Wie Analog Rytm mkII mit Ableton syncen?

Ich würde gerne Ableton als Master und Rytm als Slave benutzen. Wenn ich das einstelle, läuft Rytm aber alles andere als stabil. Es bekommt einen "Swing" und wird ab und zu kurz langsam. Also total unpraktikabel. Das passiert sowohl über DIN- wie auch USB-Midi. Habe Overbridge versucht, aber da läuft die neueste Software nicht einmal auf meinem Rechner. Nicht, weil der zu alt ist, sondern, weil sich die GUI nur buggy fragmentiert darstellt. Also gar nicht zu gebrauchen.
Ich frage mich, wieso das mit meiner alten blauen EMX-1 Electribe geht und ich jetzt bei dieser fancy $$$ Groovebox diese Probleme habe.
Wer kann mir helfen?
 
Ich würde gerne Ableton als Master und Rytm als Slave benutzen. Wenn ich das einstelle, läuft Rytm aber alles andere als stabil. Es bekommt einen "Swing" und wird ab und zu kurz langsam. Also total unpraktikabel. Das passiert sowohl über DIN- wie auch USB-Midi. Habe Overbridge versucht, aber da läuft die neueste Software nicht einmal auf meinem Rechner. Nicht, weil der zu alt ist, sondern, weil sich die GUI nur buggy fragmentiert darstellt. Also gar nicht zu gebrauchen.
Ich frage mich, wieso das mit meiner alten blauen EMX-1 Electribe geht und ich jetzt bei dieser fancy $$$ Groovebox diese Probleme habe.
Wer kann mir helfen?
Das klingt eigentich eher nach einem Rechner-Problem. PC oder Mac? Ich nutze die AR Mk II als Slave mit Live 10 auf einem iMac und da funktioniert das sowohl via USB-MIDI wie auch Overbridge schon einwandfrei. Overbridge würde ich aber schon aus timing-gründen bevorzugen.
 
Das klingt eigentich eher nach einem Rechner-Problem. PC oder Mac? Ich nutze die AR Mk II als Slave mit Live 10 auf einem iMac und da funktioniert das sowohl via USB-MIDI wie auch Overbridge schon einwandfrei. Overbridge würde ich aber schon aus timing-gründen bevorzugen.
PC Windows 7 64 Bit. Ableton Live 10.0.5, Overbridge 2.0.11.2 Beta, Rytm OS1.46 Beta. Es funktionierte aber über DIN- und UBS-Midi auch nicht mit einem älterem nicht-beta OS.
Ich habe mit meinem Rechner keine Probleme mit anderen externen Midi-Sequencern. Alles läuft smooth. Nur nicht Rytm.
 
Overbridge 2.0.11.2 mit Rytm OS 1.46 Beta auf Live 10.0.6.
Ich habe das soeben auch noch mal auf meinem Thinkpad mit Windows 10 getestet und auch da war alles supertight. Grafik klappte auch einwandfrei.

Die AR ist - wie alle Elektron-Geräte - eigentlich normalerweise relativ gutmütig - daher ist das schon seltsam, dass Du auch via MIDI/USB-MIDI Probleme hast, wobei hier aber klar ist, dass das prinzipbedingt niemals so tight wie Overbridge laufen wird.

Sorry, kann Dir leider nicht mehr helfen ausser zu sagen, dass es bei mir hier auf zwei sehr unterschiedlichen Systemen einwandfrei läuft.
 
Danke für die Hilfsbereitschaft.
Was Du vielleicht auch noch mal testen könntest, wäre nur Deine alte EMX mit der AR nur via MIDI zu synchronisieren (also komplett ohne Rechner) - nur um zu sehen ob bei der AR nicht irgendwie was falsch läuft. EMX als Master und AR als Slave. Bei Rechner gibt es leider auch immer so viele Fehler-Möglichkeiten. Dann wüsstest Du zumindest schon mal dass grundsätzlich bei der AR alles ok ist.

Dass die MIDI-Clock nicht von mehreren Quellen kommen darf ist ja wahrscheinlich klar - da verdoppelt sich aber meistens nur das Tempo - merkt man sofort ;-)
 

Grenzfrequenz

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Man liest immer wieder von diesem Problem.

Zusammenfassung: Ableton ist der Verursacher. Wenn man in Ableton für eine leichte gleichmäßige Auslastung sorgt, indem man 16tel von was triggert und muted, wird das Problem abgemildert und die Clock ist hinreichend stabil.

Mit sowas wie ner Multiclock lässt sich das Problem eliminieren, macht aber das Setup komplexer.
 

Grenzfrequenz

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Nein, nichts an den Rytm schicken sondern für permanente Last in Ableton sorgen. Ich selbst bin kein Ableton User, aber solche scheint es ja im Forum hier auch zu geben, vielleicht meldet sich ja einer zu Wort, der das kennt.
 
Weitere Tests:
1. Rytm Slave von Ableton, unterschiedliche Audio-Buffer (bei Midi-Sync über USB und Din)
Wenn ich den Buffer meiner Soundkarte (Focusrite Scarlett 18i20) auf 3ms habe, und Ableton's Clock auf 128bpm eingestellt ist, schwankt das Tempo der Rytm zwischen 128 und 129bpm.
Wenn ich den Buffer meiner Soundkarte auf 20ms habe, schwankt Rytm zwischen 124 und 130bpm.

