Soundart Chameleon (deutsch/german) Test – freies DSP Synthese-System aus Spanien

Soundart Chameleon
24bit programmable DSP engine –

Update: Leider gibt es inzwischen dieses spanische DSP-System nicht mehr zu kaufen.

soundart soundart Synth overview / überblick..

NEWS: chameleon 2 is in the pipeline: CHAMELEON mk2
das offene DSP system chameleon 2
ist im anmarsch:
http://www.soundart-hot.com/images/Chameleon%20mkII.jpg
http://www.soundart-hot.com/english/news1.htm#news35
BASIEREND auf dem alten gerät … aber nun mit USB, controllern und einzelouts..
natürlich auch mehr DSP power und runderneuerung.. also ein neues gerät..

dazu kamen auch wieder einige neuerungen wie eine GUI für die Synthesizer, vorallem dem Australis, einige neue “Skins” und co..

DER TEST CHAMELEON 1
synthesizer, effekte, programmierbarer DSP
soundart chameleon DSP engine synthesizer / fx
Es lauert schon. Das Chameleon.
Das vorliegende Gerät kann zwar seine Farbe nicht wechseln, aber sein internes Bewusstsein kann sich wandeln. Mal fühlt sich das 19“-Tierchen als Synthesizer, mal als Effektprozessor. Rein technisch ist es offen für Alles und freut sich auf per Midi zugeführte Nahrung, die es zum Verwandeln gerne im Fressnapf hat.

The Konzept ,the Ich und the Du

Die spanische Firma Soundart debütiert mit diesem 1HE Rack und liefert in der Tat auch manualmässig nur eine kurze Erklärung wo was angeschlossen wird und wie man das Chameleon füttert. Onkel Grzimek hätte diese possierlichen Viecher aber sicher geliebt und verstanden.
Auf einer mitgelieferten CD befinden sich die Mutationen. Die Daten, die es in diesem Falle, in einen Multieffektprozessor verwandeln können oder einen polyphonen Synthesizer.

The Aussehen the Gehäuse and the Anschlüsse
soundart chameleon DSP engine synthesizer / fx
Drei „Controller“ gibt es am Gerät für direkten Zugriff. Da es ja komplett offen ist, dürfen natürlich auch keine Knöpfe mit „LFO“ oder ähnlichem bedruckt sein. So hat man 8 Pfeiltasten für die Navigation in einer globalen Ebene und Unterebenen, welche hier natürlich in ihrer Hierarchie nach diese Namen tragen: Group, Page, Param(eter) und Value.
Besonders lange nachdenken muss man hier also nicht. Werte ändern kann man neben dem Value-Pfeilpaar natürlich auch mit einem Drehgeber. Weiter gibt es Part-Taster-Päärchen, die für den Multimode gedacht sind. Generell bei unterschiedlich klingenden Klängen gleichzeitig also die zuständige Bedieninstanz. Edit und Shift sprechen für sich nebst 2 LEDs. Lautstärkeregler und Kopfhörerbuchse. Mutet äusserlich also wie ein typisches Digitalgerät an.

Des Chameleons Hinterteil bietet jeweils 2 Ein- und Ausgänge. Midi In/Out und eine RS232 Buchse, welche damit auch den Mac schon mal ausschliesst. Aber, es gibt ja immer noch MIDI und hier kann man dann auch mit dem Mac dran.

The Verwandlung

Auf der Soundart Site http://www.soundart-hot.com kann man nun die entsprechenden Daten herunterladen.
Zzt. sind dies:
-Australis, ein polyphoner Synthesizer – inzwischen auch mit einigen digitalen waveforms.. am ehesten dem virus a ähnelnd!!.. klanglich in richtung novation gehend.. (weich samtig..)
-Chromasonic, ein Effektprozessor
-Amp-o-matic , Amp Simulation
-Reborn, 303 Emulation und den
-FX Designer von SpinAudio. Hier gibt es 6fach-Delayketten – Effekte.

NEU: monowave von paul maddox
Modulus – neue module von anderen:
paul maddox, monowave erfinder hat hier eine interessante site und synthesizer , den monowave II:
http://www.modulus.synth.net/dsp/MonowaveII_V109.mid (oder hier nachsehen)
monowave ist natürlich von ppg und waldorf beeinflusst/inspiriert..
ein einfacher monophoner synth mit gut 250 waves aus dem ppg ,allerdings nicht durchfahrbar.. dafür resonanz und flankensteilheit modulierbar!! ja!! damit kann man fliessen in 128 stufen von flach auf 24dB/okt “morphen” , besser gesagt modulieren!!

und: der infiltrator: das ist ein vocoder , und 24band filterbank PRO KANAL!! die allesamt modulierbar sind!! das ist definitiv das neue highlight des chameleons!!!

