wer produziert noch/ wieder auf tape?? pro u con.

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von Feldrauschen, 7. Juli 2017.

  1. Feldrauschen

    Feldrauschen bin angekommen

    für den handel ist es natürlich immer noch praktisch!! ausserdem : deine booklets sind super gemacht! da steckt viel arbeit drinnen! was cd s angeht da finde ich kreative hüllen auch interessant : metall box, holz ( einer hatte sogar mal ein betonteil!)
     
  2. Horn

    Horn aktiv

    Mich kennst Du nicht, aber ich besitze auch noch einen. Hatte mehrmals den Impuls ihn wegzuwerfen, aber letztendlich habe ich so ca. 20 alte Kassetten, die ich irgendwann mal digitalisieren will, doch aufgehoben und eben das Kassettendeck. Für die ganzen alten 8-Spur-Kassetten hatte ich mir irgendwann mal ein gebrauchtes Tascam 238 gekauft, alle meine alten Aufnahmen digitalisiert und archiviert und dann das Tascam 238 wieder verkauft und die alten Kassetten weggeschmissen.

    Habe auch noch einen DAT-Recorder und mein geliebtes Tascam 32 Offenspul-Tonbandgerät. Allerdings streikt das gerade, ist wahrscheinlich wieder mal was mit dem Capstan-Riemen.
     
  3. Cyclotron

    Cyclotron bin angekommen

    Ich hab vor drei Wochen meine letzten Tapedecks und alle Kassetten - ob digitalisiert oder nicht - zum Elektroschrott gegeben.

    Und was die Gründe für Tapes ("Sorgfalt", "sich Zeit nehmen", "Werte", ...) anbelangt, sehe ich das völlig anders: Die Digitaltechnik selbst ist gewiss nicht schuld dran, dass wir dem Datenträger mehr Wert zuerkennen als der Musik selbst. Oder dass wir uns keine Zeit nehmen. Oder den Wert hauptsächlich an der Kopierbarkeit festmachen.

    Gleiches gilt für "DAW vs. Tape" und die vermeintlich schlechtere Musik heute. Digitaltechnik hat eine Menge Freiheiten zusätzlich gebracht. Aber vielleicht sind Freiheiten gar nicht so gut für Menschen.
     
  4. Bernie

    Bernie Anfänger

    ich denke nicht, das die Musik von heute grundsätzlich schlechter ist als früher.
    Zwei Dinge haben sich aber geändert. Heute haben die Leute viele Hobbys, darunter ist eines davon eben die Musik.
    Damals musste man viel länger auf einen Synthesizer sparen, da hat man sich dann viel intensiver damit auseinandergesetzt.
    Dadurch ist natürlich auch viel Rauschen dazwischen, denn jeder kann mal eben etwas veröffentlichen.

    Zweitens: Durch dieses Überangebot von Musik nehmen sich nur wenige noch Zeit zum Hören.
    Man konsumiert das unterwegs übers Handy oder es quäkt im Hintergrund aus den PC-Lautsprechern.
    Wer 15 Euro für eine CD ausgibt, der möchte die auch noch in Ruhe anhören, aber das werden immer weniger.
     
  5. Altered States

    Altered States recht aktiv

    Ich höre Musik noch genauso wie früher an. Nehme mir also die Zeit dafür. Allerdings höre ich heute weniger als früher. Das man sich früher viel intensiver mit seinen Geräten beschäftigt hat als heute (beispielsweise) mit Plug-INs, würde ich zumindest für meine Person verneinen Bernie.

    Zu Tape noch: Ich fand Tape damals ganz klasse, eben weil man sich so die Schallplatten überspielen konnte und jene dann wieder in den Schrank wanderte, ich also dann nur mit Tape gehört hatte. Das schonte die Scheibe und das fand ich ganz gut so.
     
  6. Cyclotron

    Cyclotron bin angekommen

    Da stimme ich zu. Ich denke aber, dass nicht die Technik selbst Dinge entwertet, sondern vor allem die Art, wie wir mit ihr umgehen und wie weit wir uns von der Bequemlichkeit zur Beliebigkeit verführen lassen. Sprich: Es müsste so nicht laufen, aber irgendwie tut es das doch, weil wir Menschen vielleicht so ticken und da nur schwer raus kommen.

