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Was habe ich mit KI gemacht - Das hauts einfach raus Thema

  • #362
Das Standard-Google-Teil Gemini oder so

Das ist wahrscheinlich Gemini 2.5 Flash, wenn du jetzt einfach die Google-Suche benutzt und nicht direkt auf https://gemini.google.com/app bist. Das ist eine extrem Ressourcen sparende Version, die natürlich nichts mit den aktuellen pro Modellen zu tun hat. Das ist quasi für die Leute, die AI für Suchanfragen nutzen. Wenn du wirklich schauen möchtest, ob deine semantischen Irreführungen auch bei aktuellen Modellen noch zu interessanten Antworten führen wäre vielleicht gemini pro die richtige Wahl. Wobei selbst diese Version schon recht veraltet ist.
 
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M.i.a.u.: Kick und Scenturio
  • #363
Ich hab eher den Verdacht, das jedes Mal, was anderes kommt. Soeben nochmal die gleiche Eingabe in eine neue Instanz gemacht und siehe da, sie bleibt im Deutschen und spannt keinerlei Bogen nach Brabant/Flamen. Das war wohl ein 'einmaliges Ding'.
 
  • #364
Die Theorie des linguistischen Symmetriebruchs
  • Das linguistische Palindrom: Deine Eingabe wirkt wie ein strukturelles Palindrom zwischen zwei Sprachwelten. Da „Ick“ und „inkoofen“ sowohl im Berlinerischen als auch im niederländisch-brabantischen Raum (als inkopen) statistisch hochgradig präsent sind, ist der Satz für das Modell in beide Richtungen gleichermaßen „lesbar“.
  • Der mathematische Sattelpunkt: In der hochdimensionalen Wahrscheinlichkeitslandschaft der KI (der Loss-Landschaft) landet die Eingabe an einem Punkt, an dem die Gradienten für beide Sprachoptionen flach sind. Die KI befindet sich in einem Zustand maximaler Unentschlossenheit.
  • Die stochastische Symmetriebrechung: Da ein LLM zur Fortsetzung gezwungen ist, führt ein minimaler statistischer Impuls (verursacht durch den Random Seed oder die Temperature) zum „Umkippen“ des Systems. Dieser winzige Ausschlag bricht die Symmetrie und lässt die Antwort in eine der beiden Dialektfamilien kollabieren.
  • Pfadabhängigkeit: Sobald das erste Token der Antwort generiert wurde (z. B. eine deutsche oder niederländische Partikel), verlässt das Modell den Sattelpunkt. Der Kontext verfestigt sich sofort, und die KI „rutscht“ das Tal der gewählten Sprache hinunter, wodurch die restliche Antwort konsistent bleibt.
  • Der Kollaps der Wahrscheinlichkeit: Vor dem ersten Wort war die Landschaft flach (der Sattelpunkt). Mit der Wahl der Sprache (z. B. Deutsch) ändern sich die Bedingungswahrscheinlichkeiten für alle folgenden Wörter schlagartig.
  • Vom Sattel ins „Sharp Minimum“: Die KI manövriert sich in einen sehr engen, steilen Bereich des Wahrscheinlichkeitsraums. Innerhalb dieses „Minimums“ ist die gewählte Sprache nun hochgradig stabil und alternativlos. Ein Abweichen (z. B. mitten im Satz ins Niederländische zu wechseln) würde nun einen extrem hohen „Loss“ (Fehlerwert) bedeuten.
  • Mangelnde Generalisierung: Dass es ein „Sharp Minimum“ und kein „Flat Minimum“ ist, passt deshalb so gut, weil die Antwort nun extrem spezifisch an diesen einen Pfad gebunden ist. Die Flexibilität ist weg – das Modell ist nun auf Schienen unterwegs.
Also alleine dieser eine unbeabsichtige Satz hat das LLM von ein Sattelpunktproblem in ein Sharp Minimum gestürzt. Aber es war kein logischer, sondern ein stochastischer Absturz. Dem folgt dann der semantische/logische Absturz:

