Welches waren die billigsten Sampler in den 1980ern?

TX16W seinerzeit kurz nach Erscheinen stolz aus dem Musicstore Köln getragen. Habe mich von den Filtern und den 1000 Optionen blenden lassen. Ich Idiot :selfhammer: :selfhammer: :selfhammer: War das eine grausige Bedienung. Oh hätte ich doch den EMAX genommen....
Der TX16W hat mich übrigens erst vor ca. 1. Jahr für 50€ verlassen. Konnte ich mit meiner Freundin Essen von gehen, zum Besaufen hat's nicht mehr gereicht (werde ich dann mal mit Altered States an einem geeigneten Vormittag nachholen :agent:)
 
Feedback schrieb:
(werde ich dann mal mit Altered States an einem geeigneten Vormittag nachholen :agent:)
Erinnere mich nicht daran. Ich glaube den Tag bin ich dann am frühen Nachmittag ins Bett gegangen... :D

@Summa

Auf dem Amiga habe ich nie etwas gelooped. Bin dann meist dafür mit der Qualität runtergegangen, das ging auch. Jedenfalls habe ich immer einen Weg gefunden alles in den Speicher zu bekommen - auch wenns dafür dann mal schäbig klang.
 
Wer den Vormittag gut genutzt hat darf am Nachmittag auch schlafen... :P
 
Altered States schrieb:
Auf dem Amiga habe ich nie etwas gelooped. Bin dann meist dafür mit der Qualität runtergegangen, das ging auch. Jedenfalls habe ich immer einen Weg gefunden alles in den Speicher zu bekommen - auch wenns dafür dann mal schäbig klang.

Hätte sein können, hatte mit der AWE32 keine Probleme mit Knackser, die ich nicht auch mit FZ1 (Kumpel) oder S1000 (von 'nem Jingle/Radio Werbung Produzent) nicht auch gehabt hatte.
 
@ Summa

Später dann hatte ich die SBLive mit den APS-Treibern. War bei dir auch so, oder? Aber das war auch schon später. In meinem Vista Rechner hier läuft die noch mit KXTreibern. In den nächsten Rechner werde ich die aber wohl nicht mehr mitnehmen, der Onboard-Sound sollte dann reichen. Die Karte hat mich dann fast 20 Jahre begleitet. Soundfonts waren ja eigentlich ein Container, also mit Samples drin und Abspielparametern. Die Meisten hatte ich dann später in Synthedit weiter verwendet. Also zumindest die Drums.
 
Was ich noch ergänzend sagen wollte: Für mich waren diese Soundkarten einfach das beste. Man konnte seine Samples bequem am Rechner editieren. Das war für mich einfach das beste was ich hatte - und mir auch noch leisten konnte. War nie ein Fan von kleinen Displays, sondern wollte immer alles schön am Rechner editieren können. Fand das einfach super und war mehr als zufrieden damit. Das ging ja so seit dem Amiga, also das ich Samples am Rechner editieren konnte. Fand das immer klasse und mit irgendwelchen Mäusedisplays herumhühnern war nie so mein Ding. Aber natürlich ging das auch, war aber nie mein Fall. Auf dem Atari habe ich eigentlich nichts mit Samples gemacht. Allerdings gab es damals ein Prg. was sich Avalon nannte, damit konnte man auch Samples editieren u. die dann gleich zum Sampler transferieren (wenn man einen hatte).
 
Altered States schrieb:
War nie ein Fan von kleinen Displays, sondern wollte immer alles schön am Rechner editieren können.
:supi:
Mir macht es heute noch einen Riesenspaß, alles im Rechner mit viel Übersicht editieren zu können. Endlich keine verschiedenen Geräte mehr mit MiniDisplays und Submenus. Mit Maus und Tastatur fühle ich mich da weitaus wohler.
 
Altered States schrieb:
@ Summa

Später dann hatte ich die SBLive mit den APS-Treibern. War bei dir auch so, oder?

Immer noch, steckt in 'nem alten unter Windows 98SE laufenden kaum hörbaren P2/400 PC, zusammen mit 'ner EWS64XL + MWPC und 'ner Ikaron 2.
 
Schön und gut, aber Windows 98SE und dieser ganze Soundblaster-Kram ist nicht mehr 80er. :P

Der Nachteil von Soundblaster & Co war, dass man nicht in Echtzeit vernünftig abmischen konnte, da keine Einzelausgänge – weder intern noch extern. Erst mit VST war das möglich, bzw. z.B. mit Creamware-Karten, aber das war auch eher Ende 90er als 80er. :idea:

Mein PIII 1,1 GHz, in dem noch eine AWE64Gold und eine Creamware Pulsar I sitzen ist übrigens saulaut – der wird nur für bestimmte seltene Aufgaben eingeschaltet.

