Billiger Sampler...

Dieses Thema im Forum "Sampler" wurde erstellt von Golfi77, 31. Oktober 2006.

  1. Golfi77

    Golfi77 aktiviert

    Aloha...

    Ich überlege mir einen billigen Sampler anzuschaffen...

    Was würdet ihr da so empfehlen? In der Bucht ist gerade ein S-330 für 50 Öcken... Soll keine High-End Kiste sein. Nur ein wenig was zum spielen...

    Ich hatte ja auch Spaß an 'nem DSM-1 oder FZ-1...

    Was meint ihr?
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    einer von denen: samplr .. asr10 oder sowas ist auch fein.. grade wegen der FX und sowas.. (eps16+ reicht auch schon)..
     
  3. motone

    motone recht aktiv

    Ganz ehrlich: mit den Oldschool-Samplern wie S-330, DSM-1 oder FZ-1 bist du garantiert überfordert. Der S-330 lässt sich nur mit angeschlossenem Monitor bedienen, und selbst dann isses übers Panel nicht wirklich komfortabel. Warum kein VSTi-Plugin?
     
  4. Golfi77

    Golfi77 aktiviert

    Ganz ehrlich... Ich hasse nur ein mehr als unkomfortable Rackgeräte: Das ist Software ;-)

    Am liebsten wäre mir sowieso ein Keyboard-Sampler... Mmm, ich denke ich warte noch etwas bis ich 'nen DSM-1, ASR oder so bekommen kann...
     
  5. motone

    motone recht aktiv

    Ich erinnere nur mal an den S2000... :fawk: ;-)
     
  6. Golfi77

    Golfi77 aktiviert

    Mpf... Die sch... Mesa-SW hat nie gefunzt... :motz:

    Aber man wird ja älter und lernt ja dazu ;-)
     
  7. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    AKAI S2000 ist ein SM-Studio-Sampler. ;-)

        • [​IMG]
     
  8. motone

    motone recht aktiv

    Die Yamaha-Sampler A3000 ff. sind auch ganz nett, kosten aber schon ab 150 EUR aufwärts (je nachdem, ob mit SCSI-I/F oder ohne). Ist aber auch wieder nur Rack. Was richtig komfortables aufm Hardware-Samplermarkt (mal PC-autark gesehen) ist mir eigentlich nicht bekannt. Da hast du eigentlich immer mit Layer- und Zonen-Orgien in Untermenüs zu kämpfen, oder bist stark eingeschränkt (siehe Akai S01). Von Electribes und MPCs sehe ich mal ab, weil sie -denke ich mal- nicht in dein Beuteschema passen...
     
  9. "Nur um ein wenig zu spielen" ist der Akai S01 aber nicht schlecht, habe meinen für 30 Eu´s + Versand erstanden und dafür kann man prinzipiell ja nicht viel falsch machen. Die Kiste klingt zwar nicht besonders, kann nicht sehr viel und editieren und schneiden macht mann besser am PC.......... (nanu ich dachte ich wäre schon beim aber :lol: )

    naja also ich benutze den sporadisch für ein paar one-Shoot´s oder Drums
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ganz direkt gesagt sind alle Hardwaresampler ziemlich anstrengend in der Bedienung. Einige davon machen das Leben allerdings etwas leichter, vor allem, wenn man sampelt.

    Der S3000 ist unter den Samplern, die ganz bilig zu kriegen sind, ein relativ zufriedenstellendes Instrument. Die Displayführung ist nachvollziehbar und wenn man es einmal geschnallt hat, dann geht die Arbeit damit wirklich flott von der Hand. S5000 ist weit besser, aber deutlich teurer. Den als Schnäppchen erwischt und man kann glücklich damit werden.

    Auch der Emu EIV ist vergleichsweise einfach und übersichtlich zu bedienen.

    Beim S330 und S550 geht nichts ohne Monitor. Sobald man das System kapiert hat, gehen auch die richtig einfach zu bedienen.

    Katastrophal sind TX16W, DSS1 und DSM1, A3000, ASR10 (na gut, geht noch gerade durch), EPS, FZ1, ADD One, ESI, S2000, Emax und wie sie alle heißen. Natürlich kann man die auch bedienen, aber die Schmerzschwelle muss hoch sein und der Wille stark. Belohnt wird man mit einem Eigencharakter der Samples und mit einer Egopolitur für besondere Unerschrockenheit :D
     
  11. was gibst eigtl für 8/12bit sampler?m so für lofi???
     
  12. Ich kann den S-330 nur wärmstens empfehlen (subjektiv), für 50 EUR bekommt man einen guten subtraktiven "Digitalsynthesizer mit nachladbaren Wellenformen"...so könnte man es taufen.

    Als Hi-End-Sampler zum Einfliegen von Audiofiles taugt er nicht. Er hat einen färbenden Grundsound, den man liebt oder hasst.

    er eignet sich super für z.B. Pads, Stacksounds etc da diese sehr einfach zu handeln sind.
    Ein weiters tolles Feature: Sub-Tones, hier kann man u.a. einem Ursprungsample unterschiedliche Loop-Punkte geben ohne es kopieren zu müssen - hiermit kann man z.B. lebendige Layers machen ("lebendiges" Grundmaterial vorausgesetzt) oder einzelne Drums aus Loops freistellen etc.
     