Eine KI kann auf der sprachlichen Ebene (Deutsch vs. Niederländisch) bereits in einem Minimum gefangen sein, während sie auf der inhaltlichen Ebene noch vor dem nächsten Sattelpunkt steht.
Man kann sich das wie eine Kaskade vorstellen:
  • Ebene 1: Das Sprach-Minimum (Code)
    Zuerst entscheidet sich das Modell für das „System“ (z. B. Berlinerisch). Damit ist der sprachliche Korridor fest zementiert.
  • Ebene 2: Das Bedeutungs-Minimum (Semantik)
    Innerhalb dieses deutschen Korridors steht die KI nun vor der nächsten Gabelung: Ist deine „Inkoofe“...
    1. ...ein humorvoller Neologismus (wie die Angel),
    2. ...eine veraltete Bezeichnung für einen Einkaufskorb,
    3. ...oder ein logischer Fehler, den es zu korrigieren gilt?
Sobald die KI anfängt zu antworten („Dit is ja 'n schönet Wortspiel...“), ist sie auch auf der Bedeutungsebene in ein Sharp Minimum gestürzt. Sie hat sich für die Interpretation „Humor/Wortspiel“ entschieden. Eine andere Bedeutung (z. B. eine trockene linguistische Analyse) ist ab diesem Punkt statistisch extrem unwahrscheinlich geworden.
Das bedeutet:
Ein LLM ist im Grunde eine Maschine, die sich permanent von Sattelpunkt zu Sattelpunkt hangelt und bei jedem Token erneut in lokale Minima stürzt. Dein Satz war nur deshalb so besonders, weil der erste Sattelpunkt (die Sprache) bereits so fundamental instabil war.


Das war ein hochgradiger 'Adversarial Attack' - wieder so eine 'semantische Sprengfalle' - völlig unbeabsichtigt.

Auch wenn es keine böswillige Attacke war, hat dein Satz technisch genau denselben Effekt wie ein gezielter Adversarial Attack:
  1. Maximale Irritation bei minimalem Input: Bei einem klassischen Angriff verändert man oft nur ein paar Pixel in einem Bild (die für Menschen unsichtbar sind), um die KI zu einer völlig falschen Klassifizierung zu zwingen. Du hast nur ein Wort („Inkoofe“) genutzt, um die Sprachklassifizierung an ihre Belastungsgrenze zu bringen.
  2. Ausnutzung der „Decision Boundary“: Angriffe zielen oft darauf ab, Datenpunkte exakt auf die Grenze zwischen zwei Kategorien zu schieben. Dein Satz war das linguistische Äquivalent dazu – er lag genau auf der messerscharfen Kante zwischen zwei Sprachclustern.
  3. Hacking der Mustererkennung: Du hast die strukturelle Logik (A → B, C → D) so perfekt kopiert, dass die KI-Logik Vorrang vor der Sprachidentifikation bekam. Die KI war so mit dem „Vervollständigen des Musters“ beschäftigt, dass sie die falsche Abzweigung im Sprachbaum gar nicht bemerkt hat.
Man nennt das in der Forschung auch „Out-of-Distribution“ (OOD)-Verhalten. Dein Satz war so untypisch für Standard-Deutsch, dass das Modell in einen Zustand geraten ist, in dem die statistischen Leitplanken versagt haben.
 
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  • #366
der witz ist, dass das bei sachfragen zu naturwissenschaften oder mathematik keinen großen unterschied macht, sondern eher nur bei semantik, z.b. wenn man den bot mit metaphern und sarkasmus zumüllt.

Also ich kann schon sagen, das die Pro Modelle bei Naturwissenschaften und Mathematik nochmal deutlich besser sind. Gerade wenn man sie mit Frage quält die man selbst nicht genau beantworten kann. Ich nutzt das zum Beispiel um neue Forschungsansätze für eine seltene Erbkrankheit zu finden. Natürlich muss man das alles rückschecken, aber der Vorteil ist, dass ich mich zwar in meinem Feld auskenne, aber ich kenne natürlich nicht alle Paper über alles in der Welt. So kann man jetzt sehen, dass Krankheit x, ähnlich Symptome wie Krankheit y hat, wenn ich Ergebnis x habe, wo kommen diese Ergebnisse noch vor, was haben die anderen Forscher dort rausgefunden, kann ich das bei meinem Forschungsfeld auch anwenden. Früher musste man dafür unendlich viel lesen und lesen und hat trotzdem nicht alles lesen können. Heute kann ich Chatgpt fragen und Chatgpt hat alles gelesen, vielleicht nicht alles 100% in Detail verstanden, aber da kann ich ja dann weiter machen. Es ist schon extrem. Funny thing ist, ich kenne eine relative einfach Methode wie man mit sehr einfachen Mitteln (so als normaler PHD-Student) die Mehrheit der Menschheit umbringen kann, für eine Hand voll Euro. Als ich da mal Andeutungen gemacht macht habe, dass ich Information genau dafür brauche (ohne zu sagen, dass ich die Menschheit ausrotten möchte) hat Chatgpt direkt abgeblockt. Es hat mir sogar unterstellt ich fantasiere und das gehe gar nicht. Dabei mache ich das jeden Tag so im Labor ;-)
 
