Mich nervt es, wenn ein Synthesizer der auch VA kann, die Hüllkurven im monophonen Mode grundsätzlich bei Null im Attack beginnt und nicht wie bei den aller meisten analogen dort, wo der Release grade im Pegel war.
Jeder zweite Synthesizer mit einem eingebautem Sequenzer prahlt, aber die Bedienung meist alles andere als intuitiv ist. Schade um die Taster, den die wären beim Synthesizerteil vielleicht gut gewesen. Wenn ich einen Sequenzer will, dann einen den man gut bedienen kann. Mit gutem Interface. Und das haben diese Dreingaben meist nicht.
Zweibelegungen von Knöpfen die nicht auf dem Panel ersichtlich sind. Oder Tastenkombinationen für bestimmte Funktionen die teilweise abenteuerlich sind. Es gibt natürlich Beispiele wie den
Moog Minitaur wo diese ganzen neuen Funktionen die mit Updates kamen nichtmehr auf der Frontplatte berücksichtigt werden konnten. Dann muss man das schlucken, oder den Synth nur mit den normalen, ursprünglichen Funktionen nutzen. Aber Synths die schon in Version 1.0 voller solcher unsichtbaren Parameter sind, sind einfach nicht zu Ende entwickelt worden.
Es gibt Hersteller, die sobald ein neues Produkt entwickelt wird, die nötigen Updates von Fehlern einstellen. Trotz vorherigen anderen Versprechungen. Und da gibt so manche internationale Beispiele.
Ich freue mich über jeden Synth, der noch das komplette MIDI Trio anbietet. Der kein Exotisches Netzteil braucht, sondern was normales wie 9V oder USB. Der eine gedruckte Anleitung hat.
Und fehlende oder falsche SysEx Dokumentationen sind unverständlich. Schließlich haben die sich das ja nicht nur auf einem Bierdeckel für die Entwicklung notiert, oder?
Und schließlich: Wer immer nur auf den Preis schaut, der wird nicht die beste Verarbeitung oder unbedingt neue gute Ideen bekommen. Und immer nur aufgewärmtes als Kopie zu verkaufen ist blöd. Ja, billigere Geräte sind notwendig. Aber es muss auch professionellere Geräte geben. Mit nicht wackelnden Potis, sondern mit ordentlich auf der Frontplatte verschraubten.