    Das endet dann ggf. damit, dass uns alles nichts mehr Wert ist, weil es jederzeit ohne Aufwand "gemacht" werden kann. So eine Art digitales Schlaraffenland, in dem man das, was man hat, nicht mehr recht zu schätzen weiß, weil der Gegenwert fehlt, den wir offenbar real "erfahren" müssen. Das gilt sicher auch für andere Bereiche.

    Das fatale daran ist: Viele haben genau danach immer gestrebt (Stichwort "Demokratisierung der Produktionsmittel" im Studio): Und heute, wo man mit geringsten Aufwändungen schon sehr weit kommen kann, beklagen wir vor allem Wertlosigkeit der Ergebnisse. Der eine schmeißt dann das Handtuch, der nächste wird technisch Gesehen zum Einsiedler (nicht abwertend gemeint) und mancher klebt nur noch ein paar fertige Loops zusammen, weil es eh kaum keiner merkt (denn dafür müsste man sich das ja anhören und nicht nur auf HD archivieren).

    Und ich nehme mich davon auch nicht aus, denn ich beobachte das bei mir ganz genau so. Dabei hatte ich mal sooo euphorische Ideen, was alles werden würde, wenn denn mal die Technik so weit ist. Heute geht zehnmal mehr, aber irgendwie ist ja alles öde, wenn man "allmächtig" ist. Zurück will ich aber auch nicht, denn sooo schön fand ich die Zeit mit Tapes o.ä. auch nicht.
     
  7. Feldrauschen

    Feldrauschen bin angekommen

    es ist doch eher die qual der wahl. bis du bei dem 100 sten plugin durch bist, hast du an der groovebox schon 3 tracks gebaut.
    weniger ist mehr. das bewahrheitet sich immer wieder auch i d künstlichen reduktion des angebots. mein laptop ist voll ! mit mp3 s... gigabites um gigabites... u tube... ebenso. so schön es auch ist, immer auf alles zugriff zu haben, tut es ( in meinem sinne) einfach gut ein altes chrometape einzuwerfen um ein paar schön geschnittene sachen durchlaufen zu lassen. und ja ich muss mir sogar die mühe machen das tape umzudrehen! ist mir aber lieber als die pc möhre anwerfen zu müssen um mukke laufen zu lassen. vinyl umdrehen hat auch was. da ist man noch i d materie drinnen. sehr uhrig. heisst nicht das digi nicht auch vorteile hat , klar, nutze ich auch. mich wundert das comeback der mc garnicht . bin mal gespannt wie sich s entwickelt.
     
  8. Altered States

    Altered States recht aktiv

    Aber das ist doch eher Quark. Ich habe als Klanglieferanten meist nur 2 Plung-Ins gebraucht. Von 100 kann also keine Rede sein. Zumindest bei mir nicht. OK, wenn ich noch was mit Drums gemacht habe, dann war es eines mehr, also dann eben 3, aber das war es dann auch.
     
  9. NickLimegrove

    NickLimegrove bin angekommen

    man kann halt nicht beides haben, "Demokratisierung" und "Wertigkeit". Das war, würde ich behaupten, auch schon immer so. "Früher" gab es halt die ("wertlose") Volksmusik, und die ("elitäre", aber "ästhetisch wertvolle") Kunstmusik. In den letzten hundert Jahren hat sich dazwischen noch die kommerzielle Form der Volkmusik aus der Kulturindustrie geschoben, in der man mit Produktionsmitteln in ganz anderen Größenordnungen operiert, also ent-demokratisiert, ästhetisch aber weiterhin beim Volk anknüpft, also weiterhin auf Distanz zur Kunstmusik bleibt. Bezahlbare E-Gitarren, Tapes, Portastudios etc. haben es ab den 70ern dem Amateur dann erlaubt, für sich selbst ein Stückchen Kulturindustrie zu imitieren, also seine eigenen kleinen Ramones aufzumachen -- eine Entwicklung, die sich dann digital natürlich nochmal deutlich weiterentwickelt hat.