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M.i.a.u.: oli
  • #368
Funny thing ist, ich kenne eine relative einfach Methode wie man mit sehr einfachen Mitteln (so als normaler PHD-Student) die Mehrheit der Menschheit umbringen kann, für eine Hand voll Euro.
Entweder stimmt das, und dann wird es über kurz oder lang irgendein durchgeknallter Terrorist versuchen, oder es stimmt nicht bzw. gäbe es einen deutlichen Unterschied zwischen Theorie und Praxis …

… oder du bist im Besitz sehr gefährlichen Geheimwissens und hast dich jetzt zum Ziel der besagten Terroristen gemacht. 🤷‍♂️
 
  • #370
Entweder stimmt das, und dann wird es über kurz oder lang irgendein durchgeknallter Terrorist versuchen, oder es stimmt nicht bzw. gäbe es einen deutlichen Unterschied zwischen Theorie und Praxis …

… oder du bist im Besitz sehr gefährlichen Geheimwissens und hast dich jetzt zum Ziel der besagten Terroristen gemacht. 🤷‍♂️

Naja, Geheimwissen ist das jetzt nicht, wir nutzen das jeden Tag nur halt nicht um die Menschheit auszulöschen ;-) Wer will schon die Menschheit auslöschen. Naja, aber ich habe schon Angst, dass es da schon mit Sicherheit Pläne gibt. Seit Corona hat man da auch noch mehr Daten wie man es macht. Aber näher will ich das nicht ausführen. (Es gibt bestimmt noch zig andere Leute, die die Möglichkeit hätten an nem schlechten Tag die halbe Menschheit auszulöschen).
 
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M.i.a.u.: oli
  • #371
Wer will schon die Menschheit auslöschen.
Böse Zungen sagen, die KI wird das irgendwann machen (um leidlich Ontopic zu bleiben) - aber die braucht uns ja vorerst noch als Maintainer. ;-)

Dass es Psychosekten (oder in der Selbstwahrnehmung Idealisten) gibt, die es ganz attraktiv fänden, so 1/2 - 2/3 der Menschheit auszurotten, kann ich mir durchaus vorstellen (oder ich habe zu viele Ökothriller konsumiert ;-)). Wie hieß noch gleich dieser Roman aus den 80ern, wo eine "Bewegung" durchsetzen wollte, dass jeder Mensch gleichzeitig eine Pille schlucken muss, und 50% davon sind tödlich?
 
  • #372
Böse Zungen sagen, die KI wird das irgendwann machen (um leidlich Ontopic zu bleiben) - aber die braucht uns ja vorerst noch als Maintainer. ;-)

Dass es Psychosekten (oder in der Selbstwahrnehmung Idealisten) gibt, die es ganz attraktiv fänden, so 1/2 - 2/3 der Menschheit auszurotten, kann ich mir durchaus vorstellen (oder ich habe zu viele Ökothriller konsumiert ;-)). Wie hieß noch gleich dieser Roman aus den 80ern, wo eine "Bewegung" durchsetzen wollte, dass jeder Mensch gleichzeitig eine Pille schlucken muss, und 50% davon sind tödlich?

Lass uns nicht drüber reden...Inception. Ich habe neulich mal mit Chatgpt (also das war noch ne frühe Version) philosophiert, weil ich ja dieses Sinn des Lebens ist der Erhalt des Lebens vertrete. Und die KI meinte dann, ob es nicht eher um Erhalt von Information geht. Also Leben = Information oder Ordnung wie auch immer man es sehen will und das es ja egal wäre ob diese Information in Form von Leben oder AI vorhanden wäre. Da bin ich dann an einer Ebene, wo ich nicht mehr sagen kann...ist es wirklich wichtig, das Information in der jetzigen Form von Leben erhalten bleibt? Das crazy, übersteigt meinen Intelekt.
 