  13. darum musste bei mir auch die "unbedienbaren" TX16W (schon Anfang der 90er), Emax(1) und DSM-1 wieder gehen, obwohl mir die beiden Letzten vom Sound sehr gefielen (ich mag den analog gefilterten 12-Bit-Charme).
    Demnächst wird ein Prophet 2000 bei mir eintreffen, mal sehen ob mir der mehr Spass macht (wenn er nicht techn. rumzickt ;-) )
     
  14. Jörg

    Jörg |

    Ich auch! ;-)

    Das Riesenviech:

    [​IMG]
     
  15. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Ich mag das Schlachtschiff auch sehr. So müssen Keys sein, groß und schwer! Da hat man noch wirklich was für sein gutes Geld bekommen.;-)
     
  16. Roland w30 gibts noch, hatt auch 12 bit und ist ein Keyboard. Akai S-950 auch ein populärer 12 bit Vertreter der auf E-Bay aber noch zu viel kostet (zumindest in Realation zum gebotenen---aber das ist eben der Ruf als Hip-hop Maschiene) macht aber echt feine lo-fi Sounds----oder eben S-900 (baugleich zum 950 aber ohne Time Streching)
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich mag die alle auch und habe viele, nein: sehr viele Stunden damit verbracht, denen Samples beizubringen. TX16W und DSS1 bzw. DSM1 sind tierisch was den Druck betrifft finde ich, leider ist die Bedienung eben ein Drama. Auch der Eigencharakter ist unglaublich. Ich besitze eine Demo-Vinyl auf der Emu-II Samples vorgespielt werden. Man hört es und ist von den Socken. Leider habe ich noch keine Quelle ausfindig machen können, um an die Dinger ranzukommen. Und zwar die originale Emu-II Library, keine von Greytsounds oder so.
     
  18. Ja, der DSM-1 hat(te) schon einen mächtigen "Schub", habe sehr gerungen den wegzugeben (vor 3 Wochen hier verkauft), aber die Lust neue Sounds aus bestehenden Sampels zu machen war oft nach 10min mit Frust verflogen....
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich hatte Dein Angebot gesehen und war nah dran, mir den zu holen. Ende der 80er habe ich einen Schwung DSS1 Sampledisketten gemacht und würde die gerne irgendwann mal wieder auslesen und in einen VST Sampleplayer packen, alleine wegen des Eigencharakters der Sounds. Eine vernünftige innere Stimme hat dann gemeint, dass ich mir das im Moment aus Zeitgründen mal besser nicht antun sollte :D
     
  20. Das ist beim Thema DSM sehr vernünftig ;-)
     
  21. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Ich fand den FZ-1 recht einfach zu bedienen, schon wegen der grafischen Wellenformdarstellung. War der erste Sampler den ich in den Fingern hatte, auch wenn es nicht mein eigener war und bin fast sofort damit klar gekommen...
     
  22. Fand ich auch! Ich hatte (habe) den FZ-10M und dank des grafischen Displays war z.B. das Auffinden von Looppunkten kein Problem. Auch wenn's nach heutigen Maßstäben "pixelig" ist... ;-)

    Und noch was zum Yamaha TX-16W: Habe ich selbst nie besessen, aber hatte ich hier im Forum nicht mal was gelesen, dass es eine inoffizielle Betriebssoftware dafür gibt, die das Ganze sehr viel erträglicher macht?

    EDIT: Google hilft:

    http://www.nuedge.net/typhoon2000/WhatIsTyphoon2000.htm

    *J*
     
  23. C0r€

    C0r€ -

    jawoll, mit thyphoon ist die Kiste extremst einfach zu bedienen. Ich hab die Kiste auch ab und an noch laufen, um einen anderen Klangcharakter reinzubekommen. Druckvoll kann die kiste allemal, und das timestrechting kingt auch schön retro. Ich benutze auch gerne den Eingang als Mikrofonvorverstärker, irgendwie gut. Kann man mit thyphoon live durchschleifen und hat ne tolle aussteuerungsanzeige!
    Samples kann man mit sample-dump rüberladen. Man muss halt minimalistisch arbeiten, aber bei drumsounds und sachen mit wenigen kHz samplingrate ist das 0 Problemo. Dann hat man noch die vielen Einzelausgänge. Das ist für drums ganz gut, kann man alles noch im nachhinein prozessieren und es kommt mit ordentlich druck hinten raus.
     
  24. Das kann ich ebenfalls nur bestätigen. Die Dinger sind nicht nur billig, sondern auch preiswert. Klasse Looping / Truncating über das LCD. Allerdings kein SCSI... "Knallt" schön "kalt", Aliasing beim Transponieren, gutes Timing.

    Ansonsten ein EPS16+ mit SCSI für ca. 120-150, allerdings ist man ohne graphisches Display beim Schneiden auf die Ohren angewiesen... Klingt eher "druckvoll, rund, warm"

    Die Roland S-Reihe kenne ich nicht, dito den Yamaha TX16W.
     
  25. E-mu Emax II kostet so 80-150 Euro (?), Menüführung nachvollziehbar (der Anzeigeplatz des 2x24 Zeichen-Displays ist allerdings nicht gerade überschwänglich), guter Sound. Riesennachteil: Mindestens so laut ein Raum voller Server.
     
  26. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Wieso, hat er einen Lüfter?...
     
  27. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich wollte mir vor 2 Jahren einen EMU kaufen, bin durch halb Schleswig-Holstein gekarrt. Dann hat der Typ 'ne Diskette eingelegt um ein paar Samples reinzunudeln. Da war ich dann geheilt.
     
  28. Weil mann in der Zeit die der EMU braucht um die Sampels zu laden locker um den Block joggen und sich ne Tüte Fritten holen kann?!?
    :roll:
     
  29. Anonymous

    Anonymous Guest

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