    Ich geh da eher mit Vorsicht/Gelassenheit ran, wenn's um die alte Leier geht von wegen "heute, wo alle irgendwie Musik machen, ist der Output kaum noch was wert". Wenn man den Betrachtungszeitraum groß genug wählt, sind die vermeintlichen Unterschiede zwischen der "Ära Soundcloud" und der "Ära Mixtape" plötzlich gar nicht mehr so groß.

    Das Mengenverhältnis zwischen qualitativ hochwertiger und fragwürdiger Musik hat sich in meinen bisherigen 30 Jahren als Musikrezipient nicht verändert. Es liegt bei gefühlt 2 zu 98%. Auch empfinde ich kein "Überangebot". Es kommt halt auf die Haltung an. Man darf sich halt nicht vornehmen, immer den kompletten Überblick über den ganzen Kosmos dessen zu haben, was einen interessiert. Sondern muss es aushalten können, dass es neben dem bislang entdeckten Guten noch eine Riesendunkelziffer von vielleicht noch großartigerem Zeug gibt, das man noch nicht kennt, und in den verbleibenden Lebensjahrzehnten auch nicht mehr kennenlernen wird. Das ist doch auch in anderen Lebensbereichen so. Wer in einer Großstadt lebt, muss aushalten können, dass es neben den Angeboten, die man wahrnimmt, auch noch mehr gibt, die man nicht wahrnehmen kann, oder von denen man evt. gar nichts weiß. Wer je eine wissenschaftliche Arbeit abgeschlossen hat, wird sich auch irgendwann einen Lesestopp verordnet haben, auch wenn es noch so viel andere spannende Forschung zum selben Thema gibt. Usw.

    Was die Medien angeht: hier im Haushalt herrscht entspannter Pluralismus. Ein Plattenspieler, ein CD-Player, ein Tascam 112, ein 234, nochmal Tape+CD im Kinderzimmer, allesamt funktionsfähig, plus ein Tascam 122, das zur Wartung muss. Oh, und ein Laptop plus regelmäßig genutztes Bandcamp-Konto. Gekauft wird auf dem Medium, das zur jeweiligen Musik passt (Jazz und Klassik ausschließlich auf CD, etc.), oder ästhetisch/haptisch am meisten überzeugt (sehr gerne eine schön aufgemachte Platte/Kassette + FLAC-download via bandcamp).

    Kaufentscheidungen aus reiner Vernunft sind möglich, aber nicht zwingend.

    [​IMG]
    http://shop.cpurecords.net/album/floptrik
     
  10. Dark Walter

    Dark Walter aktiviert

    Klanglich für mich relevant ist der nette Bassbump den es bei Bandaufnahmen gibt. Was ich allerdings noch mehr mag ist die Entfernung vom "gerasterten" Medium. Digitale Aufnahmen können je nach Workflow zu sehr zur Perfektion verlocken. Ein Track ist nie wirklich fertig, Spuren können z.b.: quantisiert werden und ein sloppy Timing oder Spielfehler (die einiges ausmachen können) werden gnadenlos korrigiert / quantisiert. Ich hab selbst sehr viele Aufnahmen die besonders dadurch funktionieren weil ich mich von den offenen Möglichkeiten distanziert hatte, Z.b. in dem ich Spielerische Mängel (zum Beispiel das abrutschen eines falschen C# auf C in einem C Dur Akkord behalten habe oder seien es einfach nur Aufnahmen mit Übersprechen.

    So sehr ich viele meiner legendären Kassetten die ich in meinem alten Renault R19 gehört und dort "gereift" waren mochte - billiges Kassettenmaterial muss nicht wirklich sein.
     
  11. ---

    --- Guest

    Ich selbst habe mir vor einigen jahren ein Deck von Sony gebraucht gekauft.
    Eigtl um alte Tapes zu überspielen, hatte aber noch keine Zeit es ausgiebig
    im Produktionsprozess einzubinden.