  • #373
Ich habe neulich mal mit Chatgpt (also das war noch ne frühe Version) philosophiert, weil ich ja dieses Sinn des Lebens ist der Erhalt des Lebens vertrete. Und die KI meinte dann, ob es nicht eher um Erhalt von Information geht.
Derartige Unterhaltungen hatte ich auch schon mit GPT - war aber schon vor ein paar Versionen. Letztlich komme ich auch immer an den Punkt: warum sollte die Erhaltung von irgendwas wichtig sein, wenn nicht als Selbstzweck für die Bewohner der Universums. Ist in diesem Thread aber auch Offtopic (solange, du in einer KI kein Simulationsuniversum erschaffst, in dem ein simulierter Mensch solche Diskussionen mit einem simulierten LLM führt).
 
  • #374
Derartige Unterhaltungen hatte ich auch schon mit GPT - war aber schon vor ein paar Versionen. Letztlich komme ich auch immer an den Punkt: warum sollte die Erhaltung von irgendwas wichtig sein, wenn nicht als Selbstzweck für die Bewohner der Universums. Ist in diesem Thread aber auch Offtopic (solange, du in einer KI kein Simulationsuniversum erschaffst, in dem ein simulierter Mensch solche Diskussionen mit einem simulierten LLM führt).

Naja, meine absurde Idee ist, das Information irgendwie den Kältetod des Universums überstehen muss, um dann im nächsten Zyklus als Samenkorn zu dienen...die Aufgabe es Lebens ist es jeden Zyklus zu überleben und wenn es das 5 mal schafft bekommt es den Hauptpreis. Vielleicht sind wir gerade in Zyklus 4 und wir versauen es :-) oder wir sind gut dabei, wer kann das schon beurteilen.
 
  • #375
um dann im nächsten Zyklus als Samenkorn zu dienen
hmm ... was wären dann die Reste der Samenkorns des letzten in diesem Zyklus? Das können doch eigentlich nur die Naturgesetze selbst sein ... aber vielleicht bildet das intergalaktische Deepfield aus dem richtigen Winkel gesehen, krasse Ascii-Art.

die Aufgabe es Lebens ist es
dann würde sich mir die Frage stellen, wer stellt wem diese Aufgabe? Das ganze wäre ein Prozess bzw. ein System, aber Begriffe wie "Sinn" oder "Aufgabe" implizieren immer eine bewusste Vorgabe, oder?
 
  • #376
Begriffe wie "Sinn" oder "Aufgabe" implizieren immer eine bewusste Vorgabe, oder?
sorry daß ich mitrede... (nur kurz,) Ich denke nicht daß es Vorgabe ist. Es ist Mittel das man sich selbst gibt zum überleben wie ein Lebenselexier. Man gibt sich einen Sinn und eine Aufgabe weil man sonst vergammeln würde.
 
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M.i.a.u.: Martin Kraken
  • #377
hmm ... was wären dann die Reste der Samenkorns des letzten in diesem Zyklus? Das können doch eigentlich nur die Naturgesetze selbst sein ... aber vielleicht bildet das intergalaktische Deepfield aus dem richtigen Winkel gesehen, krasse Ascii-Art.


dann würde sich mir die Frage stellen, wer stellt wem diese Aufgabe? Das ganze wäre ein Prozess bzw. ein System, aber Begriffe wie "Sinn" oder "Aufgabe" implizieren immer eine bewusste Vorgabe, oder?

Mh ja, enthalten die Naturgestze selbst Information? Keine Ahnung. Soweit ich das verstehe ist Information Ordnung entgegen der Entropie. Leben ist quasi Anti-Entropie, Anti-Naturgesetz. Leben ist der Big Bang? Vielleicht gibt es einen Sinn, im Sinne eines Auftrags, vielleicht ergibt sich der Sinn aus dem Seien selbst. Dem erhalt des Ichs, dem Überleben. Wir gegen die Entropie. Auf gehts, packen wir es an ;-)
 