Letztendlich kann jeder, der sich berufen fühlt neue Synthesizer oder Effekte „bauen“, ein komplettes SDK (Software Development Kit) wird zum download angeboten, welches selbstredend ein Konglomerat aus Dokumentation, Motorola DSP56303 Programmierung, Coldfire Prozessor-Environment und C Bestandteile ist. Meint: es gibt fertige Klassen für Filter, Envelopes (Hüllkurven) oder LFOs, etc.
Ohne Programmierkenntnisse wäre dies dem Musiker sicher weniger zu empfehlen aber allen Interessierten ist hier das basteln vollkommen offen und freigestellt. Als „Demo“ gibt es bei Soundart eine SDK am Beispiel eines monophonen Synthesizers.

Wer jetzt da einmal hineinsehen will, sollte sich hier mal bedienen:
http://www.soundart-hot.com/english/developers1.htm
Das Ganze ist aber , wie schon oben zu Ahnen, radikal auf die PC Plattform begrenzt. Also kein Linux, Mac oder Atari ST.

Aber: Soundart bietet schlussendlich als eine der wenigen Hersteller überhaupt den kompletten Zugang und Tools, um mehr als nur einfach firmen-gegebenes nutzen zu können. Das ist sehr sehr lobenswert und hat somit den Anstrich eines offenen „open source“ Projektes ohne Fussfesseln. Nicht einfach lesen. Gutfinden! Dies kann man nun mal nicht überall finden. Genauer gesagt: nur hier. Kostet natürlich Zeit und Wissen, aber es ist machbar.

Modulus – neue module von anderen:
paul maddox, monowave erfinder hat hier eine interessante site und synthesizer , den monowave II:
http://www.modulus.synth.net/dsp/MonowaveII_V109.mid (oder hier nachsehen)
monowave ist natürlich von ppg und waldorf beeinflusst/inspiriert..

The Synthesizer und The Was?

Aber jetzt mal im Ernst: Was wird denn nun wirklich geboten?
Fangen wir also mit dem Synthesizer Australis an:

AUSTRALIS

Grundsätzlich handelt es sich um einen (16stimmigen) polyphonen 2 (+1 sub-) oszillatorigen „VA“- Synthesizer.
Also ein subtraktiver mit 2 Oszillatoren nebst Suboszillator und färbbarem Rauschen. 2 Filter bieten die zu erwartenden Modelle: LPF,HPF,BPF,Notch.
Es gibt FM (zwischen den Haupt-Oszillatoren) und Ringmodulation (via Mixersektion mischbar, ebenfalls zwischen den beiden Hauptoszillatoren).
2 ADSR Hüllkurven und die Effekte Delay und Chorus gehören ebenfalls dazu, sowie ein recht umfangreicher Arpeggiator mit verschiedenen Rhythmuspatterns.
Die Oszillatoren sind hart synchronisierbar. 2 LFOs mit einigen Modulationsroutings und Zufallsmodulationsmöglichkeiten gibt es natürlich auch. Allerdings keine Modulationsmatrix.
dunkelbunte_strings.mp3
Der Klang ist VA.mässig. Also es gibt auch hier den silbrig schimmernden Klang der meisten Verstreter dieser Gattung, also auch hier keine gnadenlos von Analogen niemals unterscheidbare Megasimulation. Aber: Er klingt recht angenehm und auch die beiden Filter liefern einen warmen angenehmen Sound. Einige typische polyphone Pads und auch analoges sweeping klingt ebenfalls recht ordentlich und sind die nach meinem mutmaßen die Stärken des Australis. Was ebenfalls gut gelungen klingt ist die FM fm.mp3 des Gerätes. Sagte ich „des Gerätes“? Nein, dieser Software!!
trance.mp3
erinnnert positiv an die novation synthesizer.. bei den digitalen waves ist auch eine reinnerung an ppg .. info und sounds auf der keys CD 12/2003 ;)