    Ich vermisse ehrlich gesagt diese Beschränkungen, nicht nur Tapes, auch Beschränkung an
    Kanälen, Effekte, zwischendurch mal Kabel löten müssen uswusf

    Im Grunde sind es "Probleme" und Workarounds die kreativ anregen, Probleme mit dem PC
    oder der Software sind hingegen der Killer schlechthin, absolut nervig.

    Tascam baut auch wieder Tapes

    https://www.gearnews.de/tascam-baut-wie ... ttendecks/

    Gibts ne gute Quelle für neue Kassetten ?

    Sind abgelagerte, wenn auch orioginal verpackte, Kassetten problematisch ?
     
  12. Olutian

    Olutian O'Donald

  13. ---

    --- Guest

    Also doch auf Neuware setzen. Gibt es die überhaupt ? Ich hätte ja gern wieder ein paar Metal

    Bei Amazon gibt es Maxell UR90 ... Leider habe ich keine Typinfos gesehen.
     
  14. musicdiver

    musicdiver bin angekommen

    Mein Bruder hatte früher zeitweise auf ADAT Kassetten produziert - Mix final aufgenommen.
    Durch die digitale Aufzeichnung war die Qualität schon extrem gut.
    Normale Kassette war wegen der schlechteren Qualität kein Thema.
    Ich finde auch heute noch ADAT gut. Einzig der Bandtransport ist dabei lästig.

    PS: in Südamerika war die normale Kassette bis vor 10 Jahren noch sehr etabliert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. August 2017
  15. Strelokk

    Strelokk Glitch Bitch

    In der Noiseszene sind MCs sehr beliebt. Die Jungs von Indonoisa (so'n Noise-Kollektiv aus Indonesien) veröffentlichen fast alles auf Tape. Da ich mit denen öfter zu tun habe, hab ich auch schon drüber nachgedacht, wieder ein Deck anzuschaffen.

    Als neulich mein Rechner verreckte, suchte ich meine alten Mixtapes aus den 90ern raus und spielte sie in einer alten Sony-Kompaktanlage ab. Die Dinger klangen wie frisch aus dem Regal, obwohl 20+ Jahre alt. Leider hat die Anlage keinen Aux-In.
     
  16. Rauscharm

    Rauscharm 45+

    Ich habe seit der Jahrtausendwende kein Tape mehr und auch keine Musikanlage. Platten gibt es seit den 90er nicht mehr bei mir. Konsumieren und Produzieren geht seit Ewigkeiten prima am PC. Das ist mein Mädchen für alles und es ist viel schöner nur ein Gerät zu haben als einen Gerätepark. Den gewonnen Platz nutze ich für Bilder, und kleine Dinge die schön aussehen. Das beflügelt meine Fantasie tausend mal mehr als wenn meine Umgebung aussieht wie Mediamarkt + Musikstore.

    Musik machen in einem Raum wie ein Tonstudio wäre sehr traurig. Für mich gehört das in den Alltag eingebunden und nicht eingesperrt in einen abgeschotteten, trockenen Raum voller Elektronik.
     
  17. Bernie

    Bernie Anfänger

    Indonoisia -was für ein cooler Name! :frolic:
    Alte HiFi-Tapedecks kosten doch nicht mehr viel, wenns nicht gerade Nakamichi oder Studer sein muss.

    Hab auch ein paar uralte 4-Spur Tapes, die man immer noch anhören kann. Liefen ja mit 9,5 cm, also doppelter Bandgeschwindigkeit, und rauschen kaum.
     
  18. lintronics

    lintronics Tach

    Bernie, ich habe ein Portastudio 464. Kannst du das brauchen?
     
  19. Strelokk

    Strelokk Glitch Bitch

    Die haben mitunter putzige Ideen, wie "Jeder macht einen Track, der genau 1 Minute kurz ist. Das hier gibbet auch auf Tape:


    Muss mich korrigieren: die eine Compilation hieß Indonoisia.
     