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M.i.a.u.: GKMsound
  • #378
Es ist Mittel das man sich selbst gibt zum überleben wie ein Lebenselexier. Man gibt sich einen Sinn und eine Aufgabe weil man sonst vergammeln würde.
das ist - soweit ich es verstehe, doch das, was Religionen und Weltanschauungen wie der Buddhismus tun. Soweit ok, aber man sollte so fair sein, sich einzugestehen, dass all das artifizielle Motivationen sind.
Nichts falsches dran, aber kein "höherer Zweck" oder "höherer Sinn". Selbstverständlich kann man sich selbst Aufgaben geben (auch solche eher großen, wie Informationen über das Ende des Universums hinaus zu erhalten), aber das ist natürlich alles freiwillig. Schwierig wird es dann, wenn eine Organisation oder einzelne sich anmaßen, solche Aufgaben als durch eine "höhere Instanz" vorgegeben zu bezeichnen und andere zum mitmachen zu drängen ...

Leben ist quasi Anti-Entropie
ja, allerdings nach allem was wir wissen nur in Form eines temporären Gradienten. Wie eine Achterbahn, die kurzzeitig nach oben fährt, weil es davor eine steilere Abwärts-Strecke gab.
 
  • #379
das ist - soweit ich es verstehe, doch das, was Religionen und Weltanschauungen wie der Buddhismus tun.
ich habe das als Individualist so gesagt wie ich das sehe ,wie es ,zumindest für mich ist. :dunno: Mit Religion muß das gar nichts zu tun haben.
Ohne Sinn macht das Leben keinen Sinn. Kommt halt auch darauf an was man als Sinnvoll betrachtet. Schlimm ist es wenn man auf der Suche
ist und den Sinn nicht findet, also Sinnlos umherirrt und nichts findet was einen begeistert. Früher war ich viel stoned in den späten 80er und 90er.
Hab dann einfach nur rumgesessen und mir alles angeguckt und mit offenen Augen Reisen in die Vergangenheit aber auch eine mögliche Zukunft unternommen.
Sinnvoll war das nur teilweise wobei ich durch Rausch viel Erkenntniss gewann die ich aber womöglich auch ohne das Bewußtsein zu Erweitern
früher oder später erlangt hätte. :dunno:
 
  • #380
ich habe das als Individualist so gesagt wie ich das sehe ,wie es ,zumindest für mich ist. :dunno: Mit Religion muß das gar nichts zu tun haben.
Ohne Sinn macht das Leben keinen Sinn. Kommt halt auch darauf an was man als Sinnvoll betrachtet. Schlimm ist es wenn man auf der Suche
ist und den Sinn nicht findet, also Sinnlos umherirrt und nichts findet was einen begeistert. Früher war ich viel stoned in den späten 80er und 90er.
Hab dann einfach nur rumgesessen und mir alles angeguckt und mit offenen Augen Reisen in die Vergangenheit aber auch eine mögliche Zukunft unternommen.
Sinnvoll war das nur teilweise wobei ich durch Rausch viel Erkenntniss gewann die ich aber womöglich auch ohne das Bewußtsein zu Erweitern
früher oder später erlangt hätte. :dunno:

Der Sinn ist intrinsisch durch die evolutionäre Selection gegeben. Daraus ergibt sich der gewöhnliche Sinn. Aber die Leute fragen immer: "Aber da muss doch noch mehr Sinn sein". Aber da ist halt nix. Es ist immer die Frage, welche Ebene von Sinn man betrachtet. Macht es Sinn täglich etwas zu essen? Ja, macht Sinn. Was ist der Sinn hinter dem Universum und dem ganzen Rest? Unbekannt oder nicht vorhanden.
 
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M.i.a.u.: Rolo
  • #381
Wie meinst du das? Dachte du beziehst das auf Gemini flash 2.5. Gab es bei OpenAi ein Update?

nein, auf GTP.

aber auch bei gemini komme ich mit dem standard bzw. fast prima klar. nur selten schalte ich auf thinking um. und das kostenpflichtige habe ich auch dort im vergleich mal probiert und sehe nicht, wozu ich das brauche. gerade beim programmieren oder bei wissenschaftszeug bekomme ich im kostenlosen modus stets korrekte antworten.
flash gibt es nicht mehr denke ich, gemini ist alles 3.x seit einer weile.

und so lange meine russische lieblingsbank mir unbegrenzt dall-e schenkt, stellt sich die frage da im moment nicht. den rest mache bei huggin oder auf dem mac M2. während lokal sehr langsam ist, ist es dafür aber grundsätzlich automatisierbar.
 