Selber bin ich zum Sampling erst in den 90ern gekommen, und zwar zuerst mit einem 386er und DOS-Programmen. Eins zum Sampeln und eins zum MOD-4-Spur-Multitracking. :P
 
Hab' den kleinen Lüfter des P2/400 abmontiert und 'nen großen per Sensor geregelten Gehäuselüfter angeklebt. 'ne kleine Notebook Festplatte und ein sehr leises Netzeil eingebaut. Von daher ist das Ding wirklich flüsterleise.
Ende der 80er hatte ich 'ne Sampler Karte für meinem Archimedes und damals leider nicht genug Ahnung um mit den Brumm-Problem umgehen zu können :selfhammer:
 
Oh hätte ich doch den EMAX genommen....

Der ist mir auch eingefallen. Einer von meiner Schule hatte reiche Eltern und so ein Teil.
Wir haben uns dann mal für eine Session getroffen, er war von meinem DX7s sehr angetan
und hat spontan was davon gesampelt. Das ging offenbar recht unkompliziert, aber
bezüglich Dynamik & Lebendigkeit war das Ergebnis natürlich :lollo: :selfhammer: :doof:
 
Auch sampeln muss man erst lernen.

Jugendlich naiv samplte ich Ende der 80er div. Synths mit Zustimmung direkt im Musikgeschäft.
Um natürlich möglichst viel auf 10 Disks zu bekommen wurde weitgehend auf Multisampling geschweige denn Velocity Layer verzichtet. aus heutiger Sicht sind 95% von der Session eigentlich unbrauchbar wenn es nicht gerade in den gewünschten Spotlight passt.

Unterm Strich heute eher eine Polaroid Sammlung zur Erinnerung an eine spannende Jugendzeit :)
 
Also ich hab in den 90ern ganze Songs nur mit One Shot Samples gemacht, die waren zwar scheiße, aber es waren Songs! :mrgreen:
 
"Wie benutzt man es?
Das ist ganz einfach: Das original Diskettenlaufwerk gegen dieses USB Floppylaufwerk austauschen. Sie müssen nur alle Ihre QD Dateien auf einen USB-Stick kopieren.
"

Das ist ...eehm.... süß. Wie kopiere ich bitte meine Quickdisk-Files auf den USB-Stick?
Naja, mal sehen, vielleicht bau ich mir mein MD280 um mit einem Umschalter zwischen QD-Laufwerk und Gotek-Laufwerk. Dann kann ich von QDs laden und dann auf Gotek speichern.
 
super Sache mit dem Gotek-Quickdisk Laufwerk :) - werd ich meinem MKS-100 spendieren...

@fanwander ich hätte alternativ hier auch noch ein paar von den Quickdisk-Riemen rumliegen, wenn du da noch Bedarf hast.. - meine mich zu erinnern dass du da mal Interesse bekundet hast, als ich welche in USA bestellt hab. Die Reparatur ist aber wohl nicht ganz trivial, ein ehem. Roland-Techniker hat es zwar geschafft den Riemen draufzubekommen, ist dann aber an der Kalibrierung gescheitert.
 
Welches waren die billigsten Sampler in den 1980ern?

Die, die am wenigsten gekostet haben.
 
Yamaha VSS-30??? War so'n Tischhupensampler fürs Kinderzimmer.
 
@fanwander ich hätte alternativ hier auch noch ein paar von den Quickdisk-Riemen rumliegen, wenn du da noch Bedarf hast.. - meine mich zu erinnern dass du da mal Interesse bekundet hast, als ich welche in USA bestellt hab. Die Reparatur ist aber wohl nicht ganz trivial, ein ehem. Roland-Techniker hat es zwar geschafft den Riemen draufzubekommen, ist dann aber an der Kalibrierung gescheitert.
Ja, würde ich schon nehmen. Ich habe jetzt aber auch erst mal zwei Gotek-Laufwerke von dem Ebay-Typen gekauft. Kam superschnell. Ich hoffe ich kann den X7000 demnächst umrüsten.
Beim S612-Laufwerk muss man sich was anderes einfallen lassen, da das ja diese Toploader-Drives sind.
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Max
Welches waren die billigsten Sampler in den 1980ern?

