 - 2025.
Soviel dazu, dass da quasi nix Neues kam und dass vermeintlich alles gleich klingen würde, weil angeblich alle die selben Tools nutzen würden...

 
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  • hilfreich
M.i.a.u.: MartYATARI, sllk und estebamzen
  • #144
Das ist doch völlig unlogisch.
Grundfärbung des Studios? Ist das etwas metaphysisches?

Er hat gerade sinngemäß gesagt, dass der Überfluss an Geräten dazu führt, dass heute alles gleich klingt, und das früher, als alle die gleichen Geräte hatten weil es ja nur 300 verschiedene gab, jeder seinen eigenen Sound hatte.

Falls ich das halbwegs richtig verstanden habe, bin ich direkt wieder raus.
;)
 
  • Zustimmung
  • HaHa
M.i.a.u.: Rasenmähermann und sllk
  • #145
Es bestätigt doch, dass der Anteil an Wegweisendem abnimmt.

Das meiste 2000-2014, danach wirds dünn
 
  • #146
Dazu kommen etablierte Produktionsstandards. Viele Produktionen folgen denselben Lautheitszielen, denselben Mixing-Prinzipien
und denselben ästhetischen Erwartungen.
Ich finde das gut. Davon mal ganz abgesehen, wie wurden den in den 90ern anders gemixt als heute?
Signal anlegen, „Fader“ hoch und an die Knöppe drehen…wie soll das auch viel anders gehen, der Drops ist gelutscht und bis jetzt kann ich dahingehend keine Veränderung erkennen.
Klar kann man heute mit einem IPad einen Digital Mixer Fernsteuern, oder mit der Maus virtuell in der DAW „Fader“ schubsen aber das Prinzip ist und bleibt das selbe.
Andere Meinungen sind gut, wenn diese sich aber nur auf allgemeiner Unzufriedenheit ausruht, dann finde das schon ein wenig traurig.
 
  • #147
Er kann das beweisen, er hat nämlich gestern alle 120,000 Titel, die in den letzten 24 Stunden neu veröffentlicht wurden, durchgehört.

Und zumindesten die ersten beiden klingen alle gleich.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Synthesilent und MartYATARI
  • #148
Die Urfrage war ja Gear, Mengen und Innovation indirekt. Die Musik ist nachweislich vielfältig, solang man das nicht nur in Funktionsmusik sucht, findet man massig tolle Musik, teilweise mit sensationellen Musikern, mit und ohne Gesang, tollen Sounds. Die Module und neuen Synths verbessern das eher noch. Es mag aber sein, dass einige Synths austauschbar/er sein könnten. Aber der Rest ist doch eher unbestritten, oder? Es gibt auch nach Bach und Beatles noch Musik. Jahaaaa!
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: sllk
  • #149










oh mist, das klingt ja alles gleich. :( man kann nichts mehr machen auf diesem planeten. :(
 
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M.i.a.u.: 2phazt, betadecay, dhinda und eine weitere Person
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Es GIBT tolle Acts, man muss sie (wie immer schon) etwas suchen.
Da sind mehr Synths nicht schuld - ich muss sogar sagen, dass ich heute so viele gute Synths nennen könnte, die ich auch inspirativ und gut finde, dass man da echt nicht sagen kann - es läge an "irgendwas", man muss sich nur selbst halbwegs kennen und wählen.

Die Idee ging ja auch weit hinaus, ob und wie sich das auswirkt, aus meiner Sicht - gut, aber einige Sachen sind redundant. Klar. Gibt's das - und auch Zeug, was fast unbedienbar ist oder wo man nur einen Teil nutzt, weil der gut ist und dann noch die Intuition beim Zugang.
Ich tu mir ehrlich gesagt schwer, bei heutiger musik Dinge zu finden die mir gefallen.
Höre fast nur 80s und 90s.
Klar, dass hat mich natürlich besonders geprägt.
Bin ja 1983 geboren.
Manchmal entdecke ich neueres wie "illegal" von Pink Pantheress und komme dann drauf, weil es eine underworld Nummer der 90er Samplet.
Spotify meinte ich bin 58 Weil ich so alte Musik höre. 😁
 
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