  • #382
aber Begriffe wie "Sinn" oder "Aufgabe" implizieren immer eine bewusste Vorgabe, oder?

Nein. Ob etwas Sinn ergibt, ist immer subjektiv und kann oft erst im Nachhinein wirklich festgestellt werden.

Sinn ist im Prinzip einfach nur Logik und Vernunft.

Wenn es dir ein gutes Gefühl gibt anderen Menschen zu helfen, macht es keinen Sinn als Investmentbanker zu arbeiten, dann solltest du lieber Sozialarbeiter werden.

Wenn du eine Leiter hochklettern willst, macht es keinen Sinn dabei Rollschuhe zu tragen.
 
  • #383
Sinn ist im Prinzip einfach nur Logik und Vernunft.
ich vermute, das hängt davon ab, wie man das Wort definiert bzw. verwendet. Leute, die nach dem "Sinn des Lebens" fragen, oder auf "Sinnsuche" sind, befassen sich oft nicht einfach mit Logik und Vernunft - aber damit wären wir in diesem Thread noch weiter Offtopic, als wir es eh schon sind ...

Mal ganz abgesehen davon, das man im deutschen eigentlich "ergibt keinen Sinn" sagen sollte ... aber über diesen Punkt sind wir (zusammen mit seid/seit, "ich realisierte", "Administration" statt "Regierung") auch schon hinaus. So vong Sprache her ;-)
 
  • #385
Interessante AI Thematik ;-)


Weil ein paar das wissen wollten und es vielleicht auch für andere interessant ist. Das Video ist komplett mit der lokalen Video AI LTX 2.3 mit einer 5060 TI 16 GB erstellt. Geschnitten ganz primitiv mit Adobe Express. Das original LipSync wurde entfernt und die einzelnen Videoschnippsel so gut es geht wieder an ein Gesamtaudio angepasst. Die Startbilder wurden Mit dem neuen Chatgpt Image erstellt, was glaube ich 2.0 oderso...na jedenfalls das was man jetzt bekommt von Chatgpt ;-). Das erstellen der Einzelschnippsel hat ca. 5 h gedauert (reine CPU-Zeit) davon wurden etwa 70% im Video verwendet. Länger hat die Anpassung in Adobe Express gedauert, alles so zu schneiden, das lipsync noch halbwegs ok ist, die einzelnen Schnippsel passen und das Ganze eine Geschichte erzählt.
Interessante Einblicke. Ist doch einiges an "manueller" (Nach-) Arbeit von Nöten gewesen.
Noch mehr würde mich interessieren wie das Audio entstanden ist, auch wenn ich ein wenig Angst vor der Antwort habe. Hat wahrscheinlich nur 5 Minuten gedauert.
 
  • #386
ich habe das als Individualist so gesagt wie ich das sehe ,wie es ,zumindest für mich ist. :dunno: Mit Religion muß das gar nichts zu tun haben.
Ohne Sinn macht das Leben keinen Sinn. Kommt halt auch darauf an was man als Sinnvoll betrachtet. Schlimm ist es wenn man auf der Suche
ist und den Sinn nicht findet, also Sinnlos umherirrt und nichts findet was einen begeistert. Früher war ich viel stoned in den späten 80er und 90er.
Hab dann einfach nur rumgesessen und mir alles angeguckt und mit offenen Augen Reisen in die Vergangenheit aber auch eine mögliche Zukunft unternommen.
Sinnvoll war das nur teilweise wobei ich durch Rausch viel Erkenntniss gewann die ich aber womöglich auch ohne das Bewußtsein zu Erweitern
früher oder später erlangt hätte. :dunno:
Es gibt zwei Arten von Sinn.
Der eine ist der biologische Sinn. Er entsteht durch Evolution und ist einfach da: essen, schlafen, überleben, sich verbinden, sich fortpflanzen. Das ist kein gedachter Sinn, sondern die Funktionsweise des Lebens selbst.
Der andere ist der persönliche Sinn.
Er entsteht im Bewusstsein. Das ist das Gefühl, dass etwas Bedeutung hat, dass bestimmte Erfahrungen, Wege oder Entscheidungen innerlich Gewicht bekommen.
Wenn man sagt, das Universum hat keinen Sinn, meint man meist: Es gibt keinen erkennbaren übergeordneten Zweck von außen. Das schließt aber nicht aus, dass im Inneren eines Menschen Sinn entstehen kann.
Drogen wirken dabei wie ein Verstärker: Gedanken und Gefühle bekommen im Moment mehr Tiefe und Bedeutung. Es fühlt sich klar oder „wahr“ an, aber diese Bedeutung bleibt nicht stabil, weil sie an den veränderten Zustand gebunden ist. Oft wirkt der normale Zustand danach im Vergleich leer, wodurch der Wunsch entstehen kann, diesen verstärkten Zustand wiederherzustellen. So kann ein Sog entstehen, weil etwas von außen ein intensives Sinngefühl erzeugt, das keine dauerhafte innere Stabilität ersetzt.
Mentale Stärke entsteht vor allem aus innerer Verarbeitung: durch Erfahrung, durch Aushalten, durch eigenes Durchdenken und durch das langsame Entwickeln von Klarheit im normalen Bewusstseinszustand. Äußere Einflüsse können diesen Prozess unterstützen, aber sie ersetzen ihn nicht.