Die, die am wenigsten gekostet haben
Die Frage ist ja von 2016, aber - 1980er bedeutet ja bis 1989, das erfasst grade noch den Mirage, DSS1 (85/86) und Emax, mit "billig" sind 3500 Mark gemeint oder generell alles unter 10000 Mark. Die teuren und so kennt man ja Emulator II und III, und so - aber gegen diese Preise waren die 3.5kDM Geräte günstig. Wenn es auch eher simple Teile sein dürfen, S612 und S700, S900er Serie, X7000 gehörten dazu - mit grauenvollen Laufwerken QDs und wenig Platz und sehr teuer (also die Disks dafür - passten 4 Samples drauf) und exotisch (don't buy it!), nicht aber der S1000 und so, der lag bei 6k€ - EPS und Co lagen bei 4kDM, der DSS1 war keine Workstation sondern ein Sampling Synth, 16 Multis waren möglich, also in der Hinsicht unterschieden sich Teile wie Rolands kleine Sampler und sowas wie der Mirage und DSS1 von sowas wie dem Emax und dem EPS und EPS16+, der aber erst in den 90ern kam.

Kleine Teile wie VSS1 und SK Serie von Casio und Yamaha waren zwar Sampler, aber deutlich billiger und Roland hat den S330 und S50 gehabt - die Teile konnten schon relativ viel, waren nur begrenzt bei 39kHz, so wie der Emax I auch und damit ab 1986 eine echte Maschine für alles.
Wirklich arbeiten und ohne gefühlte und klangliche Beschränkung war aber erst in den 90ern angesagt. EPS16+ und ASR10, Emax II und Esi Serie, K2000 und so weiter - sie alle lagen aber im gehobenen Preissegment 4k€++ - meist mehr mit Erweiterungen und Speicherkram und so weiter. Also das war schon noch mal ein Sprung, arbeiten und froh sein einen günstigen Sampler zu haben waren aber die schon Genannten durchaus.

Sampler hatten übrigens sehr unterschiedliche Möglichkeiten, der S612 konnte eigentlich nix und hatte sehr wenig Platz, nur Sampling - sonst nichts, ein MIrage hatte immerhin die Basis des ESQ1 als Synth oder der Emax I und II waren schon eher Synths und der DSS1 auch, nur galt die Einstellung für alle Multisamples, war also unterlegen..

Casios FZ Serie war dann schon einer der ersten Sample Workstations - Baugleich mit Hohner HS1 und war in Konkurrenz mit EPS und Emax.

Wer mit billig heutige Preise meint - da ging wirklich nur VSS1 und SK1 und so und das war weit weit weg von Qualität und super und mehr als 4 Samples im Speicher haben und sichern und so.. naja.. Eben eher spielersch und eben auch nur Sampling ohne alles.

Da müsste man also wissen, wie die Frage gemeint ist, hoffe das einigermaßen passend dargelegt zu haben.
Grüße ins Jahr 2016 ;-)
 
weiß jemand was ein MKS-100 mal ungefähr neu gekostet hat?

gab sicher den ein oder anderen, der seinen MKS-80 dafür verkauft hat - it's the future ;-)
 
Hätte ein Casio SK-5 endlich MIDI gehabt, dann wäre er garantiert in mein Setup gekommen.
Allein schon, um endlich mal diese verdammten Orchester Hits in Tracks einbauen zu können.
Die Qualität wäre mir dann echt togal gewesen. Ich hätte dann einen echten Sampler gehabt, hura!!
Und er konnte mit Batterien 4 Samples inne behalten, Klasse.
Aber 150,- Euro (249,- DM) ohne NT (25,- Euro) waren damals auch schon viel Geld.
 
Das Gotek funktioniert einwandfrei in meinem MKS-100, hab es eben eingebaut :) man braucht dafür aber ein spezielles Disk Image für Roland Geräte, das mitgeschickte hat nicht funktioniert. Hier gibt es alle Images (im Ordner "Quick Disk", Akai, Roland etc.)

Einbau geht problemlos mit der mitgelieferten Anleitung, man muss nur ein paar Kabel anstecken und einen Jumper setzen (nichts löten). Nur zum Thema "Halterung" muss ich mir noch was einfallen lasse, das ist leider nicht "plug & play"... evtl. lass ich mir ein Stück Metall hinbiegen und kleb es dann da einfach drauf.

Tolle Sache auf jeden Fall!
 


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