Der Sync-Sound ist zwar auch hier nicht so stark und kräftig wie in einem guten analogen System, aber der warme Klang ist etwas, was sich durch den Australis durchzieht. Rolandwärme? Nunja, anders! Ich versuchs also gar nicht erst. Es ist eben „soundart-chameleonisch“ und in Australien kann es ja bekanntermassen sehr warm werden. Warm, silbrig aber nicht muffig. Wissend des simulierens, wie alle anderen VAs auch. Natürlich gibt’s Klangbeispiele auf der Soundart Site, welche vielleicht ein bisschen Eindruck geben.
In gewisser Weise also ein Gegenpol zum Clavia NordLead – Sound.
Man kann es auch einfach eine gute Ergänzung nennen, um direkt eine Hilfe zu geben. Wie immer keine Brüder sind Worte und Klang. Der Autor entscchuldigt sich für die Unzulänglichkeiten/Unkonkretheit irdischer Sprachen über Sinneseindrücke.
wurstknacker.mp3
Die Parameter lassen sich per MIDI steuern. CC und SysEx. Also kann man eine Knopfbox einsetzen um dem „old-school“-Digitaldesign zu entgehen. Es sei gesagt: Dies ist auch bei den anderen Modellen implementiert. Dennoch ist es eine Frage der Implementation,ob diese Funktion vorhanden ist oder nicht. Auch kann man sich vorstellen ein bestehendes Modell evlt. zu erweitern,da dies ein einfaches update wäre. Zumindest auf Userseite.

Chromasonic
chroma2.mp3
Ein 3-teiliger Effektprozessor ist Chromasonic. Hier kann man 3 freie Effektslots verwenden. Nur der dritte ist dabei aber in der Lage Reverb, also Hall in verschiedenen Varianten zu erzeugen: Hall, Room, Plate und Stage.
Frühreflektionen, Bedämpfung und die üblichen Parameter sind hier vorhanden.

Der Klang ist in gewisser Weise mit der Qualität des Australis Synthesizers vergleichbar: recht warm, mittelklasse. Sicher aber „kein Lexicon“.

Die beiden anderen Blöcke (und natürlich auch der 3.te) können alternativ Delay, parametrischer EQ, Compressor, Limiter, Gate, Tremolo, Chorus, Flanger und Phaser sein.

Um es kurz zu fassen: Sie alle sind gut brauchbar und klingen allesamt auch warm-angenehm, man kann dies also durchaus als einen Chameleon-Soundcharakter festlegen. Die parametrisierung ist auch hier gut und entspricht den Erwartungen.

Nocheinmal zum Hall: Einige Parameter klingen allerdings eher „technisch“ als „realistisch“. Das sollte nicht als negativ gewertet werden, denn es ist nicht unangenehm. Dennoch sei es erwähnt, man vermutet hinter den Bedämpfungen und Co sicher eine Filterschaltung als eine superrealistische Klangwelt aus dem Holodeck. Bei geschickter Einstellung ist dies aber nicht zwangläufig ein unumgehbares Schicksal.
Gefragt nach der Zielgruppe ist aber auch wohl eher „der Elektroniker“ und vielleicht weniger „der lexiconsuchende Naturklangerotiker“.
Oder anders: Was einige durch scheppern tun, gibt es hier nicht so vordergründig, was ich weiter oben mit angenehm betittelte. Es gibt also eine nette Hallfahne, die sich nicht scheppernd, sondern warm-gleitend ausbreitet.
Soviel zum sowieso schwer erklärbaren „Klangfaktor“, da ich einmal annehme, man bekommt nicht so viel in den Genuss des Testhörens.

Hier regeln die drei Controller natürlich in Echtzeit Parameter wie Hall, Effektanteil und Absorption. Die Controller können natürlich auch aufgezeichnet werden, wie das auch mit dem Australis funktioniert. Ansonsten gilt der letzte Abschnitt ebenso: Alles steuerbar.

Reborn
303.mp3
Der Name ist Programm. Propellerköpfe werden es richtig vermuten: Hier finden sich zwei 303 Emulationen und ein Set der Roland TR808 und ein weiterer Part mit TR909 Drumsounds finden. 100 Punkte. Espana 100 Joints,eh, Points.
808.mp3
Die Struktur ist einfach gehalten: Man kann auf 4 Midikanälen die beiden TB303 Emulationen und die beiden „Klassik-Schlagwerk-Roländer“ finden. In Form von Samples realisiert wird dies beim Einschalten dokumentiert.
TRs:
Im praktischen Einsatz gibt es hier alle Parameter der Originale. Dies bedeutet: Ein Snappy Parameter ist für die 808-Snare neben Tune und Level zu finden. Die Toms lassen sich auf Conga umschalten. Vielleicht hätte man sich hier doch nicht ganz sooo nahe am Original halten sollen. Aber: TR808 User finden sich hier schnell zurecht. Natürlich geht es hier um die Klangerzeuger. Die Sequencer der besagten Kultmaschinen sollte der gewillte Userbenutzerkundekönig dann selber anschliessen (in Form von Korgs Electribe Serie, MAM SQ16 oder ähnlichem).