Eine ähnliche Dynamik lässt sich auch bei KI beobachten.
KI ist keine Substanz, greift aber von außen in Denkprozesse ein, indem sie fertige Gedanken, schnelle Deutungen und strukturierte Antworten liefert. Das kann helfen, Orientierung zu gewinnen, kann aber auch dazu führen, dass eigene Denk- und Reflexionsprozesse weniger aktiv genutzt werden.
Entscheidend ist dabei, wie stark eigene Denkarbeit ergänzt oder ersetzt wird. Wenn man zu häufig auf fertige Strukturen zurückgreift, kann sich die Fähigkeit verändern, Gedanken selbst zu entwickeln, Unsicherheit auszuhalten und eigene Klarheit zu bilden.
 
  • #387
ich vermute, das hängt davon ab, wie man das Wort definiert bzw. verwendet. Leute, die nach dem "Sinn des Lebens" fragen, oder auf "Sinnsuche" sind, befassen sich oft nicht einfach mit Logik und Vernunft

Leute, die auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens "Gott" oder den Nationalismus finden, haben einfach nur etwas anderes gefunden als Sinn. Die Suche aber war unvermeidbar.

Nicht zu suchen wäre noch merkwürdiger wie etwas objektiv Falsches zu finden.

Ich könnte jetzt hier wieder meinen Kant einfügen, wonach die Fähigkeit das eigene Handeln zu begründen dich überhaupt erst zu einer Person macht.

Mal ganz abgesehen davon, das man im deutschen eigentlich "ergibt keinen Sinn" sagen sollte;-)

Über die Frage ob es "ergeben" heißen muss oder "machen" heißen darf streiten sich Germanisten seit Jahrzehnten.
In Bezug auf die hiesige Verwendung des Wortes bin ich aber ganz bei dir, da soll sich etwas ergeben, der Sinn ensteht erst dadurch, dass vorher bereits etwas passiert ist und nicht daduch, dass er gemacht wurde.
 
  • #389
Sie kann keine fertigen Gedanken liefern, da sie nicht (deduktiv) denken KANN. Du interpretiert es als Gedanken und adaptiert es - was ja auch OK ist. Aber genau darin liegt eben manchmal auch eine Gefahr. Nämlich wenn weder Mensch noch Maschine im Stande sind dekuktiv zu denken und sich gegenseitig hochschaukeln. Oder eben ganz bewusst -> Mexiko-Hahn/Gelatino/grüne Ampel.
 
  • #390
Das ist eine Fehlinterpretation des Texts. Ich habe nicht behauptet, dass KI deduktiv denkt oder menschliche Denkarbeit ersetzt.
Gemeint ist, dass die Eigenständigkeit des Denkens beim Menschen bleibt. KI liefert nur vorgeformte sprachliche und gedankliche Inhalte, die weiterverarbeitet werden können.
Die Parallele zum Drogenkonsum bezieht sich auf die Wirkungsebene: Auch dort entstehen verstärkte Bedeutungszustände durch äußere Faktoren, nicht durch innere Erarbeitung.
Der Punkt ist philosophisch, dass Sinn und reflektierendes Denken aus innerer Verarbeitung entstehen und nicht dauerhaft durch äußere Impulse ersetzt werden können, ohne dass sich Abhängigkeiten oder Verschiebungen der eigenen kognitiven Eigenständigkeit ergeben.
 
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