  20. Feinstrom

    Feinstrom aktiviert

    Hm.
    Ich hab noch ein Tapedeck, das aber seit fünfzehn Jahren nicht mehr gelaufen ist. Und meine alten Kassetten hab ich größtenteils auch noch (bis auf eine, die ich händeringend suche und während des Umzugs hoffentlich auch noch finde) - hey, das ist meine Jugend!
    Ansonsten sind mir CDs die Hörmethode der Wahl, und die kauf ich mir auch ganz altmodisch.
    Zum Aufnehmen möchte ich in der neuen Behausung einen Standalone-Harddiskrecorder ausprobieren (der mit seinen 32 Spuren übrigens genauso teuer war wie mein allererster Vierspur-Kassetten-Multitracker). Die Gewissheit, hinterher keine tausend Edits machen zu können (bzw. zu müssen!), aber andererseits guten Klang und MIDI-Synchronisation zu haben, scheint mir sehr verlockend.
    Ach ja: Und dann hab ich noch einen alten Eight-Track-Player von Akai, mit dem ich hauptsächlich Sachen höre, die ich sonst gar nicht hören würde (man kriegt ja fast nur Johnny Cash und Mantovani auf Eight-Track). Aber die Dinger haben schon einen ganz eigenen Sound (besonders über orangefarbene Plastik-Kugellautsprecher), und der passt perfekt zu Mantovani!

    Schöne Grüße,
    Bert
     
  21. musicdiver

    musicdiver bin angekommen

    Wer noch Bänder hat sollte die jedenfalls digital sichern, da die Bänder inzwischen stark verschleissen.
     
  22. Olutian

    Olutian O'Donald

  23. Bernie

    Bernie Anfänger

    Vielen Dank für das nette Angebot!
    Ich habe eine sehr gut erhaltene Tascam 238 im Rack (8-Spur), damit kann ich auch problemlos meine ganzen alten 4-Track Tapes abhören.
     
  24. stefko303

    stefko303 bin angekommen

    ich überlege ernsthaft mir irgendwann ein 4 track PortaStudio zu bersorgen, um meinen murks mit ordentlich tape-dreck zu "veredeln".
     
  25. xenosapien

    xenosapien bin angekommen

    Ich hab tatsächlich seit einem Jahr (wieder) ein Tascam 424 mk2 in Betrieb... in neuwertigem Zustand in OVP für 30.- aus ner Laune heraus auf eBay geschossen und dann nochmal fast genau so viel für 10 "fabrikneue new-old-stock" Tapes ausgegeben :P

    Ich will jetzt nicht behaupten, dass der "Tape Sound" mehr als Voodoo und die Tatsache dass die Dolby-Rauschunterdrückung ganz gehörig an den Höhen rumschnitzt wäre, aber... einen Faktor vergessen ja viele gerne beim Thema "mit analogen Medien produzieren":

    Wenn ich direkt auf Tape aufnehme, muss ich mich festlegen. Da kann ich nachher nicht noch zehntausend Sachen mit der Maus zurecht klicken, und mache ich auch tatsächlich dann selbst nach dem Übertragen in die DAW eher nicht mehr.

    Ich hab den 4-Track aktuell z.B. als "Mischer" für mein Modularsystem stehen (eine Stereosumme auf 2 Spuren, eine Spur für Kick und die letzte für den Bass) und drücke da ganz gerne Mal einfach auf Record wenn mir der Patch gefällt... (wie diese alberne kleine Nummer hier zum Beispiel:
    View: https://soundcloud.com/carpal/4-tracks-will-do
    )
    ...und ich bilde mir schon ein, dass ich damit einen grundsätzlich anderen Sound am Ende erhalte als wenn ich das alles durch meine (doch sehr sauberen) MOTU Preamps direkt in den Rechner aufnehme...

    @Bernd:
    Du scheinst ja viel am INM unterwegs zu sein, da turnen ja auch viele Tape-Menschen rum... Grünrekorder etc...

    Hab auch tatsächlich inzwischen wieder MEHR Freunde die sich Tapes kaufen... und erstaunlicherweise sind das fast alles deutlich jüngere (so Mitte 20) Kerle... und ja, die haben Tapedecks... aber meistens liegt ja auch ein mp3-Download Code bei (Bandcamp meistens).
     

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