So verhält es sich auch bei den TR909 Klängen im Soundset, welche übrigens ebenso komplett dynamisch sind. Also: die Parameter entsprechen denen der Originalmaschine.
909.mp3
Nebenbei ist in dieses Modell folglich „mal eben“ eine Konkurrenz zur Novation Drumstation. So sind sie, die Chameleons.
Weniger Ähnlichkeit oder Konkurrenz allerdings zur Xbase (wegen des Sequencers) oder der Airbase, da diese analog ausgeführt ist und diesen Unterschied man schon noch mit Ohrenwerk am Lautsprecher bemerken kann.
Der Klang ist zwar auch hier gut und hochwertig, dennoch sind es ziemlich offensichtlich statische Samples, die man hier bei den TR-Drummachines nutzt. Dennoch ist das ganze ein ernstzunehmender Klangerzeuger. Die Dynamik ist aber wirklich nur eine Lautstärkesache. Bei einer normalen TR808 ist dies ja eher nicht ganz so, wenn auch nur bei den MIDIfizierten. Es gibt also die 128 Dynamik-Schritte,wenn man will.

Alle Klangerzeuger haben einen Distortschalter mit Klangfarbenreglern (Shape) nebst Intensität.
Dieser klingt, der Leser ahnt, gut!
Ja! Bei hohen Shapewerten ist ein eher FM-artiger Klang zu vernehmen. Auch hier ist die Devise also: Ich bin digital, aber ich kann dir auch gefallen. Hab mich also mal trotzdem lieb.

Es ist eins der Module,die offenbar nicht unbedingt immer dreistellig-prozentig sind,aber -einfach und schlicht- sehr brauchbar.
Die Frage ist die, ob der User 94,23% oder mehr Authentizität und Druck will, oder eben den Griff zum Analogen tun will. Dies tut das Moduliertier in jedem Falle, und auch gut. Anders und wertfrei umschrieben: So gut, wie Software dieser Tage eben ist.
Damit währen die Parameter und Klang umrissen. Authentizitätsfreunde sollten also das Original nutzen, alle anderen sehen hier eine sehr gute Alternative.
Als Zusatz zu bestehenden Geräten ist Reborn sicher eine gute Adresse.
Wertet auf jedenfall die Chameleonwertigkeit gut auf.
Nebenbei gibt es noch Delay und Compressor, welche pro Instrument einregelbar sind oder als Mastereffekt dienen können.
Es ist schon schön,was das Gerät so alles bereits anbietet.

FX Designer
fxdesign2.mp3
Dieser 3rd-Party-Effekt (also vom Fremdanbieter) bietet eine Kette von 6 Delays mit vielen Einstellmöglichkeiten:
Es sind sogar reverbartige und „Vintage“-Effekte damit herstellbar.
Hier kann man natürlich Panorama einstellen und für jeden der 6 „Taps“ ein Delay und Feedback nutzen. Dazu gibt es je einen Filter (LPF oder HPF) und ein Routing pro Tap. Bei Letzterem kann man den Eingang und Ausgang auf einen der anderen Taps oder Master Ein/Ausgang routen. Freie Wahl. Dazu hat jeder „Tap“ noch einen OSCillator, also einen LFO!

Damit kann man schon einiges an abgefahrenen Effekten anstellen, wie Spezialphaser und mehrfach-Kammfilter oder eben „Vintage-Reverbs“, sowie spezielle Delaysalven. Prima Sache.
NEU: infiltrator:
dies ist ein absolut komplexer EQ, man hat stets 2 davon.. je nach DSP power kann man nun EQ und filter auswählen und sie alle per controller modulieren! dadurch kann man BPF filterbänke mit zB 20 bändern pro stereoseite modulieren und sehr spezielle klänge damit erreichen! eine deluxe filterbank mit kompletter modulationsmöglichkeit..
der abschnitt hier reicht nicht wirklich aus, um alles aufzulisten.. es ist mein favorit bei den soundart – programmen!

Amp-o-Matic
amp.mp3
Dies ist eine Simulation von Amps (Verstärkern) und Lautsprechern. Es gibt einen Preamp (Vorverstärker) mit den Einstellungen Clean (4 Varianten), Crunch und Dirty (2 Varianten). Mit „tone“ kann man noch ein bisschen an Höhen und Tiefen drehen und den Amp auf Röhre oder Transistorlogik laufen lassen.
Bei den Speakern, also den Lautsprechern kann man verschiedene Grössen, bzw. Bestückungen von Lautsprechern anwählen, wie etwa
4Stk. 12Zöller Speaker oder auch nur einer davon.

