17.10.2020 Phobox XI – Ein Dark Ambient Konzert, Wuppertal – Phelios, Ex-Order, Atomine Elektrine

Phobos XI Festival

Phobos XI

Während ich offiziell am Freitag und Samstag bei digitalanalog selbst spielte, gab es aber das Beherbergungsverbot, welches mich die Sets früher aufzeichnen ließ. Also konnte ich doch zum sehr gut vorbereiteten Phobos in Wuppertal zu fahren. In der Immanuelskirche in Wuppertal gibt es wundervolle Industrie-Konstruktionen, die viel Jahrhunderwende-Stil aufzeigt, der bis in die 20er hinein aktuell war. Allein das machte den Ort gut. Es gab viel Raum und wir Besucher trugen selbstverständlich Masken und es gab die nötigen Abstände zwischen den Plätzen. Die Besucher kamen sehr gut damit klar und das Lineup war heute wegen der Zureisefähigkeit auf 3 Acts begrenzt: Phelios, Ex-Order, Atomine Elektrine

Ein sympathischer und gut gelaunter und sichtlich erleichtert wirkender Phelios erklärte uns den Beginn und Bedingungen, die dennoch zu einem wirklich statt findenden Konzert führen konnten. Phobos ist eine Reihe von Konzerten, die allen die Ambient-Musik lieben ans Herz gelegt ist. 

Phelios

Die Sets könnte man zwischen Berliner Schule (dieses Mal) von Phelios selbst (der auch nur eingesprungen ist, da der geplante Act wegen der Lage nicht kommen konnte). Sie wurden dem Gearnerd in Form zweier Moogs (Martin streckte mir das Patch seines Matriarch entgegen) und einem PolyEvolver sowie dem kleinen Microfreak und 0-Coast als der gut ausgestatte Act herhalten. Alles begleitet von Visuals.

Ex.Order

Nach einer Umbaupause kamen Ex.Order aus Leipzig. Sie kommen aus dem Industrial-Umfeld und waren eine sehr gute geräuschhaftere Antwort für alle. Genoised wurde mit einer Sherman Filterbank, die lediglich mit Resonanzfiltern mit FM Sounds eine schöne kalte Atmosphäre lieferte. Dazu noch ein sehr günstiger Kleinst-Synthesizer Gakken SX150, dazu ein iPad und ein Rechner für das Basisgerüst. Mit Sprache und per Microfon war das mal wieder eine genießbare Situation endlich mal wieder ein Konzert hören und spüren zu können. Alle schienen dankbar. Die Leipziger gut gelaunt bekamen unter Gelächter „unauffällig“ ein Kaltgetränk bereit gestellt und lieferten einen guten soliden Dark-Industrial Sound ab.

Atomine Elektrine

Als letztes wurde es eigentlich wieder ruhiger aber nicht weniger „dunkel“, denn Atomine Elektrine verwendet eine Menge Loops und Auf- und Abschwellende Klänge und Phrasen, die eine geschickte Kombination aus vielem sind. Dafür wird Rechner und ebenfalls ein Microfreak verwendet. Es macht einfach Spaß die vielen Übergänge der vielen Texturen zu hören und wie sie sich langsam verändern.

Und hier ein paar optische Eindrücke. Und besten Dank für etwas, was uns allen sehr fehlt. Live-Musik!

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