2. Rytm als Slave von Korg EMX-1 Electribe (Sync über Din-Midi)
Rytm läuft stabil auf 128bpm.

3. EMX-1 als Slave von Ableton, unterschiedliche Audio-Buffer
Läuft stabil.
 
Fortsetzung Tests:
4. Rytm Slave von Cubase, unterschiedliche Audio-Buffer (bei Midi-Sync über Din)
Wenn ich den Buffer meiner Soundkarte (Focusrite Scarlett 18i20) auf 3ms habe, und Cubase's Clock auf 128bpm eingestellt ist, schwankt das Tempo der Rytm zwischen 127 und 129bpm, klingt dabei aber stabil.
Wenn ich den Buffer meiner Soundkarte auf 20ms habe, weitgehend stabil auf 128bpm, aber tritt manchmal hörbar auf die Bremse (123bpm).
 
System requirement für Overbridge 2 ist Windows 10. Also habe ich mal Overbridge 1.15 installiert, aber auch hier baut sich die GUI nicht richtig auf.
Overbridge 1.x läuft aber auch ohnehin nicht mit der AR Mk II - nur Mk I.
Die Anzeige in der AR bei externer Synchronisierung würde ich auch nicht ganz so ernst nehmen sofern die Schwankungen nicht zu extrem sind und es stabil klingt. Ich fürchte in Deiner Konstallation wird es besser nicht gehen.
Entweder brauchst so eine ERM Multiclock oder musst auf Windows 10 gehen.
 
Bei mir läuft die AR mit Overbridge genau auf dem Punkt. Das Problem bei mir ist, dass andere Hardwaresynths dann nicht so tight laufen. Das geht dann nur, wenn ich diese über meine Soundkarte (RME raydat) direkt und nicht über Ableton abhöre.
Ohne Overbridge haben allle Geräte den selben Versatz. Das geht dann auch. Ich habe auch schon über eine Multoiclock, oder dieses Midilink nachgedacht, aber die Investition bis jetzt gescheut.
 

Green Dino

Octatrack users will be happy about this one!
Du müßtest doch eigentlich nur den Unterschied der Spuren messen bzw. ablesen und dann jeweils als Spur Verzögerung eingeben.
Wenn du in Ableton Live Midi ohne das External Instument Device nutzt, solltest du Reduzierte-Latenz-beim-Monitoring aktivieren.


In Ableton Live funktioniert die Latenzkompensation bei aktiviertem Monitoring nicht.

In dem Artikel ist noch mal alles Schritt für Schritt aufgeführt. Latenzkompensation in Live ist ja doch komplexer als es aussieht.

Aber, wie gesagt, in deinem Fall klingt es so als müßte es ausreichen die Track Delays richtig einzustellen.
 
Ich würde auf Overbridge verzichten, wenn noch weitere nicht-Elektron Geräte synchronisiert werden müssen. Ganz traditionell über Midi Clock läuft das unkomplizierter, meiner Meinung nach. Bin aber sowieso kein Fan von OB.
 
Vielen Dank Green Dino. Ich habe es gerade hinbekommen.
Ausprobiert habe ich es gerade mit Rytm via Overbridge, Avalon Bassline und Model D mit einem external Instrument und extra Audiospur.
Die Avalon läuft perfekt durch das Aktivieren des Reduzierte Latenz beim Monitoring.
Beim Model D habe ich das Trackdelay der Audiospur auf -25 gestellt und er läuft auch perfekt.
 
Ich würde auf Overbridge verzichten, wenn noch weitere nicht-Elektron Geräte synchronisiert werden müssen. Ganz traditionell über Midi Clock läuft das unkomplizierter, meiner Meinung nach. Bin aber sowieso kein Fan von OB.
Ja, das habe ich bisher auch so gemacht. Aber der Vorteil von den Einzelspuren über USB ist schon groß. Vor allem, wenn man mit mehreren Leuten zusammenspielt und hinterher was bearbeiten will.
Aber jetzt klappt es ja. Ich werde gleich noch den A4, den Octa und mein Modular einbinden. Wenn das alles reibungslos klappt, bin ich sehr glücklich.
Erstmal werde ich jetzt einen schönen Herbstspaziergang machen. Die Sonne scheint gerade so schön und ich muss mal an die frische Luft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das habe ich bisher auch so gemacht. Aber der Vorteil von den Einzelspuren über USB ist schon groß. Vor allem, wenn man mit mehreren Leuten zusammenspielt und hinterher was bearbeiten will.
Aber jetzt klappt es ja. Ich werde gleich noch den A4, den Octa und mein Modular einbinden. Wenn das alles reibungslos klappt, bin ich sehr glücklich.
Erstmal werde ich jetzt einen schönen Herbstspaziergang machen. Die Sonne scheint gerade so schön und ich muss mal an die frische Luft.
Was genau machst du denn mit den Einzelspuren? Packst du auf jede (Einzel-)Spur nochmal Effekte in Ableton? Und trotzdem ist alles synchron im Live-Betrieb? Das wäre natürlich premium.

Wetter ist auch in Köln ein Traum, perfekter Herbsttag.
 
Manchmal reicht es schon z.B. einfach die Hihat leiser zu machen,weil sie im Mix zu laut ist, oder andere Fehler beim Livespiel beheben.
Mit den zusätzlichen Effekten muss ich das noch ausprobieren, ob das dann immer noch tight läuft.
 


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