Hier hat man als Synthetiker vielleicht weniger Verwendung, ausser vielleicht ein bisschen „Zerrzeugs“ aber es ist eben umsonst und noch in Version 0.1, daher sei dies nur erwähnt aber nicht als Highlight für uns Klangbastler, oder? Hoffe damit niemandem virtuell auf die Füsse getreten zu haben. Eierschneider kann man also auch bedienen, aber ob man dafür so ein schönes Chameleon ganz „opfern“ will? Das bleibt zu fragen. Generell nett, aber nicht lebenswichtig, oder?

The „Was bin Ich“?

Nun kommen wir zur Milchmädchensektion dieses Berichts.

Aufgrund des offenen Konzepts kann das kleine Gerät frei eingesetzt werden.
(oder auch mehrere! – man bedenke durch freie Programmierung rein THEORETISCH ja auch Verkopplung zweier Chamelien, Chameleons oder Chameliöner grundsätzlich denkbar wäre).
Faktisch wird man aber wohl unter den vorhandenen Programmen und Verwandlungselixiren den „Bestnutzenden“ auswählen, evtl. per Audio im Computer aufnehmen und dann wechseln oder sich die passende Anzahl davon besorgen.

the Preis
In Österreich und Deutschland wird man das Chameleon sicher m Shop von Soundart kaufen. Für die Schweiz gibt es einen Vertrieb: http://www.sinec.ch
Shop: http://www.soundart-hot.com/english/chameleon4.htm
ps: Preis: Developer zahlen weniger als normaluser (100€ mehr) plus Märchensteuer.
665 für dev. / 765 für “normlos”
The Plus The Minus and the End of da Wor(l)d

Und schon sind wir im Fazit.
Einwenig schade finde ich das Fehlen von MIDI-Thru (was softwaremässig einstellbar für die Outbuchse ist, es bleiben nur 2 Buchsen).

Ein bisschen mehr als nur 2 Ein- und Ausgänge wären auch nicht übel gewesen.

Keinerlei Fußschalter und die Schnittstelle hätte auch gern USB sein können, um auch Macusern Zugang zum „developieren“ zu geben sind noch ein bisschen trübend.
Die Modelle sind allesamt gut klingend und musikalisch verwendbar. Aber: revolutionär sind sie bisher auch nicht. Aber das ist ja auch schon der Ansatz: Wieso also nicht sich seine eigene Revolution selber programmieren? Es hat ja grade erst begonnen..

Interessant, da relativ „unbemerkt“ von der allgemeinen Blätterlandschaft aber auch chancenreich, da es ja schon einige Modelle gibt und bei Weitem nicht kostet, was zB ein Noah kostet. Dafür gibt es aber auch keine Wavetables oder Minimoog-Spitzenemulationen. Aber ein gutes Arbeitstier ist das Chameleon schon jetzt und offen für den Programmierer! Das ist also schon spannend für diesen Preis!

Audio: Einige Programme sind übrigens noch im Beta-Status, wie zB Amp bei V0.1 – es ist also durchaus noch Möglichkeit auf Änderung.
FX: bei diesen habe ich bewusst umgeschaltet und Rhythmus angehalten. Hier kann man auch schon mal ein Umschaltgeräusch hören. Und auch die Hallfahnen begutachten,welche sicher nicht „naturnah“ sind, aber im Gesamtklang durchaus sehr brauchbar.
Alles bewusst: Handarbeit.

+++ offenes Konzept und „open source“ programmierbar für jeden
+++ schon am Anfang einige brauchbare „free“ Software
++ das gelieferte bringt einen guten Grundklang
+ Preis!
– wenige Ausgänge, keine Fussschalter oder CC Anschlüsse

ps: Preis: Developer zahlen weniger als normaluser (100€ mehr) plus Märchensteuer.
665 für dev. / 765 für “normlos”
Euer C(h)ameleontreiber
Moogulator

einige audios aus dem ersten test.. fxdesign2.mp3 amp.mp3 808.mp3 909.mp3 303.mp3 chroma2.mp3 wurstknacker.mp3 trance.mp3 fm.mp3 dunkelbunte_strings.mp3

sehr gut und neue (noch nicht berücksichtigt im audio): wavetables des modulus monowave II und australis, filtermorphing und neue funktionen… der monowave lohnt sich,da er einige filtermorphings beherrscht die die flankensteilheit modulieren können ..
Modulus – neue module von anderen:
paul maddox, monowave erfinder hat hier eine interessante site und synthesizer , den monowave II:
http://www.modulus.synth.net/dsp/MonowaveII_V109.mid (oder hier nachsehen)
monowave ist natürlich von ppg und waldorf beeinflusst/inspiriert..